Da dieses Thema schon mehrfach angeschnitten wurde, aber bisher nichts Konkretes dabei heraus kam, starte ich hier mal einen neuen Versuch:
Beim Erstellen von eigenen Charts zu den Themen 3-Betting und dem Callen von bestimmten Raising-Ranges taucht früher oder später ja immer wieder das Problem der Playability von Händen auf.
Bisher gab es ja meist nur wage Annahmen und vereinzelte Beispiele, zur Spielbarkeit und dem damit verbundenen Ausbalancieren der Equity-Edge.
In erster Linie geht es ja bei der Playability darum, dass sich eine Hand aufgrund einer klaren Einschätzung der eigenen Stärke am Flop ohne allzu grosses Nachdenken klar spielen lässt und zwar ohne tough Folds und marginalen Calldowns.
Was macht also eine Hand mit guter Playability aus?
- Chance auf Top-Pair
- damit verbunden ein guter Kicker, um sein Top-Pair auch aggressiv spielen zu können und nicht dominiert zu sein
- gute Draws am Flop zu treffen, also Connectivity und Suitedness
- bei Pockets kommt es, wenn man sein Set nicht trifft, meist darauf an, wieviele Overcards der Flop mit sich bringt
Wie in diversen Forenbeiträgen zu lesen, liegt die Equity-Verschiebung durch die Playability etwa im Bereich von +3.5% bis -3.5%.
Anhand dieser ssberlegungen hab ich mal einen Chart zur Playability erstellt. Zum Grossteil basieren die Werte dabei auf eigenen Erfahrungen, was die Spielbarkeit von Händen angeht.
Somit erhebe ich keinerlei Anspruch auf Richtigkeit und Endgültigkeit dieses Charts.
Bearbeitet (Stand: 06.10.2006)

Download als Excel-Datei: Playability.xls
Ich hoffe mal, dass es genügend Feedback gibt, damit man den Chart soweit ausbalancieren kann, dass er bei der Erstellung von anderen Charts von Nutzen ist.
Also, immer her mit der konstruktiven Kritik... ♦