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10km Lauf Wette
 
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10km Lauf Wette

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jonnybgoode
Beigetreten: 16.08.2008

Heyho ;)

Komme grad von nem Treffen mit paar Freunden bei dem sich folgende Wette ergeben hat:

Ziel ist eine 4x10km Staffel (wo wir sogar im gleichen Team antreten wollen) erfolgreich zu gestalten und uns dabei mal richtig in Form zu bringen...
Deshalb haben wir uns auf eine Wette (Einsatz aktuell ein 50L Bierfass - bei besseren Vorschlägen bin ich dafür auch gerne offen ;) ) geeinigt...

Gewinner ist obv der der die 10 km schneller absolviert...

Würde mich selbst nicht als unsportlich beschreiben, wir studieren auch beide Sport :)...jedoch zählt Leichtathletik nicht gerade zu meinen Paradedisziplinen...

Der Lauf findet in weiterer Ferne statt ca 8 Monate also so weit ich weiß im Juni nächsten Jahres.

Daher jetzt meine Frage an die Laufexperten unter euch ;)

Könnt ihr mir irgendwelche Vorschläge geben wie mein Trainingsprogramm aussehen sollte?
Denke dass ich die 10 km aktuell so ganz grob in 50 Minuten laufe, im Moment völlig untrainiert...weiß jedoch auch, dass er eine Zeit unter 40 Minuten anpeilt.
Heißt also für mich: Deutliche Steigerung nötig^^

Wäre also für jegliche Tipps zu haben was Trainingsdistanzen, Geschwindigkeit aber auch Ernährung oder ähnliches betrifft sehr dankbar :)

Vielen Dank schonmal ;)

LG


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11 Antworten
TheNapplebee
Beigetreten: 04.08.2011

jeden zweiten tag joggen geheen und stoppen und alle zwei wochen 1 minute schneller werden und irgendwann haste deine traumzeit erreicht so habe ich das damals bei gleicher wette gemacht ;) vorallem bei so langer vorbereitungszeit is einfach das training entscheiden das essen eher weniger

just my 5 cent´s ;)


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Zitat
Vakson
Beigetreten: 07.04.2008

Original von TheNapplebee
jeden zweiten tag joggen geheen und stoppen und alle zwei wochen 1 minute schneller werden und irgendwann haste deine traumzeit erreicht so habe ich das damals bei gleicher wette gemacht ;) vorallem bei so langer vorbereitungszeit is einfach das training entscheiden das essen eher weniger

just my 5 cent´s ;)

Klasse Tipp...bester Weg um sinnlos durch die Gegend zu joggen, aber garantiert nicht um seine Form progressiv bis zum Juni hin zu steigern.

Denke mal, dass die Zeit von 50Minuten eher geschätzt ist und wohl auch nicht in einem WK gelaufen wurde. Daher ist das wohl nicht der ganz aktuelle Leistungsstand..

Wichtig ist auf jedenfall, dass du über den Winter jetzt ein bisschen Grundlage machst. Viele, lockere Dauerläufe. Bei einem Lauf in der Woche dann mit der Zeit langsam die Distanz steigern, wenn die kein Problem mehr darstellt (sollte bei dir recht schnell der Fall sein). 3-4x in der Woche reicht als Laufanfänger auf jedenfall. Öfter muss es nicht sein, sondern kommt es schnell zu Überbelastungen.

Ab Februar würde ich dann auch mit Tempoläufen beginnen. Um dein Trainingstempo am besten zu bestimmen, solltest du einen Test-WK voll(!) laufen. Kann auch ein 5km Lauf sein. Muss nicht unbedingt ein 10er sein. Da sollte sich am Anfang des Jahres sicher etwas finden. Aus dem Ergebnis des WKs kann man dann super dein Trainingstempo ableiten -> mit welcher Pace der Tempodauerlauf, Intervalle usw. gelaufen werden sollen.

Das wars erstmal ganz grob. Also wichtig: Grundlage übern Winter ist wichtig. Da brauchste keine Tempoläufe. Lockere Läufe zum Aufbau der Grundlagenausdauer!


