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hey,
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habs selbst nicht, aber ist der einzige ftp klon, den ich kenne
Trip Report: Von Hong Kong -> Saigon -> Dalat -> Nha Trang -> Hong Kong -> Macau - Foshan
Hi,
bevor ich alles wieder vergesse, fange ich am Besten mal an über meine letzte Reise zu berichten. Zurechtfinden musste ich mich also in Asien. Meine einzige Hilfe um in dieser fremden Kultur zu Recht zu kommen, war meine Freundin, die immerhin Chinesin ist. Aber ansonsten war ich völlig auf mich alleine gestellt.

Schnell der chronologische Ablauf der Dinge.
Von Gibraltar ging es nach Hong Kong.
Um dann ziemlich direkt weiter nach Saigon zu fliegen. Von dort ging es nach Dalat in den vietnamesischen Jungle weiter. Nach aufreibenden Kämpfen mit dem Viet-Kong im Jungle stand dann Strandurlaub in Nha Trang für ein paar Tage an.
Anschließend ging es zurück nach Hong Kong. Von da aus sind wir dann mit einem Speedboot nach Macau, wo ich meine mittlerweile leere Brieftasche an Pokertischen gegen chinesische Geschäftleute wieder auffüllen konnte.
Zuletzt stand dann die Volksrepublik China auf dem Programm, wo ich die Heimatstadt Foshan meiner Freundin angeschaut habe.
Fangen wir da direkt an:
Als Erstes wurde ich in ihrem Elternhaus 2x auf die Probe gestellt:

"Mein Vater spielt sehr gerne chinesisches Schach, das ist fast wie normales Schach"
aber auch wirklich nur fast. Einer der kleinen marginalen Unterschiede ist, dass es keine normalen Figuren gibt, sondern nur mit Chips mit dem Namen der Figur drauf - auf Chinesisch.
Zum Glück war die zweite Aufgabe einfacher:

"Das ist mein Abiturjahrgang. Findest du mich?"
Schach hab ich nicht schnell genug lernen können und obwohl ich im Kindergarten alle "Wo ist Walter Bücher" gewissenhaft durchgearbeitet hatte, hab ich zumindest doch etwas Zeit gebraucht für Aufgabe 2.
Foshan ist mit seinen 7.1 Millionen Einwohnern eine dieser chinesischen Städte, die wohl jeder von euch kennt ![]()
Von Foshan war ich zutiefst beeindruckt. Vermutlich hab ich vor allem die besseren Gegenden gesehen, aber die hatten Stil:

Es gibt sowohl klassische Großstadt mit "Alien-Gebäuden" (mehr dazu, wenn ich zu Hong Kong komme)
Foshan hält sehr viel die chinesische Geschichte präsent. Unter anderem gibt es im Stadtbild Bronze-Figuren, die das Leben im alten China nachstellen:

spielende Kinder

Ein heiratendes Paar

Kung Fu Training im Park.
Der Vater hatte auch keine sooo gute Meinung von uns Europäern. "Stimmt es, dass man in Deutschland 600€ jeden Monat bekommt, wenn man nicht arbeitet? Wie funktioniert das" war so eine der erste Fragen.
Hier noch ein paar Eindrücke aus Foshan:

So sieht eine klassische Straße aus. Oben sind die Wohnungen und unten ist dann jeweils eine kleien überdachte Geschäftsstraße.

China, wie man es sich vorstellt.

Die Reichen wohnen in fast schon europäischem Imperialismus Stil:

