Da es im Essensthread zu einer Kontroverse zum Thema "Jagd" gekommen ist. Möchte ich einen Thread zu eröffnen.
Hier kann über das Pro und Contra gesprochen werden. Ich hoffe, dass wir dies auf einem hohen Niveau hinbekommen ![]()
Beginnen möchte ich mit einer PDF zu diesem Thema, ausgearbeitet von der Sendung Quarks und CO:
https://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/jagd-pdf-100.pdf
Hier ein paar Zitate die ich für interessant erachte:
Die Jagd, wie sie derzeit in Deutschland durchgeführt wird, hat nicht zu weniger,
sondern zu mehr Wild geführt.
Jagd ist gar nicht notwendig. Studien in der Schweiz haben gezeigt, dass sich
der Wildbestand von selbst reguliert und ein Level erreicht, das vom Ökosystem
getragen werden kann.
Die Hege der Jäger ist sehr selektiv. Sie fördert vor allem das jagdbare Wild.
Die Jäger füttern das Wild und sorgen so für unnatürlich große Wildbestände.
Tiere wie Wildschwein, Fuchs und Waschbär vermehren sich unter
jagdlichen Druck besonders stark. Eine Jagd auf sie ist also nicht sinnvoll.
Durch das Anfüttern, das sogenannte Kirren, wachsen
Wildschweinpopulationen besonders schnell.
Jäger haben zu ihrem eigenen Spaß exotische Tierarten eingeschleppt, wie
das Muffelwild, den Sikahirsch oder den Fasan. Diese Arten sind in unseren
Ökosystemen teilweise problematisch. Anstatt diese Arten wieder zu entfernen,
werden immer noch legal Exemplare ausgesetzt.
Jäger schießen in Deutschland mit ihrer Munition pro Jahr etwa 3000 bis 4000
Tonnen Blei in die Landschaft. Das reichert sich im Boden und Wasser an. Über
die Nahrungskette gelangt das giftige Metall in den Körper von Tier und Mensch
