Hallo,
ich arbeite zur Zeit an dem Buch "Pokermath that Matters" und habe folgende Fragen:
1. Kann man die darin gelehrten Konzepte auch in MTTs anwenden ohne Rücksicht auf Bubblefaktoren etc. zu nehmen?
2. Folgende mathematische Frage habe ich:
80€ Live-Turnier:
Blinds: 75/150
Hero KJo (SB) = 3300 Stack
Villain (HJ) = 5000 Stack
Action preflop:
Villain raises to 400
Hero calls 400
BB folds (Pot 950)
Flop: QT6 rainbow
Hero checks, Villain bets 450, Hero calls (Pot: 1850)
Turn: 7
Hero checks, Villain bets 750, Hero shoves 2450
Ist der Shove profitabel?
Mein Vorgang um das im Buch Gelernte anzuwenden ist folgender:
Villains Calling-Range: QQ, QT, TT, JJ
Villains Folding-Range: JT, T9, Q9, 99
Bestimmung von Heros Equity gegen Villains Calling-Range:
Gegen 15 Kombinationen (83 %) aus Villains Calling-Range hat Hero 16 % Equity.
Gegen 3 Kombinationen (17 %) aus Villains Calling-Range hat Hero 22 % Equity.
Ergibt eine Gesamt-Equity von 17 %.
Formel aus dem Buch, Section: Semi-Bluffs:
1. Final Pot x Hero Equity
2. Hero Shove - Result aus 1
=
1. 6750 x 0,17 = 1147,50
2. 2450 - 1147,50 = 1302,50
Wir riskieren 1302,50 um 2600 zu gewinnen, sprich wir riskieren X um X x 2 zu gewinnen was bedeutet, dass Villain hier 33 % folden muss (auch gem. Shortcut aus Buch).
Da Villain in dieser Hand 68 % foldet (39/57 Komb.) ist der Shove profitabel.
Ist das soweit korrekt? Wenn nein, wo ist der Fehler?
Viele Grüße,
dancre