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Rhesusfaktortest
 
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Rhesusfaktortest

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Onken
Beigetreten: 29.06.2007

Moin,

bald ist Nachwuchs im Haus und meine Freundin wollte einen Rhesusfaktortest machen, da wir beide einen unterschiedlichen Rhesusfaktor haben. Soweit so gut, Blut wurde abgenommen und an ein Labor gesendet. Das Ergebnis wurde dann an den Frauenarzt übermittelt, der es uns mitteilte und zwar war eine Bestimmung nicht möglich. Super, der Spaß hat jetzt 140€ gekostet und es liegt kein Ergebnis vor.

Muss da morgen mal anrufen, was das soll und woran das liegen könnte. Komme mir halt etwas verarscht vor.

Hat jemand mit sowas vielleicht Erfahrung? Also was man noch machen könnte. Kann mir halt schwer vorstellen, dass die den Test für lau wiederholen. Wird wahrscheinlich ja irgendwo in den AGB stehen, dass das vorkommen kann und für 140€ zum Anwalt laufen, ist auch lächerlich.

Ja Pokerforum und so, aber mir wurde hier schon häufiger mal geholfen :f_thumbsup:


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13 Antworten
extrapartner
Beigetreten: 26.09.2007

Glückwunsch, es wird ein Außerirdischer.

Vermutlich ist der Faktor nicht eindeutig bestimmbar. Solche Sonderfälle treten auf. Das kann im Labor eventuell noch nachbestimmt werden. Sorgen würde ich mich nicht. Um das Geld ist es schade. Scheint mir in die Kategorie unnütze IGEL-Leistung zu fallen.


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SteveWarris
Beigetreten: 28.03.2007

Einfach zur Blutspende hin. Spenden und beim nächsten mal nach der Blutgruppe und Rhesusfaktor fragen. Easy Game


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Zitat
MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

Du hast vertraglich einen Erfolg (= Bestimmung des Rhesusfaktors) bestimmt = Werkvertrag.
Erfolg ist nicht herbeigeführt worden.
Du hast einen Anspruch auf (natürlich kostenlose) Nacherfüllung.

Dann müssen die Herrschaften eben noch einen Test machen bis ein Ergebnis rauskommt.
Wenn Sie sich weigern, lass dir die Weigerung und deren Endgültigkeit schriftlich bestätigen
und teile Ihnen dann mit, dann eben bei einem anderem Labor den Test zu machen.
Rechnung wird dann gerne an sie geschickt.
Wenn Sie dann immer noch weigern, verweist du auf auf sie zukommende Rechtsanwaltskosten
und ggf. Gerichtskosten, wenn sie immer noch auf stur schalten.
Die meisten Leute kommen immerhin dann zur Besinnung.

(Keine Sorge, das gilt komplett unabhängig davon, was in den AGBs steht.)


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Zitat
wahnfried
Beigetreten: 29.08.2007

Ärztliche Leistungen dürften wohl in den seltensten Fällen als Werkvertragsleistung geschuldet sein, auch wenn der Frauenarzt ein Labor zu Hilfe nimmt.
Ist halt Pech gewesen, dass bei der geschuldeten Untersuchung nichts konkretes rausgekommen ist.


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Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Was bringt den eine Rhesusfaktorbestimmung bzw was fängt man mit der Info an?


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Hausierer
Beigetreten: 10.05.2005

Original von SteveWarris
Einfach zur Blutspende hin. Spenden und beim nächsten mal nach der Blutgruppe und Rhesusfaktor fragen. Easy Game

War auch damals meine Line. Bekommst dann nen Ausweis in dem alles drin steht + kleiner Gesundheitscheck.

Spoiler

Das Essen war so lala:f_biggrin:


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MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

Vorliegend spricht eben viel dafür
- zumindest aus Sicht des durchschnittlichen Verbrauchers - einen Werkvertrag anzunehmen.

Der Durchschnittsverbraucher wird sicher nicht einen dreistelligen Betrag dafür ausgeben,
um lediglich den Versuch der Bestimmung des Faktors anzustreben.
Vielmehr geht dieser doch davon aus, dass er nach dem Test ein festes Ergebnis in den Händen hält.
Ich schätze die absolute Mehrheit der Verbraucher, inklusive mir, würde genauso wie Onken reagieren.
(Wobei Onken kein Durchschnitts-, sondern natürlich ein Übermensch ist.)

