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[NL] Konti: Las Vegas & Daddy-Duties 2025

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thomaslisboa
Joined: 05.10.2010

Es gibt wieder nen Grund hier täglich mehrmals reinzuschauen ✌🏻
Danke dafür 👍🏻👍🏻👍🏻


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jotha
Joined: 20.04.2006

Dein geschreibsel macht echt süchtig, weil es so unterhaltsam formuliert ist.


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BobiBoban
Joined: 20.05.2012

Wie ich diesen Blog über die Jahre übersehen konnte, macht echt Spaß. Bitte mehr davon :)


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ElhombreAlleman
Joined: 01.06.2017

Moaaaaar


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BeatEsel
Joined: 30.06.2011

Danke dafür ✌🏻👍🏼


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PaxiFixi
Joined: 19.03.2007

Bin auch in, sehr geil geschrieben :heart:


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sergej1981
Joined: 05.02.2008

Tag 4 incoming:f_love:

Danke schon mal ;)


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MfGOne
Joined: 17.08.2006

:f_drink: wie kommst du immer auf so hirnverbrannte, aber gute vergleiche? :f_love:


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Netgames999
Joined: 13.11.2006

Solider Report. In. :f_thumbsup:


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Konti23
Joined: 22.02.2008

Original von jotha

Original von Konti23
Das System Uber ist definitiv die Zukunft des Transportierens: schnell, effizient, transparent, kostengünstig - Taxis können da auf keiner Ebene mithalten.!

Ich habe mir darüber noch keine abschließende Meinung gebildet. Hast Du schon mal darüber nachgedacht, woher der Wettbewerbsvorteil "ksotengünstig" kommt? Für Taxi ist eine Lizenz erforderlich. An sich müssen die Fahrer streckenkundig sein. Einfach nur mit einem Navi fahren ist definitiv zu wenig. Ein "neuer" Wettbewerber erkämpft sich mit verlustbringenden Kampfpreisen (die er auf Dauer nicht halten kann) einen Marktanteil. Die Steuerpflicht der Einnahmen wird wahrscheinlich oft geprellt. Viele Fahrer werden ausgebeutet, lassen sich ausbeuten und/oder beuten sich selber aus.

Allerdings ist bei den Taxis bei weitem auch nicht alles Gold was glänzt.

Über die Situation macht man sich wahrscheinlich mit einem sicheren Gehalt und als erfolgreicher Pokerspieler weniger Gedanken.

Ich habe gerade das Thema Ausbeutung mit mehreren Fahrern besprochen. Sie sagten alle, dass sie den Job nicht als Ausbeutung ansehen, dass Lyfft ähnlich zahlt und dass es durchaus ein ordentlicher Verdienst ist. Und das sagte zum einen die Hausfrau, die sonst nicht wüsste, was sie zuhause tun soll. Zum anderen fuhr ein Mann Uber, der seit Wochen acht Stunden fulltime durchgezogen hat, um damit das Kapital für seine Selbstständigkeit zusammen zu bekommen.

Das Navi zu nutzen ist bequem für Fahrer, zumal die Zieladresse schon voreingestellt ist. Für die Gäste ist ein transparentes Medium, das zeigt, wie lange noch zu fahren ist und ob der schnellste Weg auch eingehalten wird.

Den Punkt "niedrige Kosten zu Beginn, später ordentlich teurer" habe ich noch nicht mit einbezogen in meine Überlegungen. Das kann natürlich sein, aber bis Uber auf Taxi-Niveau ist, wird noch der eine oder andere Atomkrieg übers Land ziehen, sofern El Presidente weiter so sympathisch außenpolitisch handelt.


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Konti23
Joined: 22.02.2008

*Deutsche Bahn-Stimme*: Der folgende Bericht wird sich um unbestimmte Zeit verzögern. Aufgrund eines Fehlers im Stellwerk habe ich gerade Müsli auf mein Oldschool-Notizbuch verschüttet und muss nun mühsam entziffern, was ich da hingekritzelt habe.


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Original von jotha

Original von Konti23
Das System Uber ist definitiv die Zukunft des Transportierens: schnell, effizient, transparent, kostengünstig - Taxis können da auf keiner Ebene mithalten.!

