Ich denke mal, wenn es keine Impfempfehlung gibt, wird es schwerer für Lauterbach zu sagen: "ab jetzt gelten nurnoch die Omikrongeimpften als Geimpfte"
Hm. Das würde doch eher mit dem Zeitpunkt der letzten Impfung zusammenhängen als mit dem Impfstoff.
Im Winter soll man ja schon nach 3 Monaten als nicht mehr geimpft gelten. Egal mit welchem Impfstoff.
Werden sicher viele machen, nachdem fast jeder 3, 4 fach geimpfte schon Corona mit Symptomen hatte. Sogar der Gesundheitsminister selbst
Original von josch2001
Hm. Das würde doch eher mit dem Zeitpunkt der letzten Impfung zusammenhängen als mit dem Impfstoff.
Im Winter soll man ja schon nach 3 Monaten als nicht mehr geimpft gelten. Egal mit welchem Impfstoff.
Ne bei dem Impfschutz nach Infektionsschutzgesetz verfällt da nichts. Wenn du drei Impfungen hast ist es egal wie lang die her sind.
Und BTW auch hier gilt ja 2 Impfungen +Infektion = ausreichender immunschutz
Das hat nichts mit dem Status bei 3G zu tun (was hoffentlich eh nicht mehr kommt)
Kann sich aber natürlich jederzeit ändern weil die Bundesregierung ermächtigt wurde, da jederzeit Intervalle und Zeitabstände zu setzen
Original von rmsds
Ich habe mal eine Frage an den Doktor hier:Lt. Lauterbach gilt man ja ab den 01. Okt. als "nicht immunisiert", wenn die letzte Impfung länger als 3. Monate zurück liegt, bzw. man in diesem Zeitraum nicht infiziert war.
Welche Auswirkungen hat das denn jetzt für einrichtungsbezogene Impfpflicht im Gesundheitswesen?Müssen sich nun wirklich alle Mitarbeiter den 2. Booster abholen, obwohl die Stiko nur eine Empfehlung ab 60 ausspricht?
Im IfSG habe ich dazu nichts gefunden.
So wie ich das verstanden habe, geht es dabei nicht um den Status Immunisierung, sondern darum, dass nur diejenigen mit letzter Impfung innerhalb 3 Monaten ins Restaurant ohne Maske dürfen. Es war keine Aufforderung zur Impfung alle 3 Monate.
Edit: ist btw für Restaurants absolut dämlich, wieder Ordnungsamt spielen zu dürfen
Original von josch2001
Original von GoodGrief
...
Ich bin sehr gespannt, wie sich die Stiko mit dem neuen omikron Impfstoff positioniert. Ich hoffe, dass es keine allgemeine impfempfehlung geben wird.Warum?
Oder meinst du eher Impfpflicht, die ist aber doch eh vom Tisch.
Der angepasste Impfstoff ist an omikron ba1 und 2 getestet validiert. Derzeit vorherrschend ist ba5, welches ein etwas anderes Seroprofil darstellt und damit nicht einfach die Ergebnisse übertragen werden können. Es wird dann interessant sein, wie sich die Stiko dazu stellt. Ich hoffe nicht, dass es eine allgemeine impfempfehlung für alle an 18 oder so geben wird. Denn die Stiko richtet sich wie immer an den individuellen Nutzen der Impfung. Und wohl auch zusätzlich auch an der Fürsorgepflicht in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Ich rechne mit und hoffe auf dann jährliche angepasste Impfungen für Risikogruppen gegen covid an den jeweilig zirkulierenden stamm (hatte ich auch schon irgendwann in 2020 hier geschrieben) ggf immer im Herbst zusammen mit Influenza.
Wie auch der Drosten schon lange sagt, ist das erreichen der sogenannten Schleimhautimmunität am besten mit mehren covid Infektionen zu erreichen und nicht mit mehreren Impfungen.
Original von GoodGrief
Original von rmsds
Ich habe mal eine Frage an den Doktor hier:Lt. Lauterbach gilt man ja ab den 01. Okt. als "nicht immunisiert", wenn die letzte Impfung länger als 3. Monate zurück liegt, bzw. man in diesem Zeitraum nicht infiziert war.
