Hier gibt es erstmal keine relevanten Infos da ich in der Klausurenphase bin.
Ich werde einfach ein bisschen rumspamen. Vielleicht gefällt es dem einen oder anderen.
Wenn ihr eine Aufmunterung braucht, wenn ihr denkt es gäbe kein Charma und übernatürliche Kräfte dann gebt euch bitte das. Seid ihr schlecht drauf or what ever dann helfen euch 1. ein Kuscheldelfin 2. ein Glasschädel 3. eine männliche Tussi 4. ein Parfüm weiter
Spoiler
1.
2.
3.
4.
Wie ist der Stand der Dinge nachdem ich so gut in das neue Jahr gestartet und voller Optimismus in mein "neues Leben" voller Erfolg und Gradlinigkeit gestiegen bin. Ich wollte meine letzten Jahre hinter mich lassen und endlich wieder durchstarten, meine Ziele verfolgen und es einfach nur machen, anstatt über Ziele zu reden und nachzudenken.
Uni:Momentan sieht es aber ganz anders aus. Wie in jeder Klausurenphase bekam ich wieder den Arsch nicht hoch. Ich weiß nicht woran es liegt, vllt. weil ich mit dem Lernen etwas Negatives verbinde und es regelrecht verdränge? Fakt ist, dass ich seit einem Monat nur Zuhause abhänge und in diesem Forum hier unterwegs bin, Poker, Pornos, Videos gucke und mir einen entspannten mache. Ich mir um 8.30 Uhr den Wecker stelle, Stunde um Stunde das Lernen vor mir her schiebe und nichts gemacht habe. Und nun ist es soweit. ich bin unmittelbar in der Klausurschreibphase und hab schlichtweg verkackt. Aus den 6 angepeilten Klausuren sind mittlerweile nur noch 3 geworden und selbst da muss ich noch voll reinhauen. Ich habe gestern eine Klausur geschrieben und nach einem knappen Jahr die anderen Kommilitonen getroffen, die jetzt ihre letzte Klausur geschrieben haben und teilweise wieder von Hamburg wegziehen, weil sie hier ihren Job erledigt haben. Ich hingegen werde erst im September..ach was rede ich....ich werde erst Ende Oktober meine Bachelorarbeit abgeben. Und anstatt alles etwas strategisch und longterm entspannt anzugehen, schiebe ich natürlich wieder 3 Klausuren, sodass ich jetzt in 2 KLausurenphasen noch 9 dicke Klausuren schreiben muss. Natürlich weiß ich auch, dass ich am 22 Feb. eine Hausarbeit abgeben muss, aber habe dafür noch nicht einmal die Bücher rausgesucht. ich habe ja auch nur seit 2 Monaten die Zeit dazu gehabt. Ab dem 6.2.2012 beginnt mein Praktikum und mein Mindset ist schrecklich. Und dann muss ich mich während des Praktikums noch um die Hausarbeit kümmern, danach einen 30 seitigen Bericht abgegeben und asap mit dem Lernen anfangen, weil ich unnötiger weise im Mai mehr Klausuren schreiben muss als geplant.
