War ja auch lange skeptisch, aber ich gehe davon aus, dass sie es immerhin unter Kontrolle haben. Man muss das ja nur mit Deutschland vergleichen und hier sieht es mittlerweile ähnlich aus.
Ja, unter Kontrolle glaube ich auch. Das ist ja auch das Entscheidende. Aber der Verlauf ist schon seltsam, erst tausende Infizierte, dann plötzlich wieder Infektionen im zweistelligen Bereich, irgendwo zwischendrin dann einmalig wieder 500. Schon seltsam, irgendwie lässt mich das dann doch zweifeln.
In Deutschland zwar ähnlich, aber halt sehr gleichmäßig und imo deshalb sehr viel glaubwürdiger.
Und man darf nicht vergessen, China ist ein Milliardenvolk. Dann von jetzt auf gleich so niedrige Werte ohne irgendwo mal einen Ausbruchsherd? Schon irgendwie unrealistisch.
Vor gut einem Monat hat Israel mit der Öffnung seiner Schulen begonnen, auch unter dem Druck der wirtschaftlichen Nöte in der Coronakrise. Doch fast 130 Schulen und Kindergärten mussten nun wieder geschlossen werden - angesichts eines kontinuierlichen Neuanstiegs von Corona-Infektionen seit Ende Mai. Während zu Beginn der Krise vor allem Altersheime betroffen waren, zeichnen sich nun die Schulen als neue Infektionsherde ab.
Original von AyCaramba44
War ja auch lange skeptisch, aber ich gehe davon aus, dass sie es immerhin unter Kontrolle haben. Man muss das ja nur mit Deutschland vergleichen und hier sieht es mittlerweile ähnlich aus.
China ist aber halt nicht Deutschland. Denke die Wahrscheinlichkeit, dass deren Zahlen stimmen, tendiert gegen Null. Ohne dass ich es weiß. Aber China?
Original von lechef10
https://www.handelsblatt.com/politik/international/bildungspolitik-schulen-werden-in-israel-zu-corona-infektionsherden/25894570.html?ticket=ST-1547695-GYsr0Q4YB4AeIKTNbtGd-ap1Vor gut einem Monat hat Israel mit der Öffnung seiner Schulen begonnen, auch unter dem Druck der wirtschaftlichen Nöte in der Coronakrise. Doch fast 130 Schulen und Kindergärten mussten nun wieder geschlossen werden - angesichts eines kontinuierlichen Neuanstiegs von Corona-Infektionen seit Ende Mai. Während zu Beginn der Krise vor allem Altersheime betroffen waren, zeichnen sich nun die Schulen als neue Infektionsherde ab.
Dann hätte Drosten ja Recht mit seiner Studie, dass es keinen signifikanten Hinweis darauf gibt, dass Kinder weniger ansteckend sein als Erwachsener.
Kinder sind doch automatisch wenigrr ansteckend, wenn ihr Verlauf asymptomatisch ist. Wer weniger hustet wird weniger Leute anstecken (wenn alles andere gleich bleibt).
Original von wuerstchenwilli
Kinder sind doch automatisch wenigrr ansteckend, wenn ihr Verlauf asymptomatisch ist. Wer weniger hustet wird weniger Leute anstecken (wenn alles andere gleich bleibt).
Schon richtig, aber wer weniger hustet, bleibt auch seltener zu Hause.
21.26 Uhr: Bei 57 Prozent von fast 10.000 getesteten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Bergamo sind bei einem Test Antikörper gegen das Coronavirus nachgewiesen worden.
Wenn das so stimmen sollte, dann hat die Stadt Bergamo fast schon die Immunität erreicht und das Virus kann sich nicht mehr verbreiten. Selbst mit 100% Öffnung und ohne Maßnahmen wie Abstand halten. Das würde dann auch die Überlastung der Krankenhäuser erklären.
Auch müsste die Sterblichkeitsrate durch Corona enorm herabgesetzt werden. Bisher hatte man ja von Italien Schockzahlen.
Original von AyCaramba44
Auch müsste die Sterblichkeitsrate durch Corona enorm herabgesetzt werden. Bisher hatte man ja von Italien Schockzahlen.
Mh, das musst du mir mal genauer erklären. In Bergamo sind nunmal auch schon laut diesem Paper hier 0.58 % der Gesamtbevölkerung an Corona gestorben.