Ich habe mir darüber noch keine abschließende Meinung gebildet. Hast Du schon mal darüber nachgedacht, woher der Wettbewerbsvorteil "ksotengünstig" kommt? Für Taxi ist eine Lizenz erforderlich. An sich müssen die Fahrer streckenkundig sein. Einfach nur mit einem Navi fahren ist definitiv zu wenig. Ein "neuer" Wettbewerber erkämpft sich mit verlustbringenden Kampfpreisen (die er auf Dauer nicht halten kann) einen Marktanteil. Die Steuerpflicht der Einnahmen wird wahrscheinlich oft geprellt. Viele Fahrer werden ausgebeutet, lassen sich ausbeuten und/oder beuten sich selber aus.

Allerdings ist bei den Taxis bei weitem auch nicht alles Gold was glänzt.

Über die Situation macht man sich wahrscheinlich mit einem sicheren Gehalt und als erfolgreicher Pokerspieler weniger Gedanken.

Weder UBER noch Lyft haben IMO nach dem aktuellen System Zukunft. Die Fahrer sind nur alle zu blöde das zu bemerken.

Für UBER und Lyft sind mittlerweile auch fast überall Lizenzen notwendig. Nur verstehe ich nicht warum man streckenkundig sein muss? Besser als Waze oder Maps geht nicht und beide Systeme werden immer besser.

Wie kann man bei den Einnahmen die Steuerpflichtig prellen?

Konsti: Hat dein Fanboy im Wynn wenigstens einen Gruß von mir bestellt?


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Coach
mnl1337
Joined: 14.01.2008

Episch geschrieben. Du hast aber vergessen, dass wir bei der KA Show noch Getränke holen wollten und dann nach +ber 10min die eine Kasse von drölfhundert ausfällt, weil der Computer spinnt und wir uns neu anstellen mussten. Hat dann nochmal über 10min gedauert. Ich habe dann Laufbursche gespielt ,damit die anderen den Anfang der Show nicht verpassten.


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Coach
mnl1337
Joined: 14.01.2008

@Smartdevil: Nichts hat mit aktuellem System Zukunft. Alles entwickelt sich weiter. Uber wird selbstfahrende Taxis bringen und damit weiter Marktanteile gewinnen. Jobs verschieben sich dann mehr auf Autobauer, Programmierer, Support, Wartung oder whatever.


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Original von mnl1337
@Smartdevil: Nichts hat mit aktuellem System Zukunft. Alles entwickelt sich weiter. Uber wird selbstfahrende Taxis bringen und damit weiter Marktanteile gewinnen. Jobs verschieben sich dann mehr auf Autobauer, Programmierer, Support, Wartung oder whatever.

Bin genau deiner Meinung mit dem selbstfahrenden Auto, deshalb hatte ich bewusst vom aktuellen System geschrieben.

"Alles entwickelt sich weiter"
Es gibt noch Hoffnung für mein Pokerspiel!!! :happy:


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Original von SmartDevil

Original von mnl1337
@Smartdevil: Nichts hat mit aktuellem System Zukunft. Alles entwickelt sich weiter. Uber wird selbstfahrende Taxis bringen und damit weiter Marktanteile gewinnen. Jobs verschieben sich dann mehr auf Autobauer, Programmierer, Support, Wartung oder whatever.

Bin genau deiner Meinung mit dem selbstfahrenden Auto, deshalb hatte ich bewusst vom aktuellen System geschrieben.

"Alles entwickelt sich weiter"
Es gibt noch Hoffnung für mein Pokerspiel!!! :happy:

Nein


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Konti23
Joined: 22.02.2008

Vegas 2017 - Day IV

Ich betrete das Aria und habe eine Art Deja-vu: Direkt am ersten 2/5 Tisch, den ich erspähe, sehe ich Berge von Chips. Fast jeden Berg krönt ein gelbes Gipfelkreuz (aka ein gelber $1k-Chip). Der Mount Everest unter den Chipstacks hat sogar mehrere Gipfelkreuze. Was ist denn hier los? Ich schaue mich um und weiß die Quelle allen (Un)heils schnell auszumachen: Nicht nur der Wal aus der gestrigen Session sitzt am Tisch, sondern auch "JP". "JP" ist ein deutscher Geschäftsmann, der im Aria als spendabler Trinkgeldgeber bekannt ist. Ich kenne ihn schon von vor zwei Jahren und weiß, dass es ziemlich interessant sein kann, mit ihm am Tisch zu sitzen.

