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MPU?

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sarc
Beigetreten: 06.06.2008

Und zusätzlich hätte ich dann Angst davor dass ich das dann durchziehen würde und trotzdem nicht die MPU schaffe was dann komplett sinnlos wäre in meinen Augen.

Warum wäre das komplett sinnlos? Du hättest dir gezeigt, dass du auch abstinent leben kannst, und vermutlich wäre der Alkohol auch etwas aus der Normalität gewichen. Wie wär deine Vorstellung denn andersrum? Du schaffst die MPU und machst dann weiter wie bisher? Das wäre mMn der falsche Ansatz, die Anordnung der MPU ist in meinen Augen keine Strafe, sondern eine ordentliche Warnung, dass grad was aus dem Ruder läuft und sich da was ändern sollte. Alles dran zu setzen, die mit möglichst wenig Aufwand loszuwerden und sonst nichts zu ändern wär in meinen Augen da der falsche Weg.


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flowIIpoker
Beigetreten: 14.02.2007

Und zusätzlich hätte ich dann Angst davor dass ich das dann durchziehen würde und trotzdem nicht die MPU schaffe was dann komplett sinnlos wäre in meinen Augen.

ich glaub mit diesem glaubensgrundsatz, brauchste da gar nicht antreten.
so nen pyschologe arbeitet das relativ schnell raus, gerade weil du ja auch unter stress stehts


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Original von xn321
wegen kiffen nur 1 monat sperre!?
dann bist du aber nicht bekifft gefahren oder!? weil da gibts doch immer 1 jahr oder nicht?

Bekifft fahren(>1ng aktives THC im Blut) ist einfach eine Trunkenheitsfahrt, wie bei Alkohol mit 0,5 Promille.
1 Monat fahrverbot, 4 Punkte (?), Geldstrafe. Damit ist das ganze dann polizeilich erledigt, ist lediglich eine Ordnungswidrigkeit.
Dann geht die Sache zur Führerscheinstelle und hier beginnt der Spass.
Die fordert ein MPU Gutachten, glaub innerhalb von 3 Monaten oder so, du brauchst aber, um die MPU zu bestehen, einen Abstinenznachweis von i.d.r einem Jahr. Musst also den Schein bei der Führerscheinstelle abgeben, oder wartest einfach bis irgendwann die Grünen vor deiner Tür stehn und ihn abholen. Kostet dann extra der Service.

Bei Alkohol ist es genauso/sehr ähnlich. OP hatte halt den Schein vom Gericht entzogen bekommen (Führerscheinsperre, da bei über 1,1 Promille eine Straftat vorliegt, sowas gibts bei THC nicht).
Die Sperre war nur der erste Teil, jetzt kommt noch der Verwaltungsweg (Führerscheinstelle).
Sprich, 1 Jahr Abstinenz nachweisen...so genau weiß ichs net, manchmal gehen auch 6 Monate. Aber OP ist ja 2 mal erwischt worden, geh mal sehr stark von mind. 1 Jahr aus.

Und ja, da führt kein Weg dran vorbei, 1 Jahr völlige Abstinenz, und dann MPU.
Alternativ, 10 oder 15 Jahre, ich weiss net genau, warten, dann gibts den Schein auch ohne MPU.

Aber ich sehe schon an dem geschriebenen, du bist noch ganz am Anfang. Les dich ins Thema ein, du wirst dein Verhalten zum Alkohol komplett ändern müssen.
Sorry, aber du bist da doch etwas blauäugig wenn ichs mal so sagen darf.
Ich musste meinen Schein nie abgeben, wurde nie beim Fahren erwischt, "durfte" aber mal ein ärztliches Gutachten machen und wusste damals sehr genau was mich erwartet, was ich zu beachten habe usw usw. Selbst über die MPU, die ich nie machen musste. Ich kann dir nur raten, les dich da sehr gut ein, sonst dauerts extrem lange und wird sehr viel teurer bis du deinen Schein wieder hast.


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72o
72o
Beigetreten: 14.03.2008

Zum Thema Alkoholsucht kann ich das Buch "Alk: Fast ein medizinisches Sachbuch" von Simon Borowiak empfehlen. Das Buch ist im Heyne Verlag erschienen und hat die ISBN-10: 3453600487 und ISBN-13: 978-3453600485. Es ist sehr humorvoll geschrieben und eines der wenigen Bücher zum Thema Alkoholsucht, das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommt.


