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Finacial fairplay?
 
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Finacial fairplay?

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bibersuperstar
Beigetreten: 14.01.2007

Huhu,
wie läuft das jetzt eigentlich mit so clubs wie man city ab, die ja vor kurzem nen rekord verlust verbucht haben (ca. -200mio). Wie können solche vereine überhaupt nächste saison international mitspielen? Selbst wenn die die hälfte des kaders verkaufen würde, wärn die doch immer noch im minus.

Gibts da jetzt schon bekannte schlupflöcher?


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67 Antworten

Regeln
Im Verlauf der letzten drei Jahre müssen relevante Einnahmen die relevanten Ausgaben mindestens ausgleichen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird auch das davor liegende Jahr betrachtet, um zu beurteilen, ob zumindest eine positive Entwicklung zu erkennen ist. Sollten die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, kann die Differenz (vorerst nicht mehr als 45 Millionen Euro) durch private Geldgeber oder Investoren ausgeglichen werden. Ab 2018 soll neu verhandelt werden, wie hoch dieser Betrag maximal sein darf mit dem Ziel, diesen auf Null zu senken. Sollten die Regeln durch einen Verein nicht eingehalten werden kann dieser durch die UEFA sanktioniert werden. Die Vereine haben mit der UEFA vereinbart, die Sanktionen zu akzeptieren.

Inkrafttreten
Die aufgeführten Regeln sollten ursprünglich ab der Saison 2013/2014 gelten. Die Einführung wurde im März 2010 durch die UEFA und European Club Association (ECA) auf 2015 verschoben.

aus wiki

so wie ich das verstehe reicht es, in den saisons ab 2012 höchstens 45 Mio Verlust zu machen. Dadurch dass City jetzt schon so krass investiert hat schaffen sie sich zum einen Umsatz und zum zweiten eben die Möglichkeit die Spieler wieder zu verkaufen um somit den verlust auszugleichen.


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bibersuperstar
Beigetreten: 14.01.2007

Naja, dann wird sich ja nix ändern, so wie sich das anhört..Sanktionen werden dann wohl wieder in geldbußen bestehen, die nen oligarchen sowieso null kratzen..


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satisfaction
Beigetreten: 22.12.2007

ich glaub nicht wirklich dran das es für klubs wie real, barca, mancity etc ernsthafte konsequenten hat wenn sie sich nicht an das finacial fairplay halten. und wenn doch werden sie sich schon irgendwelche tricks einfallen lassen um das zu umgehen.


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kronenbourg
Beigetreten: 30.01.2006

Original von satisfaction
ich glaub nicht wirklich dran das es für klubs wie real, barca, mancity etc ernsthafte konsequenten hat wenn sie sich nicht an das finacial fairplay halten. und wenn doch werden sie sich schon irgendwelche tricks einfallen lassen um das zu umgehen.

für was sollte es auch konsequenzen für madrid und barca geben? die beiden profitieren sehr stark von den neuen regeln (wie alle umsatzstarken clubs).


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satisfaction
Beigetreten: 22.12.2007

da mir nichts über gewinne der beiden vereine bekannt ist und das was man so hört eher gegen sie spricht weiß ich nicht was der vorteil von dem system für barca oder real sein soll.


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IronMaiden666
Beigetreten: 27.11.2007
kronenbourg
Beigetreten: 30.01.2006

Original von satisfaction
da mir nichts über gewinne der beiden vereine bekannt ist und das was man so hört eher gegen sie spricht weiß ich nicht was der vorteil von dem system für barca oder real sein soll.

z.b.
madrid 2010/11: umsatz 480mio gewinn 32mio


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ronnie7277
Beigetreten: 23.09.2007

hat Mancity nicht erst kürzlich ihre Stadionrechte für ~ 500 mio an Etihad (dreimal dürft ihr raten wer der Eigentümer von Etihad ist) abgegeben, zudem haben Sie noch einen Trikotsponsordeal in etwa der gleichen Preisordnung abgeschlosssen mit dem gleichen Sponsor und da gibt es sicher noch mehr Moeglichkeiten zusätzliche Einnahmen künstlich zu generieren.

