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2. Studium oder MBA? Lohnt sich sowas?

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Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009

Es hört sich schon sinnvoll an was du so sagst, aber ich hab leider weder Erfahrung noch kenne ich mich auf dem BWLer Markt aus. Evtl. zum Arbeitsamt zur Berufsberatung, aber kp die überhaupt irgendwas taugt. Studienberatung könntest du auch in Anspruch nehmen, aber die werden wohl oft einfach sagen, dass ein Studium dir alle Träume erfüllt.


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pokerstar2222
Beigetreten: 24.03.2013

So wie ich das sehe, arbeitest du in einer absoluten Nische der Logistik. Nämlich dem Zoll. Habe schon von vielen Personen gehört, dass Zoll sehr speziell ist und man dort schwer wieder rauskommt. Quasi einmal Zoll immer Zoll.
Ich weiß nicht genau auf was für Stellen du dich bewerbt, aber möglicherweise hast du für die Personaler Berufserfahrung im "falschen" Bereich. Des Weiteren fehlt dir womöglich die technische Schiene, wie du schon sagtest.
Habe selber BWL mit Logistikschwerpunkt studiert und habe, sogar nur fürs Praktikum, sehr viele Absagen bekommen. Aussage Personaler --> fehlendes technisches Verständnis.

Meiner Meinung nach hast du zwei Möglichkeiten.

1. Dir gefällt es im Bereich Zoll, demnach solltest du dich auf Zollstellen bewerben, die bessere Aufstiegschancen bieten. Dort hast du ja bereits viel Vorwissen.

2. Berufsbegleitender Master im Bereich Wirtschaftsingenieur / Wirtschaftsinformatik mit Abschluss M.Sc. (kein M.A. --> da weniger technisch)
Vollzeit kannst du natürlich auch studieren, aber zwecks Familienplanung ist die monetäre Seite, denke ich, unausweichlich.

Auf was für Stellen bewirbst du dich denn?


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trunxX
Beigetreten: 11.04.2009

Original von pokerstar2222
Berufserfahrung im "falschen" Bereich

Würde das auch so sehen.

Ich bin grade im Master BWL mit Logistik-Vertiefung und habe wohl (für die Jobs, die du dir vorstellst) mehr relevante Berufserfahrung während meines Studiums gesammelt als du in den 3 Jahren nachm Studium. Deine geleisteten Aufgaben sind wohl oder übel bis auf den letzten Punkt für Unternehmen/Abteilungen, die mit Zoll nichts zu tun haben, wertlos.

Ich fände ein neues Studium zu riskant. Wenn du damit nicht direkt Erfolg hast, siehts düster aus. Vom berufsbegleitenden Studium habe ich keine Ahnung.
Ich würde entweder Stellen suchen, für die deine Erfahrung relevant ist, oder im neuen Bereich wieder recht weit unten beginnen und auf eine bessere Entwicklung hoffen.

Wie stehts um Software-Kenntnisse? Damit könnte man einiges wieder gut machen


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Quarzer
Beigetreten: 25.08.2007

Japp, du triffst es ziemlich genau auf den Punkt. Zoll schränkt echt stark ein. Und da rauszukommen ist nicht so einfach. Ich würde gerne irgendwie in die Planung von Lokistikprozessen\Produktion reinkommen. Welches Studium wäre da als ehestes geeignet? Und natürlich berufsbegleitend; sollte machbar sein.

Bewerbe mich auf alles, was auch nur den Hauch in die Richtung geht. Hatte sogar schon überlegt mich auf Fertigungsjob am Fließband zu bewerben. Aber da habe ich wohl genauso wenig Chancen
Aktuell ist noch ein Distributor offen, bei dem ich den Export von A bis Z selber planen und verfolgen muss. Geht schon mal eher in die richtige Richtung. Und mehr Gehalt. Melden sich Mitte November. Mal sehen!

Die Frage ist für mich, wie es nach dem Studium weitergehen soll. Die Masterarbeit würde ich firmenbegleitend machen, um schon mal irgendwie reinzukommen. Aber nehmen die auch einen mit30er wenn sie auch jüngere haben könnten? Berufserfahrung habe ich ja danach immer noch nicht. Leider!

Software-Erfahrung: sehr gute MS Office Kentnisse außer Makros, SAP zertifiziert, bissl VBA, bissl Salesforce...


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pokerstar2222
Beigetreten: 24.03.2013

Wenn du Richtung Produktion/Optimierung von Logistik und Produktionsprozessen, dann auf jeden fall einen technischen Master mit Abschluss M.Sc.
Es gibt speziell für BWL- Absolventen berufsbegleitende wie auch Vollzeit-Masterstudiengänge im Bereich Wirtschaftsingenieur und Wirtschaftsinformatik. Einen von diesen würde ich an deiner Stelle wählen.
Mit dem Alter würde ich erstmal hinten anstellen. An dieser Schraube kannst du eh nicht drehen. Und bevor du nachher sagst, hätte ich es bloß versucht, würde ich das Risiko eingehen.

Wenn du einen Vollzeitmaster machen möchtest, könntest du über Werkstudentenjobs Berufserfahrung in deinen gewünschten Bereichen sammeln bzw. Kontakte für die Master-Thesis knüpfen.

Ansonsten versuche an eine Junior-Logistiker etc. Stelle ranzukommen und mache einen berufsbegleitenden Master.


