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Selbst gekündigt / ALG

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Woerni
Joined: 11.09.2006

Hat schon mal jemand selbst gekündigt und trotzdem keine Sperre für Arbeitslosengeld bekommen?

Ein paar Worte dazu warum ich Frage.

Ich bin Konstrukteur für Spritzgussformen in einem Dienstleistungsunternehmen. Die Arbeit vom Handwerklichen ist super, der Kontakt zu den Kunden macht mir auch Spaß. Das Problem ist bei uns das Pensum und der Chef. Der Chef ist leicht soziopathisch veranlagt, er kümmert sich nicht um seine Angestellten, ständig nur am meckern aber nie mal was positives. Arbeit haben wir bis unters Dach und natürlich enge Termine. Diese Termine sind oft nicht ohne Überstunden zu bewältigen und ich spreche nicht davon mal 2-3 Stunden zu machen. Sondern eher 10-20, im August hatte ich in 3 Wochen 80 Überstunden, in diesem Jahr ca. 200 bei einer 40h/Woche. Grundsätzlich mache ich natürlich Überstunden wenn es notwendig ist, ich bin da schon sehr dienstleisterisch ausgeprägt. Aber was zu viel ist, ist zu viel.
Des weiteren sind die Launen des Chefs extrem. Es kam in meinen 10 Jahren in dieser Firma (10 Mitarbeiter) immer wieder mal zu Zusammenstößen von Kollegen oder mir und dem Chef bei dem wir ihm wieder mal gesagt haben, dass es so nicht geht. Er tickt teilweise richtig aus. Ich will da nicht zu weit ins Detail gehen aber es gibt teilweise schon ziemlich heftige Vorfälle die ziemlich erniedrigend waren.
Heute war der Tag, an dem ich den Chef mal wieder gesagt habe dass das so nicht weiter geht, dass wir arbeiten wie die Hafennutten und er es nach 4 Wochen Urlaub nicht mal schafft innerhalb einer Woche zu seinen Mitarbeitern zu gehen und zu fragen, wie es einem geht, ob alles läuft oder so Sachen die einem ein klein wenig motivieren. Er sieht das halt nicht ein und wird gleich wieder aggressiv, laut, das Übliche halt. Ich sag zu Ihm, brauchst gar nicht weiter reden, ich kündige.

Ich muss zugeben, es war leicht getiltet von mir so spontan zu kündigen. Aber dass ich sowieso die Firma verlassen wollte stand für mich schon fest. Ich war mir nur noch nicht sicher wie ich beruflich weiter machen möchte. Ich habe jetzt noch bis zum Monatsende Zeit meine Kündigung zu schreiben und habe dann noch 6 Monate Zeit mir eine neue Arbeit zu suchen.

Jetzt eben zur Frage. Gibt es eine Möglichkeit, meine Kündigung so zu formulieren, dass ich möglicherweise keine Sperre bekomme? Reichen diese Gründe die ich oben erwähnt habe aus oder hätte ich meinen Chef erst mal Abmahnen müssen? Ich glaube zwar, dass ich in den kommenden 6 Monaten eine neue Arbeit finden werde, aber sicher ist sicher.

Über einen Erfahrungsaustausch würde ich mich freuen.


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96 replies
Moderator
Eem01ofEEnGe
Joined: 02.05.2011

Habe jetzt nicht alles gelesen. Zur wirtschaftskrise habe ich selbst gekündigt und beim Amt als Grund Mobbing angegeben. Hatte keine sperre.

Edit: die wollten von mir nicht das kündigungsschreiben. Wie das jetzt alles ist weiß ich nicht.


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Fantomas741
Joined: 13.08.2006

Original von Eem01ofEEnGe
Habe jetzt nicht alles gelesen. Zur wirtschaftskrise habe ich selbst gekündigt und beim Amt als Grund Mobbing angegeben. Hatte keine sperre.

Edit: die wollten von mir nicht das kündigungsschreiben. Wie das jetzt alles ist weiß ich nicht.

Intressant... hätt ich nich gedacht das sowas durchgeht... aber was Hero schreibt läuft hier auch so annerkennung eher mau und sonst nur gemecker wenn mal was schief geht.

Versuche mich derzeit immer mal wieder woanders zu bewerben anstatt ins ALG zu gehen.

Kollege von mir hat nen Aufhebungsvertrag unterschrieben mit dem is er wohl der sperre entgangen weil er in den drauffolgenden 3 monaten noch hier beschäftigt war aber jederzeit ohne kündigungsfrist in einen neuen job wechseln durfte.


