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[Geschlossen] 2. Ausbildung

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Guten Mittag zusammen.

Ich komm nächsten Monat ins 3. Ausbildungsjahr und weiß nicht so recht ob ich in diesem Beruf bleiben will. Weiß auch nicht ob ich mich in diesem Berufsfeld weiterbilden will weils halt doch nicht die Top Branche ist.

Nun meine Frage, hab zwar mittlere Reife aber die ist niht berauschend. Meine Noten im 2. Lehrjahr liegen zwischen 1 und 2. Wie lange dauert eine weitere Ausbildung wenn man eine erste mit guten Noten abgeschloßen hat. Was muss man beachten bzgl handwerklich und kaufmännisch. aktuell ists ein handwerksberuf, sehe mich eher im kaufmännischen bereich. ist vielleicht eine weiterführende schule sinnvoll? nehmen mich solche schulen überhaupt auf mit ner mittleren reife von 3.6. kann ich mich auch mit meinem berufschulzeugnis bewerben.

würd gern mal eure meinungen und erfahrungen suchen bevor ich jetzt nach geeigneten berufen suche wenns sowieso keinen sinn ergibt.

danial123


8 Antworten
michimanni
Beigetreten: 03.08.2006

Hallo danial123,

ich habe Deinen Thread hierher verschoben. Bitte nutze die vorgesehenen Themenforen, dafür sind sie schließlich da :)

Gruß,
michimanni


ne ausbildung wird nicht verkürzt wenn du schonmal eine gemacht hast.. finde das ist auch krasse zeitverschwendung, würde ich niemals machen.

dann lieber abi / studieren oder umschulung


also eine 2. Ausbildung kannst du machen, wenn du willst.

Du solltest dich zunächst darüber informieren, welche Chancen du in deinem Unternehmen , in deiner Branche hast.
entweder punktuell für deine Stelle in deinem Unternehmen oder/und breitgefächert für die Branche.

Wenn du zu dem Entschluss kommst, dass du das nicht weitermachen möchtest, und eher in den kaufmännischen Bereich willst, dann
bietet es sich an die 2. Ausbildung im kfm. Bereich in der Nähe der handwerklichen 1. Ausbildung zu halten.

Bsp. die 1. Ausbildung ist als Mechatroniker
die 2. Ausbildung ist Industriekaufmann in der selben oder einer ähnlichen Branche.

Solltest du dir also vorstellen können, in der Branche aber in einem anderen Aufgabenfeld zu bleiben, bietet es sich schlichtweg an deine praktischen Vorkenntnisse einzubringen !!! Erhöht deine Chancen bei der Bewerbung
wenn die Leute sehen, der weiß mit was wir handeln !

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Du könntest allerdings auch studieren. Um die Voraussetzung dafür zu schaffen, müsstest du an deine Ausbildung 1 Jahr Fachoberschule anschließen.
Dann hast du die FHS (Fachhochschulreife) und bist berechtigt
an allen Fachhochschulen in Deutschland zu studieren.
Außerdem an diversen Unis (z.B. in Baden-Württemberg)

ACHTUNG !!! Dabei solltest du auf die Fachrichtung achten

Solltest du ein Studium VZ an ner FHS in Betracht ziehen, könntest du es ,
sofern dir die handwerkliche Ausbildung Spaß gemacht hat,
ebenfalls damit verbinden. So kommen dir deine praktischen Erfahrungen
beim doch eher trockenen Uni-Stoff zu Gute.

