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[NL] Konti: Las Vegas & Daddy-Duties 2025

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karoel
Joined: 04.06.2006

Der Thread muss ein einfach ...


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Konti23
Joined: 22.02.2008

USA - Westcoast and Vegas 2014 V

Sobald man das Innere von LA verlässt, flackern auf den Straßenschildern Ortsnamen auf, die man hierzulande all zu gut aus Sitcoms oder Kinofilmen kennt: Beverly Hills, Malibu, Santa Monica. Entlang dieser Stadtteile führte unsere Route Richtung Highway 1, dem bekannten Highway, der gefühlt einen Autoreifen breit Abstand zum pazifischen Ozean hält.

Erster Stopp entlang des Highway 1 war Santa Monica. Highlight dieses Plätzchens ist der Santa Monica Pier, ein großer Steg, auf dem ein Freizeitpark errichtet wurde.


Santa Monica Amusement Park auf dem Steg

Wir schlenderten aber nur einmal über den Pier, ohne uns am Auto Scooter, Maulwurf hämmern oder Achterbahn fahren mit dicken, 9-jährigen Ami-Einzelkindern zu prügeln.

Weiter ging es also an Malibu vorbei Richtung Santa Barbara. Entlang der Strecke staunten wir schon nicht schlecht über den Ausblick, den man vom Highway aus über den Pazifik hat. Kurz nach LA erlebten wir dabei ein kleines Naturschauspiel:


Eine Wolke zieht auf Meeresspiegelhöhe ins Land hinein

Gut anderthalb Stunden später strahlte die Sonne wieder durch die Windschutzscheibe unseres SUVs und blendete unseren Blick auf das Ortseingangsschild der chilligsten Stadt Amerikas.

Leider hingen wir aufgrund meiner Koffer-Eskapade immer noch unserem Zeitplan hinterher. An diesem Ort wäre ich sonst gerne etwas länger geblieben, um den Vibe der Main Street aufzusaugen wie ein Schwamm. Dort fand nämlich ein Markt statt, auf dem Südamerikaner neben amerikanischen Studenten neben asiatischen Einwanderern ihre Stände aufschlugen und vornehmend Erdbeeren, aber auch andere Früchte, Brot und Gemüse verkauften. Darunter waren exakt null Marktschreier, dafür aber Dutzende Studenten, die auf ihren Longboards ganz relaxt durch die breite Straße cruisten oder einfach am Straßenrand saßen und Musik gemacht haben - natürlich ohne dabei Tip zu verlangen.

Zusammengefasst: Hier lief alles dermaßen entspannt, dass ich vermutete, die Cannabis-Industrie schlug vermutlich ihr geheimes Imperium an der Universität von Santa Barbara auf. Mir gefiel die Stimmung dennoch sehr und ich wusste genau, dass ich bei meinen ersten Beats in Vegas nur kurz an diesen Markt zurückdenken müsste und schon wären die verlorenen Chips in meinen Gedanken durch einen riesigen EV-Joint ersetzt, der mir mit jedem Atemzug einen Hauch Santa Barbara in die Wüste Nevadas bringen würde.

Auch als Nichtraucher konnte ich die Stadt nach einem knapp einstündigen Marsch über den Markt der Main Street tiefenentspannt verlassen. Wir waren nun kaum einen halben Tag am Highway 1 und schon verspürte ich die Ruhe und Gelassenheit, die Kalifornien abseits der Metropolen auszeichnet.


Dem Sunset entgegen fahrend ließen wir Santa Barbara hinter uns

Diese Gelassenheit blieb uns auch abends treu, als wir in Morro Bay ankamen. Morro Bay ist ein kleiner Kurort ungefähr auf der halben Strecke zwischen LA und San Francisco, unserem Ziel des Roadtrips. In der Stadt gab es ungefähr 37 Motels auf einer Fläche von einem Football-Feld. An jeder Kreuzung leuchteten die "Vacancy"-Schilder auf und luden Gäste ein. Hier sollte es wohl kein Problem werden, eine Bleibe für die Nacht zu finden. Aber weit gefehlt.

Obwohl zirka jedes der 74 Motels freie Zimmer hatte, fanden wir in sechs Anläufen kein passendes Zimmer für uns mit drei Betten oder immerhin zwei Doppelbetten. So wurden wir von einer Rezeption zur nächsten geschickt bis wir schließlich bei einem Inder landeten, der uns im Pacific Shore Inn ein echt geräumiges Zimmer mit zwei Doppelbetten überließ. Geht doch.

