
Original von Konti23
Vegas 2012 - 10. - 20.12.12Day 2b: Blindes Verständnis
Da sitze ich nun am $2/$5 Tisch im Aria. Es ist früh am Morgen, mein Frühstück lässt auf sich warten, denn der freie Platz scheint wie für mich gemacht zu sein: Position auf den Bigstack mit big Cocktailglas, die altbekannten Guten-Morgen-Regs sind scheinbar noch im Tiefschlaf und bis auf eine spießig gekleidete Mid-Vierzigerin scheint der Rest des Tisches auf eine amerikanische Version von Sandra Naujoks fixiert zu sein. Freie Bahn für im freien Fall befindliche Deutsche?!
Ich wollte den Tisch anfangs erstmal beobachten, um ein Gefühl von der Dynamik zu bekommen. Wie teuer es werden kann, wenn man das nicht tut, habe ich ja bereits zuvor eindrucksvoll an dem noch jungen Tag bewiesen. Also Sherlock-Holmes-Detektiv-Blick an und interne 2 TB-Festplatte auf *recording* programmiert, da sehe ich den Bigstack neben mir drei von vier Händen in Folge auf $35 openraisen, keine Gegenwehr.
Einmal limp/callt er $30 und foldet am Flop.Fünfte Hand, Bigstack im Bigblind, also Pause. Konti UTG, A :heart:K :heart:, versuchen wir es mal mit $25 Openraise. Schlechte Idee, denn $25 werden hier wohl als Limp interpretiert: Die olle Zimpe, die geradewegs auf ihre Menopause zusteuerte, und schon seitdem ich am Tisch sitze am Rumheulen war, wie scheiße hier alles ist, raist auf $125. Joa. Eigentlich kann ich AK ganz gut entsorgen, wenn mir Gegenspieler des weiblichen Geschlechtes preflop Gegenwehr zeigen, aber meine Schnellinterpretation der Lage war in etwa wie folgt: Der Tisch brennt, die Zimpe ist genervt, Anna Kurnikova ist in Herz -> All-in. Ich raise glaube ich auf $320, sie shippt, ich calle. Flop Ace high, mein AK gewinnt im Showdown gegen ihre Könige.
Ups, kann ja mal passieren! Aber ich hätte mir dazu lieber jeden anderen Spieler der Welt ausgesucht als diese Inkarnation der Sex and the City-Zickengottheit, die nun eine dreiminütige Wutrede über Poker, junge Internetkids wie mich, Männer generell, Könige, Pokerchips und was weiß ich nicht alles abgefackelt hat. Dabei erwähnte sie 37 Mal, dass niemand jemals mehr Pech beim Poker hatte als sie und dass sie noch nie mit Königen gewonnen hat. Nach dem ganzen Blabla löste sich die Hexe in Rauch auf. Zumindest war sie auf einmal weg und der Freier zu meiner Rechten nahm ihren Platz ein.
Jetzt spule ich mal ein wenig vor, denn die Session im Aria dauerte insgesamt neun (!) Stunden! Noch innerhalb der ersten ein, zwei Stunden kam der gute SaasH2k in den Pokerraum spaziert und bekam einen Platz an unserem Tisch. Sascha kannte ich bereits zufällig aus der Hohensyburg, ich wusste, dass er zeitgleich in Vegas sein würde und dass wir auch das eine oder andere Mal zusammen spielen würden. Am Ende lässt sich knapp bilanzieren, dass wir jeden seiner sieben Vegas-Tage zusammen irgendwo gespielt haben und gemeinsam ein wenig die Stadt erkundet haben (no homo). Ihr werdet also noch ein wenig von ihm lesen, nehme ich an.
