@KTU
Sehr interessantes Update!
Pokerst Du eigentlich überhaupt noch oder bist Du komplett weg von den Tischen? Wenn weg, weshalb und seit wann? Findest Du Spiele wie C&C oder eben Schach (wieder) erstrebenswerter/spaßiger?
@KTU
Sehr interessantes Update!
Pokerst Du eigentlich überhaupt noch oder bist Du komplett weg von den Tischen? Wenn weg, weshalb und seit wann? Findest Du Spiele wie C&C oder eben Schach (wieder) erstrebenswerter/spaßiger?
Poker spiele ich seit 2015 nur noch zum Spass. Kind + Job haben meiner Karriere ein definitives Ende gesetzt. Poker ist ein sehr cooles Spiel und werde schon irgendwann wieder zum Spass etwas spielen. Im Moment machen mir in der Tat andere Spiele mehr Spass, aber das ist nicht absolut und irgendwann wird auch Poker wieder ganz oben auf der Liste sein. Zum Glueck zwingt mich niemand zu einem Gedankenexperiment: Wenn du in deinem Leben nur noch ein Spiel spielen darfst, welches waere es?
Wenn du in deinem Leben nur noch ein Spiel spielen darfst, welches waere es?
EDIT: Guter Post
Original von KTU
Poker spiele ich seit 2015 nur noch zum Spass. Kind + Job haben meiner Karriere ein definitives Ende gesetzt. Poker ist ein sehr cooles Spiel und werde schon irgendwann wieder zum Spass etwas spielen. Im Moment machen mir in der Tat andere Spiele mehr Spass, aber das ist nicht absolut und irgendwann wird auch Poker wieder ganz oben auf der Liste sein.
Plausibel. Finde es trotzdem interessant von ehemals höher spielenden Leuten zu hören, ob sie auch nach ihrer Poker-Karriere, der Leidenschaft wegen trotzdem ein wenig an den Tischen sind oder ob Poker einfach nur Mittel zum Zweck des Geldes wegen war.
Ich meine, Schach ist ja auch ein tolles Spiel und es gibt viele andere, die der Leidenschaft wegen gespielt werden ohne auch nur einen Cent Gewinnerzielungsabsicht.
Original von KTU
Zum Glueck zwingt mich niemand zu einem Gedankenexperiment: Wenn du in deinem Leben nur noch ein Spiel spielen darfst, welches waere es?
Nettes Gedankenexperiment. Müsste ich mich für immer entscheiden, dann wäre es wahrscheinlich eher nicht Poker.
Original von Kallashnikov
Plausibel. Finde es trotzdem interessant von ehemals höher spielenden Leuten zu hören, ob sie auch nach ihrer Poker-Karriere, der Leidenschaft wegen trotzdem ein wenig an den Tischen sind oder ob Poker einfach nur Mittel zum Zweck des Geldes wegen war.
Ohne Mojo geht gar nix! Vielleicht ganz am Ende oder wenn man zu hohes Volumen grindet, aber jeder erfolgreiche Spieler ist auch von dem Spiel begeistert. Selbst Leute, wie Siete777, die behaupten SNE und Massgrind des Geldes wegen gemacht zu haben, haben tiefe Faszination fuer das Spiel. Wie man ja auch an seinen Videos sieht. Ohne Interesse, keine Ideen, ohne Ideen, kein Erfolg. Die andere Frage ist, wie stark das Verlangen nach Poker ist, wenn man raus ist. Denke, das haengt davon ab, ob man etwas anderes macht, was diesen Nerv trifft. Poker ist auf jeden Fall noch stark in meinem Denken vorhanden: EV, GTO, Exploit, "Das hat er doch nicht in seiner Range" und auch in der Business-Welt label ich oft Leute nach ihrem Stil gemaess Poker-Vokabular. Starker Reg, wenig kreativ aber zuverlaessig und gute Fundamentals. Aggro-Maniac mit Tiltproblem etc.
Lasst uns sagen: Nur Spiele, die man selber waehlt zu spielen.
Sprich auf ner Party oder wenn meine Tochter Lotti Karotti spielen will, dann ist das okay. Sport lassen wir auch raus.
Schwierige Frage.
