Hi, ich interessier mich schon länger für ein Medizinstudium, was die Lerninhalte angeht hab ich schon recht interessant Seiten gefunden. Was mich noch interessiert ist, wie eigtl so ein Durchschnittstag als Medizinstudent aussieht. Von den einen hör ich immer, man ist den ganzen tag beschäftigt in Uni etc. Aber dann seh ich wieder, das irgendwelche Medizin-Studenten scheinbar Zeit für ein Nebenjob haben? Gibts vllt jmd der sowas hier studiert und mir seine Erfahrungen mitteilen will?
zwei freunde von mir studieren medizin und die bekomm ich schon recht selten zu sehen :/
vorm studium würd ich dir zu einem praktikum im krankenhaus raten und dabei viel mit den ärzten reden, der job als mediziner hat sich ganz schön geändert
Fleißig musst schon sein aber kapieren musst nix ♦
Das kommt einfach auf den Lerntyp drauf an. In Medizin musst du wirklich nix verstehen sondern nur auswendig lernen. Es gibt Leute die hören etwas und können es sich sofort merken. Es gibt andere die müssen Sachen ewig oft durchlesen bis sie es drin haben.
Je nachdem welcher Lerntyp du bist, so viel Freizeit hasst du auch!
Also wenn du dich wirklich auf den Tanz einlassen willst, na dann viel spaß!
Bin jetzt im 5. Fachsemester und hab letztes Semester Physikum geschrieben.
Also normaler Tag: Morgens Uni (viele Pflichtveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht), nachmittags teilweise Praktik) danach lernen
Und während Vorbereitung fürs Physikum: 8uhr aufstehen lernen bis 1
14-22 uhr lernen und kreuzen . dazwischen kaffeepausen und mal ins fitness
das 2 monate lang nach nem stressigen semester. have fun
aber bereue es keine sekunde, ist das beste der welt!
Gruß
Bin im 10. Fachsemester (letztes kinisches vorm PJ) und ich denk nicht, dass ich mich überlerne. Natürlich ist der Stoff ziemlich viel und du kannst dich auch richtig reinstressen (wie 90% meiner Stidienkollegen), aber du kannst das ganze auch locker angehen lassen. Aber das Gerücht, dass Medizinstudenten den ganzen Tag nur am Lernen sind, kann ich nicht bestätigen. Das einzige, was mich ein wenig stört in der Klinik ist, dass man meistens um 8 Uhr anwesend sein muss (Kurs bis mittags, danach Vorlesungen, in die man hingehen kann, aber nicht muss). Also meistens siehts so aus: Vormittags Kurs, Mittagessen, heimgehen und irgendwas machen, was nix mit Medizin zu tun hat. Vor ner Klausur lernt man dann halt mal drei Tage und dann geht das Spiel wieder von vorne los.
Also wenn du der ehrgeizige Stresser-Typ bist, dann haste wahrscheinlich keine schöne Studienzeit. Wennst ein bißchen lockerer an die Sache rangehst, dann ist das durchaus ein schönes Studium. Ab dem Physikum wird dir eh keiner mehr ans Bein pinkeln, da sehn dich die Dozenten im Grunde schon als Kollegen an.
edit: achja, ich sollte eigentlich für ne richtig große Klausur (Innere, Chirurgie, Radiologie, Anästhesie) in einem Monat lernen, donk aber lieber irgendwo auf NL100 rum ;-)
und was das weggehen betrifft: in der Vorklinik keinerlei Problem (Vorlesungen waren nicht Pflicht), in der Klinik kommts halt ein wenig blöd, wenn du Kurs auf der Notaufnahme hast und nach Alk stinkst. (Gibt aber auch Experten, die das Fertigbringen ;-))
Original von Barkeeper
zwei freunde von mir studieren medizin und die bekomm ich schon recht selten zu sehen :/vorm studium würd ich dir zu einem praktikum im krankenhaus raten und dabei viel mit den ärzten reden, der job als mediziner hat sich ganz schön geändert
Thx for replys, erstmal schön das hier Medizinstudenten anzutreffen sind, ich hatte schon Angst mein hobby aufgeben zu müssen. ♦
Naja n 3Monatiges Praktikum muss man ja soweit ich weiß eh vorweisen bevor man studieren darf. Schade das ich schon gemustert bin, gibts da evtl ne Möglichkeit noch nen Antrag zu stellen, das ich doch noch Zivi machen darf, das soll wohl auch das Pflichtpraktikum "ersetzen".(Ist ja nicht so das man da nichts zu tun)
Original von tobe666
In Medizin musst du wirklich nix verstehen sondern nur auswendig lernen.
Geil! Da ist man doch gerne Patient
@ marinho
das 3monatige Pflegepraktikum musst du erst bis zur Anmeldung zum Physikum absolviert haben, ergo bis zum 4. Semester.
Kein Stresssss!
ps zumindestens wars bei mir noch so, ich weiß nicht, obs da jetzt ne neuerung gab
Bin im 2. klinischen (6. Fachsemester also). Physikum und die Zeit davor war schon Hölle irgendwie, bin aber auch nicht so super eingestiegen. Trotzdem ist man da natürlich auf einigen Partys.
