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Rolle als Vater

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Nadiine
Beigetreten: 29.02.2008

Hallo zusammen,

es handelt sich bei diesem Beitrag um eine anonymisierte Nachricht im Rahmen unseres Angebots zur Erstellung von Anonymen Threads im Kummerkasten.
Dieser Beitrag, sowie eventuelle folgende Beiträge, stellen somit nicht meine persönliche Meinung oder die von PokerStrategy.com dar.

Viele Grüße
Nadine

************* (Originaltext) *************
Hallo,

die Kurzfassung ist, dass ich Probleme mit meiner Rolle als Vater habe
und ob ich ihr gerecht werde. Da es hier nicht um bleibende
gesundheitliche Schäden oder ähnliches geht, werden paar vielleicht
denken, dass ich doch glücklich sein soll, wenn das mein einziges
Problem ist. Das kann ich teilweise auch verstehen...

Die lange Fassung:
Keine Ahnung, ob das überhaupt hier reingehört, aber wollte es einfach
mal "zu Papier" bringen, da es nicht ganz einfach ist darüber im
Freundeskreis zu reden.
Die Singles verstehen das Problem irgendwie nicht so richtig und die,
die bereits Kinder haben irgendwie auch nicht (wenn auch aus anderen
Gründen).

Meine Frau und ich haben ein geplantes Kind Ende 2013 bekommen (eine
Tochter). Zeitgleich haben vor uns und auch nach uns noch ein paar
Freunde Kinder bekommen. Am Anfang ist man natürlich überglücklich und
freut sich Zeit mit seiner "neuen" Familie zu verbringen. Das hat auch
die ersten ~10 Tage angehalten.

Nach diesen 10 Tagen hat sie immer mehr angefangen zu krampfen, zu
anfangs erst nur nach dem Stillen. Geäußert hat es sich darin, dass sie
ihre Beine senkrecht in die Luft gestreckt hat und wie wild geschrieen
hat. Sie hat sich dabei durch nichts beruhigen lassen und hat die ganze
Zeit geschriehen wie am Spieß, bis sie gefühlt irgendwann vor
Erschöpfung eingeschlafen ist und nach dem Aufwachen wieder Hunger hatte
und das Ganze von vorne angefangen hat. Nach dem ersten Tagen ist sie
dann immer öfter nach kurzer aufgewacht, hat wieder gekrampft und ist
dann irgendwann wieder eingeschlafen.
Zuerst wurde vermutet, dass es mit einer falschen Ernährung meiner Frau
zu tun hat, wir haben dann rumprobiert mit "kein Kohl", "keine Milch"
usw. hat aber alles nichts geholfen. Nach 4 Wochen wurde dann von der
Hebamme und dem Kinderarzt gesagt, dass es sich um die 3 Monatskolik
handelt (haben einige/viele Babys) und es nach 3 Monaten vorbei ist und
sie nicht ernsthaft krank ist.
Da sie dann immer mal wieder im Schlaf aufgewacht ist, sind wir zusammen
mit ihr gegen 20 Uhr ins Bett gegangen. Meistens konnten wir dann 2 bis
3 Stunden schlafen und dann wurde sie wach und musste so 2 bis 4 Stunden
beruhigt werden (inklusive Essen), dann ist sie wieder eingeschlafen.
Wenn wir Glück hatten ist sie sie dann erst wieder gegen 5 bis 6 Uhr
aufgewacht, teilweise war die Nacht auch früher zu Ende. Tagsüber lief
es dann ähnlich ab, wobei meine Frau dann alleine mit ihr zu Hause war
und ich arbeiten.
Da wir in der Wohnung keinen Ort haben, an dem der andere schlafen
konnte, während sie beruhigt wurde und sie im Kinderwagen durch die
Schaukelbewegungen besser geschlafen hat, bin ich dann öfters ab 1 Uhr
nachts mit ihr 2,3 Stunden spazieren gefahren, damit meine Frau
wenigstens schlafen konnte.

