Eine 3bet-only Strategie bringt halt einige Vorteile, weil man den absoluten Positionsnachteil hat. vs 50% Openraise würde ich in etwa folgende Richtung gehen (exploitive mehr oder weniger): 77+, A2s+, K9s+, Q8s+, J9s+, T8s+, 97s+, 87s, 76s, 65s, AJo+, KJo+ (ca. 17%).
Vorteile liegen auf der Hand, man übernimmt die Initiative mit Händen, die gute Equity haben, oder sich gut barreln lassen können. Desweiteren steht der BB vor einer schwierigen Entscheidung mit marginalen Holdings.
Flatten mit Fischen im BB halte ich für sinnlos, er callt sowieso das was er will, zumal ich eine so weite SB-Range auch nicht sonderlich groß 3bette. Allerdings calle ich dann doch einen Teil meiner Range, die sich 3way besser spielen lässt, kleine Pockets und einige broadways, das macht die Range dann auch nicht so facup, weil man sets und gute TPs hitten kann.
@kleine Pockets 55-66: die folde ich, ausser bei harter History, 3bet/shove. Ansonsten bringt es halt nicht viel Pockets auf Setvalue vs. 50% RFI zu spielen. Es ist also longterm -EV.
Ich würde tendentiell auch öfter mal von dieser Strategie abweichen, wenn es sich ergibt. Bspw. Villain 4bettet sehr viel (wobei ich dann eher tighter werden würde und viel flatten würde auf die 4bets), oder Villain ist ein MSSler mit harten Postflopleaks usw.
Bezieht sich alles auf 100bb effektive Stacks, ab 250bb habe ich da eine call only Strategie, weil sich selbst AA/KK sehr mies spielen lassen oop mit solch deepen Stacks.