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Blitz-BRM-Challenge
 
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Blitz-BRM-Challenge

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Falls ich auch etwas schreiben darf.

Euch wäre das Schauspiel sicherlich erspart geblieben, wenn ihr die News als Status Silber/Gold-Content veröffentlicht hättet, dann würden die Damen und Herren keine Bedenken haben, dass neue Spieler ihre BR kurzfristig nur an wenige statt mittel-oder langfristig an viele Gegner verlieren, weil es sich dann ja um erfahrenere Spieler mit der nötigen Bankroll handeln würde.


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Zitat
Crovax
Beigetreten: 10.09.2006

Ist doch unsinn, dass man NL100 schlagen müsste... man braucht nur das unterste Limit schlagen also NL5 ... beim darauffolgenden Shot, kann jeder der NL5 schlägt idR auch heiß genug runnen um die 1000$ zu packen. Ob man es schlägt kommt bei der geringen SampleSize die der Shot braucht doch überhaupt nicht zum tragen und man wird ja auch nicht gleich Braindead spielen (höchstens moneyscared, was hingegen wirklich ein Problem sein könnte)


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Zitat
Ferklsepp307
Beigetreten: 08.02.2007

Das Blitz-BRM richtet sich halt an Leute, welche schon einige Erfahrung mitbringen. Wäre ich jetzt broke, oder wollte ich nach einiger Zeit wieder mit Poker starten, dann würd ich halt auch irgendwo 100-200€ einzahlen und versuchen, so schnell wie möglich wieder auf meinen Limits Nl20-Nl100 zu spielen und nicht monatelang auf Nl2 rumdümpeln.

Klar weis ich, daß ein aggro BRM auch ein höheres Risk of ruin mit sich bringt, das braucht mir auch niemand zu erzählen.
So gesehen ist der Artikel halt irgendwie sinnfrei, da er Spieler anspricht, welche eben das schon kennen und wissen worauf sie sich mit einem Aggro-BRM einlassen. Vielleicht braucht aber auch der ein oder andere eine exakte Vorgabe um sich daran zu halten, von daher vielleicht gar nicht so schlecht.

Man kann aber auch überall was zu meckern finden und sich darüber echauffieren.

€: hab mir jetzt doch auch mal das Video dazu angesehen. Finde die Tipps (ausser Tipp2) auch ganz gut, ohne daß ich als Zielgruppe da jetzt was Neues gelernt hätte ;)
Wobei ich das Ganze noch etwas anders aufziehen würde, und zwar: kleine Stakes weniger Stacks, große Stakes mehr Stacks, also irgendwie sowas wie:
NL2-NL10 10 stacks, NL20/25->10-15 stacks, NL50 >15 stacks

Zwar ist dann der risk of ruin größer, aber der Ruin kostet halt auch wenig Geld. Im Worst case hab ich dann 10 stacks für Nl2 = 20$ in den Sand gesetzt, also ein paar Bier.
Das Geld für 2-3 Anläufe spar ich mir ja schon, wenn ich statt Saufen einen Pokerabend verbringe ;)


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Zitat
KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007

@Majestat
Deine Argumentation führt zum philosophischen Problem der Mündigkeit:
In Deutschland werden Alkohol und Zigaretten verkauft, obwohl beide toxische Substanzen enthalten und zu Suchtverhalten führen können. Die Theorie dahinter ist, dass mündige Bürger für sich selber entscheiden, wie und in welchem Maß sie davon mit dem Ziel "Genuss" Gebrauch machen.
Beim Blitz-BRM sind die Warnungen sehr deutlich VOR dem Content platziert, so dass jeder für sich abwägen kann, ob er es möchte oder nicht.

@Ihatewonderbras
Und wie soll dann die Zielgruppe "inaktive Ex-Pros" auf das Konzept aufmerksam werden? ;)

@Crovax
Das ist nicht richtig. Die Strategie ist nur dann optimiert, wenn man auf NL50 & NL100 mehr EV auf 100 Händen generieren kann als auf allen anderen Limits davor.
Was du sagst ist: Wenn man Geld hat, kann man beim Glücksspiel auch gewinnen.