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Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Übliches Training in unseren örtlichen Vereinen:
2x die Woche locker Laufen(alle gemeinsam)
1x die Woche Training auf der Bahn(im Winter obv. nicht)
1-2 Wettkämpfe pro Woche, das geht auch im Winter(gab sogar ne extra
Winterlaufserie mit 5/10/20km)

Allerdings würde ich mir keine großen Hoffnungen machen, die Wette zu gewinnen, da die allermeisten irgendwo eine "Hemmschwelle" haben, die sehr schwer zu überwinden ist(wenn deine beispielsweise bei 40:30 ist und dein Kollege die bei 38:30 hat wirds sauschwer ihn zu überholen).

Ansonsten als Empfehlung:
Geh zu nem Laufverein, da gibts meist gute Tipps, bist super motiviert und weißt, wann WK sind.


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CoachCarter1904
Beigetreten: 03.09.2007

Ich habe auch 3 Semester Sport studiert und habe als Trainer und Spieler Saisonvorbereitungen in Fußball und Basketball mitgemacht. Wie genau man sich auf 10km vorbereitet weiß ich natürlich nicht aber bei uns lief das meistens so ab.

Am Anfang solltest du an deiner allgemeinen Ausdauer arbeiten. Heißt erstmal 30-60min laufen. Dann mit Tempowechseln arbeiten, zB 5min schnell, 5min langsam usw.. Des Weiteren kannst du unterschiedliche Trainingsreize setzen und mal im Wald, mal Straße, mal Tartanbahn laufen. Vielleicht auch mal Laufserien einbauen, z.B. 3x5km oder 5x2km oder Ähnliches.

Ich würde auf jeden Fall nicht einfach nur locker laufen und nicht einfach nur jeden Tag 10km rennen. Wie gesagt, 100% kenn ich mich nicht aus aber das wäre sicherlich meine herangehensweise. Denke aber auch, du solltest vielleicht einfach mal zu nem Leichtathletikverein oder Laufverein gehen und nachfragen. Da ihr Sport studiert sollte es ja kein Problem sein, einfach mal nen Dozenten nach seiner Meinung zu fragen, musst ja nicht sagen, dass es für ne Wette ist sondern dass du an nem Wettkampf teilnehmen willst. Des Weiteren musst du wohl hoffen, dass dein Kumpel es nicht so ehrgeizig angeht wie du, denn wenn er schon so einen großen Trainingsvorsprung hat und genauso arbeitet wie du, wird es schwer das aufzuholen.


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Zitat
Vakson
Beigetreten: 07.04.2008

http://www.lauftreff.de/laeufe/laufkalender.html

Hier findeste btw. auch fast alle WKs.


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jonnybgoode
Beigetreten: 16.08.2008

hey also danke erstmal für de ganzen Tipps...

Also zunächst mal vorneweg...hab mich da wohl nich ganz glücklich ausgedrückt :) Er is im Moment auch noch ein gutes Stück weg von der 40er Zeit...hat er nur als sein persönliches Ziel ausgegeben...

Also ich fass mal zusammen was mir bisher als am wichtigsten erscheint:

1. Grundlagenausdauer trainieren:

Heißt am besten längere Läufe bei geringer Belastung...Hab hier kürzlich was von 68-75 % der max HF zu laufen und hab des letztens mal über ca 9km gemacht und war halt kaum müde...bin immer so bei 160 Puls gelaufen. Aber hab dann natürlich für die 9 km auch 52 Minuten gebraucht :)

2. "Abwechslungsreich" trainieren

Also im Prinzip einfach verscheidene Trainingsreize setzen...Intervallläufe Ausdauerläufe und unter Umständen auch kürzere Distanzen wenn ich das richtig verstehe^^ Aber wo ist dann da schon die Grenze zu "zu kurz" ?

An der Uni wird auch Konditionstraining angeboten. Dauert immer eine Stunde und besteht zu ca 20-25 Minuten aus Laufen in verscheidenen Variationen, also auch Zwischenspurts, Steigerungsläufen, Rückwärtslaufen und solche Späße :)
Is das dann gut geeignet um bei ekligem Winterwetter trotzdem was zu tun?

und @vakson :

Zitat : Ab Februar würde ich dann auch mit Tempoläufen beginnen. Um dein Trainingstempo am besten zu bestimmen, solltest du einen Test-WK voll(!) laufen. Kann auch ein 5km Lauf sein. Muss nicht unbedingt ein 10er sein. Da sollte sich am Anfang des Jahres sicher etwas finden. Aus dem Ergebnis des WKs kann man dann super dein Trainingstempo ableiten -> mit welcher Pace der Tempodauerlauf, Intervalle usw. gelaufen werden sollen.