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AyCaramba44
Joined: 27.04.2010

Das Problem ist erstmal, dass man als Angestellter viel zu sehr kuscht vor Chef und Vorgesetzten. Es gibt einfach sehr viele, die das komplett ausnutzen und ganz sicher nicht mit Dankbarkeit zurückzahlen. Zusätzlich warst du ja sogar in der tollen Situation, dass du selbst mit Kündigung geliebäugelt hast. Warum sich also noch ausnutzen lassen? Warum noch Überstunden? Warum sich aufregen? Dienst nach Vorschrift. Genau das auch so kommunizieren. Wenn der Kunde nicht zufrieden ist, weil man pünktlich Schluss macht, dann eben zum Chef verweisen. Wenn eine Arbeit nicht rechtzeitig fertig wird und Strafgelder drohen, zum Chef verweisen. Das ist alles Aufgabe vom Chef. Du bist für deine Stunden im Arbeitsvertrag zuständig. Soll er doch schauen wie er seinen Laden in den Griff bekommt! Hätte im Gegensatz zu 80 Überstunden in 3 Wochen eine sehr chillige Zeit werden können. 80 Überstunden machen, damit der Chef 4 Wochen Urlaub machen kann finde ich dämlich/naiv.

Selbst kündigen ist dann leider die schlechteste Option für Dich und nur darum geht es. Normal bedeutet das dann auch eine Sperre. Ich habe aber auch schon unterschiedliche Geschichten gehört und wahrscheinlich hängt es am Ende an dem Sachbearbeiter. Mobbing-Schiene könnte womöglich ziehen. Die Frage ist ob dann noch weitere Dinge gefordert werden (z.B. Arzt). Ich würde dann übrigens das meiste oben geschriebene weglassen und alles auf Mobbing schieben. Überstunden oder ein dummer Chef sind keine Gründe um die Sperre zu umgehen.

Übrigens:

Eine Kündigung ist mündlich nicht gültig. In § 623 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) heißt es dazu: Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigung oder Auflösungsvertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform

Heißt eher, dass du bisher mit Kündigung gedroht hast. Aber du hast noch nicht gekündigt und musst auch nicht kündigen. Bitte denke jetzt auch nicht, dass du es durchziehen musst um dein Gesicht zu wahren. Denke nur egoistisch an Dich! Macht dein Chef in ganz anderer, stärkerer Form auch.


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Penishaubize
Joined: 04.06.2006

Original von Woerni
Er sieht das halt nicht ein und wird gleich wieder aggressiv, laut, das Übliche halt. Ich sag zu Ihm, brauchst gar nicht weiter reden, ich kündige.

Hab keinen Input, aber Stabiler Move :f_thumbsup:


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Mahlzahn
Joined: 21.05.2006

Kündigung auf ärztlichen Rat verhindert eine Sperre. Sollte dir ein Arzt also bescheinigen, dass die Situation bei deinem Arbeitgeber mental nicht mehr tragbar war, dann wäre das ok. Wichtig ist der Vermerk des Arztes, dass die gesundheitlichen Probleme nur für den aktuellen AG gelten und nicht allgemein. Sonst bekommst du nämlich andere Probleme (mangelnde Verfügbarkeit usw.).

Was die Wirksamkeit deiner Kündigung angeht, siehe AyCaramba...


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Ferklsepp307
Joined: 08.02.2007

Wie ich das 1:1 kenne, hab den gleichen Mist auch schon mal durch gemacht. Den größten Fehler, den du jetzt begehen kannst ist selber zu kündigen.
Wie es Aycaramba schon schreibt: Dienst nach Vorschrift und nur nach Vorschrift.

Expertline: Wenn der Chef mal wieder austickt, dann einfach umdrehen und gehen. Das hat meinem Cheffe damals fast zum platzen gebracht. Und wenn er dann mit Kündigung ankommt --> Arbeitsgericht. Brachte mir nochmal 3 Monatsgehälter. :profit:

Übrigens war auch in der selben Branche, nur nicht in der Konstruktion, sondern in der Fertigung.


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Elisamo
Joined: 12.08.2008

inb4 Ihr redet vom selben Chef :f_drink:


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Fantomas741
Joined: 13.08.2006

Also ich finde die kündigung zu erzwingen mit dienst nach vorschrift gar nich so einfach habe auch immer so ein wenig angst mich in irgendeiner form haftbar zu machen durch unterlassung ...