Welche Auswirkungen hat das denn jetzt für einrichtungsbezogene Impfpflicht im Gesundheitswesen?Müssen sich nun wirklich alle Mitarbeiter den 2. Booster abholen, obwohl die Stiko nur eine Empfehlung ab 60 ausspricht?
Im IfSG habe ich dazu nichts gefunden.So wie ich das verstanden habe, geht es dabei nicht um den Status Immunisierung, sondern darum, dass nur diejenigen mit letzter Impfung innerhalb 3 Monaten ins Restaurant ohne Maske dürfen. Es war keine Aufforderung zur Impfung alle 3 Monate.
Also ich hab hier jetzt eine Erläuterung zum neuen Paragraphen 22a gefunden.
Buschips hatte ja schon darauf hingewiesen, dass aktuell nur 2 Impfungen Pflicht waren. Ab dem 01. Okt müssen es dann aber 3 Impfungen (alternativ Infektion) sein?
Dann müssten sich ja doch wieder ein Haufen Mitarbeiter im Gesundheitswesen impfen lassen.
Also, ich hatte gerade gelesen, dass alleine in Bayern rd. 50.000 Mitarbeiter im Gesundheitswesen der Aufforderung, einen Impfnachweis vorzulegen, nicht nachgekommen sind.
Es gibt wohl geschätzt 200000 in der Pflege tätige Leute in Bayern
Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) ist Bayerns Stimme für die Pflege. Sie vertritt die Interessen der geschätzt rund 200.000 Pflegekräfte, die in Bayerns Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Diensten arbeiten.
Da kommen mir 50000 doch recht viel vor. Wer hat das denn behauptet?
Impfpflicht "nur sehr partiell durchgesetzt"
In vielen Bundesländern wurde die Impfpflicht bisher allerdings kaum oder gar nicht durchgesetzt. In Bayern blieben laut Gesundheitsministerium bis 1. Juli mehr als 50.000 Beschäftigte einen gültigen Impfnachweis schuldig. Bußgeldbescheide im Zusammenhang mit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht seien bis zum Stichtag aber keine erlassen worden.Der Chef der Krankenhausgesellschaft Gaß, verwies darauf, dass die Impfpflicht "nur sehr partiell durchgesetzt worden" sei. Solche Ungerechtigkeiten innerhalb Deutschlands seien nur schwer zu ertragen. Viele Arbeitgeber hätten auch signalisiert, dass sie auf nicht geimpfte Mitarbeiter nicht verzichten können.
Original von GoodGrief
Original von josch2001
Original von GoodGrief
...
Ich bin sehr gespannt, wie sich die Stiko mit dem neuen omikron Impfstoff positioniert. Ich hoffe, dass es keine allgemeine impfempfehlung geben wird.Warum?
Oder meinst du eher Impfpflicht, die ist aber doch eh vom Tisch.
Der angepasste Impfstoff ist an omikron ba1 und 2 getestet validiert. Derzeit vorherrschend ist ba5, welches ein etwas anderes Seroprofil darstellt und damit nicht einfach die Ergebnisse übertragen werden können. Es wird dann interessant sein, wie sich die Stiko dazu stellt. Ich hoffe nicht, dass es eine allgemeine impfempfehlung für alle an 18 oder so geben wird. Denn die Stiko richtet sich wie immer an den individuellen Nutzen der Impfung. Und wohl auch zusätzlich auch an der Fürsorgepflicht in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Ich rechne mit und hoffe auf dann jährliche angepasste Impfungen für Risikogruppen gegen covid an den jeweilig zirkulierenden stamm (hatte ich auch schon irgendwann in 2020 hier geschrieben) ggf immer im Herbst zusammen mit Influenza.
Wie auch der Drosten schon lange sagt, ist das erreichen der sogenannten Schleimhautimmunität am besten mit mehren covid Infektionen zu erreichen und nicht mit mehreren Impfungen.
Du meinst also eine allgemeine Empfehlung würde die Entwicklung für einen spezielleren Impfstoff für die Risikogruppen verhindern oder wie? Weil es für die Allgemeinheit zu lange dauert bis der Impfstoff zugelassen ist und er meistens nicht mehr ganz so aktuell ist?
Ansonsten wäre doch beides möglich, eine Empfehlung UND ein ständig angepasster Impfstoff, schließt sich ja erst mal nicht aus.
Gestern wurde in der Abendschau sinngemäß gesagt, dass der angepasste Impfstoff völlig überbewertet ist. Der Vorteil ist minimal. (ab Minute 03:18)
Und weiter (freie Interpretation): Die mrna-Technologie war ursprünglich mal als Individual-Medizin gedacht und wurde jetzt als Kollektiv-Medizin missbraucht.
Theoretisch bräuchten nur vulnerable Menschen einen eigenen für sich angepassten Impfstoff.
Berliner Abendschau 19.08.2022
Die Zeit, die es braucht, dass es denn Impfstoff für eine aktuelle Variante gibt, braucht es halt.
Eine allgemeine Empfehlung ändert an der Entwicklungszeit nichts, warum auch? Darum geht es mir nicht.
Ich habe oben gesagt, dass ich glaube und hoffe, dass es keine Empfehlung für alle zur Impfung von der STIKO geben wird, weil es für die Normalbebölkerung keinen Grund gibt, sich gegen die aktuelle Variante sich impfen zu lassen. Gilt ja auch für den 2. Booster derzeit. Für die Risikogruppen ist dies anders.
Den Zusammenhang habe ich eben nicht verstanden. Die Stiko empfiehlt doch nur, wenn auch ein Nutzen da ist.
Deswegen habe ich nach einem Grund gefragt, wieso du keine Empfehlung möchtest. Hab halt gedacht, dass die Entwicklung + Produktion für ein paar Milliarden länger dauert als nur für die Risikogruppen.
Natürlich wäre es sinnvoll wenn die Stiko nicht empfiehlt wenn es keinen Nutzen hat. Da das ja aber genau der Sinn der Stiko ist den Nutzen abzuwägen macht es doch keinen Sinn zu hoffen das keine Empfehlung kommt.
Entweder ist ein Nutzen vorhanden, dann macht auch eine Empfehlung Sinn, oder die Stiko ist nicht seriös oder inkompetent.
Die Befürchtung ist glaube ich, dass sich die STIKO dem politischen Druck aus dem Gesundheitsministerium beugt und das trotz dünner Datenlage freigibt.
Naja, das hat doch die Stiko gezeigt dass sie das nicht tut. Als es wirklich gebrannt hat und alle auf Zulassung gewartet haben. Sehe keinen Grund warum sie es jetzt machen sollte, wenn die Lage relativ entspannt ist.
Original von Penishaubize
Die Befürchtung ist glaube ich, dass sich die STIKO dem politischen Druck aus dem Gesundheitsministerium beugt
Original von josch2001
Naja, das hat doch die Stiko gezeigt dass sie das nicht tut.
Dann hör Dir an, was Prof. Dr. Andreas Radbruch von der Leopoldina und Prof. Dr. Chanasit dazu sagen. (Link oben, ab Minute 01:40)
Könnte ich machen. Ich kann mich aber auch einfach mal auf mein Gedächtnis verlassen und mich daran erinnern, dass die Stiko mit Mertens ziemlich unter Druck stand, wegen der Verzögerung durch die Zulassung. Allen voran durch Söder. Meine aber auch Spahn. Von Medien und Öffentlichkeit mal ganz zu schweigen.
Trotzdem haben sie sich Zeit gelassen mit den Empfehlungen. Oder lieg ich da falsch?
Warum sollten sie dann wenn der Druck am größten ist sich nicht/wenig davon beeinflussen lassen und jetzt wo gar kein Druck herrscht plötzlich einknicken?
Oder erklärt die Frage dein Video? Dann kannst ja auch Cliffs geben anstatt hier wieder mal nur krude Links zu verbreiten.
PS: Aber anhand der Votes sieht man ja schon wieder mit wem man hier diskutiert. Sinnlos eigentlich.