@marc deine Argumentation zeugt von oberflächlicher Kenntnis der Sachlage. Du solltest die Quellen deiner Informationsbeschaffung überdenken, da du indefferenzierte Behauptungen in den Raum wirfst, die jeglicher Diskussionsgrundlage entbehren. Vor allem versuche dich nicht auf eine Quelle zu verbeißen. Sondern sollte deine Form der Informationsbeschaffung vielfältiger Art sein. (ernstgemeinter Tipp)
Quelle: dapd
Die Piratenpartei erlebt derzeit einen großen Zuspruch und hat die Marke von 15.000 Mitgliedern überschritten. "Wir kommen gar nicht mehr mit der Bearbeitung der Anträge hinterher", sagte Sebastian Nerz, Bundesvorsitzender der Partei, am Mittwoch dem Online-Portal "Bild.de".
Seit dem Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September seien mehr als 3.000 Mitgliedsanträge bei der Partei eingegangen. Die Zahl der Parteimitglieder sei um 25 Prozent gestiegen. Täglich entschieden sich etwa 150 Bürger für einen Parteieintritt, sagte Nerz.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,792622,00.html
"Die Piraten erklimmen ein neues Umfragehoch: Laut einer aktuellen Erhebung kämen sie auf zehn Prozent, wenn jetzt Bundestagswahl wäre. Für die Protestpartei ist es das erste Mal, dass sie einen zweistelligen Wert erreicht."
wtf ..
Original von knuddelhundi
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,792622,00.html"Die Piraten erklimmen ein neues Umfragehoch: Laut einer aktuellen Erhebung kämen sie auf zehn Prozent, wenn jetzt Bundestagswahl wäre. Für die Protestpartei ist es das erste Mal, dass sie einen zweistelligen Wert erreicht."
wtf ..
Wie damals die FDP auch hat ja auch nur Proteststimmen bekommen
Original von Dudester84
@marc deine Argumentation zeugt von oberflächlicher Kenntnis der Sachlage. Du solltest die Quellen deiner Informationsbeschaffung überdenken, da du indefferenzierte Behauptungen in den Raum wirfst, die jeglicher Diskussionsgrundlage entbehren. Vor allem versuche dich nicht auf eine Quelle zu verbeißen. Sondern sollte deine Form der Informationsbeschaffung vielfältiger Art sein. (ernstgemeinter Tipp)
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm
Mehr Quelle als das Parteiprogramm selbst geht schwer. Das Parteiprogramm in seiner jetzigen Form spiegelt das wider was Marc beschrieben hat. Man hat sich ein paar Punkte geschnappt und die kritisiert und Thesen aufgestellt. Aber ein halbwegs regierungsfähiges (oder auch oppositionsfähiges) politisches Konzept sieht anders aus. Dazu müsste man mal zu mehr eine Meinung haben und äußern.
Ich wäre vllt selbst Piratenwähler, wenn sie ein wirklich ausgearbeitetes Parteiprogramm und dazu wenigstens ein paar Ideen zur Umsetzung hätten. Aber solange sie das nicht haben, ist es für mich auch eher eine auf Hype und Protest schwimmende Bewegung.
Original von Tezet
Original von Dudester84
@marc deine Argumentation zeugt von oberflächlicher Kenntnis der Sachlage. Du solltest die Quellen deiner Informationsbeschaffung überdenken, da du indefferenzierte Behauptungen in den Raum wirfst, die jeglicher Diskussionsgrundlage entbehren. Vor allem versuche dich nicht auf eine Quelle zu verbeißen. Sondern sollte deine Form der Informationsbeschaffung vielfältiger Art sein. (ernstgemeinter Tipp)http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm
Mehr Quelle als das Parteiprogramm selbst geht schwer. Das Parteiprogramm in seiner jetzigen Form spiegelt das wider was Marc beschrieben hat. Man hat sich ein paar Punkte geschnappt und die kritisiert und Thesen aufgestellt. Aber ein halbwegs regierungsfähiges (oder auch oppositionsfähiges) politisches Konzept sieht anders aus. Dazu müsste man mal zu mehr eine Meinung haben und äußern.