Zurück ins Aria. Die neunstündige Session bildete sich einzig und allein um den Freier, der zu Beginn knapp $2.000 stehen hatte, aber laut eigener Aussage fast $4.000 im Brand war! Der Herr war sehr sehr sehr nett und sehr sehr sehr frei im Sinne von Freier: Der perfekte Spieler am Tisch, die Traumvorstellung eines jeden Pokerspielers, der in Vegas sein Glück versuchen möchte. Ich muss leider vorweg nehmen, dass es die einzige Session blieb, in der uns ein solcher Vollfreier begegnete, der die ganze Partie am Laufen hielt und eigentlich nur darauf aus war, sein Stack zu verteilen. Na, habt ihr aufmerksam mitgelesen? Da war das Zauberwort wieder
Zwischenzeitlich war sein Stack auf $500 geschrumpft, aber er machte ein Comeback vom Allerfeinsten und stand nach meinen neun Stunden (laut seiner Aussage nach seinen 14 Stunden) mit $5.400 auf!!!! Er hatte seinen Brand also irgendwie irgendwann reingeholt. Wie er das gemacht hat, war unglaublich. Wer nun glaubt, dass ich ihm dabei behilflich war, der... liegt natürlich goldrichtig.Meine $500 Gewinn von der AK > KK Hand waren ziemlich schnell geschmolzen, was kein Wunder war, da die Partie sehr deep gespielt wurde und preflop Pötte über $300 keine Seltenheit waren. Ich habe mich jedenfalls sehr gut mit dem Freier verstanden und er war dann auch so nett, gegen meine zahlreichen Openraises seinen Bigblind blind zu defenden, wenn kein Anderer im Weg ist. Danke dafür! 85s also easy Openraise, heads-up, 8 high Flop! Boom! 3/4 Pot Flop, 3/4 Pot T Turn und "eigentlich" wollte ich auch 3/4 Pot River spielen, aber der Freier wollte dann doch mal sehen, was er hatte, lachte kurz, und spielte die Turnbet als Donkbet am River: $140. Hmm, Valueraise mitnichten, also easy Call. Was dreht er um? KTo
Echtschademan. Über $300 gegen ein fast blindes Huhn, ich scheine wirklich nichts und niemanden in Vegas besiegen zu können. Zu allem Überfluss gibt mir ein weiterer Nichtdenker neben mir nach der Hand noch den grandiosen Tipp, all-in zu gehen, weil der Andere (remeber: Vollfreier, der Geschenk verteilen will) eh niemals zahlen kann.
"Ohje", dachte ich mir, "da sitzt du im Paradies und darfst nur mit Luftblasen auf die Goldschlösser schießen. So fühlt sich also Hugh Heffner in seiner Playboy-Villa." Irgendwann hatte ich wieder Position auf meinen Lieblingsfisch und wir beide hatten echt viel Spaß beim Zocken, wären wir nur nicht beide wieder im Brand gewesen... Es war schon später Vormittag, aber statt müde zu werden, trank der nette Herr einfach weiter Martini Irgendwas mit vielen Oliven, um weiter in Stimmung zu bleiben. Eine TRAUM-Konstellation, ich kann es nicht oft genug hervorheben. Aber dann.
Dann kam Simon. Wer ist Simon? Simon ist der dümmste Regular, den Vegas je gesehen hat. Wieso ist Simon so dumm? Simon kann von mir aus das Spielverständnis von Phil Ivey haben, er bleibt der dümmste Regular, den ich je gesehen habe! Simon war nur 15 Minuten am Tisch, aber er hätte es fast geschafft, dass der nette Freier aufsteht und nach Hause (in seine MGM Suite mit eigenem Host btw) geht. Simon hat den Freier aber nicht etwa ausgesuckt oder ausgespielt, nein: Er legt sich VERBAL mit dem nettesten Menschen der Stadt an, nennt ihn unethisch und falsch und unfair und keine Ahnung, was noch alles. Und warum das Ganze? Weil Simon eine Hand gegen ihn verliert, in dem der Freier mal wieder blind spielt. Zumindest sagte er das. Simon valuebettet am River sein Midpair Siebener und der Freier callt ziemlich schnell und dreht mit einer getroffenen Queen Toppair um. Tja, das suckt, nicht wahr Simon? Aber statt zu schmunzeln, den Freier zu loben und ihn in den nächsten Händen auszunehmen, rennt dieser Vollaffe zum Floorman und beschwert sich, dass der liebe Freier blind gegen ihn spielt und dabei auch noch gewinnt. "Sowas macht man nicht, das ist unethisch", lautete seine Argumentation. Es folgt eine Diskussion/Auseinandersetzung am Tisch und der Freier steht zwischenzeitlich auf und holt sich fünf (!!) Racks, um seine Chipberge, die er bis dato schon angesammelt hatte, umzutauschen. Jetzt mal ehrlich: WIE DUMM MUSS MAN SEIN, WENN MAN SEIN BESCHISSENES TÄGLICH BROT MIT POKAhZ IN VEGAS VERDIENEN WILL, UND DANN DEN GRÖSSTEN GELDSPENDER DER NATION SO DÄMLICH ZU VERGRAULEN????!?!?!?!? ALTEEEEEER, DAS GEHT NICHT IN MEINEN SCHÄDEL!!!
Ich hatte noch versucht, mich mit dem Freier für eine weitere Partie irgendwann irgendwo zu verabreden, aber es sei wohl sein letzter Tag in der Stadt und abends sei er in einer privaten $10/$20 Runde eingeladen. FUCK MY LIFE! Simon stand nun abseits des Tisches und unterhielt sich weiter mit der Floor-Chefin und stand dann (auch?) vom Tisch auf. Kurze Zeit später kam der Freier zurück vom Cashier und zu meiner Überraschung hatte er seine ersten Racks nicht in Geld getauscht, sondern in höherwertige Chips a $500 und $1.000, ein paar Stapel $5er waren auch noch da. Licht am Ende des Tunnels. Ich versuchste weiter, Smalltalk mit ihm aufzubauen und siehe da... als Simon nicht mehr in Sicht war, setzte er sich wieder hin und widmete sich seinem Cocktail. Puuuuuuh, durchatmen!
