Finds auch gut.
Zwei Sachen:
1. Einmal steht da $ ansonsten hast du € benutzt.
2. Was "Stacks ABS" ist, ist mir nicht wirklich klar. Was bedeutet das und gehst du davon aus, dass das jeder (oder zumindest 95% der Leser) ohne Erklärung verstehen?
Finds auch gut.
Zwei Sachen:
1. Einmal steht da $ ansonsten hast du € benutzt.
2. Was "Stacks ABS" ist, ist mir nicht wirklich klar. Was bedeutet das und gehst du davon aus, dass das jeder (oder zumindest 95% der Leser) ohne Erklärung verstehen?
Coole Idee. Mich wundert aber, warum das BRM mit zunehmenden Limit aggressiver wird anstatt konservativer. Ich würde lieber auf NL5 mit 5 Stacks spielen als auf NL100. Auf NL5 werd ich glaub ich deutlich seltener broke gehen bzw. absteigen müssen, als das auf NL100 der Fall ist. Denn die Spieler sind viel schlechter, spielen weniger aggressiv und verraten öfter ihre Handstärke und sind nicht dazu in der Lage ordentlich Value zu extrahieren. Bin gespannt auf deine Gedankengänge dahinter. Du hast dir ja sicher was dabei gedacht. Ansonsten find ich das aber, wie gesagt, ne coole Idee. ![]()
Wie bist du auf die Stacksverteilungen gekommen?
Ich bin nicht sicher, ob das vorgestellte BRM das erreicht, was es soll. Die Risiken nach oben werden grösser, weil dort mit weniger Stacks gespielt wird. Das bedeutet, da wo es schwieriger wird, wird mit mehr Risiko gespielt. Das birgt die Gefahr, dass es zu einem Fahrstuhl-Effekt kommt, wo die ganze Zeit zwischen den Shots und der Verteidigungslinie hin- und hergependelt wird. 24% Totalverlustrisiko bedeutet, dass der konservative Teil in der NL 5 BR scheitert. Das Risiko, in einem höheren Limit wieder abzusteigen, ist viel höher, weil dort mit weniger Stacks gearbeitet wird. Das bedeutet wahrscheinlich auch, dass das Risiko, von NL 100 auf NL 5 in einem Zug abzustürzen, höher ist, als im NL 5 Limit Totalverlust zu erleiden. Das ist nicht wünschenswert, weil das in einem kurzen Zeitraum viel Geld vernichtet, das in einem langen Zeitraum aufgebaut wurde. So etwas wird automatisch zu Frust führen und fördert auch einen ungesunden Umgang mit dem Risiko.
Ideen:
Ein Investitionsschutz für das Startkapital ist unwichtig. Es wird nur mit Geld gespielt, dessen Verlust man sich leisten kann. In der Startphase geht es um wenig Geld. Die Schutzfunktion des BRM wird erst wichtig, wenn es um mehr Geld geht.
Ich denke, es ist besser, in den niedrigen Limits volles Risiko zu gehen und nach oben einen Mechanismus zu bieten, der gleichzeitig aggressiv ist und verhindert, dass man in einem Zug von oben nach unten durch die Limits fällt.
Dazu brauchen wir zwei Phasen:
Eine Startphase, die die Bankroll möglichst schnell auf NL 10 oder NL25 boostet. Hier wird volles Risiko gefahren, also 10 - 20 Stacks.
Eine Shotphase, in der mit kontrolliertem Risiko beschleunigte Limitaufstiege versucht werden, gleichzeitig aber ein Puffer nach unten aufgebaut wird. Diese Limits werden mit mehr Stacks gespielt als die Boostphase.
Das hat den Vorteil, dass höhere Limits immer noch schneller erreicht werden können als bei einem herkömmlichen BRM, die Gefahr eines Absturzes über mehrere Limits aber nicht wesentlich höher ist als bei einem herkömmlichen BRM. Die Totalverlustgefahr besteht vor allem in der ersten Boostphase, wo noch relativ wenig Geld im Spiel ist. Sobald viel Geld im Spiel ist, wird das Risiko geringer. Der Totalverlust kann leichter verschmerzt werden, da es da noch um wenig Geld geht und das BRM führt insgesamt zu weniger Frust durch weniger Abstürze.