Nach einem kleinen Fauxpas auf dem WC - Florian musste danach das Wort "Pömpel" mühsam ins Englische übersetzen - wollten wir noch einen kleinen Snack zu uns nehmen. Unweit der 148 Motels gab es eine Strandpromenade mit vielen leckeren Restaurants, deren Karten feinstes Seafood anboten. Problem nur: Es war mittlerweile FAST 22 Uhr und die Bordsteine in der Stadt längst hochgeklappt. Tatsächlich hatte um diese Uhrzeit keine Küche mehr geöffnet.

Fastfood-Ketten konnte man in diesem Ort ebenso vergeblich suchen wie Menschen, die noch nicht in Rente waren. Wir wollten gerade aufgeben, da fanden wir eine Pizzeria hinter unserem Motel. Die gute Pizza avancierte zu einem ausgiebigen Abendbrot mit Option auf ein kaltes Frühstück am nächsten Morgen. Frisch gestärkt konnten wir danach unsere Reise zum schönsten Teil der Westküste antreten.

Next: Highway 1 mit besonderen Gästen


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monze
Joined: 28.03.2006

:megusta:


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xn321
Joined: 13.01.2008

nette TRs
danke dafür _thumbsup:


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Moderator
DaSmee
Joined: 22.02.2008

Ich dachte wenn du schon frei hast schreibste noch mehr Berichte. ;)


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Becks777
Joined: 04.03.2006

Gerade witzige Hand im wynn gespielt. Junger aggro Mexikaner raised im CO auf 30, ich calle A7hh im SB, BB callt auch. Flop AsQh9h, wird durchgecheckt. Turn 6hhh , ich checke nuts, BB bettet 40, CO callt, ich c/r auf 160, BB foldet, CO callt. River 2hhhh. Liegt also onecard flush und ich hab nuts. Bette klein 120 in 450 for induce. Er macht 310, ich clicke back auf 480. Er geht drüber auf 700 und insta mucked auf meinen shove :coolface


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Konti23
Joined: 22.02.2008

preflop kann man zahlen mit A7hh so deep. Kann man aber auch folden oder 3betten :) oop ohne Initiative werden viele Flops undankbar zu spielen gegen einen aggressiven Spieler.

Postflop mag ich deine Sizings! Nice hand, I miss Vegas!


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Becks777
Joined: 04.03.2006

Der typ hat nix gefoldet. Hab den zwar noch nicht 4betten sehen aber so aggro wie er drauf war, kann er das sicherlich auch sehr wide machen.Von daher mag ich 3bet gg ihn nicht. IP schon eher. Im BB saß ne Frau. War zwar erst 1-2 Orbits dran aber gehe nicht davon aus, dass ich da light gesqueezed werde. Denke pre call ist da best.


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Konti23
Joined: 22.02.2008

USA - Westcoast and Vegas 2014 VI
- eher deskriptiv mit vielen Fotos. Poker-Content folgt ab dem übernächsten Report -

Mit jedem Kilometer, mit dem wir den Kurort Morro Bay südlich hinter uns ließen, schrumpfte die Lücke zwischen Asphalt und Salzwasser. Nach nur wenigen Kilometern war der Pazifik nahezu greifbar, während wir unseren SUV weiter gen San Francisco schoben. Der Ausblick war dabei grandios und so ließen wir uns es nicht nehmen, ab und an mal einen Halt einzulegen.

An einer dieser Buchten wollten wir nur den Ausblick ein paar Minuten lang genießen, als uns eine Eichhörnchen-Familie besuchte und ganz ohne Scheu um ein paar Brotkrümmel bat.


Florian mit dem loose aggressiven Eichhörnchen-Papa am Highway 1

Zirka 15 Kilometer weiter nördlich befand sich eine Haltebucht, die von Touristen überschwemmt war. Das lag daran, dass dort eine riesige Seeelefanten-Kolonie lebte. Die chillen da das ganze Jahr und bewegen sich weniger als BBV-Regs am Wochenende.


Seeelefanten chillen keine 20 Meter vom Highway entfernt.

