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[Geschlossen] .05.10 AKo Großen Pot gemachT

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PopulusDencH
Beigetreten: 26.01.2009

Hand converted with online PokerStrategy.com hand converter:

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$0.05/$0.1 Fixed-Limit Hold'em (8 handed)

Preflop: Hero is BU with A:c, K:s.
UTG2 raises, MP1 calls, 3 folds, Hero 3-Bets, 2 folds, UTG2 calls, MP1 caps, Hero calls, UTG2 calls.

Flop: (13.4 SB) A:h, 7:c, 2:d (3 players)
UTG2 bets, MP1 calls, Hero raises, UTG2 3-Bets, MP1 calls, Hero calls.

Turn: (11.2 BB) 3:c (3 players)
UTG2 bets, MP1 calls, Hero raises, MP1 calls.

River: (15.3 BB) 4:c (2 players)
MP1 checks, Hero bets, MP1 folds, Hero gets uncalled bet back.

Final Pot: 15.3 BB.

Der StraightDraw, der sich bis zum River entwickelte, war ja
1. am Flop kaum zu sehen, und
2. setzte ja niedrige Karten der Gegner vorraus, mit denen sie wohl preflop nicht so eine Action gemacht hätten.

Also entschied ich mich dazu, einfach Gas zu geben.

Obwohl man ja mit TopPaar eher callt ab dem River...
Hätte ich passiver spielen sollen?


3 Antworten
Moderator
cjheigl
Beigetreten: 10.04.2006

Ich sehe erst auf den zweiten Blick, dass UTG2 wohl short war. Der taucht auf dem River nicht mehr auf und callt nicht mal mehr den Turn. D.h. er ist auf dem Turn all-in gegangen. Das beeinflusst die Bewertung sehr stark.

Weil der Gegner so short ist, muss man seine Aktionen auf dem Flop nicht als total vernünftig einschätzen. Ein vernünftiger UTG2 würde nur noch sehr starke Hände auf dem Flop reraisen, weil du mit deinem Raise und deiner preflop 3-bet ein hohes Ass repräsentierst. Ein vernünftiger Gegner hätte dann nichts schlechteres.

Bei einem Shortie sieht das anders aus. Der sieht auf seiner Hand ein Ass und weiss, damit kann er nicht mehr aussteigen und spätestens auf dem River ist er all-in. Aus seiner Sicht scheint es ihm daher egal, wann er sein Geld reinschiebt, reingehen tut es sowieso. Sein Reraise auf dem Flop ist daher nicht unbedingt Stärke, sondern wahrscheinlich nur irgendein Ass.

Für dich geht es daher nur darum, wie du den Pot maximieren kannst. Das hängt davon ab, wieviel Geld UTG2 noch übrig hat. Reicht es, um nach einem Flopcall seiner 3-bet den Turn zu raisen, dann solltest du auf dem Flop nicht cappen. Das heisst, UTG2 muss noch mindestens ein BB übrig haben. Hat er weniger, dann cappst du gleich den Flop und spielst ab dem Turn den Sidepot gegen MP1 aus.

MP1 ist keine grosse Gefahr. Limp/cap ist grundsätzlich eine sehr starke Hand, aber er kann dich nur mit AA schlagen. Die Hand ist aber unmöglich, wenn UTG2 ein Ass hat. Nur wenn UTG2 77 hat, kann MP1 AA haben. Dafür spielt er aber auf dem Flop ziemlich passiv.

Sowohl backdoor Straight als auch backdoor Flush spielen kaum eine Rolle. MP1 hat sehr wahrscheinlich ein hohes Pocket, von dem er sich nicht trennen konnte. Du hast eine klare Valuebet auf dem River. UTG2 kann dir auch nicht mehr schaden, der ist schon all-in.


PopulusDencH
Beigetreten: 26.01.2009

UTG2 hatte tatsächlich AQo, und wurde so nur knapp von mir geschlagen.


Moderator
cjheigl
Beigetreten: 10.04.2006

Passt also :) Er hatte noch 2-2,5 BB, war committet und dann war es ihm egal, wann das Geld reingeht.


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