Jetzt in der Klinik finde ich es entspannter und erheblich interessanter. Die Leute um mich herum streben zwar teilweise echt fies rum (haben iPhone-Abos für New England Journal of Medicine, hallo?) und lernen irgendeinen Mist, ich selber bin nur hellhörig wenn es um irgendwelchen chirurgischen Themen geht.
Verstehen muss man schon einige Sachen finde ich (was mit was zusammenhängt), aber bei Weitem kein Vergleich zu so komplizierten Studiengängen wie Physik oder so.
Ganz gut finde ich die Überflüssigkeit der Vorlesungen. Man kann wahrscheinlich das ganze Studium packen ohne je in einer gewesen zu sein. Also da würde ich hart cutten und wirklich nur zu gut gemachten hingehen, die du entweder sonst nicht verstehst oder die dir einfach total Spaß machen.
Pflegepraktikum > Zivi. Lieber 3 Monate den Mist als 12!!! Als Zivi (hab ich an meinem Mitbewohner gesehen) fängt man nur Mist (Kiffen) an, senkt seine Lebenszeit mindestens um 3 Jahre, ... ♦
Also ich kann mir jetzt nichts anderes vorstellen, leider schwindet der ganze "Uh ein Arzt!"-Faktor auf Partys je nach Stadt, da man viel zu oft nur mit Medizinern rumhängt. Hier gilt es auch auf anderen Fachbereichen Präsenz zu zeigen!
Original von Crouch123
Bin im 10. Fachsemester (letztes kinisches vorm PJ) und ich denk nicht, dass ich mich überlerne. Natürlich ist der Stoff ziemlich viel und du kannst dich auch richtig reinstressen (wie 90% meiner Stidienkollegen), aber du kannst das ganze auch locker angehen lassen. Aber das Gerücht, dass Medizinstudenten den ganzen Tag nur am Lernen sind, kann ich nicht bestätigen. Das einzige, was mich ein wenig stört in der Klinik ist, dass man meistens um 8 Uhr anwesend sein muss (Kurs bis mittags, danach Vorlesungen, in die man hingehen kann, aber nicht muss). Also meistens siehts so aus: Vormittags Kurs, Mittagessen, heimgehen und irgendwas machen, was nix mit Medizin zu tun hat. Vor ner Klausur lernt man dann halt mal drei Tage und dann geht das Spiel wieder von vorne los.Also wenn du der ehrgeizige Stresser-Typ bist, dann haste wahrscheinlich keine schöne Studienzeit. Wennst ein bißchen lockerer an die Sache rangehst, dann ist das durchaus ein schönes Studium. Ab dem Physikum wird dir eh keiner mehr ans Bein pinkeln, da sehn dich die Dozenten im Grunde schon als Kollegen an.
edit: achja, ich sollte eigentlich für ne richtig große Klausur (Innere, Chirurgie, Radiologie, Anästhesie) in einem Monat lernen, donk aber lieber irgendwo auf NL100 rum ;-)
und was das weggehen betrifft: in der Vorklinik keinerlei Problem (Vorlesungen waren nicht Pflicht), in der Klinik kommts halt ein wenig blöd, wenn du Kurs auf der Notaufnahme hast und nach Alk stinkst. (Gibt aber auch Experten, die das Fertigbringen ;-))
bin ebenfalls im 10. und kann das fast alles (sogar das mit dem NL100 ♦ ) unterschreiben. Bei mir war im klinischen Teil auch noch genügend Zeit für eine experimentelle Doktorarbeit vorhanden ohne dass es in Stress ausgeartet ist.
Wie man an die Sache rangehen will muss und wird jeder für sich selbst relativ schnell rausfinden. Für mich war nach den ersten Wochen im 1. Semester klar, dass ich die nicht-anwesentheitspflichtigen Vorlesungen möglichst ausklammere und das Zeug Zuhause lerne. Bin damit ganz gut gefahren (ich war aufs gesamte Studium bezogen in 5 - 10 % der Vorlesungen) und wenn man sich in den Pflichtkursen nicht immer die gleichen Gruppen sucht lernt man trotzdem jeden kennen.
Welchen Studienort empfehlt ihr? Muss mich bis 30. Mai bewerben.
Lübeck sei gut?
Auf fucking ZVS habe ich auch keine Lust... 8[
+Welche NCs hattet ihr und wie einfach seid ihr reingekommen?
ohne witz mach lieber die 3 Monate Im krankenhaus als zivi...
selbst die 3 monate kommen dir vor wie 100 Jahre...
und du wirst nur für scheisse eingeteilt die dann sonst kein anderer machen darf und ich bin mir eigentlich ziemlich sicher das ich mehr gemacht habe was ärsche abwischen etc angeht als jeglicher auszubildende da im krankenhaus!
Das einzig coole war als das nen junger arzt gesehn hat und mich dann 2 tage mit sich rumgeschleppt hat und bei jeder OP und so dabei sein durfte leider war das genau 2 tage vor ablauf der 3 monate!
Ich empfehle außerdem bevor du deine bewerbung machst diese 3 monate Im Krankenhaus zu machen da viele unis beim Auswahlgespräch die leute bevorzugen die das schon gemacht haben
viel Glück und MfG Blacky