Fast forward eine Stunde oder so: Konti ist auch dank des Freiers fast even (turned Flush gepottet und River gepottet (stolz auf mein Betsizing)), als folgende Hand passiert:
Fold around zum Cutoff, einem Nit-Opa aus Nithausen mit nittiger Kleidung, nittiger Chipanordnung und nittiger Openraise-Size von $30. Im SB callt mein Freier und ich habe A :spade:K
im BB.
Stacksizes:
Nit-Opi aus Nithausen: $940
Freier: $infinite
Konti: $1.440Ich sehe da ehrlich gesagt keine 3-Bet preflop. Nit-Opis Range reagiert auf meine 3-Bet wie Chuck Norris auf eine kitzlige Feder: NULL Interesse, nur bessere Hände sind und bleiben dabei. Eine 3-Bet könnte maximal den Freier aus dem Pot drängen, also Coldcall.
Flop ($90): K :heart:J :spade:T
Freier check, Konti check, Nit-Opi aus Nithausen cbet $60 Ich habe den Ärger schon gerochen und bin auf eure Meinungen gespannt. Ich spoiler das Ergebnis zwar gleich, aber trotzdem: Kann ich hier schon folden, nachdem der Freier foldete? Ich dachte mir ingame, dass ich under-repped bin und es sau weak wäre, TPTK auf eine Bet zu folden, aber irgendwie bin ich doch immer tot, oder? Naja, ich calle es jedenfalls und das Grauen nimmt seinen Lauf.Turn ($210): Q
Da stehe ich nun mit den Nuts und denke mir, dass ich seine KK/JJ/TT zahlen lasse, falls er ein volles Haus braucht. Donk $140, Reaktion des Opis in MILLISKEUNDEN!!!!!!!! Shove $850. Ach du Scheiße!! Klar, ich hab die Nuts, aber würde Mr. Nit Nit Nitty Nit hier seine Asse reinschippern für $850 Corega-Tabs, obwohl da ein Flushdraw liegt? Im Nachhinein befürchte ich: NEIN, würde er nicht. Was also dann?Ich calle (viel zu schnell mMn) und spreche den Fluch schon laut aus: "Please, don't you have a freeroll on me!"
Da fällt der River auch schon.
River ($1.910): 9
"HELL OF A FREEROLL" grölt der NitOpi und dreht A :heart:Qum. Oh man, ich wäre am liebsten im Boden versunken... Wie ein Messerstich traf mich der River, keine 24 Stunden in der Stadt und nach dieser Hand bin ich tatsächlich bei knapp $4.000 in den Miesen.
Wie sollte ich das nur wieder rausholen? In dieser Session definitiv nicht mehr, da der Freier wenig später dann doch von seiner Müdigkeit übermannt wurde und der Tisch folgerichtig zusammenbrach. Frustriert marschierte ich mit Sascha aus dem Aria und realisierte dämmernd, dass ich nun sechs Losing-Sessions in Folge produziert hatte. Und das nicht zu knapp. $950 Minus standen am Ende dieser Aria-Session zu Buche.
Das kann ja ein heiterer Trip werden.
Cliffs: Netter Anfang, grandioser Abgang:
Spoiler
hab nur das gelesen. kommt mir vieles bekannt vor...
btw geiler schreibstil! sehr geil zu lesen.. viel spass noch
.
Wenn Konti fragt, ob er schon am Flop folden soll, gibts laut Meganitread anscheinend nicht wirklich viel mehr Flushkombos.
Die Berichte sind der absolute Hammer, fliege im März rüber und meine Vorfreude ist einfach mal um das 100fache gestiegen
Original von AskMyDiaRy
Die Berichte sind der absolute Hammer, fliege im März rüber und meine Vorfreude ist einfach mal um das 100fache gestiegen![]()
###
Wenn ich über dem Trip nochmal nachdenke, könnte ich sofort wieder buchen für Januar ♦ Next Story in line is die bei Billy Boy in der Halle? ♦
Leider erst morgen wieder. Muss nun zur Finalrunde des ersten Hallenturniers, das mein Verein diesen Winter spielt.
Original von fabi8913
Glaub ihr seid da etwas pessimistisch... Der wird doch da wohl jedes Ax shippen, weil er sieht T J Q K, nice ich hab ne str8...
Am Flop denke ich nach wie vor, dass man folden kann. Am Turn wird er vielleicht auch blanke Ax Straights shippen, aber 'more often than not' taucht er da tatsächlich mit einem Freeroll auf. Trotzdem liegt genug Geld im Pot, um auf einen scheiß Split zu hoffen. Damit genug zu dieser Hand.