Manutd hat z.B einen Sponsorendeal mit DHL für 4 Jahre abgeschlossen

Der Paketdienstleister DHL zahlt Manchester United 46 Millionen Euro, um auf dem Trainingstrikot werben zu dürfen – ein neuer Trend. http://www.tagesspiegel.de/sport/dhl-neuer-sponsor-auf-dem-trainingstrikot/4532718.html

Chelsea plant angeblich den Bau eines neuen groesseren Stadions um die Einnahmen zu erhoehen, das Geld was Sie für den Bau benoetigen wird nicht in das financial Fair Play mit einbezogen, die Mehreinnahmen (weil mehr Plätze und teure Logen im Stadion) werden jedoch komplett zu den Einnahmen dazu gerechnet.

Mir fallen jedenfalls spontan noch jede Menge Moeglichkeiten ein, den Umsatz künstlich zu steigern, und dieses financial Fair Play ist doch sowieso ein Witz und dient wohl eher dazu die Vereine, die jetzt an der Spitze sitzen davor zu schützen dass andere durch Investoren schnell die finanzielle Lücke schliessen koennen.

Das ist in etwa so als würde man in der freien Marktwirtschaft zu einem Ladenbesitzer sagen, er dürfe seinen Laden nur mit seinem erwirtschafteten Gewinn vergroessern und dürfte keine Kredite aufnehmen um die alteigessenen Ladenbesitzer vor neuer Konkurrenz zu schützen.

Ps: Ich persoenlich finde die financial Fair Play Regel jedenfalls garnicht gut, da Sie genau das Gegenteil bewirken wird von dem was Sie angeblich soll (oder zumindest das was man uns weis machen will)


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Sollen die ManCity-Deals nicht überprüft werden - ob es sich um "marktübliche" Deals handelt?

Der Vergleich mit den Ladenbesitzern hinkt etwas - der Ladenbesitzer hat am Ende das Ziel, das "Monopol" zu besitzen. Ein Fussballverein, der das Monopol hat, wäre schlecht für alle beteiligten.


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Original von kronenbourg

Original von satisfaction
da mir nichts über gewinne der beiden vereine bekannt ist und das was man so hört eher gegen sie spricht weiß ich nicht was der vorteil von dem system für barca oder real sein soll.

z.b.
madrid 2010/11: umsatz 480mio gewinn 32mio

so sieht es aus, aber erstmal den medien irgendetwas nachplappern anstatt mal selbst nachzudenken.

financial fairplay ist eh eine farce, die einführunge wurde verschoben, desweiteren gibt es wohl genug möglichkeiten das zu umgehen. und zu guter letzt glaube ich nicht wirklich, dass man die clubs wirklich ausschließen würde.


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gromit78
Beigetreten: 26.04.2008

Zunächst einmal haben nicht nur gut wirtschaftende Vereine ein Interesse an einer Regulierung. Ablösesummen und Spielergehälter könnten sich dadurch möglicherweise reduzieren! Barca und Real haben jüngst gemerkt, das ihnen ihr Kerngeschäft, der Ligaalltag wegbricht, wenn sie die drittstärkste spanische "Kraft" regelmässig mit 7:1 aus der Hütte fegen. Es mag etwas herbeigesehnt sein, das die beiden Topclubs aus Schottland vor Jahren noch eine wesentlich bessere Rolle in Europa gespielt haben als jetzt und sie mangels nationaler Konkurenz das Level vielleicht nicht mehr halten konnten. Fakt ist allemal das solche angesprochenen Ligaspiele auch in Spanien immer weniger von Zuschauerinteresse sind. Ich habe Bruchhagen von Frankfurt nie verstanden, wenn er gesagt hat, auch für Bayern ist eine zentrale BuLiVermarktung von Vorteil, unter diesem Gesichtspunkt seh ich das aber genauso. Keine Ahnung wieviel Wunschdenken bei mir dabei ist, das sich Nachhaltigkeit und Vernunft durchsetzen. Fakt ist, das Interesse an der Bundesliga steigt, während andere Ligen stagnieren oder abbauen. Das Spieler anfangen zu Streiken hat gerade erst angefangen und das auch nicht hier bei uns...


