Pommes – Verzicht? Keine Chance!
Das ist doch der beste Part! Schön fettige, salzige Pommes in Heinz Tomatenketchup tunken – einfach genial.
Bankroll: 963$
Der Upswing ist einfach zu krass. Das Volumen der letzten drei Wochen war nicht besonders hoch, dafür habe ich aber mehr Study gemacht – beziehungsweise überhaupt mal wieder richtig gelernt.
Wie oben beschrieben, habe ich mir meine eigenen Stats angeschaut und sie mit einem „Soll-Stat“ oder einem Traum-Stat verglichen:
Was hätte ein guter Reg in diesem Stat?
Wie spiele ich den Spot?
Wie spielt der GTO Wizard den Spot?
Was kann ich daraus lernen?
Dann habe ich mit Flopzilla versucht, in bestimmten Spots ähnliche Frequenzen wie der Wizard zu erreichen, und mir so einen einfachen Gameplan niedergeschrieben.
Es hat sich gezeigt, dass es nicht reicht, nur gelegentlich bestimmte Hände in den Blinds zu defenden oder zu 3betten. Man muss fokussiert bleiben und um die Spots kämpfen. Sonst passiert es schnell, dass man aus Faulheit oder Stress – sei es durch zu viele Tische oder Ablenkungen wie YouTube, Twitch oder Chats – einfach foldet und zwar im Großen und Ganzen ab und an die grenzwertigen Hände spielt, aber nicht oft genug. Und das sieht man sehr gut an den Preflopstats.
Dasselbe gilt am Flop: Auf bestimmten Boards muss man etwas weiter defenden als nur mit Pairs und direkten Draws. Das fühlt sich manchmal unangenehm an, aber später in der Hand kann man vielleicht noch Runner-Runner treffen, ein Second Pair zum Board machen oder die Hand einfach auf eine andere Weise gewinnen. Oder der Gegner gibt auf, und man sackt den Pot mit einem Bluff ein. Man hat am Flop gegen weite Ranges und kleine Bets einfach oft viel mehr Equity mit grenzwertigen Händen als man ohne Study jemals erkennen würde.
Fazit: Fokus behalten, mehr um die Spot kämpfen und nicht in alte Muster verfallen!