Ich wäre vllt selbst Piratenwähler, wenn sie ein wirklich ausgearbeitetes Parteiprogramm und dazu wenigstens ein paar Ideen zur Umsetzung hätten. Aber solange sie das nicht haben, ist es für mich auch eher eine auf Hype und Protest schwimmende Bewegung.
privatsphäre, datenschutz, internetthemen sind zwar interessant und im lebenshorizont des durchschnittlichen users hier im forum sehr präsent. daher finden viele die piraten gut.
aber mal seriously: so wichtig ist das zeug auch nicht. und wo sind die inhalte der piraten zu den wirklich wichtigen themen:
aussenpolitik
sicherheitspolitik
wirtschaftspolitik
sozialpolitik
bildungspolitik
davon abgesehen sind die ideen der piraten auch in ihren "kernkompetenzen" mehr als zweifelhaft!
als beispiel seien nur die standpunkte zu urheberrecht und freiem zugang/kopierbarkeit genannt!
Ich finde eigentlich ganz gut was die Piraten machen, nur das in Somalia fande ich nicht so gut...
Ne mal ernsthaft:
Wer wählt denn bitte so eine Quatschpartei?
Die haben ein völlig lückenhaftes Parteiprogramm und wollen soweit ich das rauslesen kann Raubkopieren legalisieren
Original von Waaaghboss
Ne mal ernsthaft:
Wer wählt denn bitte so eine Quatschpartei?
Ich. Auch zur letzten Wahl schon. Aus schon genanntem Grund:
Bei der Piratenpartei gehts imo in erste Linie garnicht darum das sie regieren sollen. Dafür sind sie natürlich viel zu schlecht aufgestellt.
Ich habe sie auch gewählt um einfach einen Gegenpol gegenüber den großen Volksparteien zu haben, welcher meine Interessen vertritt.
Dabei sehe ich das ähnlich wie mit den Grünen vor 20 Jahren, bis dahin hatten die Großen keinerlei Ökothematik im Programm, durch den Gegenpol wurden sie aber gezwungen dieses aufzunehmen.Jetzt werden sie auch reagieren müssen, weil sie Angst haben müssen das ihnen die Wähler abwandern.
Ich weiß ja nicht wie wichtig es dir ist, dass über allerlei Netzthemen nicht ausschließlich von alten Leuten entschieden wird die keine Ahnung haben und das Internet nur als Bedrohung ansehen. Mir ist das recht wichtig.
Original von Waaaghboss
Ich finde eigentlich ganz gut was die Piraten machen, nur das in Somalia fande ich nicht so gut...Ne mal ernsthaft:
Wer wählt denn bitte so eine Quatschpartei?Die haben ein völlig lückenhaftes Parteiprogramm und wollen soweit ich das rauslesen kann Raubkopieren legalisieren
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Es ist Zeit für eine neue Art von Politik, das ist longterm überlebenswichtig für die Demokratie in diesem Land.
Das wiegt weit mehr als noch nicht vorhandene Standpunkte zu Themengebieten, in denen die Kompetenz noch fehlt.
edit: obv wähle ich alleine schon deswegen diese "Quatschpartei"
Hinzu kommen die in diesem Beitrag viel zitierten Kernkompetenzen der Partei.
Original von Dominik7
Original von Waaaghboss
Ich finde eigentlich ganz gut was die Piraten machen, nur das in Somalia fande ich nicht so gut...Ne mal ernsthaft:
Wer wählt denn bitte so eine Quatschpartei?Die haben ein völlig lückenhaftes Parteiprogramm und wollen soweit ich das rauslesen kann Raubkopieren legalisieren
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Es ist Zeit für eine neue Art von Politik, das ist longterm überlebenswichtig für die Demokratie in diesem Land.
Das wiegt weit mehr als noch nicht vorhandene Standpunkte zu Themengebieten, in denen die Kompetenz noch fehlt.
edit: obv wähle ich alleine schon deswegen diese "Quatschpartei"
Hinzu kommen die in diesem Beitrag viel zitierten Kernkompetenzen der Partei.
ach so. und eine ahnungslose, programmlose partei sichert das weiterbestehen unserer demokratie?
notsureifserious...
Du bist doch der, der sich selbst bereits für jegliche ernsthafte Diskussion disqulifiziert hat oder?
