Eine Nit ist halt dafür bekannt, dass sie marginale Hände wie TPTK nicht overplayed und nur wirklich starke Hände zum Showdown bringen möchte. Wenn wir b/c spielen, benötigen wir eine Equity von 41%. Selbst wenn er AK Preflop callt, muss ich sagen, dass ich ihn nie AK raisen sehe am Turn. Und wenn er AK callt, dann können wir ihm theoretisch auch Queens geben.
Wenn wir ne wirklich loose Range nehmen - keine Ahnung wie es Preflop dazu zustande gekommen ist, denn er callt für gewöhnlich keine Ax-hands <AT - dafür ist sein vpip viel zu gering.
Spieler 1: 40.035 % 24.650 % 30.769 % 44.580 % AdQd
Spieler 2: 59.965 % 44.580 % 30.769 % 24.650 % 99, 77, AQs, A9s, A7s, AQo
Original von andreee
Ich hatte ihm hier nach dem flopcall irgendwie auf AK gesetzt und dachte so am meisten value davon zu bekommen.
Auf welchen boards lohnt sich denn ein c/r?
Und warum ist b/c besser er hat doch nen kleinen wts ... vielleicht weil er passiv ist und so oft das cbehind nehmen kann?
Dass du ihn nur auf eine Hand gesetzt hast, das geht natürlich nicht. Du musst schon ungefähr seine Range einschätzen können und das sind eben oft mehrere Hände und nicht nur eine.
Auf welchen Boards sich ein c/r lohnt, kann man so pauschal nicht sagen - da gehört mehr dazu als nur eine Boardtextur. Oft sollte es aber gegen etwas aggressivere Gegner angewandt werden, da die Passiven sich oft mit schlechteren Händen den CB nehmen.
Ich denke mit b/c bekommst du hier in dem Spot zu häufig die Nutz gezeigt, sodass es sich in meinen Augen nicht lohnt gegen ihn am Turn mit unserem Twopair broke zu gehen, weil seine Preflop-Callingrange einfach so sehr tight ist. Kannst du von mir aus drehen wie du willst - ich sehe ihn hier eigentlich nie auf einer schlechteren Hand, wenn er auf diesem Turn anfängt Action zu machen. (77,99,AQo,AQs) Sets sind halt selten - passen aber genau in seine Range.