Annahme:
• Du bist sicherer Winner auf NL20 und spielst dort mit 1000 Stacks BRM. ROR ~0%
• Die Stargate-Slot-Maschine ist EV- und du verlierst im Schnitt pro Session 90% des eingesetzten Betrags. Es gibt allerdings im Gewinnfall Ausschüttungen bis zu $10.000

Strategie:
• Immer wenn du $100 Profit gemacht hast, spielst du die Stargate-Slot-Maschine
• Bei exakt $1500 hörst du auf zu spielen und gehst mit deinem Gewinn nach Hause, den du auch nie wieder einsetzt.

Analyse der Strategie
• Strategie ist EV+ und du wirst auch oft die $1500 erreichen.
• Die $100 zum Zocken hast du EV+ erspielt
• An der Slot-Maschine verringerst du den EV der $100 auf $10,
• Allerdings mit Varianz geshiftet auf Ausgänge von $0 bis hin zu +$10.000 pro Session.

Genauso verhält es sich beim Blitz-BRM, wenn man kein winning Player auf NL50+ ist. Man gewinnt natürlich ab und zu die 1000€. Allerdings ist es dann nicht EV maximiert, sondern eher als Poker + Glücksspiel einzustufen.

@Ferkelsepp307
:)
Es gibt natürlich viele valide Ansätze für ein aggressives BRM. Risk of Ruin zu verschlechtern führt dabeit immer zu weniger Händen. 5 Stack BRM von NL2 bis NL200 wird im Schnitt sehr schnell zu einem Ausgang führen, allerdings wird der ROR bei >80% liegen.


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Zitat
Ferklsepp307
Beigetreten: 08.02.2007

@KTU: der Risk of ruin steigt doch im vorgestellten BlitzBRM mit steigenden Limits, da ich auf höheren Limits zum einen keine so große Winrate habe und zum andern auch noch weniger Stacks zur Verfügung. NL5 = 20 stacks , Nl50 5,5-11 stacks.

Nun behaupte ich mal, daß der Risk of Ruin für einen NL50 winning Player mit 20 stacks auf Nl5 ziemlich gering ist. Jedoch 5,5-11 Stacks auf NL50 eher schon Harakiri ist.

Nun ist aber für mich nicht die %-Anzahl des RoR entscheidend, sondern auch (oder vor allem) wie viel ich dann gebroked habe.


Antwort
Zitat
Wolf87
Beigetreten: 21.04.2007

Original von KTU
Deine Argumentation führt zum philosophischen Problem der Mündigkeit:
In Deutschland werden Alkohol und Zigaretten verkauft, obwohl beide toxische Substanzen enthalten und zu Suchtverhalten führen können. Die Theorie dahinter ist, dass mündige Bürger für sich selber entscheiden, wie und in welchem Maß sie davon mit dem Ziel "Genuss" Gebrauch machen.
Beim Blitz-BRM sind die Warnungen sehr deutlich VOR dem Content platziert, so dass jeder für sich abwägen kann, ob er es möchte oder nicht.

Das will ich so nicht gelten lassen. Die Alkohol und Zigarettenindustrie versteht sich - und das weiß jedermann - auch nicht als eine vertrauenswürdige Institution zum Wohle ihrer Kunden. Sie ist ein rein auf Gewinnerzielung gerichtetes privates Unternehmen. "Ihr" als Pokerschule hingegen hab natürlich auch Gewinnerzielungsabsicht, aber ihr wollt Leuten helfen, mit Poker zurechtzukommen und tretet über diese Plattform direkt mit euren Kunden in Kontrakt. Daher ist es keine Frage von Müdigkeit, sondern von Seriösität. Wenn du als normaler Bürger zur Bank gehst wirst du auch keine Vorschläge zu Risikogeschäften seitens der Bank hören.