Konti ist natürlich ein Fuchs und lässt sich direkt auf die Wechselliste setzen, noch bevor er den eigenen Tisch gesehen hat. Antwort vom Floor:

Dem entnehme ich, dass ich zirka Nummer 783 auf der Wechselliste bin. Na dann muss ich wohl Sitzfleisch mitbringen, denn die beiden haben gewiss auch welches. Es gilt also dasselbe Credo wie gestern: Ganz gechillt den A-Stiefel herunterspielen bis Platz am Bergsteiger-Tisch ist. Das funktioniert auch wieder ganz hervorragend. So die ersten zwei einhalb Orbits zumindest. Ich bekomme direkt ein, zwei Hände, bin aggressiv, erfolgreich und darf sogar schon die Könige am Showdown unter die Nase der langweiligen Gegner an meinem Tisch reiben. Meine dritte Hand, die ich spiele, läuft hingegen ein wenig aus dem Ruder:

Ein eher tighter Reg eröffnet mit $1.300 Stack nach einem Limp in MP auf $25. Ich sitze neben ihn und sehe viel Potential darin, T♦: 8♦: zu 3-betten. Er wird hier nur AA/KK drüber bügeln und etwa 260BB deep werde ich ihn postflop schon nach meiner Pfeife tanzen lassen können. Soweit die Theorie: 3-Bet $80, er bezahlt.

Flop ($170): T♠: J♦: Q♦:
Nun donkt der tighte Reg $35 und meine Gehirnzellen rattern wie eine Waschmaschine: Das Board trifft zwar seine Range ganz gut, aber ich bin hier uncapped, hab jedes Set, AK, KK und AA. Wahrhaftig habe ich sogar gegen was auch immer er da donkt ganz gut Equity, also darf er gar nicht klein donken. Nein, das darf er nicht. Ich darf aber raisen, um auf einen Call am Turn zu entscheiden, ob ich die Hand barreln will oder doch meinen nicht ganz so schlechten Draw vervollständigen lasse. Raise $200.

Coole Idee, zehn Sekunden später heißt es: All-in $1.240 effektiv. Ohje, wo bin ich jetzt wieder gelandet? Diesmal muss ich den Panzer betreten und tanke eine Weile. Seine Range wohl {JTs, QJs, QTs, TT, JJ, QQ, 89s, K9s?, AK, KK?}. Ich überschlage, dass ich gegen so eine Range etwa 40% haben müsste (tatsächlich habe ich 38,5 %). Pot-Odds sagen: $1.040, um $2.650 zu gewinnen, also 39% Equity benötigt. Das reicht in der Tat knapp nicht und ist die Varianz auch nicht wert. Aber ich kann jetzt hier noch zich Zeilen schreiben, weshalb und warum dies oder das mich hier oder dahin bewegt hat. Letztendlich wisst ihr doch sowieso, dass ich nicht nach Vegas geflogen bin, um einen echten Straßenfarben-Draw zu folden!

Turn ($2.650): Blaaaank
River ($2.650): Blääääänk
Konti ($0):

Der tighte Fuchs mit seiner idealen Mindonk-OverTodesBetShove-Line zeigt A♦: K♠:, natürliche eine Hand, die mich ziemlich crusht in dem Spot. Traurigerweise war diese Hand eine Art Gamebreaker für mich. Fortan klappte bei mir nichts mehr. Aber auch gar nichts. Heaven stand mal kurz fünf Hände hinter mir und in der Zeit habe ich drei Hände gespielt und in jeder über $200 verloren (OESD kommt nicht, zwei Valuebets am River überholt, Nutblocker bluffen (mit losing Image immer eine grandiose Idee in den 2/5 Partien)). Ziemlich schmerzhafte dreieinhalb Stunden später werde ich aus meiner Losing-Trance geweckt, als mein Name durch die Boxen des Pokerraumes schallte: "Constantine for a table change, Constantine" Ehm ja, eure Aussprache meines Namens ist zwar immer noch nicht das gelbe vom Ei, aber den Tischwechsel würde ich doch gerne nehmen.