Vegas 2012 - 10. - 20.12.12
Day 3: Konti trifft
** DISCLAIMER ** Habe schon drei Silvester-Bier hinter mir, no Rechtschreib-Flames pls **
Nach der desaströsen Aria-Session war der Tag noch immer nicht vorbei, aber der vorherige Post schon mehr als lang genug. In aller Kürze gute News zum Ende des zweiten Tages. Nach drei langweiligen Stunden im Venetian ($2/$5) hatte ich meine erste Winning-Session markiert. Der Gewinn überstieg alle Vorstellungen, die ihr jemals zu erfolgreichen Pokersessions hattet: Sechsunddreißig Böller *partyhut*
Und es kommt noch krasser: Am späten Abend waren Sascha und ich im Wynn zu Gast. Nach Upswing am Automaten-Freeplay mit anschließendem Gourmet-Mirkowellen-Fraß für $26 pro Person habe ich in drei Stunden einem halben $2/$5-Stack aka $266 Gewinn erzielt. Das Geheimnis in beiden Sessions: Einfach mal wirklich tight da sitzen und ABC-Poker runter rasseln, mich auf Ranges konzentrieren und nur in wirklich aussichtsreichen Spots mal einen BlÖfff auspacken.
Mit neuem Selbstbewusstsein wachte ich am dritten Morgen im Laufe des Vormittags auf. Zum Einspielen schlenderte ich ins Venetian, wo Sascha und ich an einem frisch geöffneten $2/$5 unser Glück versuchen wollten. Und siehe da: Ich fühlte mich tatsächlich aufgrund der zwei kleinen Mini-Winnings vom Vorabend erstaunlich sicherer in meinem Spiel. Nach wenigen Minuten konnte ich problemlos gegen ein Patrik Antonius-Abbild im 3-bet Pot auf einem 9-high Flop meine Jacks entsorgen, da dieser Antonius scheinbar an akuter Parkinson-wenn-Asse-Krankheit litt und übertrieben hart geshak0rt hat, vom Zeitpunkt seiner 3-Bet an bis hin zur potsize-großen Cbet. Endlich: Zwei Tage, eine Menge Enttäuschungen und viel zu wenig Schlaf waren vergangen, da konnte ich von mir behaupten: "I'm feeling in the zone". Es bleibt die Frage: Wie lange geht das gut?
Zumindest diese zweieinhalbstündige Session verlief echt reibungslos, ich hatte keine spektakulären Hände, der Tisch war auch nicht gerade das Feuerwerk über dem Amphitheater in Sydney und ich sackte aufgrund meines Images nahezu showdownfrei $155 ein.
Es folgten zwei weitere Sessions im Bellagio. In beiden habe ich mich ziemlich wohl am Tisch gefühlt, was vielleicht auch am $2/$5-Game liegen kann. Mit $500 MAXIMUM Buy-in ist es ziemlich shallow, meist maximal 100BB at risk und in der Folge steht man vor wenigen toughe Spots, in denen man mal teure Fehler machen könnte. In der ersten Session hätte ich mir $115 sparen können, als ich im multiway Pot mit K :spade:2
einen K :heart:3 :spade:6 :spade:-Flop im BB checke, um zu check/raisen, nach einem kollektiven Check-around jedoch die Q
definitiv anspiele, um einen Call zu erhalten. Der River brachte die Q
und ich bettete $85 in den $90 großen Pot und fing mir ein Raise auf $200. $115 zahlen für $370 gegen einen typen, der kurz zuvor mit Trips no kicker borke ging und verlor: Das schien mir ingame lukrativer zu sein als die "Gold zu Geld"-Werbungen, im Nachhinein aber vllt. auch eher wieder Fold statt Gold.
Trotzdem beendete ich die erste Bellagio-Session mit $380 Gewinn. Das könnte einen richtigen unreal tournament-like Killingspree geben, wenn die zweite Bellagio-Session auch noch mundet. Und guess what: Sie mundete! Dank eines Set-ups im 3-Bet Pot:
Konti openraist 9 :club:9
auf 25 Silvesterraketen und im Bigblind raist ein jüngerer Amerikaner auf 80 Dinner for one Dollar. 55 Corona nachzahlen auf Set-Value ist natürlich eng, aber mit Position und feel good inc.-Mood kann man das mal machen, zumal der Kollege fast $600 deep war und ich ihn covert hatte.
Flop ($162): 9 :diamond:T :diamond:3 ![]()
OLE, ole, ole! Nach einer Cbet in Höhe von $130 begann das Tischfeuerwerk: Raise $310, all-in, Call. "Wooohoooo", endlich mal. Moment mal. W00t? Schwitzen angesagt, als der Amerikaner seine Hand frühzeitig umdreht: A :diamond:K
Oh, oh!
Turn ($1.160): 5 ![]()
Don't you dare, fucking dealer. Don't you dare!!!!!111
River ($1.160): T ![]()
Everything went better than expected.
