Hey Leute,
ich werde die nachstehende Frage in der Uni beantworten müssen und dachte mir, ich hole mir von euch auch noch ein paar Ideen ab. Wäre toll wenn euch noch was konkretes einfällt. Nicht wundern, denn die Frage erscheint enorm simpel und lässt sich oberflächlich innerhalb von einer Minute, unter Berücksichtigung standardisierter Möglichkeiten u.a. Gleitzeit, beantworten. Ich werde die Frage mit konkreten Beispielen beantworten müssen.
Fallbeispiel:
- Es handelt sich um eine PR Firma
- 6-10 MitarbeiterINNEN
- Alter: 25-35 Jahre
- Feste Arbeitszeiten: 9-18 Uhr mit Mittagspause
Problem:
- Viele Überstunden, die nicht vergütet und/oder abgebummelt werden können
- sehr hoher Krankheitsstand
- hohe Fluktuation
Frage:
Wie kann die Chefin das Anreizmodell kostengünstig gestalten, damit sich die Probleme des hohen Krankheitsstandes und der der Fluktuation verbessern und eine hohe Arbeitszufriedenheit und -motivation gewährleistet wird.
Als Anreizsysteme habe ich zusammengestellt:
Materielle Anreize:
Leistungslohn
Betriebliche Sozialleistungen
Erfolgs- und Kapitalbeteiligungen
Cafeteria- System
Immaterielle Anreize:
Führungsstil
Work-Life Balance
Kommunikation
Mitarbeitergespräche
Personalentwicklung
Betriebsklima und Arbeitsinhalte.
Mein persönliches Konzept/eigene Gedanken:
Wir haben es hier mit einer überschaubaren Anzahl an Mitarbeitern zu tun, die alle Feminin und im geschlechtsreifen Alter sind.
Es scheint eine physische (hoher Krankheitsstand) und psychische (hohe Fluktuation+ geringe Mitarbeitermotivation) Überbeanspruchung stattzufinden.
Diese Überbeanspruchung scheint nicht gewürdigt zu werden (keine Vergütung der Überstunden).
Wir gehen davon aus, dass die MitarbeiterINNEN aufgrund der Aufgabenvielfalt in ihren Kreativitäts- und Innovationsfähigkeiten verbessert werden, sodass es keine Personalentwicklungsmaßnahmen geben muss. Die Tätigkeit an sich ist also gut und muss nicht verändert werden.
Die MitarbeiterINNEN sollten hinsichtlich ihrer Leistung auch mit einem Leistungslohn vergütet werden, entweder durch die Arbeitsstunden oder in Form durch einer Erfolgsbeteiligung an dem Projekt. Hierzu müsste vor dem Projekt eine Messskala erstellt werden, mit dessen Faktoren ein Erfolg messbar wird. Folglich kann die Erfolgsbeteiligung ausgeschüttet werden. Zudem wird ein Cafeteria-Modell eingeführt, sodass sich die Mitarbeiter ihre Belohnung aussuchen können. Bei Erfolgen kann die Mitarbeiterin somit z.b zwischen einem Dienstwagen, einer Altersvorsorge, Sozialleistungen aussuchen. Man kann soweit gehen, dass z.b. sich die Mitarbeiterin wünscht in jedem Monat ein Freitag frei zu nehmen, sollte sie einen Erfolg verbuchen können.
Mit Hilfe eines guten Work-Life Balance finden die Frauen einen Ausgleich zwischen der Arbeit und ihrem Privatleben. es kann Gleitzeit eingeführt werden, sodass die Frauen zwischen 7 und 20 Uhr arbeiten können, es können Home Offices eingerichtet werden. Zudem werden Mails ab 20 Uhr nicht mehr aktualisiert. Desweiteren muss in gewissen Abständen Mitarbeitergepräche über das Betriebsklima und die Arbeitsinhalte gehalten werden, mit anonymen Befragungen.
Das ist mir jetzt so eingefallen aber entspricht auch eher dem standard, oder?