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Benzinrechner

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BoSsHaFt
Beigetreten: 21.12.2009

Hi,
wollt mal wissen wie ihr z.b für ne Fahrgemeinschaft benzinpreise ausrechnet?
Einer hat gemeint man müsst km x 0,25 = preis ( also für 1000 kilometer = 250Euro).
Kommt mir irgendwie sehr viel vor, selbst wenn verschleiß dazugerechnet wird oder liegt ich da falsch?
Das km x 0,25 soll angeblich irgendeine Vorgaben vom ADAC sein? Hab ich aber noch nie was von gehört...

Benzinrechner im internet wie z.b der hier http://www.spritkostenrechner.de/ sagen:

1000km = ca. 160 Euro mit Verschleiß

Was ist eurer Meinung nach realistischer?


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5 Antworten
jotha
Beigetreten: 20.04.2006

Das ist doch eine individuelle Verhandlungssache unter den Beteiligten!?

Einer hat gar kein Auto und fährt nur mit. Er hat selbst somit Steuer und Versicherung für sein/kein eigenes Auto gespart und die anderen wollen eine Beteiligung an ihren Kosten, weil er ja keine Gegenleistung bringt.

Der Andere fährt einen Kleinwagen älteren Baujahres als Diesel, rechnet nur Unterhalt und es genügen 160 EUR.

Der nächste fährt mit einem relativ neuen Oberklasse - Auto mit 6-Zylinder Motor und kommt wahrscheinlich mit 250 EUR nicht hin. (Vor allem wegen Wertverlust.) Die anderen haben ja mit dem Komfort auch einen Vorteil. Sollen die sich an den Mehrkosten beteiligen oder nicht?

Ich hatte mal eine Fahrgemeinschaft, bei der jeder gleich viele Tage mit seinem Auto fahren mußte.


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Zitat
HerrRausrag
Beigetreten: 23.05.2010

Der ADAC gibt insbesondere für viele Neuwagen die tatsächlichen anfallenden Kosten auf die gefahrenen Kilometer an, entsprechende Berichte gibt es auch immer mal wieder in diversen Autozeitschriften.

0,25€/km sind da noch wirklich sehr günstig, für die meisten Autos sollte man eher mit 40ct pro gefahrenem Kilometer rechnen. In der Oberklasse bewegt man sich meist eher bei 70-90ct/km, nach oben hin natürlich offen. Klar gilt das erstmal nur für Neuwagen, da schlägt der Wertverlust natürlich besonders zu.

Erster Treffer bei Google dazu: ADAC Autokostenreport

Wie man sich dann in der (regelmäßigen?) Fahrgemeinschaft einigt ist eben Verhandlungssache. Unter Freunden teilen wir meist nur die reinen Spritkosten auf, da gehts aber auch nur um sporadische einzelne längere Fahrten. Sonst versucht man halt einen Ausgleich zu schaffen in dem sich regelmäßig abgewechselt wird, was man privat für ein Auto fährt ist ja jedem seine Sache.


Antwort
Zitat
fleischmo
Beigetreten: 26.01.2005

Kommt auf die genaue Konstellation an.
Aber generell sollte jeder mal fahren.

Hab man nun aber jemanden dabei, der selbst nur passiver Mitfahrer ist, dann würde ich individuell fürs Fahrzeug die Kosten für

- Sprit
- Öl
- Reifen
- Bremsen

reinrechnen.
Da dabei auch die tatsächlichen Kosten die entstehen. Also keinen großen Kundendienst reinrechnen, wenn man beim 8-Jahre Opel den Ölwechsel selbst macht.

Steuer, Versicherung und Wertverlust würde ich IMO nicht reinrechnen. Das ist Privatsache vom Halter. Außer das Auto wird (z.b. als 3. Fahrzeug) ausschließlich für Fahrgemeinschaften genutzt.


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Original von fleischmo
Steuer, Versicherung und Wertverlust würde ich IMO nicht reinrechnen. Das ist Privatsache vom Halter. Außer das Auto wird (z.b. als 3. Fahrzeug) ausschließlich für Fahrgemeinschaften genutzt.

Sehe ich auch so...zumal man selber ja die strecke so oder so fährt und damit die einnahmen von den mitfahrern nur ein bonus sind.

edit: ok, kommt drauf an ob es jetzt um regelmäßige fahrten (z.B. zur arbeit) geht, oder um einmalige, längere fahrten. Mein post bezog sich jetzt auf letzteres.


Antwort
Zitat