Hey,lange Atom/Quantenphysik lernsession hinter mir,deswegen kann ich jetzt erst auf die Fragen eingehen:
@Starfighter99: Ich weiss nicht wie weitreichend das jeweilige Physikwissen ist,weswegen ich manches noch erwähne was für den einen obvious ist,für den anderen aber nicht. Deswegen: Mit steigender Geschwindigkeit verlangsamt sich die Zeit für das sich bewegene Teilchen. Licht bewegt sich mit c und für sie steht die Zeit still (Experimenteller Beweis durch Photoeffekt aufgestellt). Schnellere Geschwindigkeiten als c induzieren demnach die Reise in die Vergangenheit,was dementsprechend nicht möglich ist.
Mathematisch sieht das so aus,dass wenn du etwas versuchst auf c zu bringen,ihre Integrale gegen unendlich gehen,was bedeutet,dass man unendlich viel Energie benötigt,um es auf >c zu bringen.
Zum anderen kann man durch das Hubble-Gesetz die Ausdehnungsrate ermitteln,indem man die Abstandsveränderung der Galaxie zum Beobachter in Relation zum Abstand des Beobachters gemessen hat.
Kann dieser sich nicht schneller als Licht ausdehnen?Wäre es somit nicht möglich Sterne im Universum zu haben, deren Licht uns niemals erreichen wird ?
hmmm,wie meinste das ? checks grad nicht sry.
Der Tipp zu den Harald Lesch Videos kann ich nur bestätigen,absolut Top !
@Tenebrus: Freut mich wenns anklang findet
Nochmal zur urpsprünglichen Frage: unendlichkeit ist halt etwas sehr abstraktes,vom Menschen erschaffen worden.Wenn man von einem Unendlichen Universum redet,erlaubt man super viele Schlussfolgerungen,die der Realität dann widersprechen. Durch das Olberssches Paradoxon
konnte ich es selber am besten verstehen,versuche mir aber nochmal dazu Gedanken zu machen,das Problem besser zu veranschaulichen.
Hab mir von Numberphile auch einiges reingezogen,find die auch ziemlich nice. Ich hatte es oben schon kurz angesprochen,aber möchte kurz meine Sicht zur Mathematik nochmal genauer definieren,da ich dies für die Aussage von ine23 noch brauche:
Ich empfinde Mathematik als Werkzeug,dass vom Menschen geschaffen wurde,die Natur zu erklären.
Dabei sehe ich die Mathematik nicht als Schlüssel die eine Tür öffnet,um in den gesuchten Raum zu kommen.
Ich sehe es eher so,dass die Mathematik den Raum schafft und dazu dann die Tür. Wie der Raum erschaffen wird,
richtet sich dann nach dem Ziel was man verfolgt.
Nunja,wollt nun nicht zu philosophisch werden,aber das ist für mich der entscheidene Punkt zwischen der Mathematik und Realität.
Warum spricht die sternenentwicklung GG die Unendlichkeit
Ein Stern wird in verschiedene Klassen differenziert,je Nach Leuchtkraft und Masse.

Grob gesagt durchläuft ein Stern je nach seiner Masse verschiedene Lebenszyklen.
Der Ausgang kann grob in drei Kategorien gefächter werden,die widerum von der Masse abhängt:
Masse < 1.4 Sonnenmassen:
Stern wird nachdem knapp 90% des Wasserstoffs fusioniert wurde zum Roten Riesen(Temperatur und Volumen steigt),erlöscht später allerdings und das Endstadium ist ein weißer Zwerg,der nimmer viel macht. 1. Problem bzg. der Unendlichkeit: Rote Riesen haben eine immense Leutkraft -> unendlichs Universum -> unend. Rote Riesen = 
Masse 1.4-3.1 Sonnenmassen (Obere Grenzmasse aktuell noch sehr unerforscht,sind aber die modernsten Messungen):
Roter Riese -> wenn er sich wider zusammnezieht,da Gravitation >> Druck (sry,darüber könnte man auch wieder so endless schreiben,aber das würde einfach den Rahmen sprengen),so erzeugen die Materiewellen die gegen den Kern stoßen einen extrem starken Impuls widerum nach außen (Supernovae).
Übrig bleibt ein Kern extrem kleinen Radius(wahrsch. ca. 10-15km),der Pulsare aussendet,wonach unsere Atomuhren sogar geeicht werden,da sie extrem periodisch sind. Der Kern wird auch Neutronenstern genannt und besteht hauptsächlich aus Eisen.
Eine Supernovae ist dabei eine extrem leuchtkräftige "Explosion" die Jahrtausende zu sehen ist. 2 Problem bzg. der Unendlichkeit: Selbes Prinzip wie das mit den Roten Riesen,nur noch gewichteter.
Masse > 3.1 Sonnenmassen:
Roter Riese -> Supernovae -> Dichte des Kerns so extrem,dass der Raum "reißt",wodurch ein schwarzes Loch entsteht.
Hier passt auch gut deine Aussage zu unterschiedlich großen Unendlichkeiten,denn:
Mit steigender Anzahl an schwarzen Löchern,wächst auch die Rate von eingesaugter Materie.
-> 3. Problem: Unendliches Universum = unendlich viele schwarze Löcher -> Je mehr Schwarze Löcher,desto steiler die Rate der eingesaugten Materie
-> Unendliche Rate eingesaugter Materie >> Unendliches Universum.
@ine23: Bevor du das liest,pls den kurisven Text paar Zeilen dadrüber lesen.
theoretisch gibt es sehr wohl geschwindigkeiten höher c. die relativitätstheorie schließt keine geschwindigkeiten höher c aus (siehe tachyonen, die zwar auch nur ein theoretisches konstrukt sind, jedoch bewegen sie sich schneller als c) sondern eine beschleunigung auf diese geschwingkeit.
So stimmt das nicht. Sie wurden zusätzlich definiert,sie haben also einfach gesagt,dass es Teilchen gibt,die nie c erreichen bzw. nie langsamer als c werden.
Es ist also außerhalb des Rahmens der Definition der Relativitätstheorie.Das ist ein großer Unterschied zur Aussage,dass sie in die Def. von Einstein erlaubt sind,denn das ist keineswegs der Fall. Kann man in einer Doku/Blog wahrsch. so verpacken,dass es geil klingt,ist aber atm einfach nur eine aufgestellte random Hypothese,die nichts widerlegt oder beweist.
Zudem findet die Hypothese auch kein Anklang,da sie vorraussetzt,dass die Masse negativ sein muss.
Diese zwei Punkte widersprechen also eigentlich so stark der Natur/den Beobachtungen,dass solche Hypothesen einfach max. auf den TV´s landet.
ich bin auch immer davon ausgegangen dass sich das universum mit überlichtgeschwindigkeit ausbreitet (hab ich von irgendwo her, keine quellen leider)
bin weiter oben nochmal drauf eingegangen.
bzw. danke ♠_thumbsup: