Der theoretische Fall, Peter möchte sich einen Neuwagen im Wert von 40k € zulegen. Er verfügt über das Kapital, um ihn sich bar zu kaufen. Jedoch weiß er, dass er in 3 Jahren auf ein neues Modell umsteigen will. Er fragt sich also, ob es +EV wäre, in bar zu zahlen, wenn er das Fahrzeug auch leasen könnte.
grob geschätzte Rechnung bei Kauf des Neuwagens:
40k € -> Wertverlust ca. 20k € in 3 Jahren = 555 € / Monat
10k km/Jahr à 10l auf 100 km à 1,4 € = 116 Euro /Monat
Versicherung/Steuer/Inspektionen/Reparaturen/Reifen 150 € / Monat
Macht in Summe ca. 821 € / Monat
geschätze Rechnung bei Privatleasing:
monatliche Leasingkosten: 250 €
10k km/Jahr à 10l auf 100 km à 1,4 € = 116 Euro /Monat
Versicherung/Steuer/Inspektionen/Reparaturen/Reifen 150 € / Monat
Macht in Summe ca. 516 € / Monat
Macht also offensichtlich eine Differenz von 300 €. Dazu kommt noch, dass Peter nach 3 Jahren sein Auto beim Leasingpartner einfach wieder abgibt und das neue Modell mitnimmt. Hätte er es sich bar gekauft, müsste er mit Aufwand den Wagen für einen möglichst guten Preis verkaufen.
Peter denkt sich, klingt doch alles toll. Eine Wohnung, in der ich 3 Jahre wohne, kaufe ich ja in der Regel auch nicht! Also wo ist der Haken beim Leasing?
Hier kommt Peters Tätigkeit ins Spiel: Er ist Pokerspieler. Kein regelmäßiges Einkommen, er ist nicht bonitär. Er wird den Leasingvertrag nicht bekommen. Peter ist traurig.
Fragen an euch: Hinkt die Rechnung irgendwo oder ist Leasing bei Neuwagen tatsächlich billiger als ein Neukauf? Ist Peter zurecht traurig oder hat er vielleicht doch die Chance auf einen Leasingvertrag, z.B. durch Vorauszahlung eines Jahres?