150€ ist aber krass wenig ![]()
Weiß von mehreren Freunden und Bekannten, dass die allesamt bei 100+ liegen obwohl sie maximal 2-3h in eher kleineren Clubs spielen. Und da sind teilweise Leute dabei, die erst seit einem Jahr unregelmäßig auflegen und 300 Facebook Likes haben ♦
Original von SeekaysD
0,5L Vodka mit 3 Beigetränken und ich wär, im Kopf, noch in der Lage Auto zu fahren
aha
Original von fabi1602
...
Ach ich fand den M-Park schon toll. War meine erste große Geschichte und mir hat's verdammt viel Spaß gemacht. Gibt und gab sicher bessere Läden, aber ich war kurz nach'm 4004 drin und ich würd's jederzeit gern wieder erleben.
Ich werde Wirtschaftsinformatik studieren und habe vor mir wärend meines Studiums dann mit dem Nachtleben meinen Unterhalt zu verdienen.
Danach will ich dann nur noch auflegen, wenn ich freude dran habe.
Gerade wenn man es intesiv als Hauptbeschäftigung macht, dann geht die Freude verloren.
Original von dak113
150€ ist aber krass wenig
Weiß von mehreren Freunden und Bekannten, dass die allesamt bei 100+ liegen obwohl sie maximal 2-3h in eher kleineren Clubs spielen. Und da sind teilweise Leute dabei, die erst seit einem Jahr unregelmäßig auflegen und 300 Facebook Likes haben ♦
Du bringst da 2 verschiedene Dinge zusammen. Das eine ist ein Resident-DJ. Das ist jemand der IMMER im selben Laden ist bzw an fest gebuchten Tagen. Ich bin also weit mehr als 50x im Jahr den ganzen Abend da. Da hat du eine Gage wie zB 150+.
Wenn ich zB als Act gebucht bin. Das war zB im Musikpark Dachau der Fall, dann sind ganz andere Stundenlöhne ausgehandelt.
Dort spielt der "Resident DJ" dann von 22-1 Uhr, dann spiele ich bis 3 Uhr und fahr dann heim. Der Resident DJ spielt dann die ganze Nacht fertig. Dort hatte ich zB XXX stundenlohn und der Resident XX.
Dafür bin ich dort aber auch nur 1-2x im Jahr.
Verstehst du. So je öfter und regulärer du dein Geld von einem bestimmten Laden beziehst, desto geringer wird der Stundenlohn.
Original von Krach-Bumm-Ente
Original von SeekaysD
0,5L Vodka mit 3 Beigetränken und ich wär, im Kopf, noch in der Lage Auto zu fahrenaha
Ich habe ja "im Kopf" gesagt. Also "gefühlt". Freilich hab ich locker 1,5 Promille und kann im Leben nicht mehr sicher heim fahren. Aber ich bin "gefühlt" noch klar in der Birne.
Ah okay, dann hatte ich das falsch verstanden.
Gibt es viele, die wegen Frauen (und Geld und Status) anfangen als DJ? Und wie viele von denen bringen es zu was? Man sollte ja schon einen gewissen künstlerischen Anspruch auch mitbringen. Ich weiß noch, dass ich mal in einem Moonbootica Interview gelesen habe, dass sie angefangen haben aufzulegen, weil sie die Musik immer scheiße fanden. So geht es mir in 9 von 10 Clubs auch, daher hab ich das auch schon mal überlegt. Andererseits geht mir das Nachtleben in einigen Belangen auch ziemlich auf den Zeiger und ich weiß nicht, ob ich mir das mehrmals die Woche antun will, dazu hab ich außer dem Gefühl "das finde ich gut" auch eher weniger Ahnung von Musik
Also die "erfolgreichen" Kollegen machen den Job eigentlich nur, weil es gut verdientes Geld ist. Ganz einfach.
Ab einem gewissen Alter sind einem die Weiber eigentlich egal. Ausser man hat einen hohen Alkoholpegel, dann steigt ja auch die Libido... Aber in der Regel hat man dann ja eine feste Freundin oder so.
Als "Künstler" kann man sich im Nachtleben nur schwer durchsetzen. Die 9 von 10 Clubs, die du scheiße findest... Den Betreibern dort geht es nur um's Geld. Und die Masse macht Geld. Und die Masse will Mainstream. Demnach will ein Betreiber Mainstream.
Der DJ kann dann nur noch den Vollschrott vom Halbschrott trennen.
