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[Geschlossen] Setup des idealen Poker PC

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taschenbillard
Beigetreten: 08.10.2007

Original von taschenbillard
Hi,

der DB-Zugriff aus Windows heraus funktioniert jetzt (ich kann mit pg-admin auf die DB zugreifen), wenn ich allerdings beim pt die neue DB einstelle und danach die "Postgres Database Functions" aufrufe, erhalte ich folgenden Fehler:

Unable to connect to PostgreSQL (#Port: 5432) to get the list of databases. The error was:
214 - SQLSTATE 22003
client encoding mismatch

Bei meiner Linux-DB ist als encoding UTF-8 eingestellt, im PT kann ich aber bei der Anbindung der DB nur zwischen SQL_ASCII und UNICODE wählen (UNICODE ist ja eigentlich das Gleiche wie UTF-8), mit keiner Einstellung funktioniert´s.

Ich kann zwar in Postgres DB´s mit SQL_ASCII encoding anlegen, aber auch das bringt nichts. Er spuckt den error ja schon beim Verbindungsversuch aus.

Hat jemand nen Rat?

Gruß
TB

Auch hierfür habe ich mittlerweile einen workaround. Ist die Datenbank erstmal fürs Windows erreichbar, installiert man sich im Windows den pg_admin (Postgres-Administrationstool), verbindet sich damit mit der Datenbank, macht einen rechtsklick auf den user, der sich vom pt aus mit der db verbindet (i.d.R. der user "postgres"), öffnet die properties und fügt unter dem reiter "variables" eine variable namens "client_encoding" mit dem wert "LATIN1" hinzu ... schwupps, verschwindet der Fehler.

Gruß
TB


Original von fuzzles

Original von Pokerboydd
* Eine Desktopfirewall, welche nur Kommunikation zwischen Pokersoftware und den Anbietern zulässt (und nat. Kommunikation zu dem Linux (oder besser gesagt der Postgres db).
* Pokersoftware (die zum spielen)
* Pokerhilfssoftware (Pokertracker, Pokerace etc...)
* evtl in Zukunft noch KeePass, welches auf einen freigegebenen Ordner vom Linux zugreift.

- firewall im win ist sinnfrei, wozu hast du nen linux drunter.

Falsch. Eine Firewall im Win kann auf Application Layer entscheidungen treffen, die im Linux kann das nicht (die sieht ja nur src, dst und port)

- warum postgres unter win ? du hast nen linux, da bekommst mehr performance und kannst es auch uebergreifend nutzen.

Klar Postgrs unter Linux, sonst isses ja essig mit den VM's (oder besser den Snapshots)

- wozu in einer vm verschluessen ? du kannst die vm container doch direkt von aussen bzw unter linux verschluesseln bei jedem shutdown.

Problem a) performance (ok, ggf. vernachlässigbar), Problem b) so wie du beschreibst sind die verschlüsselten Inhalte IMMER lesbar, wenn die VM an ist, ein Truecrypt Container mit ein paar selten benötigten Files ist selten gemounted.

- weitere win install ist nicht noetig, windoof ist auch mutliuser faehig, kannst also beliebig minen unter anderen instanzen.

wuerd eher das win auf speed trimmen, nlite und alle raus was net unbedingt sein muss, dann hast nen sehr schnelle, sehr kleine install ohne unnoetigen quatsch, das sollte gerade in ner vm deutlich spuerbar sein.


taschenbillard
Beigetreten: 08.10.2007

Original von taschenbillard
Hi,

ich habe erstmal nachgeschaut, welche IP-Adresse mein Windows hat, bei mir ist das die 10.0.2.15

Ich habe also unter den Eintrag:

host       all       all       127.0.0.1/32       trust

noch den Eintrag

host       all       postgres       10.0.2.15/32       trust

eingetragen.

Falls bei Dir in der letzten Spalte noch "md5" steht, solltest Du das auch direkt ändern, Pokertracker weist darauf hin, wenn man mal einen DB-Export macht, dass es auf "trust" stehen sollte.