Und weiter ging's... Irgendwann auch bergauf durch ein paar kleine Wälder, aber stets mit Blick auf das Meer. Ganz cool war eine schattige Bucht, an der ein Schreibtischstuhl stand. Nach kurzem, obligatorischen "Steckt da eine Aidsspritze drin?"-Blick nutzte ich die Gelegenheit, noch ein entspanntes Foto mit dem Pazifik zu schießen, bevor... wir eh noch 100 ähnliches Fotos schossen auf unserem Weg nach San Francisco.


Fehlt nur noch ein netter PC für die ultimative Grind-Station mit Anti-Tilt-Control

Unter anderem fuhren wir den 17-Mile-Drive entlang. Dabei handelt es sich um einen Nationalpark, der entlang der Küste führt und mehrere Sightseeing-Spots wie eine weitere Seeelefanten-Crew, irgendwelche besonders alten Bäume, Vogel-Niststellen und zich andere Dinge, die sich Familien auf einem USA-Roundtrip unheimlich gerne stundenlang angucken und bis zum Exzess fotografieren.

Wir umrundeten diesen Teil der Reise eher schnell, da wir Bock auf die Stadt am Ende des 17-Mile-Drive hatten: Carmel. Carmel ist sowas wie das Düsseldorf Kaliforniens. Hier hat jeder Geld. Im Gegensatz zu Düsseldorf hat Carmel aber auch einen geilen Strand und mit Clint Eastwood einen coolen (ehemaligen) Bürgermeister.

Unweit zahlreicher Villen war es Zeit für uns, endlich mal den Pazifik hautnah zu erleben, also: rein zu springen. So schlugen wir unsere Handtücher auf, ließen unsere Sache an einer windgeschützten Stelle liegen und rannten ins kühle Nass.

Der Pazifik war Mitte April alles andere als angenehm Malle-Mittelmeer-warm. Kaum waren wir drin, waren wir schon wieder draußen, mit kalten Gliedmaßen, die sich kaum noch bewegen ließen. Aber trotzdem gelang es uns dreien Sekunden später, einen astreinen Sprint hinzulegen. Warum?

Da, wo wir unsere Sache sicher deponierten, stand auf einmal ein älterer Herr und machte sich an meinem Rucksack zu schaffen. Reisepass, Portmonee, Geld, Doritos-Chips - all meine überlebenswichtigen Besitztümer befanden sich nun in den Händen eines Amerikaners.

Wir rafften gleichzeitig, was abging und wollten den Mann stellen. In meinem Kopf liefen noch Fetzen eines Bruce Lee-Films ab und innerlich googelte ich kurz "Crav Maga", um meinen Feind gleich effektiv niederzustrecken.

Als der Mann uns bemerkte, machte er aber keine Anstalten zu flüchten. Also echt Zeit für Bruce Lee meets israelische Verteidigungskünste? Mitnichten.

Der Herr war so frei, unsere Rucksäcke zu schließen und somit die Chips in Sicherheit zu bringen. Wovor? Na, natürlich gab es auch hier kleine, hungrige Eichhörnchen, die unsere Privatssphäre nicht tolerierten. Er hat uns also nur helfen und natürlich nichts klauen wollen.

Ein wenig irritiert standen wir nun da, 3 gegen 1 kampfbereit :coolface: Seine Story machte aber überraschen viel Sinn, als ich ein paar Chipskrümmel neben meinem Handtuch sah. Keine 2 Meter entfernt saß ein knabberndes Eichhörnchen ähnlich dem popcorn.gif und wartete darauf, dass wir den Mann k.o. schlugen, der ihm gerade den Weg zu den Chips verbarrikadierte.

Als die Situation gänzlich geklärt war und der Mann wieder auf seinem Campingstuhl saß, wurde mir auch klar, dass das Ganze gar kein Diebstahl werden konnte: Wir waren doch in Carmel, der gefühlt reichsten Stadt der Welt mit all den Villen und dicken Autos. Wer klaut hier schon europäischen, jungen Reisenden etwas? Niemand natürlich. Trotzdem checkte ich meinen Rucksack danach ausgiebig - hätte ja sein können, dass der nette Herr uns armen Burschen zusätzlich noch ein paar hundert Dollar in den Rucksack steckte, oder nicht?

