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Mitbewohner ist im Mieterschutzbund, den wir natürlich in Anspruch nehmen. Trotzdem hätte ich gerne weitere Meinungen:
Kann man dagegen etwas tun?

Mitbewohner ist im Mieterschutzbund, den wir natürlich in Anspruch nehmen. Trotzdem hätte ich gerne weitere Meinungen:
Kann man dagegen etwas tun?
Ich kenne den Berliner Mietspiegel nicht, aber es schaut erstmal so aus, als wären alle nötigen Kriterien für eine Mieterhöhung nach §558 BGB (Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete) erfüllt.
D.h. wenn die Einordnung der Wohnung ins genannte Mietspiegelfeld korrekt ist und die Angabe, dass die neue Miete nicht die ortsübliche Miete übersteigt ebenfalls korrekt ist, dann wird die Mieterhöhung rechtens sein.
D.h. Mieterhöhung muss letztendlich sehr wahrscheinlich zähneknirschend akzeptiert werden.
In Frankfurt, wo ich wohne, zahlt mal das 1 1/2fache bis Doppelte für eine so große Wohnung.
Auch nach der Mieterhöhung ist die Wohnung für mich ein krasses Schnäppchen, aber Mieterhöhungen sind natürlich immer bitter.
soweit ich weiss, kommt es auch auf die wohung an (zustand bzw. was gehoert zur mietsache?), dh. ohne details ist alles weiter nur mutmassung.
Sprich erstmal auf keinen fall unterschreiben und euch details zur wohnung raussuchen. es kann evtl. sogar sinn machen, die groesse der wohnung nachzumessen. anscheinend werden da oefters mal grobe fehler gemacht seitens des vermieters (10% abweichung sind noch okay).
der wohnt im ghetto oder hat nen uralten vertrag^^ solche mietpreise existieren derzeit nicht, also bei neuvermietung ![]()
glaube nicht dass du daran was machen kannst, ist doch immer noch günstig
zahle fast das gleiche für 84m² in Neukölln... Erstbezug nach Sanierung und Modernisierung...
Ja, ich weiß dass es billig ist. Darum gehts auch nicht. Ist Mitte, Uralt-Vertrag.
Wichtig ist die Spanneneinordnung, um zu prüfen ob der Wert von 5,43 Euro richtig ist. Die Spannbreite im Feld J1 ist ja 4,13 - 7,42, d. h. in diesem Bereich liegt die ortsübliche Vergleichsmiete in Abhängigkeit wohnwertsteigernder und - mindernder Merkmale. Dazu benutzt du folgendes Formular:
http://www.berliner-mieterverein.de/uploads/2013/12/fl135a.pdf
Ab Seite 3 musst du die drei Merkmalgruppen durchgehen. Überwiegen die Wohnwertsteigernden Merkmale für einen Bereich, bekommst du +20% in der Mietspanne. Überwiegen die Wohnwertmindernden Merkmale -20%. Dadurch kommt die Spannweite im Mietspiegel zu Stande.
Ist doch für 3 Jahre auf max. 15 % gedeckelt. Die Erhöhung entspricht genau 15 %.
Somit alles legitim.
Btw. zahle ich knapp 420€ für 36m². Dieser kleine Wohnraum ansich ist ganz praktisch, da ich max. zum Schlafen und zum Essen zu Hause bin.
Original von milchisdershittt
(...)Somit alles legitim.(...)
Eben nicht, wenn die ortsübliche Vergleichsmiete eine andere ist.
Wie ist denn der aktuelle Stand? Mieterschutzbund schon kontaktiert? Merkmale durchgegangen?
Wenn z. B. ein Bad kleiner 4 qm ohne Fenster vorhanden ist, dann ist die ortsübliche Vergleichsmiete schon mal bei 5,17 anstatt 5,43. Oder wenn keine Fahradabstellmöglichkeit vorhanden ist, oder kein Geschirrspüler in der Küche anschließbar ist (bei Fehlen von positiven Merkmalen). Gerade bei Altbau bis 1918 kommen viele wohnwertmindernde Merkmale vor.
Hängt also alles von der konkreten Wohnung ab.
@Hr TW
hier dein Mietvergleich je m² für Berlin
http://www.wohnungsboerse.net/mietspiegel-Berlin/2825
Danke. Aber was soll ich damit? ?(:wtf:
Ging doch in dem Thread darum, was man gegen die konkrete Mieterhöhung tun kann.
Original von milchisdershittt
@Hr TWhier dein Mietvergleich je m² für Berlin
http://www.wohnungsboerse.net/mietspiegel-Berlin/2825/blockquote >
Tja. Ganz schön heftig!
Ansonsten soll der Mieterverein für seinen Beitrag was tun, irgendwas geht (fast) immer.
Dort informieren und dann selbst mit dem Vermieter sprechen, wenn was geht.
Wegen der paar Kröten erstmal freundlich versuchen. Meine lange zurückliegenden Erfahrungen mit dem Verein waren eher mäßig, wobei das Thema absoluter Standard für die sein sollte.
Im Detail ist das Thema mE aber schon sehr speziell, siehe TW, so dass fast jeder konkrete gute Rat hier nicht unerheblichen Aufwand für den Ratgeber bedeutet, daher glaub ich (ausnahmsweise) nicht, dass hier viel rumkommt...