Ich nehme schüchtern mit meinen zirka 17 Chips respektive $940 Platz neben "JP". Schön, dass er noch da ist. Schön, dass er über $3k stehen hat. Gar nicht so schön, dass links neben mir ein weiterer $3k-Stapel steht. Am aller unschönsten ist, dass daneben links ein mittlerweile $11k großer Berg mit fünf gelben Steinen steht. Nochmal: Was geht denn hier ab? Wieder einmal folgt die Antwort prompt: Ein Dude, der wahrhaftig das WSOP-Emblem auf seinem Hals tätowiert hat, prahlt groß rum, dass er das Emblem nicht umsonst auf seinen Hals tätowiert hat. Er ist nunmal Gamble, sagt er. Let's gamble: All-in für $1k als seine erste Karte face-down zu ihm gedealt wurde. Okay, kann man so spielen, muss man aber nicht. Alle folden. Nächste Hand, nächste Runde. Der Freier von gestern bezahlt und announciert am Flop trocken: "Now I have a full house" T♦: T♠: 6♣:

Seine 66 halten, der WSOP-Gambler packt nochmal $1k aus, während seine Freundin facepalmend gelangweilt dahinter sitzt und auf ihrem Smartphone die letzte Bestellung Manolo Blahnik storniert. Bei der Action hier ist es ja gar nicht so schlimm, dass ich schon über $2.000 down bin. Was? Schon über $2.000 down? Jetzt wird mir erstmal bewusst, dass ich ein ganz schönes Brett zu bohren habe in diesem Baumarkt der Varianz.

Doch während ich munter zuschaue, wie hier gesplasht wird wie im Aquaparadies im türkischen Antalya, hat sich an meiner Kartenkonstellation wenig geändert: kaum Spielbares, noch weniger Zählbares postflop. Nach jeder Hand, die ich spiele, wandert mein Griff zur Hosentasche, um neue $100 Chips auf meinen mickrigen Berg, nennen wir es allenfalls Hügel, zu legen.

Nach nur einer Stunde hat sich das Feld hier deutlich gelichtet: Der $11,5k Stack ist mit drei Schubkarren zum Cashier gewandert, der Freier von gestern hat anscheinend trotz des 66-Gewinns mit ordentlichen Minus die Heimreise angetreten und der WSOP-Gambler muss seiner Freundin wohl mit Händen und Füßen erklären, was "broke" bedeutet. Was bleibt, sind drei Stacks mit über $4k in Chips, "JP" mit nunmehr $6.000, ein paar frische Gesichter und Konti, der vielleicht irgendwann mal zwischendurch über $1.020 war, aber natürlich mittlerweile wieder regelmäßig in seine Hosentasche greift wie ein Pubertierender Achtklässler auf der Busfahrt nach dem Schwimmunterricht.

Mit $2.800 down nach sieben Stunden spamme ich meine WhatsApp-Boys voll und verfluche Typen, die hier in drei Stunden fünf Hände spielen, um mit $4k Plus aufzustehen. "JP" macht dann auch mal ne kurze Raucherpause, nur damit ich mal sehen kann, wie die Asse aussehen. Alle anderen sind dankbar über die kurze Verschnaufpause und gönnen mir den Walk im Small Blind. Danke. Ich sacke die Blinds ein, als ein anderer Spot in MP $25 openraist und ein weiterer Spot diese bezahlt. Ich bin am Button mit T♠: 6♠: und wittere die nächste Gelegenheit, um entweder meinen Großbrand zum Waldbrand auszuweiten oder endlich mal einen Satz nach vorne zu machen. (Mal kurz nüchtern betrachtet: Klar sind Raises mit einigermaßen verbundenen Suited-Händen mal okay, um Board Coverage in 3bet-Pötten zu haben. Klar ist das am Button auch nochmal schöner als oop, aber ehrlich: Gegen zwei Spots, die sowieso pre nicht folden, kann man sich den Quatsch auch einfach mal sparen. Ich habe da zwar stundenlang keine spekulativen Hände aggressiv gespielt, trotzdem reicht es in den 2/5 Games vollkommen aus, wenn man die Idioten da linear for Value 3bet-squeezed. Wie dem auch sei:) RAISE $80 Blinds folden, Spots callen. Damit war nicht zu rechnen?!

Flop ($245): 6♥: T♥: J♠:
Check, check, $150, beide bezahlen

Turn ($690): K♣:
Check, check. Close hier, da wohl viele Jx auf eine 2nd Barrel folden werden und die beiden auf der anderen Seite mit dem Turn doch wieder ein paar 2pair oder schlimmer gemacht haben können. Check behind lässt jedoch viel Value vs KQ und ggf AK liegen. Trotzdem potcontrolle ich.