Gruß
TB

Hab hier nochwas vergessen.
In der postgresql.conf musst Du noch die Adressen erweitern, auf die der DB-Server hört.
Das ist der Wert von "listen_addresses".
Die Adresse, die Du da hinzufügen musst, ist die Gateway-Adresse, die Du erhältst, wenn Du im Windows in einem DOS-Fenster

ipconfig

eingibst. Bei mir ist das die 10.0.2.2

Der Eintrag in der postgresql.conf sieht dann bei mir so aus:

listen_addresses = 'localhost,10.0.2.2'

Original von Pokerboydd

Original von fuzzles

Original von Pokerboydd
* Eine Desktopfirewall, welche nur Kommunikation zwischen Pokersoftware und den Anbietern zulässt (und nat. Kommunikation zu dem Linux (oder besser gesagt der Postgres db).
* Pokersoftware (die zum spielen)
* Pokerhilfssoftware (Pokertracker, Pokerace etc...)
* evtl in Zukunft noch KeePass, welches auf einen freigegebenen Ordner vom Linux zugreift.

- firewall im win ist sinnfrei, wozu hast du nen linux drunter.

Falsch. Eine Firewall im Win kann auf Application Layer entscheidungen treffen, die im Linux kann das nicht (die sieht ja nur src, dst und port)

- warum postgres unter win ? du hast nen linux, da bekommst mehr performance und kannst es auch uebergreifend nutzen.

Klar Postgrs unter Linux, sonst isses ja essig mit den VM's (oder besser den Snapshots)

- wozu in einer vm verschluessen ? du kannst die vm container doch direkt von aussen bzw unter linux verschluesseln bei jedem shutdown.

Problem a) performance (ok, ggf. vernachlässigbar), Problem b) so wie du beschreibst sind die verschlüsselten Inhalte IMMER lesbar, wenn die VM an ist, ein Truecrypt Container mit ein paar selten benötigten Files ist selten gemounted.

- weitere win install ist nicht noetig, windoof ist auch mutliuser faehig, kannst also beliebig minen unter anderen instanzen.

wuerd eher das win auf speed trimmen, nlite und alle raus was net unbedingt sein muss, dann hast nen sehr schnelle, sehr kleine install ohne unnoetigen quatsch, das sollte gerade in ner vm deutlich spuerbar sein.

- psad + snort + string match extension fuer iptables kann sehr wohl app layer attacks stoppen.

- ack

- aeh, vorher klang es so als wenn du die komplette win part verschluesseln willst, daher hab ich keinen sinn dahinter gesehen. was willst den in den tc container packen ? weil wirklich viel anwendungszwecke seh ich da net.

- mit nlite kannst die dein windows ziemlich gut an deine eigenen beduerfnisse anpassen, services, treiber usw. klick mich

- wuerd im win nen ziemlich strenges rechte management betreiben, nur das noetigste bekommt execute rechte, schreibrechte nur in speziellen ordner (welche man dann ja noch beliebig cyrpten kann)


seros
Beigetreten: 29.05.2005

Mein Hauptproblem ist, dass mein Xubuntu sehr oft einfach einfriert. D.h. Maus geht nicht mehr, einfach alles bleibt hängen. Wenn ich dann den Power Off Knopf von drücke, ist kurzzeitig wieder alles da, Musi läuft usw. aber er fährt runter. Woran kann das liegen? Das macht es mir unmöglich mit diesem System zu arbeiten :/ Übrigens habe nicht nur ich das Problem, auch ICFiedler.


taschenbillard
Beigetreten: 08.10.2007

Sowas deutet bei Linux eigentlich meistens auf ein Hardware-Problem.

Mach mal ein

sudo tail -f /var/log/messages

und schau Dir die Meldungen dort mal an, vielleicht fällt Dir dort was Auffälliges auf?

Gruß
TB


seros
Beigetreten: 29.05.2005

Danke, jetzt kommt gleich das nächste Problem: Hab wieder WIndows in meine 2. Partition installiert. Wenn ich boote bekomme ich keinen Bootloader, er startet gleich ins Windows. WIe kann ich jetzt mein Xubuntu booten, dass ja noch auf der Festplatte ist?


taschenbillard
Beigetreten: 08.10.2007

Jaha, Windows ist da sehr herrschsüchtig und überschreibt gleich den Master Boot Record ohne Rücksicht auf verluste ;)

Bei SuSe konnte ich immer mit der Installations-CD den MBR wiederherstellen. Beu Ubuntu bin ich momentan leider überfragt. Ist mir unter Ubuntu noch nicht passiert ;)

Gruß
TB


seros
Beigetreten: 29.05.2005

Danke für deine schnelle Hilfe, ich google einfach mal :)
Edit: würde das ganze auch Sinn machen, unter Windows XP eine VM einzurichten und dann das genauso zu handhaben? Ich spiele maximal 4 Tische.


taschenbillard
Beigetreten: 08.10.2007

Hmm, ja begrenzt. Also, das Ganze unter einem Linux-System erhöht natürlich schonmal grundsätzlich die Sicherheit, da Windows ja bekanntermaßen ein angenehmeres Ziel für Schadsoftware darstellt. Aber eine Windows-VM unter einem echten Windows erhöht auf jeden Fall schonmal die Sicherheit im Gegensatz dazu, dass man mit seinem "Haupt-Windows" pokert. Die Beste Lösung ist es aber nicht.