Einmal ging es danach noch ins Meer. Flo kniff, aber Smee und ich arbeiteten noch an dem Coverfoto für Playgirl - der Sonderausgabe für PokerStrateginnen.


next: Verkehrte Welt - San Francisco auf der Ellis Street


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Becks777
Joined: 04.03.2006

Das gute alte Lemongrass :)

Spoiler

Cashgame läuft :)

Spoiler


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Moderator
DaSmee
Joined: 22.02.2008

Du kannst doch nicht einfach so unangekündigt Pics vom Lemmongrass posten.
Der Konti lässt doch gleich seine ganzen bildungsbedürftigen Krayer Kinder einfach sitzen und bucht für Morgen nen Flug und reserviert für Abends schonmal nen Tisch dort und "die sollen den Hummersalat schonmal feddich machen."
Das kannst du den armen Kindern doch nicht antun. Obwohl... ich würd wahrscheinlich mitfliegen.... Geht doch klar.

Aber up sein auf 5/10 im Aria ist ein Mythos und das passiert nicht. Drecksladen für 5/10.
Ich sehe aber dein Pic und raise auf 2/5 im Wynn.

Spoiler

and thats not even final form. _cool:


Antwort
Zitat
Konti23
Joined: 22.02.2008

Nur Kenner erkennen die schwarzen $100-Chips rechts am Rand, Smee.

Becks: Doppel :rage: an dich!


Antwort
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Becks777
Joined: 04.03.2006

Original von DaSmee
Aber up sein auf 5/10 im Aria ist ein Mythos und das passiert nicht. Drecksladen für 5/10.
Ich sehe aber dein Pic und raise auf 2/5 im Wynn.

Spoiler

and thats not even final form. _cool:

Challenge accepted. :pokerface:


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GoGolly
Joined: 05.03.2007

Schöne Chipsstapel

Spoiler

Spoiler

Vegas ;(


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Moderator
DaSmee
Joined: 22.02.2008

Original von Konti23
Nur Kenner erkennen die schwarzen $100-Chips rechts am Rand, Smee.

Becks: Doppel :rage: an dich!

Naja fast jeder sollte wissen, dass Schwarz die Standartfarbe für 100er ist. Besonders dann, wenn der Rest auch in den Üblichen Outfits daher kommt.
Nur unsere Westspielhäuser denken sich so nen Scheiss aus womit man 5er und 10er auch fast nicht unterscheiden kann.


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Konti23
Joined: 22.02.2008

USA - Westcoast and Vegas 2014 VII

So fuhren wir dem Sonnenuntergang entgegen und erblickten bei der Einfahrt nach San Francisco den AT&T Park, dessen Flutlicht scheinbar die ganze Stadt in helles Licht tunkte. Wie das Baseball Spiel ausging, weiß ich nicht, doch ich wusste, dass ich wenig später gerne einen Baseball-Schläger zur Hand gehabt hätte.

Unser Ziel war der "Alexis Park" auf der Ellis Street. Dass dieses Hotel unsere Unterkunft werden würde, lag an dem Internetportal hotwire. Da gibt man ein Areal und eine Preisvorstellung an und das Portal sucht dann nach einem passenden Hotel. Tolle Idee - muss man mal ausprobiert haben. Aber nicht in San Francisco!

Unsere Wahl fiel nämlich auf ein Hotel mit dicker Panzerglasscheibe an der Rezeption. Uns das aus gutem Grund. Die Ellis Street entpuppte sich schon bei unseren Recherchen im Voraus als die Düsseldorfer Kö - nur irgendwie im absoluten Gegensatz. Während die gesamte Stadt super sauber, offen und freundlich wirkte, herrschte auf der Ellis Street das blanke Chaos, wie wir bald selber feststellten.

"Ist das Auto abgeschlossen?" "ja" "Check das lieber noch dreimal" - gesagt, getan, eingecheckt. Hunger. Mittlerweile war es dunkel in San Francisco. In Anbetracht unserer Lage suchten wir im gut funktionierenden Wifi des Hotels nach einem Restaurant: 20 Treffer in unmittelbarer Nähe. Unsere Wahl fiel auf einen Chinesen in 50 Meter Entfernung. Tür auf. Tür zu. Verriegelung gut überprüft? Okay, los gehts.