Ich verstehe nicht, weshalb ich nicht die Disziplin aufbringen kann ein Ziel zu verfolgen und strategisch das Nötige wegrotze, also abarbeite um das Ziel zu erreichen. Weshalb verstehe ich nicht, dass man erst einmal etwas tun muss um sein Ziel zuerreichen. Ich verstehe mich einfach nicht. Einer der Gründe liegt vllt auch daran, dass ich nie eine Konstante in meinem Leben hatte. Ich habe durch den Lifestyle meiner Mum nie einen regelmäßigen Tagesablauf gehabt, nie gelernt, dass man auch mal durch die Scheiße gehen muss um an ein Ziel zu kommen. Mein Charaktertyp hat viel potenzial und könnte sich viel besser entfalten, wenn ich einfach mal meine Sachen durchziehen würde. Keine Ahnung wie es weiter gehen soll. Auch hatte ich in den letzten Monaten den Sport als eine Konstante und diese wurde durch meine Schulterprobleme unterbrochen. Aber seit 1,5 Wochen ist wieder alles verheilt und natürlich gehe ich nicht zum Sport, weil ich den Arsch nicht hochbekomme. Auch in dem Fall weiß ich doch, wie mich der Sport puscht, wie ich mich nicht in meinem Körper wohl fühle und das ändern könnte. Ich schon wieder so wenig esse, weil mein Körper nicht beansprucht wird. Wenn mein Praktikum beginnt, komme ich bestimmt nicht zum Sport, weil ich dort min. 10 Std arbeiten muss, mich dann um die Hausarbeit kümmern muss, jetzt noch mehr für Klausuren lerne und mich auch für das Praktikum weiterbilden möchte und das Buch zur Hand nehme. Mein Ziel im Sommer sportlich auszusehen schaffe ich vllt nicht und das würde mich echt depri machen. Zudem war mein Plan im Winter nach Australien zu gehen, meinen Bachelor zu haben und mich richtig richtig gut zu fühlen . Ich muss das schaffen. Bei dem Pensum in naher Zukunft finde ich es jedoch völlig unmöglich. Kann man das überhaupt schaffen? ich weiß es nicht. Auch Pokertechnisch bin ich heute arg depri. Es ist quasi der Anlass heute, weshalb ich so schlecht drauf bin. Ich habe gestern auf 1K hands 5.5/100BB sprich 1 Stack + gemacht. Putze meine Zähne, gehe zum Rechner und denke mir 2-3 Orbits, also 1,50$, auf 0,50 für den Spaß zu investieren. Habe das seit Monaten, bis auf einmal, nicht gemacht. Und ich verliere in der ersten hand 50Dollar und danach nochmal 10 Euro. Es schmerzt. Ich fühle mich so als wär meinem Baby was zugestoßen. Ich laufe seit 20K Hands in den BB Breakeven und es war harte Arbeit um auf 250$ zu kommen. Es ging auf und ab immer wieder und jetzt auf einmal 60 Dollar weg. Fahre jetzt somit ein 18 Stack BRM auf Nl10SH.
Alle Bereiche in meinem Leben laufen seit 3 Wochen scheiße, weil ich wieder den Arsch nicht hochbekommen habe. Mir geht es ja nicht mal schlecht, bis auf die letzten 5 Tage in denen ich alles realisierte.
Ich Frage mich manchmal wirklich woran das alles liegt?! Liegt es vllt an meinen Hormonen, habe ich zu wenig testo um energygeladen durch den Tag zu starten. Warum bin ich nicht immer so ein Typ, der dynamisch durch das Leben schreitet, den Alltag nutzt, um sich innerlich zu befriedigen und das Carpe Diem zu leben. Wache ich mit 60 auf und beneide die Jungen Leute,weil ich alles verkackt habe indem ich Tag um Tag meinen Arsch nicht hochbekommen habe? Ich bin dafür bekannt eine krasse Ausstrahlung zuhaben und vital zu sein, aber es ist bei mir einfach zu affektiv. Weshalb schaffe ich es immer wieder mich selber runterzuziehen indem ich meine Sachen nicht einfach erledige um am Ende des Tages euch einen Grund zu haben gut drauf zu sein.
Ich weiß es einfach nicht.....
Man ey, immer dieses Rumgejammere.
Wenn ich so viel Zeit zu vertrödeln hätte würde ich mir morgens, mittags und abends einen von der Palme wedeln und auf meinen leeren Terminkalender...
Sieh ein das du einfach faul bist. Mach ne Ausbildung, statt das Studium zuende zu machen. Dann MUSST du jeden morgen los, MUSST wieder in die Schule gehen und hast dann deine 8 Stunden am Tag für dein täglich Brot, danach kannste wieder abgammeln.
Oder natürlich du hörst auf zu Winseln, wirst erwachsen und packst die Scheiße an.
Ich hab mein Studium zwar im Grunde verkackt (im 5. Semester), gehe jedoch jeden Tag 8 Stunden arbeiten, lerne danach für die Uni, Pokere, bin 2. Vorsitzender eines 150k€ Univereins (Formula Student), hab ne Freundin, besuche regelmäßig meine Eltern und betreibe Sport.
So schwierig ist das alles nicht. Wenn man einmal davon ab ist so viel Zeit zu haben seine Zeit zu verplempern, sondern stattdessen von einem "Termin" zum nächsten muss, ist der Tagesablauf determiniert und man kommt nicht mehr raus, was teilweise gut ist.
Vorschlag von mir wäre: Wenn du das mit der Uni packen willst und du finanziell nicht darauf angewiesen bist, lass das Pokern sein. Und wenn du Pokern musst/willst, dann pokere, führe deinen Blog, Handbewertungen und Content und das wars.