Original von KTU
Und wie soll dann die Zielgruppe "inaktive Ex-Pros" auf das Konzept aufmerksam werden? ;)

Was für eine Zielgruppe? Ehemalige Pros haben eurer Chart gar nicht nötig! Siehe oben mein Post S.1


Antwort
Zitat

Original von KTU
@Ihatewonderbras
Und wie soll dann die Zielgruppe "inaktive Ex-Pros" auf das Konzept aufmerksam werden? ;)

Stimmt, da war ja was .

justmy2cents

Spoiler

Datenbankauswertung nach generiertem Rake (oder nach dem Feld, welches sonst relevant für "Pro" oder "Nicht-Pro" wäre) und zuletzt online/Datum letzte(r) SP-/Rakegenerierung bzw. Zeitraum letzter kontinuierlicher Generierung.

Daraufhin Newsletter inkl. allgemeinen aufschlussreichen Informationen rund um die Pokerwelt/Pokerstrategy,
inkl. dieser neu entwickelten Strategie
inkl. (1/x) Monat-frei "ehemaliger Status" ab dem 1. erspielten SP/Einzahlung x.
per Mail mittels Versandsystem.

Die neue Strategie gleichzeitig als Strategieartikel ab (Silber/)Gold-Status einstellen, um unerfahrene Mitglieder, und euch selbst vor dem "incomingshitstorm" zu schützen.

Habe vor meiner Anmeldung bereits über 2 Jahre, zwar unregelmäßig, aber immerhin, still mitgelesen und sei es bei den News oder im Forum, eigentlich kam nach fast jeder Änderung/Erneuerung/Produktvorstellung erst einmal ein Shitstorm/Aufstand/eine Unmutsbekundung, selbst wenn sowas wie "Twister" letztendlich eine Entscheidung des Netzwerkes ist und kein Wunsch von Pokerstrategy. Ich vermute sogar, dass war mit ein Hauptgrund weshalb "Korn" seine Anteile verkaufte, weil er a) seine Zeichen erkannte und sich es b) einfach nicht mehr antun wollte für Veränderungen, die der Markt nun einmal mitsichbringt, leben wir ja nicht in einem Vakuum, teils persönlich angefeindet zu werden, warum sollte er auch - Millionääär* *Fluch der Karibik-Ausprache


Antwort
Zitat
Majestaet
Beigetreten: 04.11.2009

@KTU
Es geht mir darum, dass die angebliche Zielgruppe quasi nicht existent ist. Jeder, der eine solche Challenge versucht, missachtet mindestens eine der Warnungen/ erfüllt eine der Voraussetzungen nicht (und sei es, dass er die 1000€ auch so zur Verfügung hat). Somit wird der Content ausschließlich von Leuten genutzt werden, für die er nicht gemacht ist.

Wer NL100 solide schlägt, lernwillig und mental stark ist (zum indest bzgl. häufigem Auf- und Abstieg) benötigt diesen Content sicher nicht. Und für alle anderen ist er nicht gemacht. --> proklamierte Zielgruppe nicht existent

Entweder habt ihr euch keine Gedanken über die Zielgruppe gemacht (was nicht für euch spräche) oder eure Zielgruppe sind diejenigen, die die Warnungen nicht beachten (was sehr stark gegen euch spräche).


Antwort
Zitat
KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007

Original von Wolf87

Original von KTU
[...]

Das will ich so nicht gelten lassen. Die Alkohol und Zigarettenindustrie versteht sich - und das weiß jedermann - auch nicht als eine vertrauenswürdige Institution zum Wohle ihrer Kunden. Sie ist ein rein auf Gewinnerzielung gerichtetes privates Unternehmen. "Ihr" als Pokerschule hingegen hab natürlich auch Gewinnerzielungsabsicht, aber ihr wollt Leuten helfen, mit Poker zurechtzukommen und tretet über diese Plattform direkt mit euren Kunden in Kontrakt. Daher ist es keine Frage von Müdigkeit, sondern von Seriösität. Wenn du als normaler Bürger zur Bank gehst wirst du auch keine Vorschläge zu Risikogeschäften seitens der Bank hören.

Du definierst zwei Industriezweige zusammen als ein Unternehmen?! Warum?