Zeitgleich hat man von befreunden Eltern gehört wie toll es doch mit dem
Baby ist und wie süß lieb und schön doch alles ist. Auf die Frage wie es
bei uns läuft und unserer Erklärung wurde dann meistens sowas gesagt
"ja, sowas hat xyz auch manchmal, so schlimm ist das ja nicht". Als dann
ein paar bei uns zu Hause waren, kam immer "so schlimm ist es bei uns
dann doch nicht" ...

Wir haben uns auf das Ende der 3 Monate gefreut und gehofft, dass es
besser wird ... wurde es aber nicht. Hebamme und Kinderarzt meinten,
dass es in selteneren Fällen auch bis zu 6 Monate dauern kann, aber dass
es vielleicht durch die Nahrungsumstellung nach 4 Monaten besser wird.
Nicht unbedingt das was wir hören wollten ...

Nach 4 Monaten haben wir dann angefangen auf "richtige" Nahrung
umzustellen ... wurde aber auch nicht besser. Die größte Änderung war,
dass sie vorher relativ guten Stuhl hat, der sich jetzt in eien
Verstopfung gewandelt hat und sie beim "großen geschäft" vor Schmerzen
geweint hat. Zum Glück konnte sich den Zusammenhang zwischen Schmerzen
und Essen noch nicht verstehen ...
Wir sind dann nochmal zu einem "Darmspezialisten" für Kinder in die
Klinik gegangen. Der meinte, dass es teilweise etwas länger dauert bis
sich der Darm an die neue Nahrung gewöhnt hat und wir so eine Art
Einlauf machen sollen, wenn es zu schlimm wird.

Zeitgleich haben unsere befreundeten Eltern ihre ersten Abenden alleine
verbracht und die Großeltern auf das Kind aufgepasst haben. Bei uns muss
man dazu sagen, dass sich nur meine Eltern um sie kümmern können, aber
auch ~1 Stunde von uns wegwohnen. Wir hatten aber ehrlichweise auch gar
keine Lust gehabt irgendwas alleine zu machen, wir waren nur noch froh,
wenn sie geschlafen hat und wir dann auch etwas schlafen konnten.

Das war auch so langsam die Zeit (wo zumindestens ich) teilweise Angst
hatte, wenn sie wach geworden ist, da sie in den meisten Fällen
irgendwann wieder ihre Krämpfe bekommen hat. Hat sie geschlafen, hatte
ich dagegen Angst, dass sie demnächst aufwacht ...

Man muss dann aber ehrlichweise sagen, dass es nach ~8,9 Monaten langsam
besser wurde. Tagsüber hat sie fast nicht mehr gekrampft, nachts hat sie
dann immer länger am Stück geschlafen.

Mit dem Laufen nach wurde es dann nochmal besser, habe mal gehört, dass
der Darm durch die Bewegung besser angeregt wird und arbeitet.
Wahrscheinlich hat sich ihr Körper aber auch einfach weiterentwickelt.

Heute, knapp 1 3/4 Jahr nach ihrer Geburt schläft sie mit 1,2
Unterbrechungen pro Nacht von 20 uhr bis 6 Uhr morgens. Habe ich mir
persönlich etwas anders gewünscht, da es auf Dauer doch sehr schlaucht,
jeden Tag um 6 aufzustehen, aber mittlerweile bin ich wohl auch etwas
angepasst.

Das klingt jetzt vielleicht auch etwas komisch, aber ich habe teilweise
immer noch "Angst", dass es wieder kommt. Ab und zu hat sie nochmal
Nächte bei denen sie etwas krampft und man sie dann wieder länger
beruhigen muss. Die nächsten Tage bzw. Nächte denke ich dann oft daran,
was wäre wenn es wieder kommt? ...

