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Antibiotika Darmbakterien Durchfall

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DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008

Ich habe mal eine frage, die mir grade so aufgefallen ist:

Es ist ja bekannt, daass Bakterien schnell mutieren und es deshalb Probleme mit superresistenten keimen haben, was zu MRSA/VRSA etc führt.

wenn man antibiotika bekommt, bekommt man ja sehr oft als nebenwirkung durchfall, weil das antibiotikum einfach alle bakterien im Körper abtötet.

Wie kann es sein, dass diese Bakterien im Laufe der Zeit keine Resistenzen`? Die bilden sich doch so schnell neu und sind imemr da, haben also jede therapie mitbekommen


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5 Antworten
RecurringNightmare
Beigetreten: 25.03.2008

bin obv kein mikrobiologe aber würde mal behaupten dass auch bei schnell mutierenden udn sich shcnell vermehrenden bakterien doch nen paar generationen notwendig sind um da ne resistenz auszubilden
deine paar phasen wo du medis schluckst dürften da nich ausreichen, zumal dazwischen ja wieder pausen sind wo die viecher sich so vermehren udn die resistenz quasi wieder wegmutieren kann

ne leichte resistenz könnten die zwar inzwischen entwickelt haben, aber ob die antibiotika nu 99,9% deiner darmbakterien abtöten oder nur 99,8% (dann hätten die viecher ihre überlebensrate shconmal verdoppelt, das is von der seite her gerechnet enorm) oder von mir aus auch nurnoch 85% dürfte relativ egal sein, kommst trotzdem ersma nich vom scheisshaus runter

resistente keime bildne sich ja primär in krankenhäusern, wo die da 5x am tag mit dem terrormittel über die flächen gehn, die 0,001% oder so der keime die da bei jedem durchgang tag für tag, woche für woche, monat für monat, jahr für jahr dann überleben ham halt nahc paar jahren viel krassere evolutionäre selektion durchgemacht als deine darmbakterien, und dann musste bedenken dass sie putzmittel undso meist deutlich krasser sind als die medis die die leute shclucken dürfen wiel du den patienten ja nich mit killen willst, heisst wenn da was die putzmittel überlebt dann is das echt hardcore

fachmann weiss da sicherlich mehr und hat evtl auch paar richtige zahlen dazu, aber das wären ersma so meine gedanken


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krush22
Beigetreten: 19.12.2008

Glaube dass auch gewissen bakterien eher Resistenzen bilden als andere. Stichwort Straphylokokken. Und die sind vllt eher weniger im Darm???

Dazu kommt das diese eben eher im KH vorkommen weil da viele POatienten nicht 5 tage lang Antibiotika bekommen sondern Monate lang, entsprechend haben da Bakterien mehr zeit sich anzupassen.


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docx74
Beigetreten: 24.08.2008

Original von DarkZonk
Wie kann es sein, dass diese Bakterien im Laufe der Zeit keine Resistenzen`? Die bilden sich doch so schnell neu und sind imemr da, haben also jede therapie mitbekommen

sie bilden resistenzen (warum auch nicht?):

deutsches ärzteblatt

infoblatt uniklinik bern multiresistente darmbakterien

€: problem hierbei ist wohl (bin kein experte):

Da Darmbakterien jedoch Gene austauschen, könnten Krankheitserreger die Resistenzeigenschaften aufschnappen, was die Therapie dann deutlich erschweren würde

und im speziellen im krankenhaus

Da es sich bei ESBL um übliche Darmbakterien handelt, kommt es meist nur zu einem Trägertum (ohne Krankheitssymptome) und nur selten auch zu einer Infektion. Träger können aber als Quelle für eine Übertragung des ESBL-Darmbakteriums auf andere Patienten dienen.


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Praepman
Beigetreten: 03.11.2006

Sehr interessante Frage!

Also ich würde mal postulieren, dass definitiv mit Dauer und Häufigkeit das Risiko von jedem Mensch für die Entwicklung resistenter KEime ansteigt. Aber dazu sind 2 Sachen zu sagen:

1. Resistente Keime bedeuten ja nicht im Geringsten, dass der KEim dadurch auch schädlicher wird. Er ist nur einfach weniger gut zu behandeln. Beispiel VRE: Enterokokken machen in aller Regel keine Infektionen für normale Menschen. Dann spielt es auch keine Rolle ob die dann Resistent gegen Vancomycin sind oder nicht. MRSA ist auch so ein Beispiel. Es gibt sehr viele Träger die MRSA-Stämme in der Nase haben nur ist ein MRSA nicht gefährlicher als ein anderer Staphylokokk, nur im Falle einer Infektion schwerer zu behandeln

2. Ein nicht gebrauchtes Gen/Resistenz wird auch über die Generationen wieder verloren. Nur weil ein Keim Resistent ist hat er ja keinen Selektionsvorteil wenn wir keine Antibiotika nehmen. Das heißt, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass der KEim über die Zeit seine Resistenz wieder verliert.


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HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005

wenn man antibiotika bekommt, bekommt man ja sehr oft als nebenwirkung durchfall, weil das antibiotikum einfach alle bakterien im Körper abtötet.

bekommt man durchfall dadurch,dass das medikament alle bakterien abtötet oder einfach weil es als nebenwirkung durchfall auslöst?
gibt schließlich genug medikamente die auch durchfall als nebenwirkung habemdie garnichts mit dem verdauungstrakt bzw nur indirekt damit zutun haben.

2. Ein nicht gebrauchtes Gen/Resistenz wird auch über die Generationen wieder verloren. Nur weil ein Keim Resistent ist hat er ja keinen Selektionsvorteil wenn wir keine Antibiotika nehmen. Das heißt, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass der KEim über die Zeit seine Resistenz wieder verliert.

ich will nur darauf hinweisen,dass man nicht unbedingt antibiotika nehmen muss um sich einen ressistenten keim einzufangen.
fleisch aus massentierhaltung enthält oft,neben anderen unappetitlichen bakterien oft resistente bakterien stämme.wie hoch die infektionsrate durch solches fleisch ist ,weiß ich nicht.es gibt aber bestimmt studien die sich mit dieser thematik auseinandergesetzt haben.
außerdem reicht es sich den mrsa irgendwo einzufangen.
menschen mit einem geschwächten immunsystem sind anfälliger dafür,dass der mrsa "hängen bleibt".dort lebt er ungefährlich auf der haut oder den schleimhäuten wie ein nicht resistenter keim.


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