Bei großzügigen 8 Stunden schlaf, bleiben 16h des Tages über.
2h effektives Pokern, 2 Stunden Sport, 4h Uni, 2h Essen, das sind gerade mal 10.
Du solltest dich einfach fragen was du vom Leben erwartest. Und dir klar machen, dass bis auf eine Glückspilze, die entweder ne glorreiche Idee hatten, das Kapital von Mutti und Vati vermehren oder aufbrauchen oder einfach zur rechten Zeit am rechten Ort waren niemand was geschenkt bekommt.
Ansonsten sitzt du mit 60 genau so da wie du es beschrieben hast.
Und wenn du jetzt nicht aufstehst, dir deinen Tages- und Wochenplan aufschreibst, dann hast du schon verloren.
liegt vllt auch daran, dass ich von März bis September ein Urlaubssemester hatte und nur Weekend gearbeitet habe und mir seit Sep. kein Unterricht angeboten wird, da Privatuni und neue Prüfungsordnung. Bekomme nur sie Skripte und muss die auswendig lernen. Habe ziemlich den Bezug zur Uni verloren.
Aber Schande genug, dass ich diese ganze freie Zeit nicht nutze. Es ist einfach ein Mindset problem, bzw eine tiefenpsychologische Herangehensweise an das Leben. Ich kann nicht nachvollziehen wie Leute zb. TwiceT jeden Tag carpe diem nutzen und voller Energie sind. Hat es etwas mit der biologischen Hormonausschüttung zu tun, mit der Erziehung? Keine Ahnung. Wenn du eine Sache alltäglich machst und zeitweise kein Bock mehr darauf hast, welche Gedanken hast du in diesen Momenten, die dich dennoch motivieren? Kann man da überhaupt von Motivation sprechen oder ist es eher ein " ich habe 0 Bock drauf und kotz völlig ab" aber mache es einfach.
Dein Pensum 8 Std zu Schlafen und 16 std komplett produktiv zu nutzen, ist das wirklich möglich bzw. macht da der Kopf und der Körper mit um weiterhin bei der Arbeit konzentriert zu sein?
Naja, bei mir sinds 6h Schlaf, eher weniger.
Brauche davon aber auch nicht so viel, glaube ich.
Dadurch, dass die "Arbeit" wechselt und ich verschieden/unterschiedlich gefordert werde, geht das super.
Was die (De-)Motivation angeht: Ich hab im Moment kaum Bock auf das Racing Team, dafür mehr auf Poker. Aber beim Verein bin ich in Verpflichtung und will meine Jungs nicht hängen lassen.
Das schiebe ich (natürlich) auch mehr vor mir her als bspw. Poker oder Klavierspiel. Aber ich setze mir für meine Aufgaben recht strenge deadlines, sodass ich die Sachen abarbeiten muss um nicht in Verzug zu kommen.
Schon Zettel und Stift geholt und aufgehört es auf die Gene zu schieben?
Selbst wenn du der genetisch gesehen faulste Mensch der Welt bist, willst du weiterheulen oder was dagegen tun?
Edit:
Fast vergessen: Als wenn ich 16h dauerproduktiv bin. Ich gucke auch jede Woche ne Folge HIMYM und Sonntags den Tatort. Am Wochenende bin ich halt mehr Freundin/Familie/Sport lastig. Unter der Woche Arbeit, Uni, Poker, Racing Team.
In Klausurphasen ändert sich das natürlich. Poker wird so gut wie komplett eingestellt. Die Wochenenden verbringe ich mit Lernen wenn ich bei meiner Freundin bin/sie bei mir, statt abzuhängen oder so. Aber Sport muss sein, das hält fit (im Kopf)
ich habe den Blog begonnen und bin durchgestartet. Es holt mich nur alle zeit wieder ein , dass ich so werde. Es ist ein Teufelskreis. Ich nehme mir viel vor und gehe es an, lasse es schleifen, mache dann noch weniger, verdränge, werde langsam schlecht drauf, verwickele mich noch mehr in diese Verdrängung, fange an auch andere Sachen schleifen zu lassen, und am Ende mache ich nichts mehr und bin abgefucked.
Eine zeit später gucke ich in den Spiegel, bin sporttechnisch wieder eingegangen, sehe scheiße aus und alles beginnt aufs neue.