Denk doch mal fünf Minuten nach und beantworte dir die Frage selbst.
Stichworte: Wahlbeteiligung und Politikverdrossenheit
Original von Dominik7
Du bist doch der, der sich selbst bereits für jegliche ernsthafte Diskussion disqulifiziert hat oder?Denk doch mal fünf Minuten nach und beantworte dir die Frage selbst.
Stichworte: Wahlbeteiligung und Politikverdrossenheit
Die behebst du aber nicht damit, dass du Hoffnungen schürst und im entscheidenden Moment bitter enttäuschst. Viele wählen die Piraten, weil sie denken, es wird sich etwas ändern. Aber mal angenommen, die Piraten werden Bundestagsfraktion oder sogar Regierungsmitglied. Dann werden die sich gewissen Dingen fügen müssen. Internationale Beziehungen, Finanzhaushalte. Und spätestens, wenn die EU mal irgendwo reingrätscht und deutlich wird, dass die meisten Dinge nicht ode rnur zu Lasten anderer Vergünstigungen finanzierbar sind und der Bürger das spürt, wird diese Alles-wird-anders-Euphorie ganz schnell durch den Schornstein gehen.
So bescheiden sich manche Politiker verhalten. Aber die Ganzheit sitzt bestimmt nicht morgens ne Stund ezusammen und fragt sich, wie sie den Bürger heute ärgern kann. Das liegt einfach daran, dass die Aufgaben einen Staat zu lenken mehr als schwer sind und oftmals nicht die eine richtige Antwort existiert.
Original von marc0506
Original von Tezet
Original von Dudester84
@marc deine Argumentation zeugt von oberflächlicher Kenntnis der Sachlage. Du solltest die Quellen deiner Informationsbeschaffung überdenken, da du indefferenzierte Behauptungen in den Raum wirfst, die jeglicher Diskussionsgrundlage entbehren. Vor allem versuche dich nicht auf eine Quelle zu verbeißen. Sondern sollte deine Form der Informationsbeschaffung vielfältiger Art sein. (ernstgemeinter Tipp)http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm
Mehr Quelle als das Parteiprogramm selbst geht schwer. Das Parteiprogramm in seiner jetzigen Form spiegelt das wider was Marc beschrieben hat. Man hat sich ein paar Punkte geschnappt und die kritisiert und Thesen aufgestellt. Aber ein halbwegs regierungsfähiges (oder auch oppositionsfähiges) politisches Konzept sieht anders aus. Dazu müsste man mal zu mehr eine Meinung haben und äußern.
Ich wäre vllt selbst Piratenwähler, wenn sie ein wirklich ausgearbeitetes Parteiprogramm und dazu wenigstens ein paar Ideen zur Umsetzung hätten. Aber solange sie das nicht haben, ist es für mich auch eher eine auf Hype und Protest schwimmende Bewegung.
privatsphäre, datenschutz, internetthemen sind zwar interessant und im lebenshorizont des durchschnittlichen users hier im forum sehr präsent. daher finden viele die piraten gut.
aber mal seriously: so wichtig ist das zeug auch nicht. und wo sind die inhalte der piraten zu den wirklich wichtigen themen:
aussenpolitik
sicherheitspolitik
wirtschaftspolitik
sozialpolitik
bildungspolitikdavon abgesehen sind die ideen der piraten auch in ihren "kernkompetenzen" mehr als zweifelhaft!
als beispiel seien nur die standpunkte zu urheberrecht und freiem zugang/kopierbarkeit genannt!
Bildungspolitik:
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Bildung
Sozialpolitik:
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Recht_auf_sichere_Existenz_und_gesellschaftliche_Teilhabe
Wirtschaftspolitik:
Gibt keinen eigenen Punkt, es wird aber aus anderen Punkten klar deutlich, dass es sich um ein "grüne kapitalistische soziale Marktwirtschaft mit garantiertem Grundeinkommen handeln soll "
Aussenpolitik:
Gibt keinen eigenen Punkt, jedoch ist zu erwarten, daß sich die Partei dafür einsetzt die eigenen Ziele auch in die Aussenpolitik zu tragen z.B.:
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Gewaltenteilung_und_Freiheit_st.C3.A4rken
Sicherheitspolitik:
Ja da könnten se mal nen Statement machen...