Könntest du auf den Absatz nochmal bisl genauer eingehen? Bin nicht sicher ob ich dir da komplett folgen konnte :) Danke dir schonmal

Und nochma thx @ all für de Beteiligung :)


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Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von jonnybgoode
und @vakson :

Zitat : Ab Februar würde ich dann auch mit Tempoläufen beginnen. Um dein Trainingstempo am besten zu bestimmen, solltest du einen Test-WK voll(!) laufen. Kann auch ein 5km Lauf sein. Muss nicht unbedingt ein 10er sein. Da sollte sich am Anfang des Jahres sicher etwas finden. Aus dem Ergebnis des WKs kann man dann super dein Trainingstempo ableiten -> mit welcher Pace der Tempodauerlauf, Intervalle usw. gelaufen werden sollen.

Könntest du auf den Absatz nochmal bisl genauer eingehen? Bin nicht sicher ob ich dir da komplett folgen konnte :) Danke dir schonmal

Und nochma thx @ all für de Beteiligung :)

Du kannst nicht "mit der Brechstange" trainieren, also direkt von 0 auf 100, sondern nur langsam.

Für Intervalltraining versucht man Werte zu laufen, die etwas unter dem liegen, was man im WK laufen kann -> dafür halt ein Tempowettkampf


Antwort
Zitat
Vakson
Beigetreten: 07.04.2008

Original von FiftyBlume

Original von jonnybgoode
und @vakson :

Zitat : Ab Februar würde ich dann auch mit Tempoläufen beginnen. Um dein Trainingstempo am besten zu bestimmen, solltest du einen Test-WK voll(!) laufen. Kann auch ein 5km Lauf sein. Muss nicht unbedingt ein 10er sein. Da sollte sich am Anfang des Jahres sicher etwas finden. Aus dem Ergebnis des WKs kann man dann super dein Trainingstempo ableiten -> mit welcher Pace der Tempodauerlauf, Intervalle usw. gelaufen werden sollen.

Könntest du auf den Absatz nochmal bisl genauer eingehen? Bin nicht sicher ob ich dir da komplett folgen konnte :) Danke dir schonmal

Und nochma thx @ all für de Beteiligung :)

Du kannst nicht "mit der Brechstange" trainieren, also direkt von 0 auf 100, sondern nur langsam.

Für Intervalltraining versucht man Werte zu laufen, die etwas unter dem liegen, was man im WK laufen kann -> dafür halt ein Tempowettkampf

Ja, so siehts aus. Ich mach das mal etwas verständlicher. Mal ein Beispiel für ein 10km Training...

Du brauchst für 10km im Wettkampf 50 Minuten (entspricht einer Pace von 5:00/km). Nun möchtest du schneller werden und beginnst mit Intervalltraining. Es bringt dir nichts, wenn du nun 1000m Intervalle versuchst mit einer 4:00/km Pace zu laufen. Du wirst 1-2x Wiederholungen schaffen - und das ist deutlich zu wenig um auch nur irgendwie den Hauch eines effektiven Trainingreizes zu setzen -> Trainingsziel verfehlt. (solltest du doch mehr Wiederholungen packen, dann bist du den 10km in 50Minuten nicht am Limit gelaufen)

Ebenso wird das Ziel verfehlt, wenn du die Intervalle zu langsam läufst. Damit setzt du die falschen Trainingsreize. Bei Intervalltraining unterscheidet man grundlegend zwischen extensiv und intensiv.

extensiv: viele Wiederholungen (8-12x 1000m), die in 90-95% der Wettkampfgeschwindigkeit gelaufen werden.

intensiv: weniger Wiederholungen (5-7x 1000m), die in 105-110% der Wettkampfgeschwindigkeit gelaufen werden.

Wie du siehst, brauchst du einen Wert, der dir vermittelt, was bei dir 100% sind, damit du dein Training optimal gestalten kannst. Das erreicht man auf dem leichtesten Wege durch Testwettkämpfe. So kann man sein Trainingstempo, für jede Einheit, jederzeit anpassen.

Gut, das war jetzt schon recht tiefgründig und wird es ab Ende Januar/Anfang Februar von Bedeutung sein. Vorher sollte wirklich die Verbesserung der Grundlagenausdauer oberste Priorität haben.