Ich habe zB immer versucht eine Mischung zu finden. Die Musik, die ich mag. Tech House, Deep House, Funky Bounce etc gemischt mit dem Müll, den ich halt spielen muss. ZB ist eine Britney Spears gerade mega gehyped wie vor nem Jahr, dann muss ich das halt in gewissen Läden auch spielen. Dann versuch ich aber zumindest einen Remix zu finden, der meinen Setvorstellungen am ehesten entspricht.
Sich als reiner Künstler, der nur das auflegt, was er als gut empfindet, durch zu setzen ist unendlich schwer und ein langer und steiniger Weg. Ich habe aber auch Freunde, die haben die Geduld und Zeit aufgebracht.
Diese legen monate- oder jahrelang für ein Taschengeld auf. Erst wenn sich irgendwann ein gewisser Hype um diese DJs entwickelt, dann gibt es Geld. Dann aber auch wieder gutes Geld.
Der Job des DJs, gerade der Anfang ist geprägt von Klinkenputzen und Vitamin B anhäufen. Erst wenn du viele Freunde hast, kannst du auch mal, wenn ein Club wegfällt, schnell an was neues kommen.
Bist du raus, kommst du schwer wieder rein.
Es ist ein Verdrängungsgewerbe. Desshalb kämpft jeder mit Füßen und Fäusten um den eigenen Job.
Ich selbst habe mindestens schon 4-5 DJs verdrängt. Mal war ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort. zB hatte der DJ, der vor mir fest da war gerade ein paar schlechte Abende oder es war irgendwas andere... Aber habe ich einen neuen Laden, dann ist ein Anderer arbeitslos. Das muss einem Jeden klar sein.
Freunde hast du genauso viele wie Feinde.
Ajo und das Problem mit dem Schrott und dem Mainstream:
Mach ich es nicht, dann macht es ein anderer. Ganz einfach. Also mach ich's.
Aber, auch wie gesagt, man kann sich da auch Mühe geben und einen guten Mix finden. Dann kann es auch vielen gefallen. Bisher hatte ich immer gute Resonanzen.
Soundcloud?
Poste ansonsten mal 3 der Tracks, die du zurzeit am liebsten auflegst (nur aufschreiben reicht - musst dir nicht die mühe machen um bei youtube zu suchen). Kann dann deinen Geschmack vlt besser einschätzen ♦
ps: Bist gerne in meinem Blog willkommen um mal über Musik zu quatschen (siehe sig).
Greetz
Okay, aktuelle private Lieblingstracks:
Paper Aeroplanes
Ein Tag am Strand (Stand Up)
Jolene (Gamper & Dadoni Remix)
Ich mag's eher Deep. Liegt vor allem daran, dass ich halt nicht jeden Tag auch noch Komerz hoch und runter Daheim brauche...
PS: Youtube ist ja schnell rausgesucht. Vor allem zB bei "Ein Tag am Strand" finde ich die Vocalversion besser, daher wollt ich speziell die raussuchen...
die meisten clubs in denen zu aufgelegt hast kenn ich irgendwie gar nicht.. aber ich bin eigentlcih eh immer nur p1, drella und ab und zu 089 wenn super dicht oder mittwochs
Die 2 letzten Tracks
:f_love:
Kannte nicht, feier aber seit gestern abend bisschen ![]()
Hau mal noch mehr raus
Ich frage mich immer, was neben dem eigentlichen Auflegen bzw. dem "Auftritt" an Arbeit anfällt. Also an Tagen, wo du nicht gebucht wurdest.
Ist man die ganze Woche nur am Neuerscheinungen hören und schaut, was man gebrauchen kann? Falls ja, gibt es irgendwelche genrespezifischen DJ-Kataloge oder sucht man einfach im Internet rum? Oder reicht es das zu kennen, worauf man so privat gestoßen ist, man wird ja ein bisschen musikinteressiert sein?
Bastelt man sich eine Playlist, eine genaue oder nur ein grobes Gerüst oder gar keine?
Original von SunnySam
Ich frage mich immer, was neben dem eigentlichen Auflegen bzw. dem "Auftritt" an Arbeit anfällt. Also an Tagen, wo du nicht gebucht wurdest.
Ist man die ganze Woche nur am Neuerscheinungen hören und schaut, was man gebrauchen kann? Falls ja, gibt es irgendwelche genrespezifischen DJ-Kataloge oder sucht man einfach im Internet rum? Oder reicht es das zu kennen, worauf man so privat gestoßen ist, man wird ja ein bisschen musikinteressiert sein?
Bastelt man sich eine Playlist, eine genaue oder nur ein grobes Gerüst oder gar keine?
Gute Fragen!
Das ist nämlich das, was NIEMAND sieht. Alle denken immer, der DJ geht in den CLub, säuft und poppt und geht dann mit viel Geld heim...