Allerdings kann ich verstehen, wenn man sich als "Otto-Normal-Benutzer" mit Linux-Distributionen schwertut.

Ich denke nur, dass es auch nicht so performant sein wird, als wenn Du Linux als Basissystem verwendest, da Windows i.d.R. ressourcenhungriger ist.

Gruß
TB


Syris
Beigetreten: 23.09.2007

Hallo @ all,

da morgen die neue Version von Kubuntu erscheint will ich mich langsam auch mal an das ganze sach hier ranmachen ;)

Dazu ein paar Fragen:
1) Welche VMWare Software benötige ich?
- auf Linux den VMServer, denke ich?!?!
- und auf dem Windows?

2) Ich würde gerne Windows Vista (32Bit) emulieren. Sinnvoll?
Kumpell meinte, dass das sehr viele Ressourcen frisst.

Meine Konfiguration ist:
AMD Athlon 64 X2 Dual Core 4200+ (2,2GHz)
2GB Ram
ATI Radeo x1300 (256MB)

3) Probeweise hab ich den VMPlayer schon auf meinem Vista System installiert und darauf diverse Linux Distributionen emuliert.
Mit diesen konnte ich dann auch ins System booten (Live-CD ftw)
Als ich das Vista image gebootet habe, hätte ich dieses erst installieren müssen.
Wo wird das Vista dann hininstalliert? in den VMWare Ordner in dem meine Bootdatei und das Image liegt?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen :)

PS:
ich habe zum emulieren mit dem vmplayer mir ein fertiges "packet runtergeladen"
Darin enthalten war: .vmx und .vmdk datei diese zusammen mit der .iso ermöglichten es mir das OS zu booten.
Kann ich diese einfach so verwenden, oder muss ich da Anpassungen vornehmen (außer den filename zu editieren)

PSS: Wie weit ist denn das HowTo von taschenbillard? :)


[x] nice thread
[x] ihr seid paranoid


soltana
Beigetreten: 31.08.2006

so ich habe mein system jetzt auch mit linux und vbox ausgeruestet.

das groesste problem war bei mir die nvidia karte zum laufen zu bringen...

ich wuerde etwas am howto mitarbeiten...

so schwer ist es nicht :)

die probleme die ich hatte:

keinen datenbanktreiber im windows installiert ;)

alte datenbank hatte einen anderen owner als die neue unter linux (kann man fixen)

ansonsten kann ich jedem nur empfehlen sich etwas mit den postgresql handbuch zu beschaeftigen.

mfg soltana


YourRedeemer
Beigetreten: 04.06.2006

Warum brauche ich eine Firewall? In Ubuntu sind doch alle Ports zu.


Julian1985
Beigetreten: 14.03.2008

Ich mache es ähnlich nur ich arbeite am mac, kann ich nur empfehlen!
Sicherlich ist auch eine virtuelle maschine unter windows sinnvoll da die pokersoftware dann einigermaßen isoliert ist!


Original von Kilania

Original von Pris0n
hmm und wie arbeitest du normal mit deinem pc?
Das wär ja dann nicht möglich
D.h. du Pokerst nur auf ihm?

Linux eignet sich ebenfalls sehr gut für normales Arbeiten.

Falls du das nicht willst kannst du vmware auch unter Windows installieren... So als Alternative

Linux eigent sich besser als Windows zum Arbeiten. Stabileres System, mehr freie Software in den gängigen Distributionen dabei, voll Programmierbar mit gcc, volle Netzwerk-Funktionalität, voll Anpassbar an die eigenen Bedürfnisse, etc...

Eigentlich gibt es keinen vernünftigen Grund Windows auf seinem Rechner zu haben... außer Poker natürlich.

Wenn ein Pokeranbieter einen echten Linux-Client rausbringen würde, würde ich SOFORT wechslen.... dann könnte ich endlich mein Windows vom Rechner kicken ;)


@gorith: nciht zu verwechseln, die ganzen anderen spiele für zwischendurch ^^ (das wäre noch ein grund windows zu behalten ^^)

Super Thread! Bin schon lange am überlegen auf Ubuntu zu wechseln.