Hey, ich weiß dass das alles hier Emo ist aber ist ja auch mein Blog uns spreche mich nur aus.
Aber möchte wirklich mal von jemandem hören, der einer Sache nachgeht, und trotz zeitweiliger "absoluter 0 Bock Stimmung" das ganze dennoch voll durchzieht, wie das Mindset und die Gedanken in diesen 0-Bock Phasen sind.
Macht man es tatsächlich, weil man weiß dass man bald wieder Lust haben wird? Wird man nur von dem Gedanken getrieben, dass sich die harte Arbeit auszahlen wird? Zb. beim Sport. wie lange dauerte so eine 0-Bock Phase und habt es dennoch durchgezogen.
Ps. merke jetzt schon beim Schreiben, dass ich langsam Motivation sammle, weil es so offensichtlich emo ist, aber bitte dennoch um ein paar zieldienliche Comments. Würde mir sehr helfen
Ich hacke einfach mal weiter, glaube das brauchst du jetzt
0-Bock Phasen habe ich ständig. Wäre auch komisch, wenn Herausforderungen einen immer noch anspornen würden. Manchmal bestehen die Herausforderungen das Alltags nämlich darin, die alltäglichen Hürden und immerwiederkehrenden Aufgaben zu erledigen.
Zum Beispiel konnte ich eine Zeit lang sehr schlecht aufstehen. Hab geschoben und geschoben. Bis ich mir gesagt hab: Das ist scheiße. Einfach scheiße.
Also hab ich es mir zum Ziel gesetzt morgens als erstes zu denken: Nicht aufstehene ist scheiße.
Hat am ersten Tag geklappt, auch am zweiten und nach zwei Wochen bin ich einfach aufgestanden und das klappt bis heute.
Es ist meiner Meinung nach kindisch sich in 0-Bock Phasen nicht zu motivieren. Wobei "motivieren" hier das falsche Wort ist. Ich bin keineswegs gleich motiviert den Jahresbericht zu korrigieren. Aber es muss gemacht werden, heute ist meine Deadline. Das hat nichts mit Motivation zu tun, aber mit Zwang.
Ich zwinge mich Dinge zu tun, die mir partiell keinen Spaß machen, weil sie getan werden müssen.
Genau so mit der Uni: Oder glaubst du dein überdurschnittliches Gehalt später rechnet sich nicht auf auch auf die Arbeit zurück die du jetzt leistest? Oder die Tatsache, dass du einen eventuell erfüllenderen Job hast als Kassierer im Netto zu sein?
Keine Motivation, Zwang, und das ist die Motivation.
Zettel schon voll oder noch nichtmal geholt?
Vllt. ist es tatsächlich der Zwang der einen shortterm nach vorne treibt um longterm glücklich zu sein und Verhaltensweisen in seinen Alltag zu implementieren. es ist vllt. wirklich zu viel erwartet bei jeder Tätigkeit immer Spass zu empfinden.
Vllt. sollte ich lernen Pflichten wegzurotzen um dann den Erfolg zu genießen. Habe aber auch schiss, dass ich dann immer nur am Hustlern bin, aber andererseits wird man nur so auch zu seinem Erfolg kommen und mehr erreichen können als es andere tun. Bzw. muss ich jetzt viel scheiße machen um später die Dinge machen zu können, die mir Spaß bereiten.
Also den Zettel habe ich noch nicht rausgeholt, aber realisiere gerade wieder mal meine Situation. Es wäre zu schön wenn ich mal endlich straighter werde, damn. Mittlerweile zweifle ich nur etwas an mir, aber ist auch verständlich an tagen wie diesen
Durch bewältigung von Scheiße wird man halt auch glücklich, wenn man es als Erfolg verbucht. Erfolg macht glücklich.
Ich für meinen Teil gehe jetzt schwimmen und du holst endlich diesen verdammten Zettel
Viel Glück, wird schon, aber arbeite dran, sonst kannstes knicken. Nimmt dir leider keiner ab. Und nur realisieren ohne Umsetzung bringts leider auch nicht
Original von Martschl
Durch bewältigung von Scheiße wird man halt auch glücklich, wenn man es als Erfolg verbucht. Erfolg macht glücklich.Ich für meinen Teil gehe jetzt schwimmen und du holst endlich diesen verdammten Zettel
![]()
Viel Glück, wird schon, aber arbeite dran, sonst kannstes knicken. Nimmt dir leider keiner ab. Und nur realisieren ohne Umsetzung bringts leider auch nicht
![]()
danke und gerne noch ein paar comments etc.