Mein Eindruck von China war jedenfalls sehr gut. Alles strukturiert, ordentlich, hat sich sicher angefühlt. Dann bin ich noch an der Uni gewesen und da wusste ich. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis wir überall von den Chinesen outperformed werden. Das war wirklcih eine riesige Denk-Fabrik: Stellt euch die 10 größten Hochhäuser in Berlin vor, klebt sie alle aneinander und schreibt Uni drauf.
So, das war also die letzte Station. Springen wir zurück an den Anfang:
Flug nach Hong Kong verpasst
Meine Flugroute nach Hong Kong war: Gibraltar -> London -> Hong Kong. Leider lief schon beim ersten Flug alles schief. Gibraltar ist ein doch eher kleiner Flughafen und aufgrund von starkem Wind landete die Maschine, die mich nach London bringen sollte, lieber in Malaga als in Gibraltar.
Das bedeutete für mich und die anderen Passagiere einen Bustransport nach Malaga um dann von da aus nach London zu fliegen.
Da dieser Prozess nicht in Nullzeit durchgeführt wurde, sondern fünf Stunden Zeitverzögerung mit sich brachte, verpasste ich meinen Flug nach Hong Kong und konnte zudem einen Tag in London verbringen. British Airways war im Rahmen ihrer Möglichkeiten kulant und ich bekam einen neuen Flug nach Hong Kong einen Tag später, sowie ein Nacht im Hotel. Die Flüge von Hong Kong nach Saigon waren leider mit einer anderen Fluggesellschaft gebucht und sind einfach verfallen. Ich halte euch auf dem Laufenden, ob und was sich da noch ergibt oder ob ich auf den neuen Flügen nach Vietnam sitzen bleibe.

Den Tag in London hab ich dann überwiegend im Flughafen verbracht. War bestimmt einer deren Lieblingsgäste in dem Flughafen-Cafe. Hab alle zwei Stunden einen schwarzen Kaffee bestellt und vor mich hin über logische Framworks nachgedacht, die Informationstafel und Prozesse im Flughafen mit Ehrfrucht bewundert. Vielleicht schreib ich darüber später mal mehr. ![]()
Saigon
Jun hat Saigon als typische "chinesische 2nd Level" Stadt bezeichnet. Das bedeutet typisch asiatisch, aber auch etwas unterentwickelt. Wenn wir später zu Macau, Hong Kong und Foshan kommen, wird der Unterschied deutlich.
Meine ersten drei Assoziationen, wenn ich an Saigon denke sind:
• verrückter, lauter Verkehr, wo auf wundersame Weise meist alles gut zu gehen scheint.

Hatte eigentlich gehofft jede Menge Tuk Tuks in Vietnam zu sehen, diese waren aber nur sehr spärlich zu sehen. Stattdessen prägen Massen von Rollern die Straßen. Da Regeln und Schildern so gut wie keine Beachtung geschenkt wird, ist die Hupe das Hauptkommunikationsmittel. Daraus folgt: Es ist sehr laut.
Witzig ist, dass die Einheimischen diese Straßen völlig releaxt überqueren und darauf vertrauen, dass der Verkeht einfach um sie herum fließen wird.
• kleine Stühle und Tische
Asiaten sind kleiner als wir und ich war mit meinen 182cm stets ein Riese, wo auch immer wir uns gerade bewegt haben. Trotzdem verstehe ich nicht so richtig, warum Miniturmöbel so in Mode sind:

Vielleicht weil so mehr Tische auf einen Bürgersteig / in ein Lokal passen?
• Straßenhändler und keine Märkte soweit das Auge reicht

Die Straßen in Saigon "brummen" und es gibt eine Vielzahl dieser kleinen Straßenwägelchen. Wie man sehen kann, wird dabei die Produktpalette doch recht kreativ erweitert. Hier ein Trader, der auch Softdrinks und Telefonkarten verkauft. Am häufigsten sieht man Food-Stände.

Ein typischer asiatischer Markt mit vielleicht 200 Ständen, wobei es erstaunlich ist wie viele von diese Ständen genau das Gleiche anbieten...
Impressionen:
Skorpion zum Abendessen
Spoiler

