Original von Ossenberg
Original von leinix
Und 83s 3 bettest du dann?
Wenn du in früher Position solche guten Hände limpst, callen das soviel schwächere hände in Position auf dich und du weißt noch schwerer wo du stehst.
Gruß
mein problem ist:
wenn ich in solchen händen mit a + 10 suited 3bb aus mp2 raise und ich bekomme eine 3bet mit 9bb und calle diese 3 bet, dann habe ich 9bb in den pot gezahlt. dann kommt der flop und in 68% der fälle trifft man den flop nicht, das bedeutet für mich das ich in 68% der fälle auf ein flopraise vom gegner folden muss.
liebe grüße
Niemand sagt, dass du die 3bet callen musst. In der Regel kannst du davon ausgehen, dass auf NL2 und NL5 eher gecallt als geraised wird und du gegen eine 3bet Range deutlich behind bist. Dazu spielst du meistens OOP. Limpen ist auch Kacke, weil du, wiederum zumeist OOP, gegen weite Ranges spielen musst. Da wird's dann oft zum Guessing Game.
Daher einfach Open Raisen und auf eine 3bet folden. So bekommst du Geld von schlechteren Ax und 10x minimierst deine Verluste gegen starke 3bet Ranges.
Wobei deine Sichtweise, die Profitabilität aufgrund vergangener Pots als Grundlage von OR Ranges zu verwenden, generell nicht sehr gut ist.
1. Vernachlässigt du hier komplett die Positionen, aus denen du diese Hände gespielt hast.
2. Lässt du völlig außen vor, wie der Verlust zustande gekommen ist. Brauchen ja im Fall von ATs nur zwei Setups gewesen sein, wo du es beispielsweise mit Straight gegen Topset am Turn reinbekommen hast und der River hat das Board gepaired. Dazu hast vielleicht ein paar mal Toppair an Flop und Turn gegen BB for value gebettet, checkst am River behind und siehst dann, dass Villain mit seinem middle Pair am River Two Pair gemacht hat.
First in sollte generell immer ein Raise oder ein Fold sein, niemals ein Limp. Ausnahme im SB wo man aufgrund des Zwangseinsatzes bessere Odds für den Call hat. Oder in speziellen Turniersituationen. Aber 100bb deep in früher Position immer raisen, nie limpen.