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Rubnik
Joined: 12.02.2006

Ob die Überstunden als KGrund ausreichen hängt von deinem Arbeitsvertrag ab, 200 pa. sind jetzt nicht übermäßg viel, 80 in 3 Wochen dagegen arbeitsrechtlich schon bedenklich. Was zutrifft wird dir da wohl nur ein RA Arbeitsrecht sagen können.
Wenn das "erniedrigende" Verhalten in Richtung Beleidigung geht ist das schon eher ein K.Grund. Problem ist da wie so oft die Frage der Beweisbarkeit.

Du kannst ja erstmal fristgerecht kündigen, dabei mußt du keinen Grund angeben. Am besten solltest du aber gleichzeitig dein Arbeitszeugnis anfordern.
Rein rechtlich musst du dich afaik beim AAmt melden sobald die Kündigung/ Ende deines Arb.verhältnisses fest stehen. Praktisch wird dir niemand einen Strick daraus drehen wenn du das erst 3 Monate vor Ende tust. Bis dahin hast du ja vielleicht schon eine neue Stelle in Aussicht,
Den Kündigungsgrund wirst du erst ggf. beim AAmt angeben müssen aber das sind ja keine Unmenschen dort, wenn Du das dort so schilderst wie im OP kann das durchaus schon reichen.

Wie oben geschrieben sind Dienst nach Vorschrift oder ärztliches Attest weitere Möglichkeiten.
Ersteres ist aber nur im Rahmen deines Arbeitsvertrages möglich va. bzgl. Regelung der Überstunden. Gut fürs Klima ist es sicher nicht und oft ist es so, daß dann deine Kollegen die Suppe auslöffeln müssen.

tldr: Ich würde fristgerecht Kündigen ohne Angabe eines Grundes. Wenn du sicher gehen willst mache in den nächsten Monaten einen Termin beim RA Arbeitsrecht und lass dich beraten.
So wie du die Situation geschildert hast wird sich da schon was finden.


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lori
Joined: 12.05.2005

Mach Krank wegen Burnout,informier dich bei nem Anwalt und lass Dir kündigen
Du glaubst nicht was Du an Lebensqualität gewinnst wenn der ständige Druck weg ist
Gedankt bekommst Deine Einsatz sowieso nicht,ich spreche aus Erfahrung


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Woerni
Joined: 11.09.2006

Hey, erst mal danke für den Zuspruch. Ich hatte eher mit Flame gerechet. :f_love:

Ich könnte Dinge erzählen, das glaubt man nicht. Was er besonders gerne macht, jemanden zurechtweisen (auch Anschiss genannt) wenn Leute dabei sind. Schlimm genug wenn es vor der eigenen Mannschaft ist (beim Bund ist sowas eine disziplinarische Maßnahme), bei einem Kollegen und mir hat er das auch vor fremder Kundschaft gemacht. Das war auch ein Thema heute Morgen. Vor meinem Urlaub waren wir in einer Telko, Kunde, Chef und Ich, und er pflaumt mich wegen nem Termin vor dem Kunden an. Wobei es nicht mal meine Schuld war sondern er hatte vergessen was er 3 Tage vorher mit mir ausgemacht hatte. Ich hab ihm das heute Morgen auch sehr direkt gesagt, dass ich sowas nicht mehr erleben möchte. Somit war schon mal der Grundstein für die Eskalation gelegt.

Das mit dem Gesicht verlieren ist so ne Sache. Ich tue mich da echt hart damit. Aber ihr habt wohl recht, wenn die mündliche Kündigung sowieso nicht gültig ist, sollte ich das erst mal so laufen lassen und in der Zwischenzeit nach etwas anderem schauen. Am 1.1. hab ich 10-jähriges, das mit dem Fresskorb wird wohl nix mehr. :coolface:

Edit: Krank machen ist nicht meins, auch wenn es mal angebracht wäre.


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Sascha2911
Joined: 05.10.2007

Bitte erstmal um einen Vorschlag zum Ausgleich der Überstunden.


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lori
Joined: 12.05.2005

Du machst nicht Krank,wenn Du dir das alles gefallen lässt bist Du "krank",also Arzt und gut ist
Das schlechte Gewissen geht schnell weg,glaub mir


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pg89
Joined: 05.04.2008

Du musst es ja nicht auf eine Kündigung vom Arbeitgeber anlegen.
Such dir schnellstmöglich was neues und mach bis dahin entspannt das, was du in den 40h schaffst. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn du was neues gefunden hast, kannst du kündigen. Wenn er dich vorher kündigt, hast du keine Probleme mit ALG. Das wäre zumindest meine line.


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Wiseguy01
Joined: 19.08.2009

Grundsätzlich bist du im Nachteil, wenn du selber kündigst, ausser du kannst einen Ausnahmegrund nachweisen. Formulierungen helfen dir da nicht, sondern Nachweise.