@OP: Wenn du von KeePass redest, dann meinst du KeePassX unter Linux, richtig?
Außerdem sagst du, du verschlüsselst sensible Daten mit TrueCrypt, sagst aber auch dabei, dass du evlt. auf KeePass wechseln willst. Kann KeePass auch Volumes erstellen und verschlüsseln? Dachte KeePass wäre nur eine PW-Manager


perpedes
Beigetreten: 28.09.2006

der thread ist sehr sehr interessant, aber ich habe von linux und VM überhaupt keinen plan. vorhin habe ich mir einen rechner zusammengestellt, der nächste woche eintrifft und der soll nur zum pokern verwendet werden, evtl. noch neteller und pokermailadressen der jeweiligen anbieter und first-pay-service etc. also quasi alles, was mit poker zusammenhängt.

wäre jemand bereit mich bei der installation/einrichtung zu unterstützen?


Ist alles eine gute und schöne Sache mit Linux und VM,
-- wenn man sich mit Linux auskennt.

Alle diejenigen, die noch nie mit Linux zu tun hatten, sollten sich aber bitte folgendes vor Augen halten :

Linux ist nicht gleich Windows, d.h. es ist nicht immer möglich, sich alle Dinge die ma braucht, mal eben zusammen zu klicken. Für viele wichtige, und vor allem Sicherheitsrelevante Einstellungen braucht man die Linux Konsole, wo man händisch Befehle eingeben muss, um die Geschichte sauber zu konfiguriueren. (ala MS DOS).

Natürlich ist Linux von Hause aus einige Runden sicherer als Bug-Windoows, aber es gibt nix schlimmeres, ein System zu haben, was man nicht beherrscht, bzw. nicht weiß welche Tore man wie schließen kann.

Auch wenn jetzt gleich die Komments kommen, alles kein Prob, da gibts das und das Too, für. Schön, mag sein, will auch keinem den Spass verderben, aber denkt bitte auch mal drüber nach, was ist denn, wenn mal im Linux System irgendwas nicht rund läuft, ein Treiber für ein Hardware element nicht existiert etc...

Klar, mal eben den Kernel neu kompilieren - Kein Prob, wenn man weiß wie es geht.

Linux ist mit absoluter Sicherheit eine sehr sehr gute Alternative zu Win, aber wenn man umsteigt, dann bitte richtig. Dann ist es im eigenen Interesse unabdingbar, sich vernünftig mit den Grundlagen von Unix / Linux zu beschäftigen, und zu verstehen was man da tut.

Wieviele Leute hab ich schon erlebt, die nach einem Umstieg z.B. 3 Tage das Laufwerk C suchten...

Es reicht nicht, mal eben ein Linux draufklatschen, VM Ware drauf, los gehts. Nee

Diese Vorgehensweise wird leider in der Zukunft einige Probleme mit sich bringen wenn das System mal nicht rund läuft etc.

Denn denkt bitte daran, Windows ist leider im Bereich der Home BS der MArktführer, was auch gleichzeitig bedeutet, das 80 % aller verfügbaren Software und Programme auf Windows ausgelegt ist. Klar für Linux ist auch vieles im kommen, und hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark verbessert, aber Linux ist leider immer noc eine Sletenheit in den Privathaushalten, und dementsprechend ist die Unterstützung an Treibern, Programmen, Speilen etc.

Also, versteht mich nicht falsch, will Euch keinesfalls davon abraten auf Linux zu gehen, im Gegenteil.

Aber seid Euch bitte bewusst, das Ihr damit Neuland betretet, wo Ihr Euch erst mal neu reindenken müsst, und eineiges dazulernen müsst, den der Windows Standard, den Ihr gewohnt seid, der gilt hier nicht.

Denn im Namen der Poker Sicherheit auf Linux zu wechseln, ohne sich auch nur minimal mit den Grundlagen des Systems aus zu kennen, bedeutet nichts anderes, als wenn Ihr als Autofahrer in einen LKW Gliederzug steigt und losfahren wollt, (LKW mehr Knautschzone...) ohne jemals etwas über LKW fahren gelernt habt.

Also, dies nur mal als Gedankenanstoss.

Wer umsteigt Welcome @ TUX


@nici73:

^^^^...solid Post...^^^^

....deswegen isses bei mir ein Mac geworden -> Gedankenanstoß für "Non-Tekkis"