Wie kann die Shotphase aussehen? Die Hauptidee ist, das Potenzial eines Upswings nach oben maximal auszunutzen. Wir teilen ein Limit in zwei Bereiche ein: einen gelben Bereich mit noch wenigen Stacks für das Limit, wo keine Shots in das nächsthöhere Limit versucht werden. Einen grünen Bereich, in dem Stacks für einen Shot aufgebaut werden, der dann auch versucht wird.
Beispiel:
Von NL 25 auf NL 50. Die Basis für NL 25 seien z. B. 25 Stacks. Die Basis für NL 50 seien 30 Stacks. Klassischerweise müssten wir im 25er Limit 30 Stacks für NL 50 erarbeiten, um aufzusteigen. Das sind 60 25er Stacks, von denen wir zum Start schon 25 haben.
Wir teilen in zwei Bereiche:
Gelb: 25-40 Stacks in NL 25: keine Shots für NL 50. Wir spielen ausschliesslich NL 25.
Grün: 40-60 Stacks: Wir können Shots versuchen. Wir reservieren einen Teil unserer Bankroll so für Shots, dass wenigstens 30 Stacks (oder wie viel auch immer, aber mehr als 25) für NL 25 übrig bleiben. Einen Shot versuchen wir dann, wenn wir bekannt schlechte Spieler an einem NL 50 Tisch entdecken und nach Möglichkeit Position auf ihn erhalten können (Freundesliste). In dieser Phase ist es auch erlaubt, erkannte schlechte Spieler in das nächsthöhere Limit zu verfolgen. Wir gehen aber nicht mit unserer gesamten Bankroll in das höhere Limit, sondern reservieren nur ein paar Stacks für den Shot. Ist der Shot anfangs erfolgreich, ziehen wir den Pufferbereich höher (z. B. von 30 auf 40 Stacks). Die für die Fortsetzung des Shots verfügbaren Stacks bleiben dabei erhalten. Sobald die Bankroll 60 Stacks erreicht, sind wir regulär im höheren Limit.
Weitere Punkte:
20 Stacks auf NL sind $100 oder €100, je nachdem, welche Währung die Tische haben. Von 150 auf 1000 passt irgendwie nicht, da der Start ja nur mit 100 gemacht wird.
Stehen im gewählten Pokerraum Tische mit verschiedenen Währungen zur Verfügung, kann das durch die Kette NL 5$ -> NL 5€ -> NL 10$ ausgenutzt werden. Kürzere Abstände zwischen den Limits bedeuten, dass man schneller die Bankroll für ein höheres Limit zur Verfügung hat.
20 Stacks für NL 5 als Bunkerlimit und 10(-15) Stacks für NL 10 passt nicht, da das in der Praxis bedeutet, dass man NL 5 überspringt. Ist ja gleich viel Geld. Der Übergang von NL 5 zu NL 10 erzeugt Verwirrung, auch wenn bei NL 10 10-15 Stacks steht.
Der Tiger Panzer ist vielleicht nicht ganz die richtige Grafik, wenn es um die Idee der Verteidigung geht. Ein schönes Bild einer mittelalterlichen Burganlage vermittelt das vielleicht besser und ist historisch auch weniger belastet. Dover Castle wäre ganz nett. Wurde nie erobert
Da gibt's auch hübsche Bilder.
Aus meiner Sicht hakt das gesamte Konzept an der Voraussetzung, dass die Zielgruppe eines solchen BRMs wie folgt aussehen muss:
1.- (solider) winning player
2.- extrem stabiles mindset
3.- risikoaffin
4.- geldavers
5.- derzeit inaktiv und kein hohes Eigenkapital - aka broke?! ![]()
Punkte 1 + 2 beißen sich aber mit Punkt 3 + 4 + 5 und dieser Widerspruch ist kaum zu lösen.
cjheigls kritische Punkte finde ich gut, insbesondere der Trick (wenn man es so nennen darf) den risk of ruin durch die Grundmasse auf dem tiefsten Limit künstlich zu senken, dabei aber gleichzeitig ein extrem aggressives shotting zu betreiben finde ich nicht gut.
Wenn man sich hochgespielt hat und z.B. auf NL50 war und dann wieder auf NL5 droppt, dann ist das broke gehen, wurscht ob dann noch 50 Flocken auf dem Account sind oder nicht - und die Chance bei diesem BRM von NL50 auf NL5 runterzufallen ist immens hoch.