Du könntest aber dann auch ein Duales-Studium an einer Berufsakedemie
anfangen
. 50% Theorie/ 50% Praxis
Als Abschluss hättest du dann nen Bachelor. Und womöglich gibts dann
für deine Studienrichtung auch eine Fakultät an der du ein Master anschließen kannst.
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Zusammenfassung
nach 1. Ausbildung stehen dir z.B. folgende Optionen offen

- 2.Ausbildung - arbeiten..weiterbilden
- 2. Ausbildung - 1 Jahr FOS .. studieren
- arbeiten
- arbeiten - nebenbei weiterbilden
- 1.Jahr FOS - studieren/duales Studium - ggf. Master - arbeiten

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Es kommt halt immer darauf an.. was du gerade für eine Ausbildung machst
wo deine Interessen liegen.. etc pp.
Es kommt drauf an wie alt du bist.. ob du an deine heimat gebunden bist
oder eher in die welt hinaus möchtest.
etc pp. hoffe ich konnte dir helfen...

wenn du mal sagen würdest, was du z.zt. für ne ausbildung machst,
dann könnte man noch mehr ins detail gehen, welche optionen dir offen stehen.

ps. manche Ausbildungen kann man von 3,5 auf 3 bzw. 2,5 J. verkürzen,
wenn der Azubi Abitur mitbringt oder er sich mit dem Arbeitgeber darauf einigt, falls die Möglichkeit und das Interesse bei beiden Seiten besteht
und auch die IHK mitspielt und er ne Berufsschule findet, wo er in nem höheren Lehrjahr einsteigen kann.

Wahrscheinlicher ist es aber, dass die Ausbildung erneut über 3 Lehrjahre geht.

ps. bei den meisten weiterführenden Schulen also FOS etc.. steht im Fokus
entweder nach dem Motto "wer zu erst kommt, malt zu erst"
oder man muss voraussetzungen erfüllen

PS: wenn du dich für ne FOS bewirbst. natürlich mit deinem Abschlusszeugnis
von der IHK HWK... und mit deinem Berufsschulzeugnis.

Dein SChulzeugnis brauchst du bei ner Bewerbung eigentlich nicht mitschicken, außer es wird verlangt!

Bei nem Vorstellungsgespräch.. würd ichs dann aber vielleicht mitnehmen,
falls Fragen aufkommen; außerdem kannst du so eine ansteigende Tendenz in
deiner beruflichen und persönlichen Entwicklung belegen !!!

Den Abschluss würdest du aber im Lebenslauf mit nennen.. aber nur unter
Angabe.. des Durchschnitts etc pp..


achso theoretisch würde auch die mgl. bestehen dich bei der bundeswehr
explizit auf einen bürojob zu bewerben.
Dann wirst du Berufssoldat in der Nähe deiner Heimat. allerdings Bürojob.


Original von EriscHgcrFU
ne ausbildung wird nicht verkürzt wenn du schonmal eine gemacht hast.. finde das ist auch krasse zeitverschwendung, würde ich niemals machen.

dann lieber abi / studieren oder umschulung

Das ist absolut falsch. Natürlich wird eine Ausbildung verkürzt wenn du schon eine gemacht hattest. Es geht da explizit um den Berufsschulteil wie Wirtschaft und Soziales .

Hat man eine Berufsausbildung, welche 3 Jahre ging abgeschlossen. So ist es möglich eine Umschulung zu machen. Diese dauert dann nur 2 Jahre...

Zum TE. Das Problem ist, dass wenn du eine abgeschlossene Ausbildung hast du eine 2. Ausbildung aus privater Tasche zahlen musst. Die Zuschüsse vom Staat für Schule und etwaiges..

Ich habe es anders gemacht und eine berufliche Reha angefangen .. Diese wird voll übernommen .. Wenn du genau wissen willst, wie das von statten geht, adde mich im ComTool. Denn ich bin mir nicht sicher, ob es hier in einen öffentlichen Teil gehört.


ne berufliche reha ist sicherlich durch arbeitsunfähigkeit entstanden.

das ist was völlig anderes. da das über die berufsgenossenschaft finanziert wird

sofern ich mich jetz nicht irre


Was meinst du, wie viele das beantragen und wie viele wirklich beruflich eingeschränkt sind?

In dem Fall ist der Bezug zum erlernten Beruf nat. entscheidend.. Man kann nicht von einem Kaufmannberuf in einen Handwerksberuf umschulen aufgrund körperlichen Einschränkungen...


offsetdrucker nennt sich der beruf den ich lerne. geht 3 jahre