Original von Waaaghboss
Ich finde eigentlich ganz gut was die Piraten machen, nur das in Somalia fande ich nicht so gut...Ne mal ernsthaft:
Wer wählt denn bitte so eine Quatschpartei?Die haben ein völlig lückenhaftes Parteiprogramm und wollen soweit ich das rauslesen kann Raubkopieren legalisieren
![]()
Hab Piraten gewählt. Die haben wenigstens auf Plakaten zugegeben, dass sie auch nicht die Mega Bescheid Wisser sind. Waren halt das kleinste wählbare Übel... - will ja nicht, dass die ganz Dummen an die Macht kommen.
Raubkopieren:
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Ausgleich_zwischen_Anspr.C3.BCchen_der_Urheber_und_der_.C3.96ffentlichkeit
Original von SniffvsSnaf
Sozialpolitik:
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Recht_auf_sichere_Existenz_und_gesellschaftliche_TeilhabeWirtschaftspolitik:
Gibt keinen eigenen Punkt, es wird aber aus anderen Punkten klar deutlich, dass es sich um ein "grüne kapitalistische soziale Marktwirtschaft mit garantiertem Grundeinkommen handeln soll "Aussenpolitik:
Gibt keinen eigenen Punkt, jedoch ist zu erwarten, daß sich die Partei dafür einsetzt die eigenen Ziele auch in die Aussenpolitik zu tragen z.B.:
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Gewaltenteilung_und_Freiheit_st.C3.A4rkenOriginal von Waaaghboss
Ich finde eigentlich ganz gut was die Piraten machen, nur das in Somalia fande ich nicht so gut...Ne mal ernsthaft:
Wer wählt denn bitte so eine Quatschpartei?Die haben ein völlig lückenhaftes Parteiprogramm und wollen soweit ich das rauslesen kann Raubkopieren legalisieren
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Hab Piraten gewählt. Die haben wenigstens auf Plakaten zugegeben, dass sie auch nicht die Mega Bescheid Wisser sind. Waren halt das kleinste wählbare Übel... - will ja nicht, dass die ganz Dummen an die Macht kommen.
Raubkopieren:
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Ausgleich_zwischen_Anspr.C3.BCchen_der_Urheber_und_der_.C3.96ffentlichkeitnotsureifserious.jpg
Original von Tezet
Original von Dominik7
Du bist doch der, der sich selbst bereits für jegliche ernsthafte Diskussion disqulifiziert hat oder?Denk doch mal fünf Minuten nach und beantworte dir die Frage selbst.
Stichworte: Wahlbeteiligung und Politikverdrossenheit
Die behebst du aber nicht damit, dass du Hoffnungen schürst und im entscheidenden Moment bitter enttäuschst. Viele wählen die Piraten, weil sie denken, es wird sich etwas ändern. Aber mal angenommen, die Piraten werden Bundestagsfraktion oder sogar Regierungsmitglied. Dann werden die sich gewissen Dingen fügen müssen. Internationale Beziehungen, Finanzhaushalte. Und spätestens, wenn die EU mal irgendwo reingrätscht und deutlich wird, dass die meisten Dinge nicht ode rnur zu Lasten anderer Vergünstigungen finanzierbar sind und der Bürger das spürt, wird diese Alles-wird-anders-Euphorie ganz schnell durch den Schornstein gehen.
So bescheiden sich manche Politiker verhalten. Aber die Ganzheit sitzt bestimmt nicht morgens ne Stund ezusammen und fragt sich, wie sie den Bürger heute ärgern kann. Das liegt einfach daran, dass die Aufgaben einen Staat zu lenken mehr als schwer sind und oftmals nicht die eine richtige Antwort existiert.
Dass viele Piratenwählen im Falle eines Bundestagseinzugs enttäuscht sein werden steht außer Frage. Sofern sich die Art und Weise, wie Politik gemacht wird aber ändert, wenn auch nur ein wenig zu Beginn, kann ich damit sehr gut leben. Es geht nunmal, zumindest für mich persönlich, nicht um die bedingungslose Durchsetzung aller ihrer Forderungen sondern um eine neue Art, wie Politik gemacht wird.
Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass sich die Welt schneller verändert als jemals zuvor in unserer Geschichte. Die alten Leute, die sich mit ihrem stets an der gleichen Stelle gesetzten Kreuzchen alle paar Jahre zufrieden gegeben haben, sterben langsam alle weg. Viele junge Menschen (<40) geben sich damit eben nicht zufrieden und wollen mitbestimmen und vor allem nachvollziehen, was "da oben" geschieht.
Wie sieht es denn mit unserer Demokratie aus, wenn wir in 20/30 Jahren eine Wahlbeteiligung von ~30% bei einer Bundestagswahl hätten. Kann man dann wirklich noch von Demokratie, wie wir sie verstehen, sprechen?
Original von Dominik7
Spoiler
Original von Tezet
Original von Dominik7
Du bist doch der, der sich selbst bereits für jegliche ernsthafte Diskussion disqulifiziert hat oder?Denk doch mal fünf Minuten nach und beantworte dir die Frage selbst.
Stichworte: Wahlbeteiligung und Politikverdrossenheit
Die behebst du aber nicht damit, dass du Hoffnungen schürst und im entscheidenden Moment bitter enttäuschst. Viele wählen die Piraten, weil sie denken, es wird sich etwas ändern. Aber mal angenommen, die Piraten werden Bundestagsfraktion oder sogar Regierungsmitglied. Dann werden die sich gewissen Dingen fügen müssen. Internationale Beziehungen, Finanzhaushalte. Und spätestens, wenn die EU mal irgendwo reingrätscht und deutlich wird, dass die meisten Dinge nicht ode rnur zu Lasten anderer Vergünstigungen finanzierbar sind und der Bürger das spürt, wird diese Alles-wird-anders-Euphorie ganz schnell durch den Schornstein gehen.
So bescheiden sich manche Politiker verhalten. Aber die Ganzheit sitzt bestimmt nicht morgens ne Stund ezusammen und fragt sich, wie sie den Bürger heute ärgern kann. Das liegt einfach daran, dass die Aufgaben einen Staat zu lenken mehr als schwer sind und oftmals nicht die eine richtige Antwort existiert.
Dass viele Piratenwählen im Falle eines Bundestagseinzugs enttäuscht sein werden steht außer Frage. Sofern sich die Art und Weise, wie Politik gemacht wird aber ändert, wenn auch nur ein wenig zu Beginn, kann ich damit sehr gut leben. Es geht nunmal, zumindest für mich persönlich, nicht um die bedingungslose Durchsetzung aller ihrer Forderungen sondern um eine neue Art, wie Politik gemacht wird.
Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass sich die Welt schneller verändert als jemals zuvor in unserer Geschichte. Die alten Leute, die sich mit ihrem stets an der gleichen Stelle gesetzten Kreuzchen alle paar Jahre zufrieden gegeben haben, sterben langsam alle weg. Viele junge Menschen (<40) geben sich damit eben nicht zufrieden und wollen mitbestimmen und vor allem nachvollziehen, was "da oben" geschieht.
Wie sieht es denn mit unserer Demokratie aus, wenn wir in 20/30 Jahren eine Wahlbeteiligung von ~30% bei einer Bundestagswahl hätten. Kann man dann wirklich noch von Demokratie, wie wir sie verstehen, sprechen?
Da stimme ich auch mit dir überein. Es sollte etwas geändert werden. Ich bin aber der Ansicht, hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Es wirkt teilweise wie eine unüberlegte Studentenidee, obwohl sie das nicht müsste.
Es wäre machbar, entsprechende Konzepte auszuarbeiten, die zeigen, wie die Vorstellungen umgesetzt werden können. Auf diese Weise würde man sehr an Seriösität gewinnen, aber ohne sich dem Konzert der Alten anzuschließen. Und angenommen, die Piraten würden so versagen, wie ich das eben mal prognostiziert haben, dann werden die Wähler die nächste neu aufkeimende Partei vielleicht gar nicht mehr wählen. Änderung, ja, auf jeden Fall. Aber die muss Hand und Fuß haben, damit es für die Wähler ein wirkliches Erfolgserlebnis ist. Und dieses Erfolgserlebnis sollte nicht nur darun bestehen wählen zu gehen und auch nicht darin, die großen parteien abzustrafen, sondern darin, dass eine Politik wirklich Früchte trägt.
