Original von buschips
persönliche Meinung
Meinst du es kommt gut erst ein Unternehmen zu verkaufen und dann dort "klar Schiff" (wenn es was gäbe) zu machen?
Playtech ist ein börsennotiertes Unternehmen mit einem Firmenwert von 700Mio.€ und du erwartest, dass hier firmeninterne Dinge aus höchster Ebene rausgegeben werden?
So laufen nun mal Übernahmen ab.
ich sagte schon, dass ich keine Interna aus etwaigen Übernahmeverhandlungen erwarte, sondern ne ehrliche persönliche Sicht der Dinge.
Mein letzter Stand war, dass PS.de durch den Black Friday und das tracking-Aus bei FTP angeschlagen war, aber durchaus überlebensfähig und auf ner soliden Basis stehend [gelogen?] und zudem mit Tradimo ein weiteres Standbein geschaffen wurde, was vor allem auch die Pokercommunity ansprechen sollte.
Es war außerdem geplant die längst überfällige Erneuerung der Contentsektion voranzutreiben (was ja mit der Pokerschool 2.0 zumindest versucht wird) und auch sonst war einiges geplant, auch ein neues Forum sollte bald kommen, angelehnt an das Tradimo layout afaik.
Es schien also weiter und vorwärts zu gehen, mit positiver Neuausrichtung in die Zukunft.
Nach und nach haben sich dann aber - meist klammheimlich - die entscheidenden Leute von PS.de zurückgezogen, z.B. hat man erst Monate später irgendwo gelesen, dass Xantos schon lange nichts mehr mit PS.de zu tun hat. Hotte hat sich auch zurückgezogen, aber wenigstens verabschiedet, wobei es bei ihm so klang, als sei er quasi der einzige der aus persönlichen Gründen geht. Korn sagte, dass er sich mehr auf Tradimo konzentrieren will, aber nie ganz weg ist, usw.
Dann kam aus dem Nichts(!) heraus der Verkauf an playtech, der wie gesagt nur mit einer Newsmeldung kommuniziert wurde, sonst mit nichts.
Und jetzt erfährt man über Fremdseiten, dass es offenbar hinter den Kulissen bei Etruvian mehr als nur gekracht hat, so dass alle bekannten Personen, die mal was mit PS.de zu tun hatten, bzw. die Seite überhaupt erst aufgebaut haben gegangen sind, sowohl von PS.de weg, als auch von der Mutterfirma Etruvian und auch beim neuen Kind Tradimo ist keiner mehr.
Das ist doch ein ziemlicher Hammer, oder?
Und von all dem hört man wie gesagt so gut wie nichts, erfährt nichts über die Gründe und steht plötzlich da mit unbekannten Eigentümern, ner unbekannten Geschäftsführung und man weiß von keiner Seite aus was eigentlich los ist, wieso passiert ist was passiert ist und wie es weitergehen soll.
Klar sind wir nicht so wie Angestellte die ein Recht darauf haben hier umfassend informiert zu werden, aber in gewisser Weise als diejenigen, die, wenn sie getrackt spielen, das Unternehmen finanzieren halt doch und dann von so einer Sache gar nichts mitzubekommen, insbesondere wenn Korn immer auch für den eher familiären Charakter - die Comunity die involviert ist - stand und Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen vorgelebt hat, finde ich das alles sehr befremdlich - um es vorsichtig zu formulieren.