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fakmaster
Beigetreten: 11.03.2007

wieder gerade einen schönen artikel bekommen, da es ja immer näher auf uns zukommt, zwar schon mitte letzten jahres aber egal:

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/06/28/Fussball/Financial-Fairplay-Die-Rettung-fuer-Europas-Clubfussball#video


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kronenbourg
Beigetreten: 30.01.2006

Original von fakmaster
wieder gerade einen schönen artikel bekommen, da es ja immer näher auf uns zukommt, zwar schon mitte letzten jahres aber egal:

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/06/28/Fussball/Financial-Fairplay-Die-Rettung-fuer-Europas-Clubfussball#video

finde den artikel ziemlich schlecht. gerade die großen clubs profitieren vom ffp, ganz sicher nicht die schweizer liga lol


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neNULLr
Beigetreten: 17.02.2009

Paris Saint-Germain have clinched a massive deal with the Qatar Tourism Authority that will bring the Ligue 1 leaders more than €150 million over each of the next four seasons. PSG have spent vast sums on players since the Qatar Investment Authority's takeover PA PhotosPSG have spent vast sums on players since the Qatar Investment Authority's takeover The agreement with the QTA, a body linked to the Qatari state that is aimed at promoting tourism in the Arab state, was revealed to French football's financial watchdog, the DNCG, on Tuesday, Le Parisien reports. It is not a sponsorship agreement but a "vast publicity campaign intended to promote the image of Qatar", the paper adds. Retroactive for 2012, it will boost PSG's coffers by €150 million for the current campaign, increasing progressively to a minimum of €200 million in its final season, 2015-2016. That sum could be even larger, with the contract containing bonus clauses based on the team's performances in European competition. The initial influx of revenue will help balance PSG's books for the current season, and keep them in line with UEFA Financial Fair Play guidelines. With European football's governing body taking into account clubs' finances as of the 2011-12 season, the deal with the QTA is a major boost for PSG. A recent France Football article had claimed nothing short of victory in the Champions League final this season would ensure the club met UEFA criteria.

klasse sache dieses financial fairplay.
wenn die uefa da nicht einschreitet....


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Apep
Beigetreten: 15.08.2007

Verstehe ich das richtig, dass die Aussage, dass nur die etablierten Clubs von Financial Fair Play profitieren, auf der Annahme beruht, dass ein Verein seinen sportlichen Stellenwert nur verbessern kann, indem er Schulden macht?

Die Vorstellung, dass man erst auf Pump eine Mannschaft zusammenbaut und das Geld anschließend durch sportliche Erfolge wieder rein holt, hat schon häufiger Vereine in große Schwierigkeiten gebracht. Wenn das durch Financial Fair Play verhindert werden kann, ist das eine sinnvolle Sache.

Dass man nicht verhindern kann (und will), dass einige Vereine viel Geld einnehmen und das auch wieder ausgeben, ist doch eigentlich klar.

Wie sieht das eigentlich mit Vereinen aus, die über hohe Rücklagen verfügen? Die würden ja Verlust machen, wenn sie die irgendwann in die Mannschaft investieren wollen.


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150 millionen pro jahr bekommt psg, hab ich das richtig verstanden :f_confused:

ansonsten ist ffp halt quatsch, hab ich von anfang an als überflüssig gesehen und dass es nichts bringt, scheint wohl auch relativ klar. sollen doch irgendwelche scheichs in clubs investieren, ich sehe immer noch nicht, worin das problem liegt, bzw. worin genau der unterschied liegt, ob dhl oder eine privatperson millionen investiert.


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kronenbourg
Beigetreten: 30.01.2006

gibt eben gute und pöhse investoren


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pokermania4
Beigetreten: 28.11.2009

Financial Fairplay is halt komplett nutzlos, wenn das bei PSG funktioniert. War aber klar, das es am Ende nur wieder ne Aktion war, damit gesagt werden kann: "wir tun doch was".


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neNULLr
Beigetreten: 17.02.2009

platini wird bestimmt seinem sohn (europachef bei qatar sport investment) auf die finger hauen. oh man...


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