Unter der Woche jedoch bin ich im Schnitt 20h mit Musiksortieren beschäftigt.
Als DJ der fest in Clubs auflegt wird man von den Plattenfirmen und von Promotionpool mit Musik bemustert.
Das heisst, ich bekomme am Tag 10-100 Emails mit neuer Musik. Oft genug habe ich keine Lust mich darum zu kümmern und mach das dann am Freitag in der Früh. Im Schnitt kommen da so ca 2.000 neue Lieder zusammen. Das sind ca 500 Tracks mit je 4 Remixen. Hauptbemusterung bei mir: House.
Von den 2.000 Tracks brauch ich jeweils nur ca 2-3 Sekunden um zu sehen, ob der Track allgemein in mein Set passt. Dann wird aussortiert oder einsortiert.
Bei 2.000 neuen Tracks sind im Schnitt unter 10 Tracks brauchbar. Der Rest ist Schrott.
Dazu gammle ich tagelang in Foren und hör mir Bootlegs anderer DJs an. Diese sind es im Grunde eigentlich, die die Playlist eines guten DJs ausmachen. Denn das, was ich da habe und spiele, spielt kaum ein Anderer. Abheben von der Masse an DJs.
Wenn ich dann so 50-100 neue Tracks gefunden habe, dann bereite ich die Tracks vor. Meist bekommt man Tracks in folgendem Format zB: milkandsugar_TrackID_REMIXER
Ich mach dann daraus von Hand "Milk And Sugar - Track ID (Remixer)" und sortiert mir das ein. Dann lege ich noch meine Cue-Punkte. Das sind feste Punkte im Track zu denen ich springen kann und will. zB
- Anfang 00:00:00
- Beatänderung 01:00:00
- Hauptbreak 01:30:00
- Mainpart 02:00:00
Bin ich damit fertig, dann bestimme ICH das Anwendungsgebiet des Tracks. Ich entscheiden dann nach 4 Farben.
- blau Pre-Set (also Vorprogramm)
- grün Primetime-Unknown (unbekannte aber geile Tracks)
- gelb Primetime-Known (bekannte Tracks)
- rot Afterhour
Danach muss ich die Tracks ihrem Untergerne nach einordnen. Das wär zB bei Milk And Sugar. Clubroom - > House - > Tech House
zB
Wenn ich dann im Club bin, muss ich nicht mehr lang rumsuchen. Ich muss mich nur noch entscheiden, in welchem Gebiet des Abends ich mich befinde, zB Pre-Set, dann welches Untergerne jetzt passt, also Tech-House, Bounce, Dutch, etc. Und dann finde ich meine Tracks + all die Tracks, die dazu passen. Da ich sie ja änlich oder gleich sortiert habe.
1x im Jahr dann hör ich meine komplette Library durch und entscheide, ob ich Tracks noch brauche. Was nicht mehr gespielt wird, fliegt raus.Dadurch bin ich in der Lage meine Komplette Musik in und auswendig zu kennen.
Viele "Wald und Wiesn" DJs brüsten sich gern, dass sie 1,3TB Musik besitzen.
Lass das 100.000 Tracks sein. Davon sind mal locker 50% doppelt, weil es irgendwelche runtergeladenen Trackpacks oder Compilations sind, dann kennen Sie mindestens 70% der Musik nicht und MINDESTENS 90% davon haben sie jemals gespielt, noch haben sie es je vor. Also total sinnlos...
Original von SeekaysD
Ajo und das Problem mit dem Schrott und dem Mainstream:
Mach ich es nicht, dann macht es ein anderer. Ganz einfach. Also mach ich's.
Aber, auch wie gesagt, man kann sich da auch Mühe geben und einen guten Mix finden. Dann kann es auch vielen gefallen. Bisher hatte ich immer gute Resonanzen.
Sorry aber die Einstellung werde ich nie verstehen ♠_mad:
Könntest dich ja auch genauso gut hinter die Bar stellen, mit Trinkgeld kommst da je nach Laden wahrscheinlich auf einen ähnlichen Stundenlohn.
Wenn wir jetzt von der tiefsten Provinz reden würden, ok wär vielleicht ein Argument, dass man zuerst einen Namen haben möchte um anschließend seine Musik durchzusetzen aber imo gibts in jeder Großstadt genug Möglichkeiten um auch mit Nicht- Kommerz erfolgreich zu sein. Zumal Deep- & Techhouse in den letzten 2-3 Jahren sowieso immer mehr Mainstream wird.
Versteh mich nicht falsch. Ich lege ausschließlich Deep, Tech und Electro House auf. Ich lege kein Pop oder EDM oder so auf. Ich habe das eher auf mainstreamige Tracks bezogen, die ich jetzt nicht persönlich alle spielen würde.