Vielleicht noch ein Tipp meinerseits: Du brauchst nicht unbedingt eine Pulsuhr für den Anfang. Es reicht völlig aus auf den Körper zu hören. Oftmals verharren sich viele Leute mit den Werten und kriegen panische Anfälle, wenn der Puls beim lockeren Dauerlauf 5 Schläge zu hoch ist.

Also im Prinzip einfach verscheidene Trainingsreize setzen...Intervallläufe Ausdauerläufe und unter Umständen auch kürzere Distanzen wenn ich das richtig verstehe^^ Aber wo ist dann da schon die Grenze zu "zu kurz" ?

Es ist schwer, jetzt genaue Zahlen zu nennen. Ich gebe mal ein Beispiel von einer Trainingswoche aus dem letzten Sommer:

Montag: Regenerativer Lauf 6km, deutlicher langsamer als mein normales Dauerlauftempo
Dienstag: intensive Intervalle 6x1000m mit 500m Trabpause und Ein-/Auslaufen
Mittwoch: lockerer Dauerlauf 11km
Donnerstag: 6km Tempodauerlauf, im Bereich 90-95% des WK-Tempos...dazu Ein-/Auslaufen
Freitag: -
Samstag: lockerer Dauerlauf 14km
Sonntag: langer, langsamer Dauerlauf 25km, bisschen langsamer als das lockere Dauerlauftempo

Fazit: kurz & knackig, lang & langsam...

Also ich rate dir dazu, nicht immer die gleiche Streckenlänge zu laufen um Abwechslung reinzubringen und eben vor allem auch um Reize zu setzen. Mal länger, dafür aber langsamer...dann mal kürzer und dafür dann aber ein paar Sekunden/km schneller...übern Winter jetzt aber nicht übertreiben! Sonst hast du schnell mit Überlastungsschäden zu kämpfen!

Ich hoffe ich konnte helfen...


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Zum Thema Motivation und Abwechslung:

Ich würde dir anraten auch mal ne runde Schwimmen zugehen!!!

1 Stunde durchschwimmen oder 2 mal 30 minuten mit ner kleinen Pause 2-3 Minuten.

und das mit dem Gruppentraining ist eine gute Sache! Hilft enorm den weniger motivierten bei euch.

Achso und die Schuhe sind echt wichtig! Wenn du einen Spreiz- oder Plattfuss hast dann solltest du wirklich 130 Euro schon ausgeben. Hab selber seltsame Füße die ne Stütze brauchen. Deine Gelenke und Ergebnisse werden es dir danken.

Zum Laufen im Herbst/Winter schau wirklich das du einen Warmen Kopf behälst. Bei den Temperaturen ne Mütze tragen oder Stirnband! Dein Kopf schwitzt und kühlt sich schnell ab dann hast du ruckzuck ne Erkältung. Das gilt auch nicht nur für den Kopf.

Ansonsten viel Erfolg ;-)


Antwort
Zitat
jonnybgoode
Beigetreten: 16.08.2008

Nach jetz paar Tage andauernder Erkrankung fühl ich mich langsam weider fi und werd dann demnächst richtig einsteigen...

Eine Frage noch...Was haltet ihr von Langlaufen? Sollte doch auch gut sein um Grundlagenausdauer zu schulen.

Und das von mir ebschriebene Konditraining mit naja ich nenns mal 25 minütigem Intervalltraining is dann wohl eher nicht wirklich Grundlagenausdauertraining^^

Aber kann mich halt im Winter immer schwer motivieren lange laufen zu gehen...

Und zum Thema schwimmen...klingt interessant :)
Fühl mich im Wasser eig auch recht wohl und is grade im Winter dann auch ne gute Möglichkeit. Aber is das nich eigentlich ne andere Belastung?
Kenn mich leider (noch) nich wirklich mit dem Thema aus, also ob jetz Kondition in einem "Bereich" sich automatisch in andere Sportarten übertraqen lässt...


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Vakson
Beigetreten: 07.04.2008

Deine Kondition verbessert sich natürlich auch, wenn du Rad fährst oder schwimmen gehst. Aber es ist "nur" deine allgemeine Ausdauer. Die laufspezifische Kondition, die du für lange Läufe usw. brauchst, wird eben nur durch Laufen besser ausgebildet.


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