Original von daemmerung
Das Problem ist ja, dass die Tiere in der Massentierhaltung minderwertiges Futter bekommen, fast alle krank sind und aus Verzweiflung Exkremente fressen, da sie häufig nicht genug Wasser bekommen. (zumind. bei Schweinen. Bei anderen Tieren ist es nicht viel besser)
Mein Problem ist nicht das Töten und Essen der Tiere ansich. Mein Problem, dass ich habe, ist die Haltung und die traurigen Hygienezustände.
Ziemlich harte Anschuldigungen mit denen du hier um dich schmeißt, das Problem ist, dass es Einzelfälle gibt, die zurecht an den Pranger gestellt werden, aber diese Einzefälle von Tierschutzorganisationen/Medien so dagestellt werden, als ob es die normale zustände in der Massentierhaltung wären.
V.a. die Sache, dass die Tiere nicht genug Wasser bekommen ist halt absoluter Bullshit.
Ich bin kein Freund der Massentierhaltung, aber diese abzuschaffen zieht ein radikale Preiserhöhung (mehrere 100 %) von Fleischprodukten nach sich, da es unmöglich ist die Nachfrage zu decken. Und in der freien Marktwirtschaft ist es eben so, dass bei hoher Nachfrage und geringem Angebot der Preis steigt. Die Bauern freuen sich und verdienen zurecht mal mehr Geld, ich persönlich hätte damit auch kein Problem, aber der Großteil der Menschen in unserem Land wohl schon. Deshalb ist der Kampf gegen Massentierhaltung (egal wie populistisch er bestrieben wird) sinnlos. Es sollte aber (zurecht) mehr kontrolliert werden.