Die neue Frisur beim Straßenfriseur: 1,5€

Man beachte den Ausdruck des Friseurs.
Bald geht's weiter mit Bildern aus dem vietnamesischen Jungle.
Sehr cool, freue mich auf den Dschungel-Part, da ich es bei meinem China-Trip leider nicht so tief in den Süden geschafft habe.
Ich möchte mich hiermit der allgemeinen Lobhudelei für KTUs Report anschließen. Weiter so!
Wenn es euch gefällt, mach ich natürlich weiter ![]()
Von Saigon ging es weiter in den vietnamesischen Jungle
Die Natur war wirklich einer der absoluten Höhepunkte für mich in Vietnam!
Die erste Frage, die ich mir nie so gestellt hab war: wie fängt Jungle eigentlich an?
Geht man da drei Schritte in den Wald und hört nur noch Insektengeräusche, sieht Nichts mehr außer der grünen Hölle? Dann springt ein Tiger aus dem Busch und wird von unserem Führer vertrieben? Nein, es ist mehr wie ein normaler Wald, der dann immer dichter und dichter wird, aber seht selbst:

Welcome to the Jungle! War zwar lange nicht mehr im Schwarzwald, aber so stell ich es mir da ungefähr vor.

Mein Heimatdorf in Deutschland ist Kürten, dieses Bild hätte auch von da stammen können!

Es geht ganz langsam, man merkt es gar nicht. Aber auf einmal ist es total dicht. Die Sträucher nehmen zu und die Bäume sind voller Hängepflanzen:


Ab hier war die Gefahr dann auch größer dem Viet Kong zu begegnen. Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe nach diesem Ausschau zu halten:

Aber dieser war ziemlich ruhig und es gab keine Konfrontationen.

Das letzte Bild ist entstanden, indem ich das Fernglas als Objektiv an meine Kamera gehalten hab. Wusste gar nciht, dass das so funktioniert und find den Effekt sogar ganz cool.
Im Jungle selber war es längt nicht so unangenehm wie ich es mir vorgestellt hatte. Es war heiß und der Schweiß lief wie Suppe hinunter, aber trotzdem fand ich nciht schlimm. Auf dem Rückweg sind wir in einen Hagelsturm geraten. Unserer Führer ist dann mit uns zu einer kleinen Hütte gerannt. Wir hatten keinen Schlüssel und konnten uns nur unter dem 20cm Dach unterstellen und dann beoachten wie sich die Wege in kleine Sturzbäche verwandelt haben. Ich hoffe, ich kann noch ein paar Bilder daovn nachliefern. Wir waren völlig durchnäßt und durchgefroren. Unser Führer hat uns dann gefragt, ob wir uns von einem Jeep abholen lassen wollen was ich gesnap-callt hab.
Einen Tag später war auch alles gut. Keine Erkältung oder sonstwas für uns.
Weiter ging es ans Meer, aber WIE:

Die 8-stündige Busstrecke hatte so ihre Tücken. Es ging ausschließlich in Serpentinen aus den Bergen ans Meer. Dabei ist dem ein oder anderem im Bus schlecht geworden und es begann das große Kotzen. Die Geräusche und der Gestank waren echt widerlich. Also Alien-Mode. Mundschutz gekauft an einem Stop, Musik gehört und gewartet bis alles vorbei ist, d.h. der Bus am Meer hält:

Nha Trang war mir - gerade im Kontrast zu Dalat - etwas zu touristisch. Das liegt vor allem daran, dass es hierhin Direktflüge aus Russland gibt und für die Russen ein sehr populäres Urlaubsziel darstellt. Aber es gab hier trotzdem jede Menge zu sehen:Wir haben hier (und auch sonst in HK, Saigon) viele Tempel und buddhistische Zentren besucht, aber darüber schreibe seperat genau wie über das Essen.
Hier nur ein paar Highlights von Nha Trang:

Irgendjemand verdient ein großes Geld damit die Bäume alle so skurril zurechtzuschneiden. Die sahen wirklich alle so aus. Ich trinke da übrigens eine Kokusnuss.
Wichtige Frage an euch:
Fährt man etwas durch die Gegend sieht man, dass alle Häuser schmal und hoch sind. Warum?


Warum haben die meisten Häuser diese Form? Ich hab die Frage ziemlich vielen bei PokerStrategy gestellt, aber nur der Tradimo Boss ist auf die Lösung gekommen.
Also?
denke die häuser kosten je nach dem wieviel m platz sie von der strasse brauchen, ähnlich wie in amsterdam?