Original von ZarvonBar
Und weil Experten das Ende gut fanden sind alle anderen Meinungen falsch?
Nochmal lesen und verstehen, was ich geschrieben habe.
Original von ZarvonBar
Das eigentliche Problem ist, dass das Ende überhaupt nichts mit der vorherigen Serie zu tun hat. Die Produzenten haben sich gerechtfertigt mit "es ging immer um die Charaktere", aber das ist mmn. totaler Quatsch, für mich ist es offensichtlich, dass die Mysteries im Mittelpunkt standen und da wurde man einfach eiskalt im Regen stehen gelassen.
Für dich.
Für die große Mehrheit lässt sich eher darauf schließen, dass das Finale für sie sehr wohl ein großer Kreis war, ein würdiger Weg diese Serie abzuschließen. Die erinnern sich bei LOST vor allem an die starken Charaktermomente (Bsp hab ich zur genüge letzte Seite gepostet), wie eine zusammengewürfelte Truppe mit super interessanten Backstories zueinanderfindet und entwickelt - natürlich in einer mysteriösen Welt. Aber diese mysteriöse Welt hätte nie zu mehr als einer Mini-Serie getaugt, wenn die Zuschauer nicht so tief investiert in die Charaktere und ihre persönlichen Geschichten gewesen wären. Wer ist dieser Mann der plötzlich wieder laufen kann und soviel Wissen hat, was hat es mit diesem Badboy auf sich und diesem Brief den er immer liest, wie wurde Kate zu einer Verbrecherin und wer bekommt sie am Ende, wieso ist dieser Held so zerrissen? Deshalb war das Ende für die meisten so befriedigend, weil es den Kreis für alle diese Charaktere schloss.
Außerdem war LOST immer eine Serie die sich um Konzepte wie Fate, Faith, Redemption, Destiny hangelte, auch deshalb war es ein passendes Ende für DIESE Serie. Ich weiß gar nicht wie man über so ein Ende überrascht sein kann, imo hat LOST immer darauf hingearbeitet: Redemption. Und das sag ich als tief-UN-religiöser Mensch.