ENDLICH mal einen großen Pot geschnappert, endlich mal ein wenig Luft im Abstiegskampf, so fühlt sich also an, Magic Maltritz! Und das Beste: Es blieb die einzig große Hand in dieser Session, die immerhin, genau so wie die erste Bellagio-Session, fünf ganze Stunde andauerte. Am Ende standen $1.120 Gewinn, da weitere Standard-Hände hielten und ich hier und da die kleineren Pötte mit meinem Winning-Image klauen konnte.
Tag drei mit insgesamt $1.650 Gewinn?!? Das muss gefeiert werden: Saufen, Craps, saufen, Bills Gambling Hall, saufen, lol donkaments $0.5/$1 homegame-action um vier Uhr nachts gegen Kopfhörer-tragende, aufstrebende Pokerprofis mit $20 Buy-in, saufen, Tequila vom "Regular"-geordert bekommen, saufen, Vollfreak auf Tilt bringen, indem ich ihn Sweetie nenne, saufen, echt coolen Floorman beruhigen, nachdem er Angst um uns hatte, da der Vollfreak wirklich VOLL freaky war und beinahe das Piercing auf seiner Lippe vor Wut abbiss, noch ein wenig saufen und den Reststack gegen "Sweetie" donaten. Coller Abend. 7 Uhr morgens. $300 weniger in der Tasche. Alter, bin ich behindert! Gute Nacht, Las Vegas (und guten Rutsch euch allen :heart:)
Kurzfilm zum ersten Gewinn:
Spoiler

Sweetie hätte uns draußen glaub ich zerhackt wenn die Sache nicht geklärt worden wäre ♦
Achja deine Dice Skills musst du noch verbessern, die haben mich satte 50 China Böller gekostet... ![]()
Frohes Neues btw
Vegas 2012 - 10. - 20.12.12
Day 4: Konti Special
Um 7 Uhr schlafen gehen, um 11 Uhr wach – so wirklich angekommen bin ich noch immer nicht in dieser Zeitzone. Immerhin bin ich pokertechnisch am Vortag zum ersten Mal einen Schritt vorwärts gekommen. Das Ziel für Tag 4 war damit klar: "Trend" bestätigen ![]()
Die erste Session des Tages fand im Aria statt, nachdem ich mehr als 30 Minuten und 3 Orangensäfte auf einen freien Platz warten musste. Es war Freitag, man merkte es spürbar im Pokerraum, der bereits zur Mittagszeit voller war als ich am Vorabend.
Kurz nachdem ich endlich einen Platz am $2/$5-Tisch hatte, kam SaasH ins Aria spaziert und bekam in seinem Lifetime-Upswing natürlich sofort einen Platz an meinem Tisch. Wie geht das? Wollte gerade flamen, dass er zu gut für diese Stadt runnt, da passierte eine bereits beschriebene Hand:
Zuerst raiste ich Jacks und bettete heads-up einen 679ss-Flop. Mein Gegner c/raiste mich auf $180, und ich fand einen schnellen Fold. Reststack $415.
Direkt danach erhielt ich A :heart:2
und openraiste $25, die sofort auf $50 geminraist wurden. Im Blind coldcallte ein jüngerer Amerikaner nach kurzer Überlegung und ich sah den perfekten Spot zum 4bet-Squeeze. Bei meiner Stacksize kommt dann natürlich kein Fold mehr in Frage, daher wählte ich direkt eine angenehme Raisesize von $190, die beiden klarmachen sollte, dass ich committed bin.
An dieser Stelle ein kleiner Exkurs zum Expected Value dieses Plays im Spoiler für Interessierte:
Spoiler
Folgende Ranges gebe ich den beiden Villains preflop:
3bet: 77+/AJ+
Overcall: 22+/AT+
broke-Range jeweils: JJ+/AK
Bei $125 im Pot riskiere ich weitere $165, um ohne Showdown zum Erfolg zu kommen. Ist die obenstehenden broke-Range akurat, dann habe ich eine Foldequity von 43%. In 57% der Fälle geht es dann wohl rein mit 32% Equity (gegen hoffentlich nur einen Gegner). Nach Formel zu Foldequity erzielt mein 4-bet Squeeze aber bereits ohne weitere Berechnungen einen EV von + $38.
Geht der Squeeze schief und einer der beiden Gegner shippt, so muss ich $225 nachzahlen, um $900 zu gewinnen. Pflichtcall mit einem EV von + $137.
Villain 1 foldete recht schnell auf mein Squeeze-Play, Villain 2 im Bigblind tankte jedoch erstmal eine Weile... Nach einer Minute entschied er sich zum Shove mit Jacks. Dass er eine Minute überlegt und fast foldet, zeigt ja bereits, dass meine Annahme mit 43% Foldequity durchaus zutreffend zu sein scheint.