Deshalb denke ich, es muss erst ein gut ausgearbeitetes Programm geben und dann kann man nach vorne preschen und anfangen zu ändern. Wenn das so liefe, dann würde ich wie oben gesagt auch mit hoher Wahrscheinlichkeit Piraten wählen. Im Moment ist das aber nicht bestandsfähig. Die Piraten wachsen derzeit schnelle rin die Höhe als in die Breite und ich fürchte einfach, das wird ihnen über kurz oder lang das Genick brechen.
Original von SniffvsSnaf
Original von marc0506
Original von Tezet
Original von Dudester84
@marc deine Argumentation zeugt von oberflächlicher Kenntnis der Sachlage. Du solltest die Quellen deiner Informationsbeschaffung überdenken, da du indefferenzierte Behauptungen in den Raum wirfst, die jeglicher Diskussionsgrundlage entbehren. Vor allem versuche dich nicht auf eine Quelle zu verbeißen. Sondern sollte deine Form der Informationsbeschaffung vielfältiger Art sein. (ernstgemeinter Tipp)http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm
Mehr Quelle als das Parteiprogramm selbst geht schwer. Das Parteiprogramm in seiner jetzigen Form spiegelt das wider was Marc beschrieben hat. Man hat sich ein paar Punkte geschnappt und die kritisiert und Thesen aufgestellt. Aber ein halbwegs regierungsfähiges (oder auch oppositionsfähiges) politisches Konzept sieht anders aus. Dazu müsste man mal zu mehr eine Meinung haben und äußern.
Ich wäre vllt selbst Piratenwähler, wenn sie ein wirklich ausgearbeitetes Parteiprogramm und dazu wenigstens ein paar Ideen zur Umsetzung hätten. Aber solange sie das nicht haben, ist es für mich auch eher eine auf Hype und Protest schwimmende Bewegung.
privatsphäre, datenschutz, internetthemen sind zwar interessant und im lebenshorizont des durchschnittlichen users hier im forum sehr präsent. daher finden viele die piraten gut.
aber mal seriously: so wichtig ist das zeug auch nicht. und wo sind die inhalte der piraten zu den wirklich wichtigen themen:
aussenpolitik
sicherheitspolitik
wirtschaftspolitik
sozialpolitik
bildungspolitikdavon abgesehen sind die ideen der piraten auch in ihren "kernkompetenzen" mehr als zweifelhaft!
als beispiel seien nur die standpunkte zu urheberrecht und freiem zugang/kopierbarkeit genannt!Bildungspolitik:
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#BildungSozialpolitik:
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Recht_auf_sichere_Existenz_und_gesellschaftliche_TeilhabeWirtschaftspolitik:
Gibt keinen eigenen Punkt, es wird aber aus anderen Punkten klar deutlich, dass es sich um ein "grüne kapitalistische soziale Marktwirtschaft mit garantiertem Grundeinkommen handeln soll "Aussenpolitik:
Gibt keinen eigenen Punkt, jedoch ist zu erwarten, daß sich die Partei dafür einsetzt die eigenen Ziele auch in die Aussenpolitik zu tragen z.B.:
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Gewaltenteilung_und_Freiheit_st.C3.A4rkenSicherheitspolitik:
Ja da könnten se mal nen Statement machen...Original von Waaaghboss
Ich finde eigentlich ganz gut was die Piraten machen, nur das in Somalia fande ich nicht so gut...Ne mal ernsthaft:
Wer wählt denn bitte so eine Quatschpartei?Die haben ein völlig lückenhaftes Parteiprogramm und wollen soweit ich das rauslesen kann Raubkopieren legalisieren
![]()
Hab Piraten gewählt. Die haben wenigstens auf Plakaten zugegeben, dass sie auch nicht die Mega Bescheid Wisser sind. Waren halt das kleinste wählbare Übel... - will ja nicht, dass die ganz Dummen an die Macht kommen.