River ($690): 5♦:
Spot 1 check, Spot 2 fackelt nicht lange und wirft vier schwarze Chips rein. Gefällt mir schon wieder nicht so sehr, aber das ist trotzdem ein klarer Call. Meine Chips berühren die Linie so gerade, da snapcallt Spot 1 lautstark auch die $400. Ohjeeeeee.

Die $1.890 liegen erwartungsfroh auf dem Filz und würden gerne zu ihrem neuen Besitzer wandern, aber Spot 2 macht keine Anstalten, seine Hand zu öffnen. Hat wohl nix, der Gute. Ich zögere auch, da T6s auch nicht gerade die Hand ist, die man hier gerne zeigen müsste, wenn sie doch nicht gut ist. Spot 1 tut uns allen den Gefallen, vor allem mir, und zeigt siegessicher AKo. Spot 2 nickt. Ich nicke auch, endlich mal ne Hand gewonnen und etwas für die ohnehin sehr müde Tischdynamik getan. Okay, okay, die Tischdynamik ist alles andere als müde, aber Spot 1 pfeift nun auf einem anderen Loch.

Mein Gemütszustand hat sich etwas gebessert, da werde ich aus dem Nichts wieder ins tiefste TILT gerissen. WARUM? WEGEN DIESEM MNL EINS DREI DREI SIEBEN!!!!!!! Da hängt der Typ 67 Wochen im Bellagio ab, hat nicht einmal Sonnenlicht gesehen in der Zwischenzeit und bekommt es da auf allen Limits serviert wie ein Säugling, das nur nach der Flasche schreien muss. UND NUN? NUN? NUN fragt er acht Passanten nach dem weiten Weg ins benachbarte Aria, setzt sich an einen 5/10 Tisch, der gar nicht mal so geil ist, und zehn Minuten später ist der Tisch nicht mehr 5/10, sondern 10/20, weil gewisser Herr Dan Bilzerian (samt 9,5 Entourage) und ein Hausfreier namens Samspon hereinspazieren, die diese kleinen runden Dinger namens Chips häufig mit den kleinen runden Dingern verwechseln, die kleine runde Jungs an Silvester auf die Straße hauen:

Knall, knall, knall: $9k Pot A-high vs K-high, knall, knall, knall: $10k Pot zwischen Sampson und Dan. Da geht's zur Sache, mnl guckt sich das kurz an und hat dann mit einem eleganten Griff in seine Tasche alle am Tisch covert, inklusive Dan, der mit $20k Auflage den Anfang der Party markiert hat. Mein Tisch ist zwar nicht von schlechten Eltern und an 10/20 sind natürlich neben den beiden Silvesterknallern nur Regs, die wissen, wie das Spiel funktioniert, aber trotzdem verspüre ich den Drang, einmal 100BB zwischen die beiden zu schieben und setze mich auf die Liste. First up!

Ein, zwei weitere Stunden ziehen ins Land, in denen ich zunächst wieder etwas verliere, aber dann doch noch eine große Hand gegen einen ganz wirren koreanischen Spot gewinne. Auf meiner Uhr stehen 12 Stunden und 12 Minuten 2/5 bei einem Minus von mittlerweile nur noch $1.033, als ich abermals durch die Lautsprecher geweckt werden: "Constantine for 10/20 No Limit Hold'em, Constantine".

Oha, mein Name für 10/20, das gab es bisher noch nicht. Etwas Nervosität macht sich breit, als ich Racks hole, um meine $5 Chips gegen höherwertige einzutauschen.


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hanz007
Joined: 08.02.2010

Wie würdest du den Skill von Bilzerian einschätzen?
Ich nehme mal an das er kein guter Reg ist aber auch kein kompletter Mongo, 10/20 dürfte ja wie NL2 für ihn sein und eventuell nimmt er es dann nicht so ernst.


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Zitat
sergej1981
Joined: 05.02.2008

Hahaha, mnl trinkt auch mal gerne Milch mit Honig am Tisch. Erst jetzt verstehe ich auch warum :f_p:


Antwort
Zitat
Coach
mnl1337
Joined: 14.01.2008

Diese Information ist nicht korrekt!


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