Wer wirklich neu einsteigen will und glaubt ein gutes mindset und ne +EV Spielweise zu haben, der soll dort eincashen wo er für sich den höchsten EV sieht, mit dem BRM fahren das ihm persönlich zusagt, und gut.
Da von 98% Erfolgschance zu sprechen, weil man praktisch nicht broke gehen kann, aber realistisch gesehen bis zum St. Nimmerleinstag Fahrstuhl fahren wird wenn es dumm läuft, finde ich nicht ok, weil irreführend.
Gruß Scooop
Original von Scooop
Da von 98% Erfolgschance zu sprechen, weil man praktisch nicht broke gehen kann, aber realistisch gesehen bis zum St. Nimmerleinstag Fahrstuhl fahren wird wenn es dumm läuft, finde ich nicht ok, weil irreführend.
Die Avg. Handzahl ist doch genauso einbezogen. Evtl wäre noch die Verteilung dieser benötigten Handanzahl interessant zu analysieren (und darzustellen).
Original von itSmIn3z
Original von Scooop
Da von 98% Erfolgschance zu sprechen, weil man praktisch nicht broke gehen kann, aber realistisch gesehen bis zum St. Nimmerleinstag Fahrstuhl fahren wird wenn es dumm läuft, finde ich nicht ok, weil irreführend.Die Avg. Handzahl ist doch genauso einbezogen. Evtl wäre noch die Verteilung dieser benötigten Handanzahl interessant zu analysieren (und darzustellen).
Man kann das Spiel doch auf die Spitze treiben.
Gedankenexperiment:
Wir cashen auf unserem tiefsten Limit mit 500stacks ein und spielen dort solange bis wir zusätzlich einen stack für das nächsthöhere Limit haben. Mit dem steigen wir auf und steigen obv sofort wieder ab, wenn er verloren geht, gewinnen wir einen weiteren stack für das nächsthöhere Limit, steigen wir wieder auf, usw.
Kurzum: wir spielen die bekannte Verdopplungsstrategie (hier mit nur einem stack), können aber dank unseres 500er Polsters nie broke gehen und ewig versuchen das höchste Limit zu erreichen.
Das ist das BRM Modell von KTU auf die Spitze getrieben und man könnte sogar wahrheitsgetreu sagen, dass man damit zu quasi 100% auf NL40k ankommen wird. Der Haken ist dabei doch der, dass man irgendwann immer auf sein Grundlimit zurückfällt und bei dem 1stack shotting wird das ständig passieren und man hier wieder x-fach so viele Hände um Centbeträge grinden muss, um wieder den einen stack zum shotten zu haben.
Und die 100k Hände die es dauert die 1k zu "gewinnen" sind halt nur der mathematische Durchschnitt bei der angesetzten Standardabweichung und den winrates, die eh nie nachweisbar sind im Voraus.
Aber selbst dann werden es einige in 1 Million Händen nicht schaffen und einige wenige dafür schon in einigen k Händen, dank upswing.
Zudem werden imho 95% der Leute die so ein BRM versuchen irgendwann alles vertilten oder entnervt aufgeben, wenn sie zum drölften Mal von vorne anfangen müssen.
-> Pro solides BRM auf allen Limits, wobei man gerne höher eincashen darf, wenn man das Kapital und den skill hat.
Edit:
So hat es wirklich was von nem Videospiel wie SuperMario: Dank des Puffers kann man immer wieder von Vorne anfangen, egal was passiert und wenn es einem wurscht ist ob man gerade NL5 spielt oder NL50, ok.
Aber dann ist es dennoch Verdopplungsstrategie mit Sicherheitsnetz, wenn auch hübsch verpackt
wartet mal... ich bin vier mal mit 200$ auf ca 10k in unter 8 Wochen.
Wenn ich mir eure Berechnungen so durchlese war das alles nur upswing
Das Problem an 4 mal hoch von 200 auf 10k ist, dass die letzten 3 mal nicht hätten nötig sein sollen. Das ist der Fahrstuhleffekt, von dem Scooop und ich reden.
Original von Naems
wartet mal... ich bin vier mal mit 200$ auf ca 10k in unter 8 Wochen.
Wenn ich mir eure Berechnungen so durchlese war das alles nur upswing![]()
:f_love:
![]()
Für 99% der angesprochenen Spieler wäre ein Staking in meinen Augen viel attraktiver als auf den Micros wieder einzusteigen. In meinen Augen richtet sich das Ganze wohl eher an die Leute, die nicht in der Lage sind einen guten Staking-Deal zu erhalten und als Wiedereinsteiger das Risiko nicht scheuen.