Wir sind so eben die 12 Treppenstufen von unserem Hotelzimmer auf den Bürgersteig hinabgestiegen, da ging es los: Ein Obdachloser fragte freundlich nach Kleingeld. Auf unsere Verneinung fragte er erneut und erneut, etwas aufdringlich, aber halb so wild. Wir überquerten die Straßenseite und waren ihn los. Unser Ziel war nun schon Sicht. Nur noch 30 Meter gerade aus. Alles easy, bis aus einem Hauseingang direkt hinter dem Restaurant drei dunkelhäutige junge Damen herauskamen und uns musterten. "Ohh, look at them" "yeah, they're nice" "Uhh, I'm gonna take the right one" "Ahh, nice sized dick" - Allllllles klar, die drei waren offensichtlich nicht nur obdachlos, sondern auch Prostituierte und obendrein auf Crystal Meth oder anderen Drogen. Sie zeigten auf uns und laberten uns weiter an, während wir nur noch den Eingang des Restaurants herbeisehnten. Flo dachte, er hätte den Eingang erreicht und bog schleunigst rechts ab in den Hauseingang, um Ruhe vor den Nutten (sorry) am übernächsten Hauseingang zu haben. Das war eine fatale Fehlentscheidung!!!

Der Hauseingang, den Flo erwischte, war bereits "belegt". Dieses Bild werde ich so schnell nicht vergessen: In einem Hauseingang lagen und standen ungelogen zehn obdachlose Drogen-Junkies auf- und nebeneinander, ein Feuer loderte in einem Einkaufswagen und Flos panische Abbiegaktion wurde nun von 20 Augen wahrgenommen. So schnell er dahin abbog, so schnell war er da raus und im Restaurant drin, ohne dass es Ärger gab.

Aber das war wirklich ein faszinierendes, wenngleich trauriges und augenöffnendes Erlebnis. Aus Hollywood Filmen kenne ich amerikanische Penner. Und Ghettos. Und Crack-Huren. Aber das war 1. kein Film und 2. waren auf dieser Straße Massen solcher Gestalten. Das hätte ich nicht für möglich gehalten. In den nächsten beiden Tagen sahen wir etliche Gestalten, ob Tag oder Nacht, aber erstaunlich daran war: Nur auf der Ellis Street und vereinzelt auf kleinen Nebenstraßen waren sie zu finden.

Ansonsten blieb mir San Francisco sehr sauber in Erinnerung. Die Sightseeing Spots werden gut angenommen (Alcatraz war sogar vier Tage im Voraus ausgebucht), die Stadt ist sehr grün, die Menschen in Geschäften freundlich und das Stadtbild extrem positiv. Trotzdem bin ich im Nachhinein froh, auch mal diese Seite gesehen zu haben. Diese Seite wird es in jeder amerikanischen Großstadt geben und sich dessen bewusst zu werden, ist schon etwas wert.

Jetzt habe ich so sehr ausgeufert, dass ich nur noch unser San Fran Programm anreißen werde: Nach dem Restaurantbesuch landeten wir noch in einer Bar, dessen Publikum einheimisch, aber keineswegs gruselig war. Draußen vor der Tür sah das wieder ganz anders aus. Die erste Nacht verlief ruhig bis auf ein permanentes Sirenen-Gedröhne von der Straße.

Am nächsten Morgen fuhren wir über die Golden Gate Bridge und mittags durch das Hafengelände, das wir uns später zu Fuß ansehen wollten und mit einer Fahrt in den berühmten Cable Cars abrundeten.

Darüber hinaus haben wir uns Downtown angesehen und den Abend in China Town verbracht. Dort sprach uns ein ehrenamtlicher Touriguide an und empfahl uns diverse Spots in Chinatown. Seine Restaurantwahl nahmen wir an und bereuten sie nicht.

Mit Sicherheit habe ich irgendwelche Spots in San Francisco vergessen, aber Smee wird mich bestimmt ergänzen. Ich mochte San Francisco als Stadt sehr, war aber froh, als wir am frühen Morgen nach Abwimmelung eines weiteren Penners vor unserem Auto zum Flughafen aufbrachen. Schließlich wusste ich genau, wie ich die "Ellis Street" an unserem Zielort vermeiden würde.

Next: Vegas, Pool Party, Cashgame :heart:


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I like - weiter so!


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onese7en
Joined: 19.12.2010

Original von Konti23
Next: Vegas, Pool Party, Cashgame :heart:
:f_love:

Wieder sehr, sehr geile Updates hier - danke, Konti! :heart:


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Drunkenp1mp
Joined: 22.08.2008

da ist grade wieder dein bruder im ZDF oder? bin zufällig drauf gekommen


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Konti23
Joined: 22.02.2008
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