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.15.20067074v3
Dass knapp 60 % infiziert waren, ist also keine große Überraschung. Damit liegt die Sterblichkeit einer Corona-Infektion bei ca. 1 % und damit eher am oberen Ende dessen, was Experten hierfür bislang geschätzt haben.
Da waren für mich die bisher bekannten Daten von Streeck (<0.5 %, weiß gerade den genauen Wert nicht), die allerdings auf extrem wackligen Füßen standen, erheblich angenehmer...
Bergamo ist aber doch die Spitze des Eisbergs. Die Stadt kann man sicher nicht als Durchschnitt nehmen.
@StefanNRW
Die Sterblichkeitsrate von 0.3-0.6 ist bei bester gesundheitlicher Versorgung. Die war in Bergamo ja nicht mehr gegeben als die Welle außer Kontrolle war.
@würstchenwilli:
„Spitze vom Eisberg“ Deutschlehrer bist du nicht oder? :-) Ne ich glaube auch nicht dass Bergamo eine repräsentative Stichprobe ist. Sry fürs klugscheißen :*
Original von StefanNRW
Original von AyCaramba44
Auch müsste die Sterblichkeitsrate durch Corona enorm herabgesetzt werden. Bisher hatte man ja von Italien Schockzahlen.
Mh, das musst du mir mal genauer erklären. In Bergamo sind nunmal auch schon laut diesem Paper hier 0.58 % der Gesamtbevölkerung an Corona gestorben.
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.15.20067074v3Dass knapp 60 % infiziert waren, ist also keine große Überraschung. Damit liegt die Sterblichkeit einer Corona-Infektion bei ca. 1 % und damit eher am oberen Ende dessen, was Experten hierfür bislang geschätzt haben.
Da waren für mich die bisher bekannten Daten von Streeck (<0.5 %, weiß gerade den genauen Wert nicht), die allerdings auf extrem wackligen Füßen standen, erheblich angenehmer...
1) Bisher hat man gesagt, dass auf Grund der Ausnahmesituation und der Überlastung die Sterberate eben deutlich höher ist als die 0,5%. Wir waren da ja schon bei 3%+. Teilweise kamen Zahlen von 5-10%, als die Dunkelziffer nicht mit einbezogen wurde. Horror, Millionen Tote in Deutschland!
2) Wie kommst du auf eine Sterblichkeit von 1% bei 100%? Du kannst den Wert doch nicht einfach hochrechnen, wenn spätestens bei 2/3 eine Grundimmunität eintritt. Wenn die Sterblichkeit bei 1% liegt, dann würde die Sterblichkeit der Bevölkerung bei maximal 0,67% liegen. Danach würde das Virus sich nicht mehr verbreiten.
-> In Bergamo wo die Krankenhäuser massiv überlastet waren, wäre die Sterblichkeit also in etwa 0,67%, quasi der Maximalwert. Wenn man die bessere Krankenhaus-Situation in Deutschland sieht, dann wären wir eventuell auch überhaupt nicht eine Überlastungs-Situation gekommen. Die Werte von < 0,5 also sehr realistisch.
-> Dann ist die Frage, ob die strengen Maßnahmen wirklich notwendig waren. Auch die Behandlung und die Erfahrung wird ja besser. Bisher haben wir die Coronafolgen höher eingeschätzt als die Auswirkungen durch die Maßnahmen. Umso geringer aber Coronafolgen ausfallen, umso mehr fallen die Auswirkungen der Maßnahmen ins Gewicht, gerade wenn man Leuten wie Lauterbach glaubt, die sagen, dass wir noch lange uns einschränken müssen wegen Corona.
Bei der Sterblichkeitsrate bezieht man sich eigentlich immer auf die infizierten (sprich zu wie viel Prozent stirbt man, wenn man sich angesteckt hat) und nicht auf die Gesamtbevölkerung.
Der Konzertveranstalter Peter Schwenkow von der Deutschen Entertainment AG sieht in den Demo-Bildern ein Signal für mehr Öffnung. "Wir sollten jetzt zwei Wochen abwarten, welche Auswirkungen diese Demonstrationen auf das Infektionsgeschehen haben. Wenn nichts passiert, wird es höchste Zeit, dass wir spätestens ab Juli wieder in die Saison der Freiluftkonzerte starten"
Finde ich einen vernünftigen Vorschlag. Kann man sich quasi bei den Demonstranten bedanken, dass sie hier eingeständig eine Studie gestartet haben auf Basis derer man wieder Outdoorkonzerte stattfinden lassen könnte oder eben auch nicht.
