Oh, nice.
Hier erst einmal die Formel für eine Hand:
Z ist N(0,1) eine Standardnormalverteilte Zufallsvariable
mu-Drift
sigma-Volatilität
S-Stock (nicht zu verwechseln mit Stack) ist der Betrag der Anlage, die verzinst wird. Es ist sozusagen ein Maß für den effektiven Stack. In meinem Modell ist S=25 weil ich von FL Hold'Em ausgehe und man bei S=25 noch in 1.5% der Pötte den maximalen Gewinn/Verlust einfährt.
mu und sigma stehen in Relation zum Erwartungswert bzw. zur Standardabweichung in BB/100, sind aber nicht die selben Zahlen.
Ich habe sie empirisch so ermittelt, daß das Modell für
eine Winrate von 0 BB/100 und eine Standardabweichung von 27.5 BB/100 gilt. Der Gewinn in einer Hand wird im Wesentlichen wie folgt berechnet:
Gewinn pro Hand = S*(mu+sigma*Z)
Der Gewinn wird außerdem gecapped, d.h. kann vom Betrag her nicht größer 12 BB sein (bin von FL ausgegangen).
Eigenschaften von Gewinn:
-Gewinn ist bei einer Vorgabe von mu=0 und sigma=0.1 ähnlich einer links und rechts abgeschnittenen Normalverteilung mit einem Erwartungswert von 0 und einer Standardabweichung von ca. 2.5 BB.
-Bei Vorgabe einer Edge verschiebt sich der Schwerpunkt der Verteilung und es ist keine klassische Normalverteilung mehr, da der Gewinn bei 12 BB gecappt wird. Bei einer klassischen Normalverteilung ohne Cap würde der Anteil von Pötten mit mehr als 12 BB steigen. Da aber solche Pötte nicht zugelassen werden, gewinnt man mit Edge pro Pott einen kleinen bißchen mehr als sonst, jedoch keine qualitativ größeren Pötte.
-Für die Vorgaben von Hasu habe ich mu=0 und sigma=0.11 gewählt, was eine Standardabweichung von ca. 2.75 BB pro Hand und ca. 27.5 BB/100 bewirkt.
- Meine Berechnung der Sessionlänge beim Shootout war falsch. Korrigierte Werte: Ein Shootout dauert im Schnitt 87 Hände mit einer Standardabweichung von 63 Händen. Die Verteilung ist weiter unten zu sehen.
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1. 100 random Hände:
2. 1300 Hände von 100 Spielern:

3. Verteilung der maximalen Swings auf 1300 Händen in einem Histogramm auf eine Samplesize von 10k Durchläufen:

4. Verlauf eines HU-Shootouts mit 25 BB (ohne Erhöhung des Blindlevels)

5. Verlauf von 100 HU-Shootouts mit 25 BB (Extrembeispiele in Rot und Schwarz hervorgehoben)

6. Verteilung der Länge von Shootouts auf eine Samplesize von 10k Durchläufen