Man sollte den Text auch nicht falsch verstehen, ich liebe meine
Tochter. Aber in Gesprächen mit anderen Eltern habe ich immer das
Gefühl, dass die anderen irgendwie ... ich sage mal glücklicher sind
bzw. ihre Kinder irgendwie mehr lieben. Im Gegensatz zu den anderen kann
ich nicht sagen, dass die erste Zeit am schönsten ist und je öfters ich
höre wie toll und schön doch die erste Zeit, habe ich das Gefühl
irgendwie was verpasst zu haben bzw. dadurch dass ich (wir) ihr nicht
helfen konnten auch irgendwie das Gefühl meiner Rolle (damals) nicht
gerecht geworden zu sein.


Antwort
Zitat
7 Antworten
RakSkyfury
Beigetreten: 20.01.2011

Habe 3 Kinder (17, 12 und 3), und die erste Zeit war nie einfach. Die Nächte sind anstrengend, alle paar Stunden werden die Kleinen wach und müssen gefüttert oder getröstet und getragen werden. Ist einfach so.

Die gute Nachricht: es wird irgendwann besser. Irgendwann schlafen sie durch und wenn sie ein bisschen größer sind dann kann man auch etwas mit ihnen unternehmen. Im Gegensatz zu den meisten finde ich die erste Zeit nicht die schönste Zeit: sie liegen nur rum, müssen getragen werden und gefüttert werden usw. Richtig geil wird es wenn sie anfangen zu reden, laufen können usw. Soll jetzt nicht abwertend gegenüber Neugeborenen klingen, ist halt meine ehrliche Meinung.

Bei euch scheint das aber schon noch eine Stufe heftiger zu sein, solche Krämpfe kenne ich jetzt nicht und hätte das auch nicht als normal eingestuft. Ich hätte da evtl. ein paar Spezialisten aufgesucht bis mir/ihr einen helfen kann. Aber da es nun wohl besser wird war es vielleicht doch harmlos und hat sich erledigt.

Deiner Rolle als Vater wirst du doch gerecht. Nachts stundenlang mit der Kleinen spazieren damit deine Frau auch mal schlafen kann ist doch super, macht auch nicht jeder Vater. Kenne einige die sagen Kinder sind Sache der Frau, sie müssen schließlich arbeiten gehen. Von daher finde ich deinen Einsatz schon mal super.

Dann die Sache mit den anderen Eltern: Unser Kleinster hatte die ersten 2 Jahre nicht durch geschlafen. Wir gingen beide auf dem Zahnfleisch, waren echt alle. Und natürlich erzählt dir dann jeder dass es bei ihnen besser läuft und hat Tipps parat. Aber jedes Kind ist nun mal anders. Was bei dem einen funktioniert muss bei dem anderen nicht automatisch funktionieren. Vergleicht man die Babyzeit unserer 3 so waren diese komplett unterschiedlich.

Also: Kopf hoch, es wird besser. Und wenn die Krämpfe wiederkommen sucht Spezialisten auf, lasst euch nicht ohne Antwort wegschicken, machen manche Ärzte sehr gerne. Kann ja eine Unverträglichkeit oder Allergie gegen bestimmte Inhaltsstoffe sein.


Antwort
Zitat
SniffvsSnaf
Beigetreten: 23.03.2008

Nur ganz kurz so von mir als Kurzzeitersatzvater (6 Monate) von 4 Kindern 13,5,4,3

Denke machst schon mehr als viele andere Väter und aus diesem Blickwinkel wirst du wohl deiner Vater Rolle gerecht. Hast aber scheinbar auch viele andere Väter in deinem Umkreis, die auch sehr vorbildlich sind und fühlst dich zu unrecht etwas klein. Nachdem was ich lese hast du auch alles getan was du vernünftiger Weise unter den Umständen tun konntest - mach dir das bewusst! Viele Problem des Lebens sind auch mit den allergrößten Kraftäkten nicht aufzulösen. Die Vergangenheit ist sowieso nicht abänderbar.