Wenn aber dem Test eigen ist, dass er zu X % erfolglos verbleibt, besteht meiner Ansicht nach zumindest
eine Aufklärungspflicht diesbezüglich seitens des Vertragspartners.

Leider konnte ich keine Rechtsprechung zu exakt diesen beiden Fragen finden.

Aber:

Spoiler

Najo, realistisch gesehen wirds wohl ein versteckter Dissens gewesen sein.
OP ist um Leistung bereichert, Herausgabe unmöglich, Wertersatz, GG :(.

Wenn du keinen Bock auf mehrere Jahre + Instanzen hast, Onken,
dann schreib die 130 € leider ab und spar dir den Stress.
Auch, wenn ich aus Prinzip da durch jede Instanz gehen würde,
um eine entsprechende Aufklärungspflicht durchzuboxen.


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Zitat
cptbanano
Beigetreten: 08.03.2009

Original von SteveWarris
Einfach zur Blutspende hin. Spenden und beim nächsten mal nach der Blutgruppe und Rhesusfaktor fragen. Easy Game

Man will den Rhesusfaktor des Babys erfragen. Das ist, soweit ich weiß, etwas komplizierter.


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Hennes
Beigetreten: 06.03.2006

Den haben wir nach der Geburt erfahren. Hat nichts extra gekostet


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SteveWarris
Beigetreten: 28.03.2007

Laut Google und wiki geht das auch gar nicht in den meisten fällen da sich dieser erst nach der Geburt bildet


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Onken
Beigetreten: 29.06.2007

@MrPGrey: Das mit dem Übermenschen verstehe ich jetzt nicht genau, nehme es mal als komisches Kompliment hin.:f_ugly:

Und ja wir wollten natürlich den Rhesusfaktor des Babys erfahren. Sie ist negativ, ich bin positiv und nach dem normalen Bluttest kam raus, dass das Kind zu 75% positiv ist. In diesem Fall würde die Mutter Antikörper produzieren, was bei einer weiteren Schwangerschaft zu Problemen führen kann. Deswegen wird prophylaktisch vor der Geburt irgendwas gespritzt, weil es den Test wohl noch nicht so lange gibt.

(Selbst bei einem negativen Test würde gespritzt werden, weil das Risiko zu hoch ist, dass der Test irrt, weshalb der Test eigentlich eh für die Tonne ist. Reicht ja auch schon ein wenig, dass ich hier meinen Frust loswerden konnte. Das Geld bringt mich nicht um, aber so vom Prinzip her drückt es halt ein wenig auf den Magen.)


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Schabl
Beigetreten: 25.08.2009

Original von p00s88
Was bringt den eine Rhesusfaktorbestimmung bzw was fängt man mit der Info an?

Wenn 2 Personen einen verschiedenen Rhesusfaktor haben, kann es es für das ungeborene gefährlich werden.
Deshalb wird in solchen Fällen dann eine Spritze gegeben, um die Auswirkungen zu umgehen

Aber ich versteh eigentlich nicht, warum OP den selbst bezahlen muss!?
Sollte das nicht bei den Untersuchungen dabei sein?
M


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Zitat
GoodGrief
Beigetreten: 12.07.2011

Bin zwar kein Gynäkologe, aber von meinem Verständnis her ist es für die nachfolgenden Schwangerschaften gefährlich, wenn Anti-D Antikörper gebildet wurden.

Die anti D Prophylaxe wird in dieser Konstellation der Mutter vor Ende der Schwangerschaft gespritzt. Möglicherweise kann dieser Bluttest, wenn er klappt, dazu führen, dass auf diese spritze verzichtet werden kann. Allerdings ist dieses Medikament aber kein Risiko (zu 99.999%)

Und diese Blutuntersuchung ist anscheinend eine IGEL Leistung. Leider wird die Unsicherheit der Patienten oft ausgenutzt, um ihnen diese Verdienstmöglichkeiten für die Ärzte noch aufzuschlagen.

Viele dieser Igelleistungen werden nicht ohne Grund von den Krankenversicherungen nicht bezahlt.


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