Beispiel hier zB... La La La von Naughty Boy. Ist jetzt normal nichts, was in mein Set passt. War aber vor paar Monaten hart beliebt und desshalb ein must-play. Desshalb hab ich da nen Remix genutzt, der wieder in mein Set passt..
Erzähl mal die krassesten Weibergeschichten von deiner Singlezeit
Kannst ja andere Namen/Orte verwenden vonwegen Big Brother und so...
Original von i3betLight
Erzähl mal die krassesten Weibergeschichten von deiner SinglezeitKannst ja andere Namen/Orte verwenden vonwegen Big Brother und so...
Hm. Zwei Sachen, die mir da spontan und immer wieder einfallen ![]()
Das eine war als ich so 18/19 war und da habe ich noch auf Hochzeiten und so aufgelegt und das Andere war dann, wo ich schon Club-DJ war.
Bei der ersten Story habe ich auf einem 60. Geburtstag aufgelegt. Totlangweilig. Aber da war eine süße Schnecke. Schätzungsweise die Enkelin oder so von der Alten. Auf jeden Fall war die mit ihrer besten Freundin da.
Das ganze spielte sich damals in einem Restaurant in einer Gartenkolonie ab und wir drei waren, abgesehen von den Restaurantmitarbeitern die einzigen jungen Leute.
Ich habe also den ganzen Abend Schlager und Rock bis zu 70s/80s gespielt, als die Mädels sich zu mir gesellen und sich 50Cent etc sowas wünschen. Wird gespielt. Ich soll ja schließlich für alle was spielen.
Als der Abend dann feucht fröhlicher und später wurde habe ich eigentlich nur noch für die Weiber gespielt und die meisten Alten haben sich schon nach Hause verpisst ^^ Naja. Ich war ja selber jung. Dazu blau und geil auf die Weiber.
Dann hat die eine angefangen mich küssen. Direkt am DJ Pult, welches hinten in einer Ecke versteckt war. Dann habe ich die andere geküsst und war mit je einer Hand in der Hose bzw unter'm Minirock der Anderen.
Das war meine erste sexuelle Handlung am DJ Pult und bis dato auch meine Letzte. Dafür war es ein Pre-Sex-Dreier ![]()
Bei der zweiten Geschichte war es so, dass ich ja schon Club-DJ war und ich hatte schon Abende vorher ein paar Mädels kennen gelernt. Diese hatten nun Besuch aus Dresden.
Ja. Man war sich sympathisch und ich wurde schnell gefragt, ob ich noch "mitkommen" mag. Die eine davon, Sweet19, kam wie gesagt aus Dresden und war total vor Solrarium zerstört und hatte meinen Albtraum... Einen Assiknobb...

Aber sie war Gogo und hatte mega geile Titten... Was soll's.. Ich war eh schon blau...
Also gingen wir dann alle zusammen heim zu den Weibern. Wir waren 2 Kerle und 5 Mädels... Die Wohnung, wie ich dachte, stellte sich als Studentinnenwohnheim herraus... Alle Mädels, bis auf Sweet19 waren Krankenschwestern-Azubis... Was ihre Anwesenheit auf der Blau-Licht-Party erklärte.
Um es hier kurz zu machen. Jede Menge Dope und Muschis.
Meine erste und einzige Orgie.
Danach war ich dann eigentlich bis heute immer in festen Beziehungen.
Was ich zugeben muss ist, dass das Arbeiten VIEL mehr Spaß macht, wenn man sich noch nebenbei drauf konzentrieren muss gut auszusehen und evt eine abzuschleppen.
Aber es ist doch eigentlich viel schöner den Halt einer Beziehung genießen zu können. Zudem lebe ich 700km von meiner eigenen Familie entfehrnt und da ist es ganz schön, wenn die "Schwieger"Familie einen in ihren Kreis aufnimmt.
PS: Was noch zu erwähnen wäre ist, dass ich ausser von Sweet19 von KEINER der in der Geschichte erwähnten Personen den Namen oder sonst was kenne. Auch kannte ich den nicht. Mag zwar sein, dass er mal erwähnt wurde, aber... Alles 1Night Geschichten und danach hat man sich nie wieder gesehen.
PPS: Sweet19 arbeitet heute noch sehr erfolgreich in Dresden als Gogo. Der Kontakt ist allerdings komplett abgerissen, weil sie immer, wenn sie hier in München war "treffen" wollte, ich aber auf Grund der erwähnten Beziehungen absagen musste.
Ganz ehrlich.....ich dachte als Barkeeper hätte ich schon kranke Nummern mit Frauen gehabt aber du ♠_o: