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[NL] redlinejunkies

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VinceThePrince
Joined: 29.05.2007

Ballz of Steel!

Wie immer sehr sehr geile Bilder!!!


Antwort
Zitat
Nosnibourbos
Joined: 25.01.2005

Warum verdonkst du immer gleich alles Simon?

very ballsy coke!


Antwort
Zitat
KTU
KTU
Joined: 24.01.2007

Welche WG kennt das nicht?
Die Haushaltskasse wird zum Brennpunkt, unorganisiert und auf lange Zeit kaum gerecht verwaltbar.

Die Situation eskaliert häufig zu Spots wie:
"Ey, musste 300€ Strom nachzahlen. Überweist mir mal nen Hunni" oder
"Wir zahlen alle 200 ein, aber ich hab 40 für Internet vorgestreckt und dann war noch der eine Einkauf letztens als kein Geld in der Haushaltkasse war, darum zahle ich nur [insert komplizierte Formel] € ein."

Damit ist jetzt Schluss. Wir als innovativste WG Deutschlands setzen jetzt auf eine professionelle IT Lösung und ein datenstromgetriebenes Outputsystem!

Die Architektur ist denkbar einfach gehalten:

Wir sehen, dass Ein-/Auszahlungen ab jetzt über ein webbasiertes GUI eingetragen werden. Dies führt dazu, dass man bequem aus dem Ausland oder von jedem Internet fähigen PC aus seine Abrechnungen/Einzahlungen/Ansprüche an die WG Kasse formalisieren kann.

Weiter positiv hervorzuheben ist, dass die Datenbearbeitung auf dem Server geschieht für maximale Transparenz und Verfügbarkeit. Unsere Serverlösung setzt auf bewährte IBM Technik und sichert so maximale Stabiltät und Erreichbarkeit. Zudem können wir in der Datenaufbereitung auch automatisierte Warnemails verschicken, falls jemand mit Zahlungen signifikant im Rückstand ist oder die WG Kasse auf unter 100€ fällt und so die Liquidität der WG gefährdet ist, die dann nur durch persönliches Engagement zu überbrücken ist, was dann allerdings langwierige verschwommene Businessprozesse mit sich bringt.

Der graphisch aufbereitete Output sieht dann so aus und ist natürlich dann über die Druckerstraße unsere WG in Papier zu haben oder auch per Email als pdf verfügbar:

(hier mit vervielfachtem Testdatensatz)

Der Output geschieht datenstromgetrieben über den Output des C-Programms und bedarf somit nur minimaler Pflege. Kein lästiges Eintragen von Zahlen und Formeln in Excel Sheets mehr!


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Zitat
assonfire
Joined: 30.12.2006

der name coke steht für das getränk? hatte ich immer anders interpretiert


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Head Admin
SvenBe
Joined: 19.04.2006

hab sowas für meine WG beim Studium auch gemacht gehabt.
als zusätzliches Feature noch eingebaut das die Eingaben erst freigeschalten werden wenn sie ein anderer Mitbewohner bestätigt,nicht das Bewohner X sich selber lecker Essen holt und in die WG-Kasse einträgt.
Dank fester IP wars nich mal notwendig Logins zu verwenden.


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Zitat
Sim87
Joined: 29.10.2006

ich hab mit meinem mitbewohner keine WG-kasse sondern einen kasten bier. dieser wird jeweils von dem, der gefühlt weniger beigetragen hat, als nächstes aufgefüllt..

easy game, tod dem bürokratismus!


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KTU
KTU
Joined: 24.01.2007

Das ist schwarz/weiß Malerei und unfair und mehr auf deine mangelnden organisatorischen Fertigkeiten zurückzuführen als darauf, dass das gut ist.

Bürokratie ist wenn man tausend WG Paragraphen aufstellt und und white Pattern für's Einkaufen oder so erstellt oder % Angaben auf bestimmte Ausgaben erhebt für mehr Gerechtigkeit. Das wäre spießig, kleinkariert usw.