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Quarzer
Beigetreten: 25.08.2007

Vielen Dank für eure Tipps und Ideen. Also ein Master in WI-Ing wäre bei der AKAD möglich. Aber wie komme ich an eine junior-Logitik Stelle ran? Das wäre schon ein großer Schritt in die richtige Richtung.


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Quarzer
Beigetreten: 25.08.2007

Sowas würde mich zB. extrem reizen: http://www.bertrandt-karriere.com/index.php?eID=rsvw&ref=MH---58057&stellenagebot=Mitarbeiter-m-w-Logistikplanung&city=Leipzig

verlangt: technisches Studium und 3 Jahre Berufserfahrung in dem Gebiet. Aber was gemacht werden muss oder soll, entspricht ziemlich genau meinem Studium naja....


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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006

Original von Quarzer
Hat schon mal jemand ein Zweitstudium gemacht? Was ist dabei rausgekommen? Hat es sich für euch gelohnt? Bin irgwendwie echt ratlos.

Ja, ich habe ein Zweitstudium gemacht, allerdings auch thematisch sinnvoll. Auf deine im letzten Post gezeigte Stelle macht ein Ing-Studium in meinen Augen keinen Sinn. Ein "technisches" Studium entspricht keinem Ingenieurstudium (auch wenn die Firma das sicher genial fände), sondern eher BWL mit technischem Background (Duales Studium in dem Bereich würde mir bspw spontan einfallen).
Ich würde dir empfehlen dich gezielt weiterzubilden, ein ganz neues Studium bringt dir thematisch sehr wenig. Du konkurrierst in deinem Bereich sowieso mit jedem BWLer, da bringt dir ein weiteres Studium nichts.


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Quarzer
Beigetreten: 25.08.2007

Was wäre denn dann ein technisches Studium im Bereich der BWL? Und was habe ich dann studiert? Bin ein wenig verwirrt. Und wenn sie die Firmen freuen würden, wenn ich mich als Ing. bewerben würde, würde ich klar mit den anderen BWLern konkurieren, aber doch bevorzugt behandelt werden. Würde man nur nach der Ausbildung gehen. Du widersprichst dich da ein wenig, oder?
Deswegen überlege ich einen Master in Wirtschafts-Ing. zu machen. Dauert 2 Jahre und dann bin ich Master of Science.


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Xantos
Beigetreten: 07.09.2005

Original von Quarzer
Oh ok. Dann hier mal die erledigten Aufgaben:

Wie gesagt, etwas gehobener Sacharbeiter in meinen Augen

Finde das Problem sind nicht nur die Aufgaben, sondern auch deren Beschreibung.
So repetitiv wie die Beschreibung ist, würde ich hinter der Beschreibung eher jemanden vermuten, der die Tätigkeiten auch (nur) genau nach Anweisung abarbeiten (und beschreiben) konnte, und nicht einen smarten jungen Typ, der den nächsten Schritt machen will,

Natürlich haben wir nur unvollst. Informationen, also kann jeder Vorschlag unpassend sein.
Was mir aber so in den Kopf kommt:

1. Kürzung der Arbeitsbeschreibung, die gleichzeitig das interessantere in den Vordergrund rückt.
Also im Lebenslauf bspw. Schreiben:

[Jobbezeichnung] bei [Unternehmen]

  • Koordination und Betreuung von Import-/Export-/Transitsendungen
  • Bearbeitung von Zollverfahren und Reklamationen
  • Projekte zu prozessoptimierenden Maßnahmen

2. Auf Absolventenstellen bewerben, es sei denn deine Berufserfahrung ist absolut relevant für die jeweilige Stelle.
Wenn dein Studium relevant ist, nicht aber die Tätigkeit, dann steig auf Absolventenstelle neu ein und arbeite dich hoch.

3. Im Anschreiben ruhig betonen, dass und warum du einen Wechsel der Spezialisierung machst und dass du dich genau deshalb auf eine Absolventenstelle bewirbst.

4. Nochmal in dich gehen, ob Leipzig tatsächlich alternativlos ist. Das schränkt halt schon sehr ein.
Insbesondere, wenn du jetzt schon Probleme hast, einen für dich passenden Job zu finden - wie ist das dann beim Aufstieg in der Zukunft?


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Quarzer
Beigetreten: 25.08.2007

Wie oben schon erwähnt, ist Leipzig und Umgebung wirklich alternativlos! Ich werde nicht jünger und das Gründen einer Familie ist mir wichtiger als das finden des "perfekten" Jobs. Zudem verdient meine Freundin recht gut in Leipzig und wurde wie gesagt gerade befördert. Es macht daher keinen Sinn, wieder alles in Frage zu stellen für einen evtl zukünftig gesehen besseren Job (was ja auch nie garantiert ist). Ich werde es wohl mit Absolventenstellen versuchen und mal schauen, was sich da ergibt.

Was soll mit dem Aufstieg zukünftig sein? Wenn ich hier irgendwo einen Fuß in der Tür habe, hoffe ich dass das dann kein Problem mehr darstellt, wenn ich mich richtig anstelle. Das liegt dann natürlich ausschließlich in meiner Hand.

Trotzdem danke für deine Anregungen. Der Lebenslauf ist eher darauf ausgelegt, dass an erster Stelle die Optimierung steht ;)


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