In einem Jahr Australien? Hab meinen Bachelor zwar dann nicht fertig, aber treffen könnten wir uns da evtl
Hab noch zwei Wochen bis zur ersten richtigen Klausur, bisher noch nicht soviel getan wie gewollt, aber noch ist alles möglich. Sport ist imo extrem wichtig, auch wenns hart ist. War am Fr seit langer Zeit mal wieder Fussi zocken, spüre meine Beine immernoch, aber war danach extrem zufrieden (Fitness btw auch ziemlich regelmäßig).
Probleme formulieren und um Rat fragen ist auch gut, manchmal braucht man einfach nen Arschtritt. Ich hab mich im Nachhinein geärgert, dass ich aus meinem Abi viel mehr hätte rausholen könne, war aber eifnach stinkend faul. Bin ich immernoch. Im Studium läufts im Prinzip genauso, meine Mitbewohner zählen dieses Semester am Whiteboard wie oft ich in der Uni bin. Heute zum 42. mal dieses Semester, etwa soviele wie dei beiden vorigen zusammen. Statt zu lernen, poste ich aber grad hier...
Ich bin mir sicher, dass ich mich ärgern werde, wenn ich keine ordentlichen Noten schreibe, da ich weiß, dass ich mit etwas Aufand recht gute Ergebnisse erzielen kann.
DIE SCHEIßE EINFACH DURCHZIEHEN trifft es ziemlich gut, dass hab ich die nächsten 4 Wochen auch vor.
Keine Ahnung ob dir das hilft, hab grad einfach nur drauflosgeschrieben
der Diamant vor deinem Namen sieht gut aus mein Lieber.
Ja, hab schon gemerkt, dass du auch mal gerne faul bist:) Ich denke, dass es auch gewissermaßen von dem Anspruch abhängig ist, was man von dem Leben erwartet. Ich habe Visionen und wie wie du, weiß ich auch um mein Potenzial um gewisse Ziele zu erreichen.
Manche Menschen haben diese Ziele einfach nicht, chillen 24/7 ab und für die ist es auch nicht weiter problematisch und haben keine Angst etwas "da draußen" zu verpassen. Ich baue mir schon viel Druck auf, weil ich eben auch viel erreichen möchte und eher ein Perfektionist bin. Blöderweise ist diese Charaktereigenschaft inkongruent mit der Verhaltensweise, Dinge nicht zu machen auf die man keine Lust hat. In Folge dessen beginnt eine Verdrängung und ein Wegschieben der Probleme bzw. der Dinge die man verfolgt nach dem Motto "ganz oder gar nicht".
Das geht natürlich überhaupt nicht.
Und mit Australien halte ich mich jetzt noch zurück, denn momentan weiß ich nicht wie das alles klappen soll. Bin da in den nächsten Tagen sicherlich wieder optimistischer
Genau das Problem hab ich auch, hab dich mal in Comtool geaddet, vielleicht tauscht man sich mal aus.
hör auf den grund für dein versagen bei äußeren einflüssen zu suchen und versuche den tatsächlichen grund zu finden.
bspw.
etwas nicht anzufangen hat oft auch etwas mit der angst zu tun, scheitern zu können. vllt. hast du unterbewusst so viel angst davor an deinen ansprüchen zu scheitern, dass dein gehirn dich davor bewahrt überhaupt scheitern zu können (lerntheoretische annahme).
werde dir bewusst, dass du deine depressionen nur mit produktivität besiegen kannst. nur so wirst du glücklich in den spiegel gucken
fang mit kleinen zielen an. das große ganze entwickelt sich dann von selbst.
UND realisiere, dass du herr der von dir genannten charaktereigenschaften bist.
sozialpsychologische theorien besagen, dass erfolg = intelligenz * willenskraft
und willenskraft kann man (auch laut der theorien) lernen.