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Zander99
Beigetreten: 28.11.2008

Original von mak199219

Original von sarc
Auch wieder was, wo ich mich (bei dir) unbeliebt machen werde, aber: Hast du dir mal Gedanken über deinen Alkoholkonsum gemacht? Mit über 0,5 zu fahren ist schon nicht so cool, aber das will ich jetzt gar nicht mal extrem verurteilen. Solange der Gesetzgeber prinzipiell erlaubt, mit Alkohol im Blut zu fahren, kann es durchaus passieren, dass man doch einen zu viel hatte, wie auch immer. Aber spätestens wenn mir das passiert nehme ich das doch als Warnung und halt mich zurück. Danach dann mit 1,2 ist dann aber noch ne ganz andere Hausnummer, dafür musst ja schon n bissl was bechern. Ich behaupte mal, dass ich mit der Menge auf keinen Fall mehr auch nur ansatzweise fahrtüchtig wäre, und ich denke, so wird es doch vielen gehen. Entweder warst du also zu dem Zeitpunkt so viel gewohnt, dass dir das nix ausgemacht hat, oder du warst kräftig betrunken und hattest dann keine Kontrolle mehr über dich. Beides deutet auf einen ungesunden Umgang mit Alkohol hin. Frag dich mal selber: Könntest du, Stand jetzt, zu 100% ausschließen, dass du noch einmal betrunken fahren würdest? EIn "ja, klar" schreibt sich da jetzt leicht, aber frag dich das wirklich. Du scheinst ja auch durchaus ein Problem damit zu haben, wenn du jetzt ein halbes Jahr oder ein Jahr abstinent leben müsstest - auch da die Frage: Warum?

Machst dich auf keinen Fall unbeliebt deswegen, ist mir sogar lieber objektive Meinungen zu hören, dafür is ja der Thread da ;)
Bin auch der Meinung dass mein Alkoholkonsum nicht der verantwortungsvollste ist, mir gefällt halt einfach nicht die Vorstellung dazu gezwungen zu werden gar nix mehr zu trinken.... ( Wenn dann würde ich das schon gern selbst entscheiden)
Und zusätzlich hätte ich dann Angst davor dass ich das dann durchziehen würde und trotzdem nicht die MPU schaffe was dann komplett sinnlos wäre in meinen Augen.
Problem ist halt dass der Führerschein zu wichtig ist in Deutschland, perspektivisch gehts halt nicht ohne

Keiner zwingt dich das Trinken aufzugeben, aber wenn Du ein Fahrzeug führen möchtest dann brauchst Du den Führerschein und das du schon mehrmals mit Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen bist, zweifelt die Behörde zurecht an deinem Urteilsvermögen bzw. Fahrfähigkeit.

Es gibt außerdem nicht nur bestehen und durchfallen bei der MPU, stellt man fest das Du nur bedingt Fahr fähig bist, kann Dir auch eine Schulung in Sachen Alkohol und Verkehr angeboten werden.

Ich habe meinen Lappen einmal vor fast 25 Jahren abgeben müssen, mit dem das vollen Programm, Geldstrafe, 12 Monate Führerscheinentzug, MPU , Alkohol Schulung beim TÜV, seit dem trenne Ich trinken und fahren komplett und hatte nie wieder Probleme mit den Ordnungshütern.

Wenn dir der Führerschein in Deutschland entzogen wurden, dann darfst Du auch nicht mit einem ausländischem ein Kfz in Deutschland führen, der zählt nicht, wird wie fahren ohne Führerschein gehandelt.

Falls ich dir einen Tipp geben darf, auch wenn Du ihn nicht gerne hörst - geh zu einem Psychologen und arbeite mit ihm aktiv an dem Thema Alkoholkonsum/ Fahren, dass wird sich auch positiv auf deine MPU auswirken. So lange du das Trinken und Fahren nicht trennst bist du eine rollende Zeitbombe im Straßenverkehr.

Ich wünsche dir viel Erfolg


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