Raubkopieren:
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Ausgleich_zwischen_Anspr.C3.BCchen_der_Urheber_und_der_.C3.96ffentlichkeitje mehr ich lese, desto klarer wird, dass es nicht nur eine partei mit einem lückenhaften programm ist, sondern eine partei, bei der die lücken das beste im programm sind!!!
Original von Dominik7
Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass sich die Welt schneller verändert als jemals zuvor in unserer Geschichte. Die alten Leute, die sich mit ihrem stets an der gleichen Stelle gesetzten Kreuzchen alle paar Jahre zufrieden gegeben haben, sterben langsam alle weg. Viele junge Menschen (<40) geben sich damit eben nicht zufrieden und wollen mitbestimmen und vor allem nachvollziehen, was "da oben" geschieht.
Warum engagieren sich diese vielen Leute denn dann nicht politisch?
In meiner Gemeinde kommt keiner der ach so interessierten Bürger zu den öffentlichen Fraktionssitzungen der Parteien (egal welcher, gibt sechs und ich hab mit allen gesprochen), wenn zusätzliche Bürgerrunden, Stammtische etc. gemacht werden kommen die Vorstände der jeweiligen veranstaltenden Partei plus ein paar Mitglieder, plus ein paar Freunde.
In den Ausschusssitzungen, also da wo Entscheidungen gefällt werden, sitzen immer nur dann Bürger, wenn sie persönlich betroffen sind.
Die ach so interessierten Bürger wissen überhaupt nicht was um sie herum passiert, alles was sie wissen haben sie in ihrer Lieblingszeitung gelesen. Und man wird auch nicht der bessere Bundesligatrainer nur weil man die Sportbild liest.
Ist Kommunalpolitik einfach zu langweilig für diese ganzen "politisch Interessierten"?
In allen Kommunen werden regelmäßig von allen Parteien Landes- und Bundespolitiker eingeladen, das wäre doch eine Möglichkeit denen mal die Meinung zu geigen, wenn doch alles scheisse ist was da läuft. Kommt aber keiner...
Sorry, das ist jetzt nicht gegen die Piratenpartei (die engagieren sich ja, zumindest fangen sie gerade damit an) oder dich gerichtet, aber wenn so Sätze kommen platzt mir der Kragen.
Diese ach so interessierten "jungen Menschen" sind nichts anderes als die jüngere Version der früheren Kneipenstammtische. Sie sitzen jetzt nur an ihrem Computer, statt in Lokal. Das hat leider den Nachteil, dass die ganze Welt ihren inkompetenen Mist mitanhören darf.
Die Piraten sind gerade neu und hip (wie die Grünen in ihrer Anfangszeit), deswegen kommen ein paar mehr zu ihren Treffen. Wenn sie aber anfangen müssen konkrete Politik zu betreiben, werden die (digitalen) Stammtische weiterziehen und weiter über die da oben schimpfen.
Kann nur für mich antworten:
Ich verabscheue das Geschäft Politik, wie es von den etablierten Parteien betrieben wird. Solche Veranstaltungen sind doch meist nichts weiter als der Knochen, der dem Wähler hingeworfen wird, um ihm die Möglichkeit der Mitbestimmung zu suggerieren. Außerdem haben viele Politiker sowieso ihre inneren, unumstößlchen Überzeugungen. Es mag Ausnahmen geben, so sind jedoch meine Erfahrungen
Außerdem habe ich persönlich weder Zeit und Lust dort mitzuwirken, aus genannten Gründen.
Glaub mir, wenn es in jeder Partei die Möglichkeit gäbe, basisdemokratisch über Standpunkte abzustimmen (per Internet mit pers. LogIn Daten oder für die älteren Semester eben per Brief), würden sich mehr Leute beteiligen. Vor allem für die heutige Jugend wäre der Einstieg in die Politik einfach und reizvoll, denn sie wissen, dass sie sobald sie 16 oder 18 sind direkt über dieses Tool mitbestimmen können.
Wohlgemerkt geht dies nicht bei allen Themen/Entscheidungen, aber bei gar nicht mal so wenigen.
Ich finde es komisch, dass das anscheinend kaum jemanden in den Medien interessiert: Link
"Es wird sicher noch ein paar Piraten geben, die früher bei der NPD waren"
Na da kann man ja gespannt sein....