Ich spiele seit 2005 mehr oder weniger regelmäßig poker (bis NL200$, anno 2006) und habe mal spaßeshalber meine Datenbanken analysiert, die sich über die Jahre so angesammelt haben. Ich bin in den Jahren stets so verfahren, dass ich wenn sich ein Downswing angebahnt hat, ausgecashed habe. Wenige Monate habe ich nicht gespielt und habe entweder bei einer Deposit Aktion wieder eingezahlt, oder mich mit dem "Restgeld" wieder hochgespielt.
Statistiken:
+ Ich bin insgesamt 21x neu angefangen/ umgestiegen o.ä.
+ Ich hatte durchschnittlich in den ersten 4.000 Händen pro Einstieg nach Deposit, Gratis Cash oder Wiedereinstieg bb/100 Werte knapp über 50.
+ Kumuliert man die Einstiege sind das 84.000 Hände mit einem bb/100 Wert von über 50.
+ Nicht ein einziges Mal war ich kurzzeitig im Minus
+ Der All-IN EV war stets unterhalb des eigentlichen Gewinns.
+ Mein durchschnittlicher bb/100 Wert, limitübergreifend liegt bei 6bb/100.
Ich hatte immer das Gefühl, dass man bevorzugt wird wenn man sich "neu" oder "wieder" an die Tische sitzt. Die Samplesize ist jetzt nicht sonderlich groß, aber schon merkwürdig.
Hat wer ähnliche Erfahrungen macht?