Original von AyCaramba44
1) Bisher hat man gesagt, dass auf Grund der Ausnahmesituation und der Überlastung die Sterberate eben deutlich höher ist als die 0,5%. Wir waren da ja schon bei 3%+. Teilweise kamen Zahlen von 5-10%, als die Dunkelziffer nicht mit einbezogen wurde. Horror, Millionen Tote in Deutschland!2) Wie kommst du auf eine Sterblichkeit von 1% bei 100%? Du kannst den Wert doch nicht einfach hochrechnen, wenn spätestens bei 2/3 eine Grundimmunität eintritt. Wenn die Sterblichkeit bei 1% liegt, dann würde die Sterblichkeit der Bevölkerung bei maximal 0,67% liegen. Danach würde das Virus sich nicht mehr verbreiten.
1. Niemand hat jemals gesagt, dass die Sterberate bei 3%+ oder gar 5-10% liegt, da jedem bewusst war, dass es eine Dunkelziffer gibt. Viel mehr ging man sehr früh von ~0.5% aus. Dass die Sterblichkeit hier bei 1% liegt, ist schon überraschend, und legt schon fast den Schluss zu, dass zu viele Todesfälle als Coronafälle gezählt worden sind.
2. So berechnet man die Sterblichkeit nicht.
Original von topspit
Finde ich einen vernünftigen Vorschlag. Kann man sich quasi bei den Demonstranten bedanken, dass sie hier eingeständig eine Studie gestartet haben auf Basis derer man wieder Outdoorkonzerte stattfinden lassen könnte oder eben auch nicht.
Ich würd nicht damit rechnen. Wir leben hier in Deutschland.
Original von topspit
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/lauterbach-nennt-demos-sargnagel-fuer-corona-regeln-a-9ef61ce4-c23c-4ab7-bae7-c63204a0ef7dDer Konzertveranstalter Peter Schwenkow von der Deutschen Entertainment AG sieht in den Demo-Bildern ein Signal für mehr Öffnung. "Wir sollten jetzt zwei Wochen abwarten, welche Auswirkungen diese Demonstrationen auf das Infektionsgeschehen haben. Wenn nichts passiert, wird es höchste Zeit, dass wir spätestens ab Juli wieder in die Saison der Freiluftkonzerte starten"
Finde ich einen vernünftigen Vorschlag. Kann man sich quasi bei den Demonstranten bedanken, dass sie hier eingeständig eine Studie gestartet haben auf Basis derer man wieder Outdoorkonzerte stattfinden lassen könnte oder eben auch nicht.
freiluftkonzerte sind bekanntermaßen auch eine der absolut wichtigsten und überlebensnotwendigsten aktivitäten
Original von DarkZonk
Original von topspit
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/lauterbach-nennt-demos-sargnagel-fuer-corona-regeln-a-9ef61ce4-c23c-4ab7-bae7-c63204a0ef7dDer Konzertveranstalter Peter Schwenkow von der Deutschen Entertainment AG sieht in den Demo-Bildern ein Signal für mehr Öffnung. "Wir sollten jetzt zwei Wochen abwarten, welche Auswirkungen diese Demonstrationen auf das Infektionsgeschehen haben. Wenn nichts passiert, wird es höchste Zeit, dass wir spätestens ab Juli wieder in die Saison der Freiluftkonzerte starten"
Finde ich einen vernünftigen Vorschlag. Kann man sich quasi bei den Demonstranten bedanken, dass sie hier eingeständig eine Studie gestartet haben auf Basis derer man wieder Outdoorkonzerte stattfinden lassen könnte oder eben auch nicht.
freiluftkonzerte sind bekanntermaßen auch eine der absolut wichtigsten und überlebensnotwendigsten aktivitäten
Restaurants sind auch nicht überlebensnotwendig und die sind sogar "drin".
Hier geht's darum unter Abwägung von Risiken ALLE Wirtschaftssektoren wieder nach und nach wieder hochzufahren. An Outdoor-Konzerten hängen sicher auch viele Jobs.
Original von HijackerStar
Original von topspit
Finde ich einen vernünftigen Vorschlag. Kann man sich quasi bei den Demonstranten bedanken, dass sie hier eingeständig eine Studie gestartet haben auf Basis derer man wieder Outdoorkonzerte stattfinden lassen könnte oder eben auch nicht.Ich würd nicht damit rechnen. Wir leben hier in Deutschland.
Warum so destruktiv?
Edit1:
Sorry für Doppelpost. Hätte ich in einen packen sollen.