Momentan müsste es bei mir wohl trotzdem Poker heißen. Einfach weil ich in der Lage bin sehr einfach Geld mit diesem Hobby nebenbei zu machen und ich mich gern damit beschäftige. Meine Denkprozesse hat es im Laufe der Jahre ebenfalls massiv positiv beeinflusst.
Ich merke auch wie ich immer noch davon stark profitiere. Wahrscheinlich auch weil ich schon mehrere Varianten gespielt und geschlagen habe und jede ihre eigene "Lebensweisheit" mitbringt. Zur Zeit treibt mich Six+ dazu mein Mindset noch stärker zu reflektieren. Ein gutes Mindset kann man natürlich in jeder Lebenslage gebrauchen weshalb ich mein Pokermindset zur Zeit auch immer wieder mit meinem allgemeinen vergleiche.
Abgesehen von der Abwechslung fällt mir leider kein Grund ein warum ich ein anderes Spiel wählen sollte. Wenn dann müsste es etwas ähnliches wie Poker sein. Ein Spiel welches ich noch nicht kann, ähnlich anspruchsvoll ist und aus dem man viel mitnehmen kann. Ich glaube aber nicht, dass es da unbedingt noch eines gibt welches mich so sehr begeistert wie Poker.
Ein Videospiel bietet nur wenige Lernmöglichkeiten aber Videospiele waren schon seit klein auf eine große Leidenschaft. Videospiele spiele ich zur Zeit zwar nicht aber ich merke wie dieses Verlangen in mir wächst endlich wieder eines zu spielen. Dies passiert immer wenn ich monatelang keines gespielt habe und mich zB mehr auf Poker konzentriere.
Das würde ich also sehr vermissen mit der Zeit, wenn ich mich für Poker entscheide.
Bei mir wäre es definitiv Poker. Wobei ich Livepoker schon spannender finde, du kannst spielen, ausgehen und bist unter Leuten. Außerdem mag ich competitive games wie Starcraft, Generals oder Pubg. Man muss halt wissen wie weit man die Spiele spielt, irgendwann entscheiden Spezifika wie Reaktionszeit ob man in den Top1% kommt.
Bei Poker hast du auch einen schönen Chaosfaktor drin. Das kann in der besten Form life changing money & learnings sein und im schlechtesten Fall wohl zum Tod führen.
Spannend wird es nochmal mit der VR-Technologie. Ego-Shooter sind schon ziemlich gut zu steuern und es wird besser. Dann entscheiden allerdings auch Faktoren wir Fitness, Raumvorstellung und Kondition.
Ich denke wir werden hier die größten Preisgelder in Zukunft sehen, weil die Superhelden schon relativ smart sein müssen.
Also ich habe über dieser Frage den ganzen Tag immer wieder mal ein paar Minuten gegrübelt und ich habe mich entschieden. Müsste ich mich für immer an ein Spiel binden, dann wäre es Schach.
Dazu muss ich sagen, ich habe seit Jahren kein Schach gespielt und mehr als die Regeln habe ich nie gelernt - also insbesondere keine Taktiken. Jedoch ist die letzten Jahre der Wunsch in mir aufgekommen dieses Spiel richtig zu lernen. Und, wenn ich meinem Sohn irgendwann ein Spiel beibringen möchte, dann wäre es Schach.
Für mich hat Schach etwas erhabenes, ein Kampf der klugen Köpfe. Durchaus haben auch andere Strategiespiele, auch Poker, diese Komponente, dass die Klügsten am weitesten kommen. Jedoch finde ich bei Poker, dass das viele Geld einfach zu viel negatives anzieht. Wäre nicht so viel Geld im Spiel würden wahrscheinlich 95% der Leute kein Poker spielen. Und auch, wenn wir seit dem Moneymaker-Effekt sozusagen einen big bang diesbezüglich erleben war das ja auch schon früher so, dass Poker viele zwielichtige Gestalten angezogen hat.
Mag ja durchaus auch sein, dass man auch bei Schach- oder Go-Turnieren um Geld spielen könnte/kann. Trotzdem erlebt man dort nicht den Effekt, dass Geld so sehr im Vordergrund steht.