Ich verstehe nicht, woher die "Daher" Folgerung kommt.
Deine Aussagen:
• Wir kommunizieren über PokerStrategy.com mit unseren Kunden.
• Wir haben eine Gewinnerzielungsabsicht
• Wie stellen unseren Usern Hilfsmittel zur Verfügung, um in der Pokerwelt zurecht zu kommen.
Dann die Folgerung:
• Darum sollten wir nicht von mündigen Bürgern ausgehen
• Seriösität (?)

?( ?( ?( ?(

Und warum will ich in einer Bank keine Riskiogeschäfte angeboten bekommen?

?( ?( ?( ?(

Mehr Risiko => Mehr Rendite

Sorry, hab deinen Post wirklich 3x gelesen, aber gar nicht verstanden.


Antwort
Zitat
KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007

Original von Majestaet
@KTU
Es geht mir darum, dass die angebliche Zielgruppe quasi nicht existent ist. Jeder, der eine solche Challenge versucht, missachtet mindestens eine der Warnungen/ erfüllt eine der Voraussetzungen nicht (und sei es, dass er die 1000€ auch so zur Verfügung hat). Somit wird der Content ausschließlich von Leuten genutzt werden, für die er nicht gemacht ist.

Wer NL100 solide schlägt, lernwillig und mental stark ist (zum indest bzgl. häufigem Auf- und Abstieg) benötigt diesen Content sicher nicht. Und für alle anderen ist er nicht gemacht. --> proklamierte Zielgruppe nicht existent

Entweder habt ihr euch keine Gedanken über die Zielgruppe gemacht (was nicht für euch spräche) oder eure Zielgruppe sind diejenigen, die die Warnungen nicht beachten (was sehr stark gegen euch spräche).

Für die Logik, verweise ich auf meinen vorletzten Post.
Bezüglich der Zielgruppe: Mir fallen auf Anhieb 9 Spieler ein für die Blitz-BRM interessant ist. Ich denke, es gibt Spieler für die es interessant ist und die jetzt davon mitbekommen haben :) Alles gut.


Antwort
Zitat
emophiliac
Beigetreten: 08.03.2005

vielleicht kann man ja so ein komitee gruenden, wo man sich bewirbt und ein paar tests bestehen muss, und die schauen dann, ob man blitzbankrollmanagen darf oder doch mit 100 stacks nl2 oder fixed limit spielen muss.


Antwort
Zitat
KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007

Original von ihatewonderbras

Original von KTU
@Ihatewonderbras
Und wie soll dann die Zielgruppe "inaktive Ex-Pros" auf das Konzept aufmerksam werden? ;)

Stimmt, da war ja was .

justmy2cents

Spoiler

Datenbankauswertung nach generiertem Rake (oder nach dem Feld, welches sonst relevant für "Pro" oder "Nicht-Pro" wäre) und zuletzt online/Datum letzte(r) SP-/Rakegenerierung bzw. Zeitraum letzter kontinuierlicher Generierung.

Daraufhin Newsletter inkl. allgemeinen aufschlussreichen Informationen rund um die Pokerwelt/Pokerstrategy,
inkl. dieser neu entwickelten Strategie
inkl. (1/x) Monat-frei "ehemaliger Status" ab dem 1. erspielten SP/Einzahlung x.
per Mail mittels Versandsystem.

Die neue Strategie gleichzeitig als Strategieartikel ab (Silber/)Gold-Status einstellen, um unerfahrene Mitglieder, und euch selbst vor dem "incomingshitstorm" zu schützen.