Das hat mich in meinem Play bestätigt, das Board ebenso: Q :heart:2 :club:6
2
X ![]()
Die Grafik zur Hand, provided by SaasH:

Interessante Randnotiz zu dieser Hand: Im Flieger auf dem Weg nach Las-Vegas habe ich lange genug Zeit gehabt, um lange genug irgendeinen Quatsch auszurechnen. Und dabei habe ich genau über eine solche Situation nachgedacht: Was passiert, wenn ich die erste 3-Bet des Tages sofort 4-bette? Wann muss ich 4bet/callen, wann kann ich folden? Dazu habe ich ein paar EV-Rechnungen angestellt, unter anderem habe ich dabei EXAKT A :heart:2
gegen eine JJ+/AK-Range laufen lassen!
Als ich dann die Hand openraiste und eine 3-Bet auf $50 fing, musste ich innerlich schon schmunzeln, weil mir klar war, dass ich 4bet/callen würde mit unter 100BB. Es bot sich am Ende mMn ein echt guter Spot für das Play und da wir eh immer alle ergebnisorientiert denken, habe ich alles richtig gemacht!!!!!!!11 Keine Widerrede!
Nach der Hand hatte ich das perfekte Image. Die Gesichter am Showdown waren ein Genuss, vor allem die Fragezeichen in Saschas Augen ließen mich an einen schlechten Straßen-Zauberer erinnern, der gerade dem naiven Touristen einen Nickel hinterm dem Ohr hervor zauberte.
Leider war der Tisch aber ansonsten eher nicht so geil: Mehrere jüngere Spieler wussten in etwa, was sie hier machten, die alten Spieler saßen auf ihren Chips wie ein Adler auf seinem wertvollen Nachwuchs-Eiern. Nach einer Dreiviertelstunde entschlossen Sascha und ich, dass es an einem Freitag in Vegas durchaus attraktivere Partien geben müsste als diese. $790 Gewinn sackte ich für diese Erkenntnis ein, A2 und folgende Valuebets seien dank!
Unsere Wahl für Session 2 fiel ein mal mehr auf das Bellagio. Dort saßen wir fünf Stunden lang an einem netten $2/$5-Tisch: Kaum ein Gegner zeigte große Gegenwehr, die Locals waren eher im gehobenen Alter und mehr damit beschäftigt, die Football-Spiele auf den TV-Monitoren zu verfolgen. Dementsprechend konzentrierte ich mich darauf, in passenden Momenten die Pötte zu stehlen und somit Schritt für Schritt meinen Stack aufzubauen.
Das klappte alles hervorragend soweit und ich hatte richtig Spaß am Tisch, verstand mich gut mit einem Amerikaner zu meiner Rechten und später mit einem Inder, der in Berlin geboren wurde, aber seit Jahren in Amerika wohnt und nun bereits seit Wochen in Vegas unterkommt. Ideales Feeling, ideales Image, ideale Hand incoming:
Irgendwann raiste ein junge Asiatin, die ein wenig nervig in Bezug auf ihr Auftreten war (quiekende Stimme, immer laut, immer was zu erzählen) auf $20. Im Smallblind callte der nette Ami, im Bigblind callte der nette Konti mit A :heart:7 :heart:.
Effektive Stacksize: $500 mit der Asiatin, $700 mit dem Ami.
Flop ($60): 7 :diamond:T :heart:6 ![]()
Der Ami donkt $25 und kann da ziemlich weit sein, also calle ich aus vielen Gründen, die ich nun nicht alle aufzählen will. Die Asiatin raist nun auf $80 und der Ami foldet schnell, also calle ich aus weniger vielen, dafür aber umso geileren Gründen, die ich nun alle aufzählen will:
Die Range der Ollen ist klarer definiert: 66+/JT+ am ehesten, selten mal Diamond-Broadways oder andere Semibluffs. Mein Plan nun: Ich kann ideal einen Flushdraw reppen mit meiner Line, da sie auch "tough" folden kann (Hatte vorher mal mit AK TPTK auf ein Raise + 2nd Barrel von irgendwem gefoldet). Darüber hinaus habe ich 5 Outs (A, 7), um ihre Overpairs zu überholen. Wenn es hart auf hart kommt, sind auch alle 8 und 9 mögliche Karten für einen Riverbluff, falls sie am Turn behind checkt. Alles andere kann ich aufgeben.
Turn ($240): 7 ![]()
Sooo, das macht das Ganze doch ein wenig leichter
Ich entschied mich, direkt klein zu donken, um weiter einen Flushdraw zu reppen und einen Checkbehind zu verhindern. Wenn ich ihre Bet von $80 donke, habe ich am River einen ordentliche Shove-Betsize, außerdem wird sie hoffentlich ab und an ihre Overpairs direkt shippen, da ich bluffy wirke ( note @ all: Donk turn auf eine Board-pairing Card bei Flushdraw auf dem Flop ist zu 98,61% der Flushdraw. Zu 1,39% spielt ihr gegen tricky Konti ♦ ).
Sie callt die $80 nach kurzer Überlegung.
