Original von alderfalder
Das imo einfachste Beispiel um GTO zu erklären war in der ersten Vorlesung damals das simple Spiel:
Elfmeterschießen:
Es wird davon ausgegangen, dass der Torwart nur die Möglichkeit hat rechts oder links zu springen und den Ball auch immer hat, wenn er im richtigen Eck ist.Solange man randomisiert links/rechts springt als Torwart ist das GTO, weil der Schütze (egal welche Strategie er hat) nie einen besseren Plan entwerfen kann um mich zu beaten.
Beim pokern kann man das vergleichen mit dem Spiel vs unknowns, wo ja viele den Ansatz des Basisgameplans verfolgen der GTO-lastig sein sollte.Sobald ich jetzt aber weiß, dass der eine Eumel immer links schießt, ist es wenig sinnvoll meine Strategie beizubehalten
Ich spiel zwar GTO und er eine völlig banale Strategie, dennoch bleibt mein EV selbst bei 0 und ich kann nur hoffen, dass der Kollege irgendwann Sergio-Ramos-like drüber schießt.Das Pokerspiel ist zwar um einiges komplexer, aber ich ziehe den Verlgiech öfter um mir vor Augen zu führen, dass das "perfekte" Spiel nicht existiert, weil es vll EV=0 ohne Rake generieren kann. Aber es exploitet genauso wenig die ganzen Fische:)
ja, also, das ist halt nicht richtig

