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Downswing

12 Beiträge
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wolf1983
Beigetreten: 14.09.2016

Guten morgen zusammen!

Mal eine ganz bescheidene frage.

die frage wie lange ein downswing anhält wird man wohl nicht pauschal beantworten können.
Nach einem monat voller suckouts und busted draws nagt es doch etwas am nervenkostüm und an der bankroll.

Um nur mal ein den gesteigen Abend revue passieren zu lassen. Das tüpfelchen auf dem "i" waren drei mal in serie AK die sich am Flop nicht vermehrt haben. Dazu kommen noch AQ, KK, QQ.

Aber seit einem Monat kommt myit den premiumstarthönden so gut wie gar nichts mehr an.
Unzählige flushdraws, die nicht ankommen.

was noch dazu kommt, wenn man preflop foldet wie es einem beigebracht word und dann (mittlerweile schon unzählige male) sehen darf, wie die gfoldeten hände am flop two pair, trips, bis hin zum river sogar full house werden. Oder die schwachen suited karten die man foldet am flop zum flush werden, und die gegner witzigerweise keine einzige karte in der farbe des boards halten. Oder in 10 von 10 fällen din denen das board vier suited karten zeigt ein gegner das Ass oder den könig passend dazu hält.

Alles in allem ist das gerade sehr nervenaufreibend.
Klar leaks hat jeder. Aber daran alleine kann es wohl nicht liegen. daran muss man dowieso immer arbeiten.

Wie geht ihr damit um? Wie lange pausiert ihr bevor ihr auch wieder an den tisch setzt?
Oder wechselt ihr einfach den pokerraum? Oder verfolgt euch downswing dann?


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11 Antworten
herbsch
Beigetreten: 27.06.2007

was spielst du denn?


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Bardar
Beigetreten: 02.12.2016

Selektive Wahrnehmung. Mehr gibt es dazu nicht wirklich zu sagen. Klar gibt es eine gewisse Varianz, aber richtige "Downswings" über ein sehr großes Volumen sind dann doch recht unwahrscheinlich.


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ine23
Beigetreten: 11.10.2009

Besser werden. Je besser du wirst, desto höher der EV, desto niedriger die Varianz, desto kürzer der Downswing.

Wenn du mal paar 500bb+ pots mit über 80% verloren hast, dann weißt du was Downswing heißt. Ich hoffe das passiert dir nicht, gold luck.


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Quentin73
Beigetreten: 23.09.2005

1 Monat ist halt gar nix. wir reden in nem Jahr nochmal.^^


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MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

1 Monat ist wirklich gar nichts. Zumal du ja nichteinmal deine Sample nennst.

Vllt. hilft dir das ein wenig:
Ich hatte 9 Monate lang einen Downswing bzw. kam nie großartig über breakeven hinaus.
Dass der EV natürlich schon fürs übernächste Level gereicht hätte, brauchen wir gar nicht zu sprechen.
Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben und wollte ein letztes Mal live spielen gehen, bevor ich mich der Uni widmen wollte.

Ich "gewann"(Deal) beide Turniere für insgesamt 3k.
Online gewann ich in den darauf folgenden 1-2 Monaten nocheinmal 17k bei im Schnitt 10$ Buyin-Turnieren.

Die Varianz kann sich jeden Tag, jede Minute ändern und zu deinen Gunsten umschlagen. Auch dann, wenn du es am wenigsten erwartest.
Arbeite weiter an deinem Spiel und sei besser als die anderen.
Dann ist es wirklich nur noch eine Frage der Zeit bis du die ersten Gewinne einfährst.


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Jianguo
Beigetreten: 14.07.2006

Ein Downswing ist meistens ein ganzes Paket .
Es ist ja nicht nur schlechte Varianz.
Neben der Varianz ,kommen auch noch schlechtes Spiel,Tilt,mangelndes Selbstvertrauen ,Theoriedefizite hinzu.
Was mir hilft ist Theorie büffeln.Trocken aber unerlässlich.Mache Sessions und nach 20-30min
Pause .Schaue im review meine Session an .Da sind mir Fehler aufgefallen ,die ich dann so gut es geht abstelle.
Fehler erkennen.
Neben der schlechten Varianz gibt es auch die Gute ,d.h. mir wird auch bewusst wie oft ich mit QQ gegen KK oder mit AK gegen AA gewinne.Bestehende Fehler im Spiel abstellen ,das führt natürlich auch dazu das man länger sein A-Game spielen kann.
Du sagst ja selber ,das es nervenaufreibend ist ,also macht das Spielen gerade keinen Spaß.
Mach Theorie.
Höre auf, die Hände anzuschauen ,die schon vorbei sind( weil du ja mit den gefoldeten getroffen hättest--das ist vorbei) das setzt sich fest und führt zu Tilt.
Versuche ein Gleichgewicht zum Leben ausserhalb vom Poker zu schaffen.Mache etwas das Dir Spass macht...Sport ,Kino,lesen .....
Das Gute am Downswing war bei mir immer ,dass ich bestehende Fehler abgestellt habe und das widerum brachte mich weiter,erhöhte mein Selbstvertrauen ,ich tiltete nicht ( so schnell und wenn ich es merkte ,legte ich Pause ein) und konnte somit mein bestes Spiel abliefern ,auch wenn manche Session nicht im Plus endete ,aber ich erkannte ich habe jede Hand korrekt gespielt.
Das positivste ist aber ,dass der Downswing schon mit der nächsten Hand beeendet sein kann ,wenn das Gerüst stimmt.
Alles Gute :f_drink:


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wolf1983
Beigetreten: 14.09.2016

Danke für die trostspendenden worte.

