was auch immer der Hintergrund war...
Erschreckt hat mich heute gleichermaßen in Angesicht dieses Grauens:
Seit geraumer zeit achte ich auf sowas, heute um so mehr. Ich war heute von 1740 bis 2010 in FFM am Airport und habe bis 1920 (hab auf die Uhr geschaut), keinen einzigen Bullen gesehen. Als ich schon um ca 1815h über whats app und andere social media über München gehört habe und ziemlich beunruhigt die Lage via Magine und eben social media verfolgt habe, kamen mir die ersten Bullen über den Weg um genau 1920. Dann allerdings gleich mit Automatischen Gewehren, einem Hund und Gefahrenabwehr Ausrüstüng.
Auf mich hatte schon das betreten des Airports befremdlich gewirkt, da ich keinen Bullen oder sonstige Security gesehen habe. Ich achte heutzutage auf sowas. Man kann nicht alles Schützen, wie z.B öffentliche Plätze. Aber hauptverkehrspunkte wie Flughäfen und Bahnstationen, die dreh und Angelpunkt für tätglich 10-tausende In- und Ausländische Bürger und Besucher, so dermaßen unbewacht zu lassen, schockiert mich über aller maßen. Heute noch mehr als gestern.
Ich wünsche mir bestimmt keine Totalüberwachung, aber leider muss man ein Maß finden, dass Sicherheit und Freiheit in aktueller Gefahrenlage in Einklang bringt.
Das, was ich aktuell sehe an Flughäfen und Bahnhöfen ist alles andere als angemessen.
Sowas wie heute lässt sich kaum verhindern. Hintergrund hin oder her. Da warte ich erst mal ab. Gleichsam habe ich meine Meinung was die Nahostpolitik angeht und alles, was dazu gehört, über die ich mich aber nicht weiter äußern möchte.
Schlimm ist auch der Eindruck, den Ausländer bekommen. Meine Freundin ist Nepalesin (daher war ich heute am Airport). Sie kam vor ein paar Jahren hier her in der "Sicherheit", dass es hier "sicher" ist. Naja, sie fühlt sich bald in Ihrer Heimat, in der es alles andere als sicher ist für junge, aufgeschlossene und emanzipierte Frauen, sicherer als in der BRD. Dies mag subjektiv sein, zeigt mir aber, was hier abgeht.
ich hab meine Freundin eine halbe stunde früher als nötig richtung Sicherheitsschleusse geschickt, weil ich Ihr sagt, ich fühle mich wohler, wenn sie diesen Bereich passiert hat.
Gleichzeitig erschreckt mich, wie wenig es die Menschen interessiert, was hier passiert.
Nach FFM war ich auf einem Weinfest. Während ich kaum meine Hände vom Handy lassen konnte, weil ich einfach nicht saufen kann, wenn hier in Deutschland oder in Europa in unmittelbarer Nähe es dergeleichen passiert, so hab ich niemenden gesehen, der sich dafür auch nur ansatzweise interessiert hätte. Auch das ist imo erschreckend. Hauptsache saufen, party. Scheiß drauf, was bei uns um die Ecke passiert. Ist immer noch "weit" weg.
Mir bleibt nur zu sagen, es gibt viele Dinge, für die mir die Worte fehlen. Mir fehlen sogar grundlegende Bewertungsgrundlagen. Gleichzeitig fühle ich immer mehr Hass in mir. Nicht nur gegen das übliche Klientel, sondern auch gegen alle anderen, die gleichgültig durch die gegend laufen nach dem Motto: Was geht mich das an, ist mir egal, etc.
Nunja, was auch immer die Ermittlungen ergeben, ich bin ein stück mehr sprachlos. Gleichzeitig spüre ich eine immer stärkere innere Radikalisierung. Sorry, aber hab das nach ein paar Flaschen Wein halt von der Leber geschrieben. Fehler oder sonstiges was euch nicht passt und/oder ihr komisch findet, dürft ihr behalten.