Versteht mich nicht falsch, ich liebe Poker. Der Gedanke meinem Sohn irgendwann Poker zu zeigen bereitet mir jedoch Kopfschmerzen.
Backgammon.
i) Spiele, die am laengsten existieren, werden wahrscheinlich auch noch am laengsten gespielt werden.
Menschen werden in 20 Jahren noch Schach, Go und Backgammon spielen, Poker vermutlich auch, evtl. aber nur live. Computerspiele wie LOL oder Dota haben die geringste Wahrscheinlichkeit in 20+ Jahren noch zu existieren.
ii) Fuer die meisten Spiele braucht man Gegner, die ziemlich genauso stark sind, wie man selber, um Spass zu haben.
Backgammon ist da eine Ausnahme. Im Schach kann man sich geistig gegen schwache Gegner nicht verausgaben. Backgammon ist immer interessant und man kommt gegen jeden Gegner in toughe Spots. Ausserdem gewinnen auch deutlich schwaechere Spieler noch 25% der 11 Punkte Matches. Dadurch ist Backgammon das perfekte Spiel, um es auch mal mit Freuden am Pool oder in der Strandbar zu zocken. Und ich haenge einfach schon genug vor dem Bildschirm.
iii) Nur Spiele, die zu schwierig fuer den menschlichen Verstand sind, koennen mich lange begeistern.
Perfektion muss unerreichbar sein, damit man beliebig lange etwas lernen kann.
Go und Schach sind auf geteiltem Platz 2. Go reizt mich und gerade die ersten 1-2 Jahre mit einem neuen Spiel machen besonders viel Spass, weil man in kurzer Zeit so grosse Fortschritte macht und viele Aha-Momente hat. Obwohl Backgammon, Poker, Schach und Go alle zu kompliziert fuer Menschen sind, ist es trotzdem so, dass mir Schach und Go mir deutlich vielfaeltiger in Motiven und strategischen Ideen erscheinen. Im Schach wird es wohl immer einfacher sein Spielpartner irl zu finden als bei GO. Das ist schon ein heftiges Argument. Und es macht mich auch traurig, wenn ich meinen Kindern kein Schach beibringen kann.
In den letzten Jahren hab ich Backgammon sehr zu schaetzen gelernt. Spiele es mit meinen neuen Kollegen, alten Freunden und jedes Match macht Spass.
Ab und zu oeffnet meine Frau abends eine Flasche Wein, wenn die Kinder schlafen. Da ich Angst hab, dass sie dem Alkohol verfaellt, trinke ich dann meistens 3/4 der Flasche, um sie zu beschuetzen. So kommen die Aussetzer zustande.
Kenne ich nur zu gut! :f_drink::f_biggrin:
Abschiedsgeschenk von PokerStrategy. Falls ich mich mal irgendwann irgendwo bewerbe und Sachen zeigen moechte, die ich so gemacht hab.
Welche Plattform würdet ihr empfehlen um online Schach zu lernen/üben und welchen Anfänger-Content?
Stratoprince187 ist um 06:00 aufgestanden, um gegen mich Schach zu spielen :f_love::f_love:

Heute hat es noch nicht fuer einen Sieg gereicht, aber macht euch selber ein Bild, wieviel Arbeit er noch vor sich hat:
https://www.aliensandbacon.com/out/chess_1.mp4
user: public
pw: public1337
Vielen Dank fuer das Match @StratosPrince187
Freue mich ueber jeden, der Bock hat mit uns Linux und Technologie zu lernen und zu spielen. Falls ihr mitmachen wollt, dann schickt mir eure Nummer auf frankunger@protonmail.com
Ich adde euch dann auf Signal.
Hallo zusammen,
vielen Dank für die Spiele Arne, da sind super learnings dabei. In einer Situation hatte ich mir mit einem Springeropfer noch einen luck shoot erhofft. 6/100=0,00%
Emacs macht echt spass. Ich habe gerade fünf Fenster offen.
Rechts zwei Fenster mit meiner Version von KTUs Mission Control Center. Im Prinzip eine aufklabare Todo Liste die sich weiterentwickelt. Dann
Fenster 3: Hier beschreibe ich drei Programme an denen ich arbeite.
Fenster 4: Habe ich aufgemacht als mir eingefallen ist, das der Post hier doch überfällig ist.