Eine WG Kasse nachzuhalten, so dass man selber weiß, ob man einzahlen muss oder nicht und den Überblick behalten ist einfach sinnvoll.

Hat man die Technik ist es umso besser. Der Prozess it ja nicht langwierig.

Usability stand immer im Vordergrund.


Antwort
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Valyrian
Joined: 26.03.2009

find das schon ne coole Lösung.

Ich wohn seit >10 Jahren in WGs und gab eigentlich immer nur 2 Wege:

1. Man führt ne gemeinsame Kasse und einen gemeinsamen Haushalt, dann muss man sehr genau Buch führen, weil sich immer irgendwer übervorteilt fühlt (meist zu Recht^^) und es schnell in Animositäten/Stress ausartet.

2. Jeder kauft sein eigenes Zeug, ausgenommen sowas wie Klopapier (wär dann doch zu affig, wenn da jeder sein eigenes hätte :P ) und so Zeugs, aber auch das wird per Abrechnung halt durch alle geteilt.
So lebt man weitgehend nebeneinander her, jeder kocht für sich, etc. und man ist mehr Nachbar in der selben Wohnung als dass es ne echte WG ist.
Gibt weniger Stress und hat auch Vorteile, aber ist halt auch nicht so nett kuschelig^^.

Gerade wenn man sich gut versteht/befreundet ist, ist es doch kein Problem da ne faire Lösung zu finden und kann trotzdem nen gemeinsamen Haushalt führen ohne dass einer denkt 250% mehr zu zahlen als alle anderen.

Und wenn KTU halt so ein Computerspezi ist, der da eine simple und übersichtliche Lösung hat, umso besser.

Mir jedenfalls gefällt's :heart:


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Zitat
Sim87
Joined: 29.10.2006

ich wiederhole mich einfach mal visuell:


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Zitat
CMBurns104
Joined: 19.06.2006

Original von Sim87
ich wiederhole mich einfach mal visuell:

Die Lösung mag für euch ja funktionieren, bei uns würde sie aber lediglich dazu führen, dass nie Bier da ist.


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Zitat
KTU
KTU
Joined: 24.01.2007

... was ein Showstopper für das System ist


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CingCoCo
Joined: 14.06.2007

"This is how liberty dies - with thunderous applause!"


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MfGOne
Joined: 17.08.2006

wg-kasse, haben wir ned, wenn was leer ist (toilettenpapier, spülmittel, seife etc.) holts einfach derjenige dems auffällt, manchmal hat man dann zwar aujch mal 4 großpackungen toilettenpapier auf dem boiler, aber dafür ist dann auch 6 wochen ruh


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Zitat
KTU
KTU
Joined: 24.01.2007

edit:
auf Wunsch von hidi gartmann vorerst rausgenommen


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Zitat
Nosnibourbos
Joined: 25.01.2005

Original von KTU
Das ist schwarz/weiß Malerei und unfair und mehr auf deine mangelnden organisatorischen Fertigkeiten zurückzuführen als darauf, dass das gut ist.

Bürokratie ist wenn man tausend WG Paragraphen aufstellt und und white Pattern für's Einkaufen oder so erstellt oder % Angaben auf bestimmte Ausgaben erhebt für mehr Gerechtigkeit. Das wäre spießig, kleinkariert usw.

Eine WG Kasse nachzuhalten, so dass man selber weiß, ob man einzahlen muss oder nicht und den Überblick behalten ist einfach sinnvoll.

Hat man die Technik ist es umso besser. Der Prozess it ja nicht langwierig.

Usability stand immer im Vordergrund.

... not. Bei moralisch interegen Leuten und keiner völlig verzehrten Wahrnehmung) haben beide einen EV von 0(was das zu erreichende Ziel unserer Problemstellung ist) und das bei einem Aufwand von 0, da das Bier sowieso zu beschaffen ist.