Original von theCHAOS
hör auf den grund für dein versagen bei äußeren einflüssen zu suchen und versuche den tatsächlichen grund zu finden.Damit werde ich definitiv aufhören. Bestimmt begründen sich ein paar Verhaltensweisen in meiner Problematik in der Erziehung, Kindheit etc. aber der Ansatz bringt einen nicht weiter. Daher lasse ich das auch.
bspw.
etwas nicht anzufangen hat oft auch etwas mit der angst zu tun, scheitern zu können. vllt. hast du unterbewusst so viel angst davor an deinen ansprüchen zu scheitern, dass dein gehirn dich davor bewahrt überhaupt scheitern zu können (lerntheoretische annahme).ich habe diese schlechten Phasen immer während meiner Lernperiode. Das war schon in der Schule so ab meinem 17. Lebensjahr ungefähr als ich meine eigene Wohnung hatte. Da ging es los, dass ich mich in der Lernphase verschanzte. Und ich merke es auch in der Uni, dass ich das Lernen extrem meide und fast schon aufgeregt werde, wenn es ans Lernen geht.
Es ist nicht so, dass ich völlig versacke, denn meine Wohnung ist aufgeräumt ich bin weiterhin Geschäftsführer-assistent einer Unternehmensberatung und habe in der letzten Klausurenphase 2x 1,3, 2x 1,7 und eine 3,0 geschrieben(auch nur weil der Dozent n spacken ist). Ich habe selber eine extrem hohe Erwartungshaltung mir gegenüber, merke aber auch wie mich der Druck auch auf der Arbeit fertig macht, weil ich immer versuche optimale Ergebnisse zu bringen. Für mein Praktikum werde ich mir vornehmen, nicht am ersten Tag vorauszusetzen alles optimal zu können und werde es als einen Prozess sehen.
werde dir bewusst, dass du deine depressionen nur mit produktivität besiegen kannst. nur so wirst du glücklich in den spiegel gucken
fang mit kleinen zielen an. das große ganze entwickelt sich dann von selbst.
einer der großen Themen. Habe ich schon geschrieben, aber wiederhole es nochmal und geht auch mit einer deiner nächsten Punkte einher. Ich bin super schlecht darin mein Endziel im Auge zuhalten und zu erkennen, dass dafür auch Opfer erbracht werden müssen. Und das sollte man definitiv ändern. Das schöne an einem Longtermziel ist auch, dass bei dem Erreichen des Ziels die Freude und das Selbstbewusstsein etc longterm anhält und man daraus gestärkt die nächsten Ziele erreichen kann. Eine absolut positive SpiraleUND realisiere, dass du herr der von dir genannten charaktereigenschaften bist.
sozialpsychologische theorien besagen, dass erfolg = intelligenz * willenskraftund willenskraft kann man (auch laut der theorien) lernen.
werde ich mal googlen. Wenn du schon ein paar gute Materialen hast, nenne sie doch bitte. Momentan zweifele ich nämlich daran, ob ich vllt doch kein Macher sondern ein Zahnrad in der Maschinerie bin. Diese Gedanken müsse nwiedr raus aus dem Kopf indem ich Erfolgserlebnisse zu verbuchen habe
hey yogiii, entschuldige dass ich nicht geantwortet und dich zum EDIT genötigt habe. Und renhe. Bin nicht mal dazu gekommen deinen Mix zu hören. Aber freue mich schon darauf...kannste mir glauben.
Ich habe mir gerade noch einmal meine letzten negativen Texte durchgelesen. Seit dem 06.02. bin ich jeden Tag ca. 11 Std in meinem Praktikum am werkeln und am Weekend werde ich jetzt wieder nachts für Marlboro unterwegs sein. Wie es sich für eine Neugründung gehört, gibt es viel zu tun und Blabla....ich verbessere meine Stärken und gehe gegen meine Schwächen an. Unerwarteter Weise nagen die letzten Jahre doch etwas an meinem Selbstbewusstsein und teilweise mache ich mich etwas kleiner als ich bin, wenn es darum geht seinen Standpunkt zu vertreten. Ich bräuchte wohl noch 2-4 Monate um mit mir komplett zufrieden zu sein, aber ich gebe mir Zeit um mich zu entwickeln. Am Wochenende gehe ich extrem steil und Feier ab. Auch dort pushe ich meine Skills und versuche meine Conversion bei den Frauen zu verbessern. Zu jedem Wochenende hin verbessert sich mein Flirtverhalten und werde auch da in 1-2 Monaten in meine alte Form zurückfinden. Sport bekomme ich momentan nicht hin und wenn ich gehe, bekomme ich Probleme mit meiner Schulter. Ich muss dringend meine Tiefenmuskulatur trainieren. Ich werde diese Woche Zuhause und auf der Arbeit Liegestützen machen. Mein Fettanteil wird durch den Bürojob auch zu hoch. Werde dagegen angehen. Morgen früh werde ich mal joggen, hopefully. Uni muss jetzt auch wieder losgehen aber dazu das nächste mal mehr. Poker ging ebenfalls nicht so viel und möchte diesen Monat wieder Gold gehen, auch um bis Oktober mit NL25 beginnen zu können.