Das sicherlich fehler im spiel sind, davon kann ich ausgehen.

Selektive wahrnehmung ist ist aber ein gutes schlagwort, da ich gerade neulich nachgesehen habe wie es denn mit Händen wie AA, KK, QQ, JJ aussieht. Ich war doch sehr zum positiven überrascht.

Dachte eigentlich, dass ich ich mich doch recht gut im griff habe. Mal gewinnt man. Und man verliert auch mal. Aber alles keine große sache. Nur der vergangene monat hat mir geteigt, dass ich auch hier noch schwächen habe, und tilt dumme entscheidungen treffe oder trotzdem weiter spiele obwohl ich vielleicht langsam aufhören sollte. Also habe ich hier schon mal einen punkt den ich in angriff nehmen kann.

Zur frage was ich spiele. fixed li it.

Meine sample:
Noch nicht wirklich groß. Dürfte gerade bei 15K händen liegen.

Broke bin ich noch nicht, und unerklärlicherweise, habe ich trotz der dummheiten die ich mangels nerven gemacht habe, noch immer eine positive winrate.

Dann werde ich mich jetzt mal wieder mehr der theorie widmen. Sessions kürzer halten, und mehr zeit in die analyse meines spiels bringen.


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rumbabeat
Beigetreten: 19.12.2010

Dann halten wir mal fest: du hast gerade mal 15k Hände, liegst vorne und sprichst von einem Downswing. Ich hoffe für dich, dass du nie einen richtigen Downswing erlebst.


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wolf1983
Beigetreten: 14.09.2016

Ich hoffe auch. 😂

Es hat eigentlich gut getan, meinen frust mal zum ausdruck zu bringen ohne jetzt große emotionen in meine worte zu legen, und dazu noch meinungen anderer zu hören.

Im nachinhein betrachtet, hab ich wahrscheinlich auch zu viel zeit und energie in die tische investiert anstatt die diese besser aufzuteilen in theorie und spiel und ausgleich.

Wenn man es mit dem begriff worklife balance in verbindung bringt, ist da doch ein ungleichgewicht.

Man könnte auch sagen dass ich diesen arschtritt vielleicht gebraucht habe, um wach zu werden.

Ich seh es jetzt mal entspannt. Der leaktracker sagt mir mal dass ich recht solide spiele.

Wie ist denn bei euch das verhältnis bemessen an der zeit, zwischen theori3 / praxis / analyse?


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DerIkeaElch
Beigetreten: 16.05.2010

Also meistens verbringt man mehr Zeit mit Analyse und Theorie, wenn man im Downswing ist :f_ugly: Es gibt kein ideales Verhältnis, der eine braucht auch mehr, der andere weniger. Wichtig ist vor allem, ehrlich zu sich selbst zu sein und schonungslos die eigenen Fehler/Schwächen zu analysieren. Und das allerwichtigste ist, keine Emotionen reinzubringen. Jeden Tag nachzuschauen, ob man heute gewonnen hat, kann frustrierend sein, setz dir lieber ein Limit von einem Monat oder 10K Händen zB, um dann die nächste Analyse zu machen. Ev-Linien sind immer ein ganz guter Anhaltspunkt, man darf sich dann aber auch nicht täuschen lassen, wenn man viel Geld gewinnt, weil das nicht immer mit gutem Spiel zusammenhängen muss....

Zu deinem "Downswing": 15K Hände sind echt gar nichts, ein Down kann locker auch mal 100 oder 200K Hände andauern. Wichtig ist es, auch mal im Limit abzusteigen. Dort ist das Spiel meistens etwas softer und man holt sich wieder Schwung....es ist keine Schwäche, im Limit mal abzuschweigen (auch wenn es einem so vorkommt). Schwäche ist es eigentlich, wenn man es nicht schafft, abzusteigen (so nach dem Motto: Die Verluste muss ich mir jetzt rasch wieder zurückholen).

Abgesehen davon ist Cashgame ohnehin vergleichsweise eine relativ stabile Spielart, bei anderen hast du weit ärgere Swings.....


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wolf1983
Beigetreten: 14.09.2016

Ein abstieg ist definitv keine schwäche.

Wenn man arbeitslos wird muss man seine lebenseinstellung auch den neuen gegebenheiten anpassen.


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