Müsst ihr beide um 6 aufstehen (bzw. ist es dann zu laut) oder könnte ihr euch das nicht reinteilen, wenn der eine dann Ohrstöpsel benutzt? Andererseits kann man wie du schon sagtest sich auch daran gewöhnen um 6Uhr aufszustehen - wenn man früh genug ins Bett geht. Man kann ja auch schon ab 6.00 Uhr morgens sinvolle und befriedigende Dinge mit seinem Leben anstellen.

Es steht nicht in deiner Macht ob es wieder kommt oder nicht. In der Hinsicht könnt ihr euch nur eurem Schicksal fügen. Und das beste daraus machen, wenn es doch anders kommt. Das gilt nicht nur für die angesprochene Darmproblematik, sondern auch für alle anderen Sachen die das Kind betreffen. Das einzige worauf du gerade Einfluss hast, ist das hier und jetzt und die Planung der Zukunft (die natürlich oft genug über den Haufen geworfen wird). Genieße die guten Momente/ und Emotionen am Punkt des Erlebens.

Die fünfjährige hier und die 3jährige haben auch Probleme mit dem Stuhlgang. Liegt wohl an einer angeborenen Hyperflexiblität in Kombination mit einer Muskelschwäche. Bei der 5 jährigen ist dadurch auch jeder Stuhlgang mit Schmerz verbunden. Dadurch hat sich ein Teufelskreis gebildet, da sie das Kacken bis zu 10 Tagen aufschiebt. Steht dann schreiend von Tag 7-10 rum. Letztlich ist sie seit neustem täglich auf Abführmitteln was das Problem doch gut lindert. Mehr als zu jedem Arzt rennen und alles ausprobieren, sowie das Schreien auszuhalten konnte meine Schwester auch nicht machen.

Da ich nicht der Vater bin fällt es mir vielleicht leichter, Schreien auszuhalten, aber ich denk auch wenn es das eigene Kind ist, kannst du vielleicht innerlich trainieren es nicht ganz so krass bei sich einschlagen zu lassen. Wenn die Kinder hier sehr lange schreien oder laut sind, versuche ich trotzdem bei meiner Körperhaltung darauf zu achten, dass sie entspannt ist (Schultern sind ein guter Bezugspunkt). Und das ich mich auch locker von Punkt A nach B bewege. Desweiteren mache ich mir klar, dass es nicht ich bin der die Schmerzen hat. Es klappt natürlich nicht immer und manchmal lass ich mich auch anstecken bin genervt und denke irgendeinen Aggroscheiß.

Letztendlich kann ich nur allen Eltern nach meinen bisherigen Erfahrungen (andere Schwester hat auch schwierige Kinder) dazu raten Entspannuns- und Stressbewältigunsstrategien zu erlernen. Ich hab einige Techniken nicht nur wegen dem Pokern erlernt - und es hilft halt auch wirklich im Familienbereich. Die zusätzliche Zeit, die du für die tägliche Anwendung oder Erlernung einsetzt schlägt sich vielfach in gehobener Lebensqualität wieder.

Weiterhin kannst du dir bewusst machen, dass auch nicht bei den anderen Eltern fortwährend alles Eitel Sonnenschein ist - einige von Ihnen werden ebenso Probleme haben, die sie vielleicht verschweigen. Warum eigentlich nicht mit Ihnen darüber reden... Angst vor nervigem Mitleid..., Statusverlust als unperfekter Mensch oder altkluge und ständig wiederkehrenden Ratschlägen?