Ps. ich finde arbeiten scheiße. Verstehe mich nicht falsch. Ich habe auf der Arbeit noch nicht einmal auf die Uhr geguckt, das Team ist super und mir wurde jetzt schon eine Übernahme angeboten mit den Worten "ich mache Dir ein Angebot welches du auf gar keinen Fall ausschlagen kannst", aber Arbeit suckt einfach. 7.30 Uhr aufstehen, um 9 Uhr auf der Arbeit und abends um 21 Uhr at home sein. Damit komme ich nicht klar. Mein Plan bekräftigt sich auf jeden Fall, nur Jobs anzunehmen bei denen ich mich zieldienlich entwickeln kann dh. selbstständig zu werden. Ich werde mich nach meinem Bachelor nach solchen Gelegenheiten umgucken und gebe mir 1-2 Jahre um mich zu verwirklichen. Sollte ich nichts finden, werde ich mich in einem Master weiterbilden um danach wieder meinen Traum der Selbstständigkeit zu leben. Sollte das dann wieder nicht klappen werde ich mich ins Ausland absetzen. So wie ich mich kenne, losgelöst von dem ganzen Stress, werde ich Inspirationen sammeln und mit einer neuen Vision zurückkommen. Aber das nehme ich mir nicht vor. Aber ich weiß, dass mich das Wertesystem der westlichen Welt nicht glücklich macht. Ich möchte viel Geld haben, aber nur um darauf scheißen zu können und keine Geldsorgen zu haben. Ich bin bereit eine lange Zeit nonstop zu arbeiten, aber dann muss es sich doppelt und dreifach lohnen. Aber dieses 0815 Leben ist einfach laaangweilig. Solange ich Jobs habe, in denen ich mich entwickeln kann, ist mir der Verdienst egal. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
Sport: Da ich seit 8 Uhr morgens immer noch bei der Arbeit sitze, habe ich angefangen während der Arbeitszeit Liegestützen und Sit Ups zu machen. Meine Ernährung versuche ich ebensfalls anzupassen. Ich mache mir hier Eier, Quark etc. und beim Mittagessen kochen wir meistens sehr kohlehydratehaltig also Nudeln/Reis etc. mit Gemüse. Da wir Red Bull gesponsort bekommen werden davon täglich auch ein paar Dosen von mir vernichtet. Gestern war ich noch joggen und es war die absolute Katastrophe. Eigentlich wollte ich etwas entspannen und beim Joggen den Kopf frei bekommen und einfach nur laufen. Daraus wurde leider ein Überlebenskampf:) Schnell keuchte ich rum und kam nicht mehr so ganz klar. Beim Blick auf meine Nike App musste ich eine Entfernung von 1km feststellen, lol. Am Ende waren es 2 km lolololol. Das heißt für mich, dass ich ab jetzt bei jeder Runde 500 Meter mehr laufen möchte, damit ich wenigstens meine 6 km einigermaßen entspannt laufen kann. Ich hasse Joggen und jeder Schritt ist langweiliger als der vorige. Warum tue ich mir das an? Weil ich einfach besser vögeln möchte. Eine gute Bauchmuskulatur und eine gute Kondition sind der Schlüssel zum guten Sex. Beides habe ich momentan nicht und beides muss bis Mitte Mai her Uni: Heute in diagnostischer Psychologie ne 1,7 bekommen. Ich werde mich jetzt gleich noch zum Lernen hinsetzen. Heute steht Methodenlehre an, burgh. Poker: werde so um 22.30 @home sein, kurz joggen und dann noch ein bisschen spielen. Habe in diesem Monat 1K Hands und +1,5 stacks gespielt. Mein Chef meinte letztens, dass er 2005 gut und viel spielte und mit einem Typen eine Pokerseite erstellt hat. leider Broke gegangen:) war dem Typen aber egal, weil er vorher seinen 6 oder 10 Prozentanteil von Pokerstars verkauft hatte.