River ($400): Q ![]()
Der Flushdraw bustet, sie hat noch $300 behind. Zeit für eine kurze Hollywood-Einlage... Ohne große Mimik und Gestik tanke ich zirka eine Minute, um sie dann all-in zu stellen. Sie kauft mir mein schauspielerisches Meisterwerk ab und callt nach reiflicher Überlegung mit JTs. Nice hand, imo!?!
Die Session verlief weiterhin cool und irgendwann stand ich dann mit exakt $700 Gewinn auf. Soweit, so gut! Mit dem Taxi ging es danach zum Wynn, wo wir eine weitere fünfstündige Session einschoben, in der ich den ersten wirklich richtig guten $2/$5 Spieler am Tisch hatte. Während der kompletten Session spielte er diszipliniert, nicht zu viele Hände, aber immer mit gezielter Aggression, wenn er mal seinen Blick vom Ipad abließ und die Action am Tisch verfolgte. Dass er ab und an zu viel mit seinem Ipad spielte, hindert ihn mMn daran, noch mehr zu verdienen und entsprechend $5/$10 zu spielen. Vielleicht hat er aber auch nur eine kurze Pause von seinem Stammlimit genommen. Who knows? Ich hab ihm jedenfalls massiv Respekt gegeben und diesen Respekt auch noch teuer bezahlt
Im Smallblind habe ich AKo gegen sein CO-Openraise + BU-Coldcall geraist und auf seine 4-bet für fast $700 5bet/call gespielt. Leider hatte er Kings und ich konnte ausnahmsweise nicht aussucken.
Ich hab zwar nochmal auf $1.000 rebuyed, aber wirklich viel ist sonst nicht passiert. Am Ende standen $805 Verlust auf dem Zettel, was meine Tages-Winnings auf $685 zurückwarf. Mittlerweile war es schon wieder tief in der Nacht und ich war froh, als mein Taxi mich irgendwann am Bally's aussetzte und ich mit einem weiteren kleinen Winningday ins Bett fiel.
Kleines Fazit bis hin zu diesem Freitag: Viel Poker, sehr viel. Nach scheiß Start fühlte ich mich aber wohl in meinem Spiel und war zuversichtlich, dass ich meine Losses chasen könnte. Das Wochenende machte sich bemerkbar: Es war recht voll auf dem gesamten Strip und die Gegner beim Poker waren insgesamt eher weak. Bis auf den guten Reg im Wynn habe ich keinerlei Gegner gesehen, vor denen ich mich verstecken müsste. Das ließ mich hoffen, in den kommenden Tagen noch mehr Gewinn einzufahren. Anderseits tobt die Stadt um mich herum, es ist Vegas und all die Partys sind verlockend, aber ich hab mich nun mal dazu entschieden, zum Pokern herzukommen ![]()
Ob das weiterhin gut ging, erfahrt ihr im nächsten Bericht, indem es auch wieder $5/$10 No-Limit Action geben wird!
Kurzfilm zum Freitag:
Spoiler

Bin von der A2s Hand und den Ranges nicht so überzeugt, aber gut du hast die Hand ja gewonnen :coolface:.
A7s Hand find ich auch eher meh. Hast jetzt nicht viel zur Asiatin geschrieben und aus welcher Posi sie raist aber warum raist sie da selten suited diamond Broadwaysoder allgemein semibluffs? Es gibt etliche kombodraws auf dem board die sie raisen kann. Deine 5 outs musst du gegen 66 77 TT AT 67s T7s(maybe) discounten. Den Flush reppen den sie imo selber auch haben kann ist jetzt auch kein so tolles Argument vorallem nicht oop.
A7-Hand: Die Asiatin war MP2 und eher zurückhaltend, gerade was Openraises angeht. Postflop war sie hier und da in einige Pötte verwickelt und kann auch mal weitere Ranges haben. Preflop habe ich aber wenig Aggressivität von ihr gesehen und daher Hände wie 67, 89, AT (aber auch JT !) eher in einer limp/calling Range gesehen. Auszuschließen sind die Hände natürlich alle nicht und klar renne ich dann ab und zu mit A7 in AT und ein weiteres Ass killt mich, aber alles in allem habe ich die reversed implied odds etwas vernachlässigt, da ich sie in dem Spot öfter mit 66 - AA erwarte als mit Twopair oder Straights. JT hat mich am Showdown schon ein wenig überrascht, daher muss ich mir deine Bedenken an der Hand da auf jeden Fall zu Herzen nehmen und nochmal überlegen, ob das Play wirklich so +EV war.
