Was TomGrill damit gemeint hat ist, dass man als "erwiesener" Winningplayer natürlich auch 100k Hände mit Verlust spielen kann. Sagen wir einfach mal theoretisch, man hat die Gewissheit, dass alle Hände nach Ranges gut bis sehr gut gespielt wurden etc. aber aufgrund von Setups gegen Topranges oder einfach nur Badrun steigt man insgesamt trotzdem mit Minus aus.
Von daher ist es immer kritisch zu sagen, nach xxxk Händen (zwei, niedrig oder auch hoch dreistellig) hat man das Limit geschlagen, wenn man rein nach die Winnings geht. Wichtig ist die Qualität des Spiels, ob man damit zufrieden ist etc. Mit Verlusten aufzusteigen ist mit Bankrollmanagement natürlich schwierig.
Ein Shot auf PLO50 und dessen Aussehen hängt aber hauptsächlich vom Bankrollmanagement und vom eigenen Mindset ab. Wenn du sagst ab Betrag $2000 hab ich 40 Stacks für PLO50 und damit wage ich einen 5-Stack Shot auf das Limit. Damit hast du ursprünglich auch 80 Stacks für PLO25, wenn der Shot schiefgeht hast du immer noch 70 Stacks für PLO25, was doch recht komfortabel ist. Anschließend kannst du dich auf PLO25 wieder hochgrinden und ab $2000 wieder einen Shot versuchen bis dieser gut geht.
Das sind jetzt keine willkürlichen Zahlen, sollen jetzt aber auch keine direkte Empfehlung darstellen. Wichtig ist es, dass du dir dein "System" selber überlegst denn du kennst dich selber am besten. Es ist oft einfach für Leute aufzusteigen aber viele haben eventuell Probleme mit dem Abstieg von Limits, verweilen dann zu lange bis sie irgendwann broke sind. Je aggressiver du dein Management führst, um so schneller kannst du selbstverständlich aufsteigen und die rakeintensiven Microlimits hinter dir lassen. Du musst aber dann genau so aggressiv wieder absteigen, sonst holen dich früher oder später die erwähnten Probleme ein.