Fenster 5: ist mein Shell Terminal. Hier muss noch einiges programmiert werden.
KTUs Mission Control Center
KTUs Mission Control Center
Original von KTU
Mein Ziel ist es durch den Einsatz von Technologie ein gluecklicheres und intentionsbasiertes Leben zu fuehren.Die vielleicht groesste Herausforderung fuer den menschlichen Verstand ist das "daily planning" problem. Wie kann ich Plaene fuer den Tag entwerfen, spaeter daraus lernen und mit der Zeit durch immer bessere Plaene mein Leben verbessern?
Mein Ansatz ist es ein Mission Control Center fuer das eigene Leben zu programmieren. Aber seht selbst:
Alle Videos
https://www.aliensandbacon.com/out/linux_intro.html
user: public
pw: public1337direkt zum neuen Video: https://www.aliensandbacon.com/out/linux_6.mp4
Schoenes Wochenende!
Stuttgart programmiert
Das T-Shirt im Hintergrund ist von Streetline. Ein Absolut cooles Projekt und absolut real erzählt da die Kinder die Hauptprotagonisten sind. [YouTubeLink]
Ansonsten habe ich mir quasi schon eine Stunde Daily Routine programmiert.
Das war heute: 30Minuten Knigge und 30Minuten Relativitätstheorie.
Zum Schachspiel selbst:
Hatte selbst länger nicht gespielt und fand das spiel gegen KTU wieder einen Anreiz damit anzufangen. Ich wusste das ich Zeitprobleme bekomme, daher wollte ich ein paar Matches vorab spielen. Das war dann 50/50 gegen Computer Magnus und gegen Echtspieler.
Einen guten Exploit hatte ich nicht, ich wollte KTU in wilde Berechnungen stürzen und viel unerwartetes machen. Da ich davon ausging das wir Livespielen, hatte ich ein einer Rubrik in Emacs 5 Fragen vorab vorbereitet und sie den Kobayashi-Maru-Test genannt.
Ihr könnt sie natürlich auch beantworten. Wäre schade wenn sie verloren gehen.
Gerne auch einfach im nächsten Video beantworten.
Warum sind Programmierer nicht die besten Pokerspieler der Welt?
Warum ist die ZenLehre ein wichtiger Skill für Programmierer?
Warum werden die Leute nicht besser in spielen? (Poker, Schach, Backgammon..)
Wie würde dein heutiger Gameplan beim Pokern aussehen?
An welchem SuperComputer arbeitest du gerade?
Warum werden die Leute nicht besser in Spielen ist eine Frage, die sich viele ambitionierte Schachspieler stellen. Dazu gibt es sogar viel Content.
Hallo liebe Cyborgs und andere Human/Tech-Symbiosen,
es wird der Tag kommen, wo es fuer euch von Vorteil ist, wenn ihr relevanten Daten in grossen Datenmengen finden und struturieren koennt. Ich habe z.B. alte externe Festplatten, wo ich immer mal unsystematisch Daten abgeladen habe:

Die Aufgabe ist es, hier alle Fotos in genau einen Ordner zu kopieren und einheitlich nach Entstehungszeitpunkt umzubennen.
Sowas ist mit Linux extrem einfach und sicherer automatisierter Umgang mit dem Dateisystem auch ein guter Startpunkt um Linux zu lernen.
https://www.aliensandbacon.com/out/linux_find.mp4
user: public
pw: public 1337
alle Videos:
https://www.aliensandbacon.com/out/linux_intro.html
Eigentlich wollte ich ein Video ueber den generischen Lernprozess machen. Dabei hab ich aber festgestellt, dass meine Theorie noch erstaunlich viele schwammige Stellen haben. Dann hab ich noch "last samurai" geschaut und anschliessend das Buch "Code of the Samurai" gelesen. Die Samurai-Philosophie enthaelt viel Schwachsinn, aber auch einige sehr gute und fuer mich neue Ansaetze. So ist dann meine Freizeit dahin geschmolzen und hier gab es keine Videos.

Könntest du ein Beispiel für den Schwachsinn nennen? Klingt interessant.
Ich erhoffe mir natürlich auch einen Beitrag über die positiven Erkenntnisse