War ja immerhin JTs.^^ Hätte aber auch nicht gedacht, dass sie das raist am Flop. Der avg. Live Spieler und vorallem Spielerin spielt sowas ja eher passiv auf so einem Board. Finden ihren raise aber gut, da weder die kleine Donk von SB noch dein Call Stärke signalisiert und sie auch keine Freecards verteilen will.
folgende situation:
100bb stacks. wir sind im sb und openraisen 32o auf 99bb. bb shoved zB top 10% (oder halt irgendwas anderes) und foldet den rest
kannst du dazu plz auch nochmal nen kleinen Exkurs zum Expected Value dieses Plays genau wie oben machen?
bei der a2s hand hast du einen fehler. die foldequity habe ich nicht überprüft aber der ev wenn du gecallt wirst ist -74$ wodurch dein play insgesamt -ev wird. du musst nämlich deinen gesamten stack einberechnen und nicht nur dann erst die situation betrachten wenn villain allin pusht und du einen oddscall machst. die rechnugn wäre:
fe * (finalpotsize * equity - cost)
0.57 * ( 880$ * 0.2953 - 390)
Equity Win Tie
MP2 29.53% 28.49% 1.03% { A2s }
MP3 70.47% 69.44% 1.03% { JJ+, AKs, AKo }
auf der anderen seite würde der ev dann 125$ * 0.42 sein --> 53.75$. weiß nicht wie du auf 38$ kommst.
für den gesamtEV musst du nur beide ergebnisse addieren.
/e der über mir hats auch erkannt ![]()
/e2 es muss in der formel "(1-fe)" sein und nicht "fe". ist daher im ergebnis noch mehr -ev.
Bin verwirrt (von meinem Spreadsheet). Danke für euren Einwand, ich versuche es kurz zu erläutern (bin leider ab heute Nacht 3 Tage in Paris und werde daher wohl erst am Sonntag wieder auf eure Antworten reagieren können).
A2s, 4bet alleine:
EV = XP+(1-X)(WH-LV)
EV = Foldequity*Potsize + (1-Foldequity)(Maximum Gewinn*Equity Hero - Maximum Loss*Equity Villain)
X = 0.43
1-X = 0.57
P = Openraise+Min3bet+Overcall = 25+50+50 = 125
W = 125+165 = 290
H = 0.19 (A2s vs JJ+/AJ+ vs 22+/AT+)
L = 165
V = 1 - 0.19 = 0.81
EV = 0.43*125 + (0.57*(290*0.19 - 165*0.81)
EV = 8.98
----
A2s, 4bet/call:
X = 0
1-X = 1
P = 665
W = 665 + 225 = 900
H = 0.29
L = 225
V = 0.71
EV = 900*0.29 - 225*0.71
EV = 101.25
GesamtEV = 8.98 + 101.25 = $110
Das spuckt mein Foldequity-Spreadsheet aus :/ Wo ist der Fehler eurer Meinung nach?
23o:
P = 1.5
X = 0.9
1-X = 0.1
W = 101
H = 0.26 (23o vs 10%)
L = 99.5
V = 0.74
EV = -3.39 BB
Was stimmt da nicht?
Damnit, mir gehen gerade die Basics durch die Lappen.
noch mehr variablen benutzen und noch weniger einheiten ![]()
ist ja sonst zu übersichtlich...
wie schonmal gesagt musst du es so sehen als wenn du allin pushs. wenn du in deiner formel zb die 4betsize nur minimal änderst, die FE aber nicht, dann würde sich dein EV ändern. was aber total unlogisch ist, da der EV gleich sein muss ob du nun auf 290$ oder 295$ 4bettest. der 4bet/call teil is halt nicht isoliert betrachtet ausrechenbar. klar hast du da nen oddscall aber ja nur weil du vorher viel stack mit negativen EV investierst.
benutz einfach mal die formel. ist viel umgänglicher.
EV= fe * currentpotsize + (1- fe) * (finalpotsize * equity - cost)
cost ist btw der betrag den du pushst, abzüglichen deinem deadmoney, sprich dein openraise. in diesem fall sinds dann 415$ anfangsstack abzüglich 25$ openraise -> 390$.
Original von mnl1337
fe * (finalpotsize * equity - cost)
0.57 * ( 880$ * 0.2953 - 390)Equity Win Tie
MP2 29.53% 28.49% 1.03% { A2s }
MP3 70.47% 69.44% 1.03% { JJ+, AKs, AKo }auf der anderen seite würde der ev dann 125$ * 0.42 sein --> 53.75$. weiß nicht wie du auf 38$ kommst.
für den gesamtEV musst du nur beide ergebnisse addieren./e der über mir hats auch erkannt
/e2 es muss in der formel "(1-fe)" sein und nicht "fe". ist daher im ergebnis noch mehr -ev.
mnl hatt recht mit seiner formel. Ich blicke durch deine Formeln nicht wirklich durch und verstehe auch nicht wieso du soviele Variabeln benutzt.
Wenn du angenommen direkt shovst und sich die Range deines Gegners nicht verändert, sollte der ev ja gleich bleiben. (Die 4bet ist ja effektiv ein shove da wir nicht mehr folden)
Laut deiner Formel würde sich der ev dann verändern, was nur falsch sein kann, da sich nichts ändert effektiv an der hand da egal ist ob wir shoven oder 4b/callen (solange die Range vom Gegner gleich bleibt)