Habe vor meiner Anmeldung bereits über 2 Jahre, zwar unregelmäßig, aber immerhin, still mitgelesen und sei es bei den News oder im Forum, eigentlich kam nach fast jeder Änderung/Erneuerung/Produktvorstellung erst einmal ein Shitstorm/Aufstand/eine Unmutsbekundung, selbst wenn sowas wie "Twister" letztendlich eine Entscheidung des Netzwerkes ist und kein Wunsch von Pokerstrategy. Ich vermute sogar, dass war mit ein Hauptgrund weshalb "Korn" seine Anteile verkaufte, weil er a) seine Zeichen erkannte und sich es b) einfach nicht mehr antun wollte für Veränderungen, die der Markt nun einmal mitsichbringt, leben wir ja nicht in einem Vakuum, teils persönlich angefeindet zu werden, warum sollte er auch - Millionääär* *Fluch der Karibik-Ausprache

Newsletter ist gut, machen wir auch. Auch dein Target-Kriterien machen Sinn ;)


Antwort
Zitat

Original von Wolf87
Wenn du als normaler Bürger zur Bank gehst wirst du auch keine Vorschläge zu Risikogeschäften seitens der Bank hören.

Das wäre ja mal was ganz neues ?(


Antwort
Zitat
JakeH4rper
Beigetreten: 19.01.2011

das blitz-brm wird von vielen ungeeigneten spielern genutzt werden, aber das ist doch kein problem, daher finde ich die kritik voll sinnlos...
ist es die angst, dass fische broke gehen? kann doch jeder für sich selbst entscheiden und die leute auf den höheren limits können sich doch freuen nen ansturm von eher schwächeren spielern zu haben.

aber es ist wohl wirklich so, wer zurück auf NL100 will, benötigt kein brm video dafür.


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frank2104
Beigetreten: 17.08.2007

Ich finde die Kritik hier etwas überzogen. Die Frage der Zielgruppe stellt sich mir aber auch etwas.
Nehmen wir mal mich als Bespiel:
- ich bin schon lange kein wirklicher Winning Player mehr
- habe aber früher NL200 gut geschlagen
- könnte wenn ich Arbeit reinstecke sicher zumindest NL100 schlagen
- 150 Euro zu verlieren wäre für mich überhaupt kein Problem
- habe nie ganz aufgehört zu pokern, spiele allerdings seit ca. 4 Jahren ohne Ernsthaftigkeit
-werde Lifetime sicher mit Gewinn enden, wenn ich nicht spielsüchtig werde

Bin ich in der Zielgruppe, und warum (oder warum nicht)?


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Majestaet
Beigetreten: 04.11.2009

Original von KTU

Bezüglich der Zielgruppe: Mir fallen auf Anhieb 9 Spieler ein für die Blitz-BRM interessant ist.

Und genau da habe ich meine Zweifel...wieso haben diese 9 Leute keine 1k€ für eine Einzahlung über/nicht mehr auf dem Account? Sind diese 9 Spieler noch solide NL100-Spieler? Pokerviten würden mich da sehr interessieren ;)

@frank
wenn du vor >4 Jahren NL200 gut geschlagen bist, gehe ich davon aus, dass dein Niveau aktuell nicht mehr ausreicht um zur Zielgruppe zu gehören. Und hättest du denn sonst keine 1k€ übrig um das Rebuilding zu vermeiden?


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eroticjesus
Beigetreten: 25.05.2009

Sorry for offtopic, aber die Games haben sich nicht so extrem hart geändert in den letzten 4 Jahren (Smallstakes bin ich mir zu 100% sicher, oder ich hab doch mehr als genug für mein Spiel getan^^), dass man als ehemaliger NL200-Winning-Player nicht schnell wieder Winningplayer werden kann. Man benötigit nur Zeit um wieder reinzukommen und muss sich halt ein paar Konzepte aneignen, die 2010 ggf. verlacht worden sind und heute Standard sind, das wars dann auch schon imo. Dafür ist das Blitz BRM dann wie gemacht, man grindet mit dem BRM und arbeitet nebenbei Konzepte für höhere Limits aus.

Find atm beide Parteien haben berechtigte Argumente, was allerdings noch fehlt für Pro-Blitz-BRM, dass man auch anders über generelle BRM-Problematik nachdenken kann. Vielleicht führt es ja dazu, dass man diverse shots besser berechnen kann und dementsprechend besser planen kann, wenn noch mehr in die Richtung "alternatives BRM" gearbeitet wird.