Besonders wenn man noch vernünftiges Rakeback erhält macht es viel mehr Sinn direkt NL10+ zu spielen und mit $150 Eigen-Kapital und $150 aus einem Staking-Deal könnte man das direkt tun, ohne sich mit den Mindset-Problemen des Varianzbedingten Auf-und Abs zwischen den Limits und Spielerpools und den Peanut-Limits rumzuschlagen.
Will das hier nicht torpedieren, aber in meinen Augen sollten immer alle Optionen transparent verfügbar gemacht werden.
P.S.: ps.de würde auch mehr Rake generieren, wenn sie Wiedereinsteigern direkt vernünftige Stakings anbieten würden (*hust* 10$ *hust*)
Es besteht glaube ich die Gefahr, dass hier leicht aneinander vorbei geredet wird. Staking ist gerade nicht das Thema, auch konservatives BRM nicht. Es geht ja vielmehr um eine Methode, als Wiedereinsteiger schneller eine Summe X zu erspielen und dabei höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Interessant ist tatsächlich die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit des angesprochenen Fahrstuhleffekts trotz der Voraussetzung, das entsprechende Limit zu schlagen, ist (hattest du das ausgerechnet, KTU?).
Vielen Dank für das Feedback und die Anregungen Jungs!
Original von Tackleberry
Ganz kurz:1. Sehr genial!!
2. Ich würde empfehlen, die Ausschlüsse positiv zu formulieren, also nicht "wenn keiner der folgenden Punkte auf Dich zutrifft", sondern "wenn alle folgenden Punkte auf Dich zutreffen", und dann posiziv formulieren, so ist es ziemlich verwirrend.
3. Unter der ersten Sp-BRM-tabelle acheint ein Tippfehler zu sein, Du schreibst, dass wir NL5 mit einer BR von 0 bis 5€ spielen, es sollte aber 100€ heißen, oder?
1. agree ![]()
2. habs angepasst. Hab es in diesem Fall schon noch als Warnung und will auch Warnung in dem Kontext behalten und es nicht zu positiv formulieren. Also hier
"Du bist kein Anfänger" >> "Du hast schon einiges an Erfahrung? Super, auf geht's zum Speed-BRM"
3. Weiß gerade nicht genau welchen Typo du meinst ![]()
Original von Krupsinator
Finds auch gut.Zwei Sachen:
1. Einmal steht da $ ansonsten hast du € benutzt.
2. Was "Stacks ABS" ist, ist mir nicht wirklich klar. Was bedeutet das und gehst du davon aus, dass das jeder (oder zumindest 95% der Leser) ohne Erklärung verstehen?
1. jep, das muss vereinheitlicht werden.
2. Ok, "Stacks ABS" sind deine Stacks bis broke. Also du hast zwar gerade nur ein paar Stacks auf deinem Limit, aber da du im worst case schnell absteigst, hast du ein viel größeres Polster als es aussieht. Muss ich aber entsprechend ändern.
Für die anderen Fragen schreib ich gerade mein Programm um damit ich da paar Sachen mathematisch direkt zeigen kann. Dann müssen wir uns nicht mit normaler Sprache über Sachverhalte mathematischer Natur unterhalten
Original von Sim87
hab das mal für fortgeschrittene weiterentwickelt:Spoiler
BRM á la scout:
coole sache, danke. Dann kann ich ja easy NL5k shotten...
Original von Sim87
hab das mal für fortgeschrittene weiterentwickelt:Spoiler
BRM á la scout:
♦
scout is halt obv der beste
Ansich finde ich das ganze gut. Ist halt ein leichter "Verdoppelungsansatz".
Problem (sollte das hier veröffentlicht werden) sehe ich in der ersten Bedingung "Du bist kein Anfänger". Selbstüberschätzung läuft und wird kurzzeitig von Varianz sehr stark begünstigt.
Wenn es darum geht die oberen Limits softer zu machen und dort einen besseren Pool zu generieren, dann nh ![]()
Edit: Und wie ist das mit dem Abstieg direkt nachm Aufstieg? Ich geh bei 101 auf NL10 und steige ab, wenn ich wieviel left habe?
Original von KTU
3. Weiß gerade nicht genau welchen Typo du meinst![]()
Den hier ...
Original von KTU
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