Bei euch dagegen sind neben dem Programmierungsaufwand Konflikte vorprogrammiert, z.B. bei Grenzfällen wie Dinge, die von der ganzen WG genutzt, aber von einer Person deutlich stärker beansprucht werden.

Selbstverständlich gibt es auch positive Effekte, wie den freaky-braggigen Post oder auch der Weiterbildung aus beruflichen Interessen oder es hat einfach Spaß gemacht.


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Zitat
KTU
KTU
Joined: 24.01.2007

Lieber Damian,

mit großem Interesse habe Deinen Diskussionsbeitrag gelesen.

Zunächst finde ich es erstaunlich, dass Du meine wahren Beweggründe so schnell erkannt hast. Die von mir vertretene Lösung ist in der Tat daraus entstanden, dass ich meine Lösung ästhetisch fand und Spaß daran hatte es zu programmieren.

Der Sinn dieser Architektur ist natürlich sehr fraglich, da Output Management Systeme für großen Datendurchsatz geschaffen sind und tendenziell eher in großen Unternehmen zum Einsatz kommen als in WGs.

Dass meine Lösung Konflikte schafft, kann ich keinster Weise bestätigen. Es geht mehr darum einen Überblick zu gewinnen und das Einzahlen in die Haushaltskasse etwas mehr zu strukturieren. Es findet keine granulare Analyse der Ausgaben statt. Das von Dir beschriebene Problem ist also komplett aus der Diskussion um meine Lösung auszuklammern.

Mit freundlichen Grüßen
KTU

-POKER WG SUPPORT TEAM-


Antwort
Zitat
Nosnibourbos
Joined: 25.01.2005

Lieber KTU,

Ihre Diskusionstaktik subjektive Tatsachen positiv für sich selbst in Anspruch zu nehmen, der Gegenpartei dieses Recht jedoch abzusprechen, ist der eines Oscar Laffontaine würdig.

Bei Betrachtung subjektiver Ansichten erübrigt sich jede Diskusion, da beide Parteien ihr System erfolgreich anwenden und ebenfalls beide das System der Gegenpartei nicht erfolgreich umsetzen könnten (wegen kein Bier bzw. kein Informatiker)

Ohne subjektive Präferenzen bleibt eine grundlegende Systemfrage, welche durch Überprüfung der Plausibiltät der notwendigen Annahmen, beantwortet werden kann.

Bevor ich mich nun zu einer weitschweifigen Aussage hinreißen lasse, entlarve ich lieber einen weiteren plumpen Schachzug Ihrerseits; nämlich den Versuch nachträglich den Ansatzpunkt der Diskusion masiv zu verschieben und somit zu versuchen die Aussagen der Gegenpartei zu entkräften, ohne ihr dabei inhaltlich auch nur im Entferntesten standhalten zu können.

quote1:

Welche WG kennt das nicht?
Die Haushaltskasse wird zum Brennpunkt, unorganisiert und auf lange Zeit kaum gerecht verwaltbar.

Die Situation eskaliert häufig zu Spots wie:
"Ey, musste 300€ Strom nachzahlen. Überweist mir mal nen Hunni" oder
"Wir zahlen alle 200 ein, aber ich hab 40 für Internet vorgestreckt und dann war noch der eine Einkauf letztens als kein Geld in der Haushaltkasse war, darum zahle ich nur [insert komplizierte Formel] € ein."

Damit ist jetzt Schluss. Wir als innovativste WG Deutschlands setzen jetzt auf eine professionelle IT Lösung und ein datenstromgetriebenes Outputsystem!

quote 2:

Dass meine Lösung Konflikte schafft, kann ich keinster Weise bestätigen. Es geht mehr darum einen Überblick zu gewinnen und das Einzahlen in die Haushaltskasse etwas mehr zu strukturieren. Es findet keine granulare Analyse der Ausgaben statt. Das von Dir beschriebene Problem ist also komplett aus der Diskussion um meine Lösung auszuklammern.


