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Corona - und Querdenkdemos

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meistermieses
Joined: 31.12.2006

Original von GoodGrief

Original von meistermieses
Und wie angreifbar man sich macht. Wenn man begründet nachvollziehbare Positionen vertritt, die beispielsweise auch AFDler oder NPDler vertreten, dann muss man sich oft das Argument anhören, "dass man mit denen gemeinsame Sache macht". Manchmal kann man aber auch gar nicht verhindern, dass radikale Kräfte einem zustimmen.
...

Du hast in diesem Post gut beschrieben, wie diese Kräfte vorgehen. Ist im AFD Thread ja auch schon oft durchgekaut und entlarvt worden.

Aber ich finde tatsächlich kaum einen Punkt in deren Wahlprogramm, in denen ich begründet nachvollziehbar deren Position vertrete. Populistische Forderungen sehen manchmal erstmal gut aus, jedoch: die notwendigen politischen Maßnahmen, um diese Forderungen zu erreichen, werden entweder nicht beschrieben oder führen - wenn vorhanden - zu Übelkeit.

Ja, da stimme ich dir grundsätzlich zu. Aber beispielsweise bei der Diskussion um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags bin ich auf den Seiten der Gegner und vertrete damit automatisch auch eine AFD Position und natürlich die Position der CDU Sachsen-Anhalt.


Antwort
Zitat
stefeu
Joined: 10.01.2007

Ja und nu? Wurde dir deswegen schonmal vorgeworfen AfD-Sympathisant zu sein?


Antwort
Zitat
meistermieses
Joined: 31.12.2006

Original von stefeu
Ja und nu? Wurde dir deswegen schonmal vorgeworfen AfD-Sympathisant zu sein?

Nicht ich, aber diesen Vorwurf hat es natürlich gegeben: "Der Generalsekretär der Bundes-SPD Lars Klingbeil, warf der CDU vor, sich in Sachsen-Anhalt mit der „offen rechtsextremen Landes-AfD“ zu verbünden." Link Text...


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Zitat
BCIceman25
Joined: 29.10.2006

Original von Syndra
Habe eine enge Verwandte, die seit ein paar Wochen bei den Spaziergängen mitläuft.
Ihre Freundinnen gehen da hin, sie macht es weil sie die Gesellschaft genießt. Laut ihr herrscht eine sehr friedliche Stimmung, keine Rechten und es ist halt eine Möglichkeit, andere Menschen zu treffen. Sie ist auch geimpft, das sagt sie da aber lieber nicht^^

Gibt hier btw so eine Art "Trend", dass sich sehr viele Pflegekräfte zum 1.3. arbeitssuchend melden, um schonmal drauf aufmerksam zu machen, was denn da passieren könnte mit dieser Impfpflicht.
Finde ich gut, bekomme atm echt das Kotzen auf Arbeit. Wir Mitarbeiter müssen uns boostern lassen, sonst Kündigung, während unsere werten Klienten alle nicht geschäftsfähig sind und ihre rechtlichen Vertreter - meist die Eltern - lustig entscheiden können, dass ihr 55 jähriger Sohn nicht geimpft werden soll, weil er seinen Autismus ja bestimmt durch eine Impfung im Kindesalter bekommen hat.
Nur noch absurd das Ganze xD

Verweigert ein rechtlicher Betreuer oder Vorsorgebevollmächtigter im Rahmen seiner gesetzlich definierten Aufgaben die Einwilligung in die Impfung, obwohl nach ärztlicher Einschätzung ohne die Impfung die begründete Gefahr besteht, dass die betreute Person stirbt oder einen gesundheitlichen Schaden erleidet, bedarf die Nichteinwilligung der gerichtlichen Genehmigung nach § 1904 Abs. 2 BGB.

Daraus ergibt sich, wenn der Betreuer (im gesetzl. Sinne) zu der Einschätzung gelangt, dass
a) keine begründete Gefahr besteht, dass der Bewohner ohne die Impfung einen gesundheitlichen Schaden erleidet oder
b) das medizinische Risiko der Impfung im konkreten Fall das Risiko einer COVID-19-Erkrankung überwiegt, so muss dies durch den behandelnden Arzt entsprechend attestiert werden (im Gerichtsverfahren wird ein amtlich bestellter Arzt als Gutachter eingesetzt).

Mit diesem Attest muss sich der gesetzliche Vertreter im zweiten Schritt an das zuständige Betreuungsgericht wenden und die Genehmigung der Nichteinwilligung im Sinne des § 1904 Abs. 2 BGB beantragen.

--> 7/7 Fällen bisher bei uns gescheitert. Führte zur Impfung der Bewohner und in 5 von 7 Fällen zum Entzug der gesetzl. Vertretung (wirkliche Querdenker-Hardliner). Persönliche Meinungen der gesetzl. Vertretung spielen hier keine Rolle.

Das paradoxe an der einrichtungsbezogenen Impflicht ist, dass die Klienten in diesem Kontext (unmittelbarer Lebensort) zwar geschützter sind - nicht jedoch wenn sie am gesellschaftlichem Leben außerhalb teilnehmen. Integration, Teilhabe und Inklusion sind somit während der Pandemie erschwert bis nicht möglich. Die vulnerablen Gruppen sind "geschützt aber isoliert" - somit im Widerspruch zur UN Behindertenrechtskonvention.


Antwort
Zitat
stefeu
Joined: 10.01.2007

Original von meistermieses

Original von stefeu
Ja und nu? Wurde dir deswegen schonmal vorgeworfen AfD-Sympathisant zu sein?

Nicht ich, aber diesen Vorwurf hat es natürlich gegeben: "Der Generalsekretär der Bundes-SPD Lars Klingbeil, warf der CDU vor, sich in Sachsen-Anhalt mit der „offen rechtsextremen Landes-AfD“ zu verbünden." Link Text...

Das bestreitet ja auch keiner. Dabei geht es aber um den Dammbruch, dass nicht eine demokratiefeindliche und rechtsradikale Partei das Zünglein an der Waage ist.

Dachte du hättest von Privatpersonen, wie du es zum Beispiel bist, gesprochen.


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Zitat
nbchiller
Joined: 05.03.2010

Die Truckfahrer-Demo in Kanada.

:milord:

Trudeaus Spin.

:yaoming:

Spoiler

Bin schockiert, dass er nur erzählt, dass dort Obdachlosen Essen geklaut wird. Dass die Nazidemonstranten Robben kloppen und Babykatzen häuten, hat er völlig außen vor gelassen!


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Zitat
ThePope111
Joined: 21.05.2007

Trudeau war vorher schon nicht ganz bei Trost, der Mann sagt andauernd das Eine und macht dann das Andere.


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Zitat
p00s88
Joined: 08.09.2007

Man sieht doch genau, wie die da den Obdachlosen das Essen wegnehmen :coolface:


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Zitat
Chewie
Joined: 02.09.2007

Original von ThePope111
Trudeau war vorher schon nicht ganz bei Trost, der Mann sagt andauernd das Eine und macht dann das Andere.

Du definierst Politiker sehr treffend.


Antwort
Zitat
ThePope111
Joined: 21.05.2007

Original von Chewie

Original von ThePope111
Trudeau war vorher schon nicht ganz bei Trost, der Mann sagt andauernd das Eine und macht dann das Andere.

Du definierst Politiker sehr treffend.

Ich widerspreche nicht.


Antwort
Zitat