Original von win2dayofficial
Original von DrObst
Vielleicht wäre es gut, wenn hier beide Seiten wieder deeskalieren und sei es nur aus pragmatischen Gründen. Es ist im Interesse der Regs, eine vernünftige Gesprächsbasis zu einem der W2d-Offiziellen zu haben, genauso wie es im Interesse der Plattform ist, den Input der Personen zu hören, die Tag für Tag den Großteil des Rakes für W2d erspielen..
Ich habe hier nie eskaliert, also weiß ich nicht was du mit "beide Seiten" hier meinst.
Personen die Tag für Tag den Großteil des Rakes für w2d erspielen
Das meint ihr ernst, oder? 
Sorry, ich nutze das Forum hier gerne als einen direkten Kommunikationskanal in die Community. Den Großteil der Raker findet man hier aber wahrlich nicht. 
LG H
Du hast selbst geschrieben, dass du den Botvergleich mit Roulette absichtlich provokant formuliert hast, anscheinend um damit mittels eines zweiten Posts das Bewusstsein der Mitlesenden auf das Glückspielgesetz zu lenken. Du hast also durchaus den Ärger einiger User in Kauf genommen, die diesen Post als Abkanzelung verstehen würden. Ich denke, das hat DrObst mit eskalieren von deiner Seite gemeint. Du hättest mit deinen Gesetzespost beginnen können und dir einige persönliche Angriffe (die natürlich zu verurteilen sind), dir und den Mitlesenden ersparen können.
Wie willst du wissen, ob hier ein Großteil der Raker mitliest und -postet oder nicht? Sind das alles nur Finnen? Ansonsten kann ich diese Aussage nicht nachvollziehen. Denn von den österreichischen Regs, die teils seit mehr als zehn Jahren für W2D auf allen angebotenen Limits regelmäßig spielen, lesen hier defintiv sehr viele mit. Allein schon weil es plus EV ist, es zu tun, und ich einige davon kenne. Und kein österreichischer Freizeitspieler kann wegen des Einzahlungslimits auch nur theoretisch mehr raken als ein Reg (abgesehen davon, dass auch ein Freizeitspieler hier mitlesen könnte).
Original von win2dayofficial
Collusion ist etwas anderes, weil man sich dadurch klar einen Vorteil erschwindelt. Durch den Austausch der gehaltenen Karten hat man mehr Informationen als die übrigen Spieler am Tisch. Da hier die anderen Spieler am Tisch zu Schaden kommen, entschädigen wir hier ggf. Alle betroffenen Spieler (also Colluder sowie Geschädigte) werden entsprechend informiert.
Ist deinem Botbeispiel bei Roulette folgend Collusion zwischen zwei oder mehreren Spielern, die keinen Einblick in interne Prozesse haben, wirklich ein anderer Sachverhalt? Wieso erhält ein Spieler einen Vorteil, wenn er die Karten des anderen kennt? Bei einem Glückspiel sollte das unerheblich sein. Wenn mir mein Spielnachbar beim Roulette sagt, welche Zahl er setzen wird, was für einen Vorteil ziehe ich daraus, wenn das Outcome unabhängig ist, von dem, was ich als Spieler mache? Natürlich wissen du und ich, das es einen Unterschied gibt, weil Poker kein reines Glücksspiel ist. Aber wenn man schon das logische Argument am Gesetzestext aufzieht, dann macht diese Unterscheidung keinen Sinn. Da auch ich in vielen Jahren nie davon gehört habe (und es gab Zeiten, da kannten sich 80% der Regs untereinander und es gab auch Regtreffen), dass auf W2D je ein Spieler wegen eines Collusion-Falls entschädigt worden wäre, ist es aber durchaus wahrscheinlich, dass die dafür zuständigen Personen bei W2D Collusion und Botting, was Entschädigungen angeht, gleich behandeln.
Wie dem auch sei, ich sehe den vorgegebenen gesetzlichen Rahmen nicht als hinderlich an, um SpielerInnen zu entschädigen. Genauso wie im Glückspielgesetz nichts davon steht, dass ihr keinen Rakeback geben dürft. Das habt ihr in euren Vereinbarungen mit dem Lizenzgeber so festgemacht, wie es x-mal hier auch von eurer Seite so argumentiert wurde. Kein Gesetz der Welt hält W2D davon ab, SpielerInnen zu entschädigen, die durch unerlaubte Hilfsmittel, die ihr selbst definieren könnt, anderer geschädigt wurden. Das hängt einzig und allein von euch, eurer Hausordnung und den internen Richtlinien mit dem Lizenzgeber zum Spielerschutz ab. W2D will eben nicht. Genauso wie ihr diese sog. Spielerschutzrichtlinien nicht veröffentlichen wollt. Eigentlich schade, denn gerade in diesem Punkt würde man sich von einem staatlichen Anbieter volle Transparenz erwarten und nicht diese seit Jahren in einer Abwehrhaltung vorgetragene Semi-Geheimniskrämerei.