Antwort
Zitat
KTU
KTU
Joined: 24.01.2007

Lieber Nosnibourbos,

es besteht kein Widerspruch zwischen den beiden Zitaten.

Es geht nur darum, dass die Haushaltskasse oft leer ist und keiner so genau weiß wieviel er jetzt einzahlen muss. Dies liegt daran, dass wir verschiedene Kostenpunkte haben die über eine zentrale Kasse abgewickelt werden (Internet/Telefon, Strom, Einkäufe aller Art: Lebensmittel, Haushaltssachen, Whisky, DVDs, Strom usw).

Ist die WG Kasse nun leer, beginnen alle Beteiligten selber vorzustrecken und können so massive Ansprüche an die WG Kasse erheben. Finden wir dann ein Zeitfenster um die Haushaltskasse wieder aufzufüllen, ist es uns fast nicht möglich zu ermitteln, wer wieviel beitragen muss bis die Haushaltskasse wieder gefüllt ist.

Es ist der Deal, dass alle den gleichen Betrag in die Kasse einzahlen, wie das Geld jedoch aus der Haushaltskasse ausgegeben wird, war nie Gegenstand der Debatte.


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hidigartmann
Joined: 12.10.2007

ich wohne in einer WG mit 5 bewohnern. meine freundin, ein zweites pärchen und eine weitere mitbewohnerin.
anfangs haben wir noch sehr viel gemeinsam gekocht und gegessen.
da wir aber alle sehr unterschiedliche leben führen und die anderen bitterarme studenten/zivis sind hat sich das schnell entwickelt, dass eigentlich jeder für sich selbst gesorgt hat. zusammen kaufen wir nur noch gewürze, zwiebeln, klopapier und putzzeug.

durch die notwendigkeit auf das geld zu achten (bei jedem unterschiedlich stark) und die sehr verschiedenen einstellungen was konsum angeht war das bei uns einfach nicht möglich. es würde nur zu ständiger unterschwelliger missgunst führen.

solang die konsumgewohnheiten und die finanziellen möglichkeiten unter den bewohnern einigermaßen ausgeglichen sind klappt das sicherlich gut. ich denke die bonner jungs sind ganz chillig drauf und können sich da gut einigen aber trotzdem finde ich das programm von KTU echt ganz nett und grundsätzlich ist das immer ein vernünftiger ansatz um möglichen ärger zu vermeiden. das bedeutet ja nicht, dass man dem anderen nicht traut oder nicht fähig ist sein brot zu teilen, es ist nur einfach nervig sich da übermäßig mit beschäftigen zu müssen und ständig irgendwem auf die nerven zu gehen weil er noch zahlen muss.

das hat auch wenig mit bürokratie zu tun sondern ist imo einfach ein supernützliches verwaltungstool welches zum guten WG-klima beitragen wird und sicherlich keinen schaden anrichtet.


Antwort
Zitat
KTU
KTU
Joined: 24.01.2007

Original von hidigartmann
es ist nur einfach nervig sich da übermäßig mit beschäftigen zu müssen und ständig irgendwem auf die nerven zu gehen weil er noch zahlen muss.

Genau das ist es halt!

Coke und ich sind mehr so die Paradiesvögel, die einfach nicht zahlen, weil sie mit essentiellen Problemen beschäftigt sind wie Fußball Manager spielen oder Bilder in Ascii Zeichen zu überführen und Zusel kümmert sich darum, dass der Laden läuft und kauft dauernd ein und bezahlt Strom und auf einmal hat er wieder 400€ vorgestreckt.

Das Problem ist nicht unsere moralische Integrität, sondern unser Hang Alltagsprobleme nicht zeitnah zu bearbeiten und vor uns hervorzuschieben :)


Antwort
Zitat