Antwort
Zitat
frank2104
Beigetreten: 17.08.2007

Original von Majestaet
@frank
wenn du vor >4 Jahren NL200 gut geschlagen bist, gehe ich davon aus, dass dein Niveau aktuell nicht mehr ausreicht um zur Zielgruppe zu gehören. Und hättest du denn sonst keine 1k€ übrig um das Rebuilding zu vermeiden?

Ich hab die letzten Wochen ein paar $ in Turnieren gewonnen,das ist also nicht das Problem. Ich würde mich sicher auch nicht erhängen wenn ich am Ende des "Blitz-BRM" die Kohle auf NL100 verblase.
Mir geht es allerdings eher um die Abgrenzung "Du solltest sicher sein NL100 zu schlagen". Ich wäre sicher, wenn ich die letzten Monate über eine ordentliche SS NL100 geschlagen hätte. Wenn dies aber der Fall ist, warum sollte ich dann rebuilden?

KTU hat ja geschrieben ihm fallen auf Anhieb Spieler ein, für die "Blitz-BRM" wie geschaffen ist, mich würde halt interessieren was konkret diese auszeichnet und ob ich jetzt unabhängig von meinen finanziellen Möglichkeiten so einer wäre.
Der Gedankengang ist also ähnlich wie bei dir.


Antwort
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Crovax
Beigetreten: 10.09.2006

Original von KTU

@Crovax
Das ist nicht richtig. Die Strategie ist nur dann optimiert, wenn man auf NL50 & NL100 mehr EV auf 100 Händen generieren kann als auf allen anderen Limits davor.
Was du sagst ist: Wenn man Geld hat, kann man beim Glücksspiel auch gewinnen.

ja das ist nun aber Haarspalterei... natürlich ist es optimaler auf höheren Limits einen positiven EV zu erzielen.

Aber wenn man sagen wir auf NL5 eine WR von 5bb/100 auf NL 25 1bb/100 auf 50 0bb/100 und auf 100 einen -1bb/100 hätte dann behaupte ich mal wird man langfristig vielleicht irgendwann auf NL25 die 1000$ knacken aber auch mit der Strategie kann man vermutlich sehr gut den Shot packen... natürlich ist das Gambling aber wenn man auf NL5 immer wieder im stande ist winnings einzufahren ist es nur eine Frage der Zeit/Varianz bis es mal klappt. Und meine Ursprungsthese/-problematik war ja, dass das größere Problem ist was man mit den 1000$ im Anschluss macht.


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Wustenfuchs
Beigetreten: 06.10.2006

Es ist und bleibt halt eine Fun-Challenge. Niemand in Deutschland wird wegen eventuell verlorenen 150€ zum Sozialfall. Insofern kann es wirklich jeder Nl5 Winning-Player aus Spaß versuchen und man muss es hier nicht als verantwortungsloses Gamblen hinstellen. Ja es ist Gamblen, aber auf einem Niveau, wo es niemanden wehtun sollte.

Es wäre halt nur wichtig/ratsam den Leuten klar zu machen, dass nach Erreichen des Ziels ein Cashout ansteht und man sich nicht einbilden sollte, nun eine Bankroll für ein höheres Limits zu besitzen. Tut man das nämlich, wird man in 99% schnell wieder seine 1000€ los sein.

Die von euch definierte Zielgruppe ist in meinem Augen auch nicht die Gruppe, die von einem solchen BRM angezogen wird. Ein angeblicher Nl100 Winningplayer kann sich auch risikoloser mit einem 20 Stack BRM von Nl10 bis Nl50 in locker einem Monat hochgrinden und dann hat er a) auch die 1000€ Challenge geschafft b) die Handanzahl war auch im gleichen Rahmen aber c) der Risk of Ruin war geringer. Aber das hatte ich ja schon gesagt.

Was aber auch noch hinzukommt und unerwähnt bleibt: Ein Nl100 Winning Player sollte doch auch kein Problem haben, ein Staking zu bekommen und sofort wieder Nl100 oder Nl50 zu spielen. Alleine der RB sollte nach 100k Händen höher sein, als die angepeilten 1k mit dem Blitz-BRM, auf den niedrigeren Stakes.


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