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Rebo
Joined: 29.12.2006

Original von Woerni
Diese Termine sind oft nicht ohne Überstunden zu bewältigen und ich spreche nicht davon mal 2-3 Stunden zu machen. Sondern eher 10-20, im August hatte ich in 3 Wochen 80 Überstunden

80 Überstunden in 15 Arbeitstagen bei einem Vollzeitjob von ca. 8 Stunden / Tag?

Das bedeutet also täglich über 3 Wochen 5,3 Überstunden? Also täglich 13,3 Stunden Arbeit?
Glaube ich Dir nicht, arbeite lieber mit realistischen Zahlen.

Vom arbeitsrechtlichen spreche ich hier mal gar nicht….


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Sascha2911
Joined: 05.10.2007

Überstunden kann man auch am WE leisten.....
3 Wochen = 6 Tage am WE a 10 h = 60 h


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Wiseguy01
Joined: 19.08.2009

Gegen Überstunden kann man ab einem bestimmten Rahmen durchaus vorgehen. Gibt schließlich ein Arbeitszeitgesetz. OP will den finanziellen Schaden gering halten, aber ganz ohne blaues Auge kommt er eh nicht mehr davon.


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Woerni
Joined: 11.09.2006

Original von Rebo

Original von Woerni
Diese Termine sind oft nicht ohne Überstunden zu bewältigen und ich spreche nicht davon mal 2-3 Stunden zu machen. Sondern eher 10-20, im August hatte ich in 3 Wochen 80 Überstunden

80 Überstunden in 15 Arbeitstagen bei einem Vollzeitjob von ca. 8 Stunden / Tag?

Das bedeutet also täglich über 3 Wochen 5,3 Überstunden? Also täglich 13,3 Stunden Arbeit?
Glaube ich Dir nicht, arbeite lieber mit realistischen Zahlen.

Vom arbeitsrechtlichen spreche ich hier mal gar nicht….

Wenn Du bei Siemens bist, dann glaube ich sogar dass Du das anzweifelst, Lol.

Ich quote gleich mal hinterher.

Original von Sascha2911
Überstunden kann man auch am WE leisten.....
3 Wochen = 6 Tage am WE a 10 h = 60 h

Ich habe sogar Sonntags gearbeitet. Das Beste war noch, dass mein Urlaub eigentlich Freitag 12 Uhr angefangen hätte aber das Projekt noch nicht fertig war. Da das Projekt sehr kompliziert war und man es keinem anderen Kollegen zuzumuten war, habe ich gesagt dass ich das noch fertig mache. In der Nacht von Sonntag auf Montag um 3 Uhr morgens habe ich einem Kollegen eine Mail geschrieben, dass ich um 8 am Start bin und noch ein paar Kleinigkeiten machen muss. Der Kollege macht dann weiter, aber nichts konstruktives mehr. Ich hab natürlich nicht geschlafen weil mir noch 1000 Sachen durch den Kopf sind, war aber trotzdem um 8 am Rechner und habe dann bis Mittag alles fertig gemacht und bin dann, wenn man das WE dazu zählt 2-3 Tage später in den Urlaub. Abgesehen davon habe ich diesen Urlaub auch schon eine Woche später angetreten weil es terminlich sonst nicht hin gehauen hätte.

Was ich noch dazu sagen möchte. Ich reg mich ja nicht über die Überstunden auf, ich weiß ja wie das im Dienstleistungsgewerbe abläuft und gerade bei uns ind der Automotive Branche. Oft gehe ich auch her versuche durch Eigeninitiative, dass es keine Kompliktionen mit meinen Projekten gibt. Dann biete ich selbst auch schon mal an meinen Urlaub zu verschieben oder eben etwas fertig zu machen, auch wenns dann in die WE fällt. Dieses mal wars halt mal wieder extrem. Ich habe nur das Gefühl, dass es einfach kein Ende mehr nimmt. Es stehen jetzt schon wieder Projekte an, bei denen wir genau wissen, dass wir die normal nicht schaffen, ausser mit Überstunden. Und heute Morgen ging es einfach darum, dem Chef mal klar zu machen, dass er sich ruhig mal um seine Leute kümmern könnte. Einfach mal was Positives rüber bringen, vielleicht mal Danke sagen, und sich nicht nur sehen zu lassen wenn was schief gelaufen ist. Dann kommt wieder das Geschrei, wieder 16000€ Schaden blablabla. Er kommt NIE um jemandem mal zu sagen, cool dass du das durchgezogen hast.


Antwort
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