Auch kann niemand sagen und festlegen, wie sehr man sein Kind lieben sollte. Es wird immer zwischen irgendwelchen Polen schwanken. Bei Eltern mit mehren Kindern, sind ja auch die Einen geliebter als die anderen... ich denke es ist ganz normal. Liebe lässt sich nicht erzwingen. (gibt allerdings einige Meditationsübungen in die Richtung, die dich sozusagen gegenüber dritten Personen mehr öffnen und für Liebe empfänglicher machen) Problematisch wird es imo nur, wenn du absolut gar keine Momente mit dem Kind hast, die du mit ihm mal zusammen geniesst. Aber selbst wenn es so wäre (bei dir aber nicht ist) bleibt dir ja nur überig deine Vaterpflicht zu tun, und dem Kind zu geben was es braucht. Mir liegt hier z.B. die 3jährige sehr am Herzen vielleicht weil sie unkomplizierter ist als allen anderen, aber irgendwie ist sie das auch wiederum nicht. Vielleicht war es ja auch in der harten Schreizeit erstmal eine Art Eigenschutz, dass du dich emotional von dem Kind etwas distanziert hast - vielleich unterliegst du aber auch nur einer Illusion, weil das Gras auf der anderen Seite grüner zu sein scheint.

Das mit der schönsten Zeit finde ich unsinnig - denke andere Zeiten in anderen Altersspannen können ebenso schön werden bzw. sind es. Wenn man mal durch einen Lebensdownswing etwas verpasst dann ist es halt so. Kann ja nicht immer alles toll sein.

Hier ein Buch, dass mir als Einstieg zur Verbesserung meines Lebens Mindsets sehr geholfen hat und das ich jedem uneingeschränkt empfehle:


Antwort
Zitat
Rydizzle
Beigetreten: 14.05.2008

Ich finde, dass du deiner Rolle sehr gerecht wirst.
Nur weil von überall suggeriert wird, dass alles immer heile Welt und Sonnenschein sein soll - die Realität sieht anders aus.
Es ist eine harte Zeit, die ihr durchmacht und die ihr ja bisher erfolgreich gemeinsam durchsteht - sehr positiv.
Du bist da für das Kind und versuchst die Probleme zu lösen und kümmerst dich um Kind und Frau (versuchst sie zu entlasten) - sehr positiv.

Beziehungen zu den eigenen Kindern können auch durchaus gestört sein, auch das wäre menschlich. Aber das liest man ja nicht mal bei dir raus. Es scheint wirklich der Stress zu sein und die Umgebung mit Menschen, die kommunizieren wie easy alles bei ihnen ist. Das wiederum leitet dich wohl irgendwie zu dem Trugschluss, dass du/ihr etwas falsch macht und die anderen richtig. Aber wie oben schon gesagt - dem ist nicht so.

Kopf hoch. Ihr macht das schon. :)


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ptLoCkE93
Beigetreten: 26.05.2008

Du würdest das für keinen anderen Menschen durchmachen außer für deine Tochter!
Sie kann dafür nichts und das weißt du natürlich.
Und bei der Angst etwas verpasst zu haben hilft vielleicht der Gedanke an ein weiteres Kind, wenn die Zeit gekommen ist und die kleine etwas größer ist.
Ich prophezeie dir einen Sohnematz der schlafen wird wie ein Stein. Ist oft so. :)


Antwort
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BadBeatPeat
Beigetreten: 17.08.2009

Habt ihr alle Ärzte durch? Wart ihr mal beim Physio?


Antwort
Zitat
Wamaroa
Beigetreten: 13.11.2006

Finde auch dass du deiner Rolle als Vater mehr als gerecht wirst, mach dir da mal keinen Kopf. :f_thumbsup:


Antwort
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otb11
Beigetreten: 05.08.2009

Verabschiede dich einfach vom Perfektionsgedanken. Und glaub mir auch bei den anderen Eltern läuft manches scheisse. Die wenigsten geben es aber zu, aus Angst als Rabeneltern da zu stehen. Es ist auch legitim sich mal vorzustellen, man wäre kinderlos geblieben, so lange du es dein Kind nicht spüren lässt. Das ist alles nur menschlich.


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