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Quentin73
Beigetreten: 23.09.2005

Original von Jackknife398

Original von Quentin73
Du sprichst hier über ein Virus was in nicht mal einem Jahr über 1 mio. Menschen weltweit getötet hat und von einer weiteren Krankheit die wie so viele Krankheiten zum Tode führen kann, das finde ich etwas zu sehr verharmlosend.

1 Million von ~7 Millarden, das sind 0.00014285714%, selbst eine Dunkelziffer von 100% ist da noch extrem gering. Jedes Jahr sterben 1,35 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen, gehst du deswegen jetzt nicht mehr auf die Straße? Ich bin auch 40 Jahre, Übergewichtig und ernähre mich nicht gesund, man könnte mich also auch zur Risikogruppe zählen.

jo, 1.35 mio bei Verkehrsunfällen. ich bin beruflich als Fahrer tätig und fahre im Monat ca. 8k km. allerdings fahre ich relativ vorsichtig, umsichtig und vorrausschauend. mehr kann ich nicht tun. Man muss auch die Dummheit und Rücksichtslosigkeit der anderen Verkehrsteilnehmer mit einkalkulieren, davor ist man nie sicher.

Eine 100% sicherheit wird es, egal wo, nie geben, man kann aber was tun um sich zu schützen, ob im Straßenverkehr oder auch beim Kampf gegen Corona.

3 Euro ins Phrasenschwein. :f_drink:


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Zitat
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

Original von Quentin73
allerdings fahre ich relativ vorsichtig, umsichtig und vorrausschauend. mehr kann ich nicht tun.

und da haben wir es doch. Wenn du also Angst vor Corona hast bleib zuhause, lebe vorsichtig, umsichtig und vorrausschauend. Aber der Staat sagt dir halt nicht das du jetzt von heute auf morgen dein Auto stehen lassen musst, weil plötzlich Millionen von neuen Fahranfängern auf den Straßen rumfahren. Und bevor alle kommen und sagen "das kann man nicht vergleichen, vor Verkehrsunfällen kann ich mich schützen weil ich ja selber fahre", schützt euch mal gegen den LKW, dessen unterbezahlter Fahrer einem am Stauende drauffährt, weil er wegen Termindruck 12 Stunden schon nicht mehr geschlafen hat.


Antwort
Zitat
Quentin73
Beigetreten: 23.09.2005

Original von Jackknife398

Original von Quentin73
allerdings fahre ich relativ vorsichtig, umsichtig und vorrausschauend. mehr kann ich nicht tun.

und da haben wir es doch. Wenn du also Angst vor Corona hast bleib zuhause, lebe vorsichtig, umsichtig und vorrausschauend. Aber der Staat sagt dir halt nicht das du jetzt von heute auf morgen dein Auto stehen lassen musst, weil plötzlich Millionen von neuen Fahranfängern auf den Straßen rumfahren. Und bevor alle kommen und sagen "das kann man nicht vergleichen, vor Verkehrsunfällen kann ich mich schützen weil ich ja selber fahre", schützt euch mal gegen den LKW, dessen unterbezahlter Fahrer einem am Stauende drauffährt, weil er wegen Termindruck 12 Stunden schon nicht mehr geschlafen hat oder drölf Promille hat.

jo das sind die extremszenarien, die mir öfter im Kopf rumgehen wenn ich unterwegs bin, oder irgendwelche Geisterfahrer die als Selbstmörder gerade unterwegs sind und noch paar Leute mitnehmen wollen ins Jenseits.

Wie gesagt, das sind Extremfälle. Ich kann nicht mehr tun, als gut Auto zu fahren.


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Zitat
hschuster
Beigetreten: 26.09.2014

Original von Jackknife398

Original von Quentin73
allerdings fahre ich relativ vorsichtig, umsichtig und vorrausschauend. mehr kann ich nicht tun.

und da haben wir es doch. Wenn du also Angst vor Corona hast bleib zuhause, lebe vorsichtig, umsichtig und vorrausschauend. Aber der Staat sagt dir halt nicht das du jetzt von heute auf morgen dein Auto stehen lassen musst, weil plötzlich Millionen von neuen Fahranfängern auf den Straßen rumfahren. Und bevor alle kommen und sagen "das kann man nicht vergleichen, vor Verkehrsunfällen kann ich mich schützen weil ich ja selber fahre", schützt euch mal gegen den LKW, dessen unterbezahlter Fahrer einem am Stauende drauffährt, weil er wegen Termindruck 12 Stunden schon nicht mehr geschlafen hat.

nicht wirklich reicht dies, denn man kann auch ne Andere Krankheit erhalten zumindest im gehobenen Alter. Und was ist wenn das Gesundheitssystem überlastet ist? Richtig es kann dann passieren, dass jemand stirbt an einer Krankheit an der er vermutlich niemals verstorben wäre und es trotzdem alles richtig gemacht, nur weil einfach zu viele Coronainfizierte Behandlung benötigt haben.


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GoodGrief
Beigetreten: 12.07.2011

Original von lostsoul

Original von GoodGrief
Wir haben das Glück, dass wir in unseren 3 "kleineren Häusern" von jeweils ~260 Betten im eigenen Labor ein großes PCR-Labor haben, d.h. Testergebnis innerhalb von 24h, oft viel schneller. Abstriche von Mitarbeitern werden hier auch durchgeführt. Die Abstriche müssen nicht in ein Fremdlabor geschickt werden.

Wenn ein Mitarbeiter an Covid erkrankt, oder sich herausstellt, dieser war Covidpositiv zur Arbeit erschienen - natürlich ohne es wissen - dann wird innerhäuslich eine Kontaktnachverfolgung gemacht und 4 Tage nach Erstkontakt jeder der Kontaktpersonen (auch incl. Pat.) getestet. Alle Covidpositiven werden dann nach Hause geschickt. Falls sich dann in der Testserie nach den 4 Tagen weitere positive finden, wird das ganze konsequent wiederholt. Aber kein asymptomatischer Kontakt wird in Quarantäne geschickt. Dies ist so mit dem Gesundheitsamt besprochen und wird so mitgetragen. Das funktioniert so, ist aber woanders anscheinend nicht Standard.

Ich meine, es wäre unabdingbar, regelmäßig, z.B. alle 2 Wochen oder so in Pflegeheimen, Krankenhäusern den Betrieb komplett zu testen. Die Antigenschnellteste mit Ergebnis nach 2h gibt es ja nun, aber für Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeheime offensichlich viel zu wenig, da sie u.a. von Schlachtbetrieben aber wohl nicht nur meistbietend aufgekauft werden.

Freundin arbeitet in der Uni Klinik Köln, im Herzkatheter also mit Menschen die sowieso schon sehr krank sind, operiert wird hier am Herzen, also in einer OP.

Getestet werden die alle nicht, nur auf Verdacht. Und dort ist Labor und Testzentrum.Die wollen ja garnicht, dass sie nimmer arbeiten können, wegen Quarantäne

Die ganzen aufwändigen Tests, die wir für unsere Mitarbeitschaft durchführen, z.B. auch Antikörpertests im Sommer für alle Beschäftigten, gehen "aufs haus". Das will und vor allen Dingen kann sich ein Krankenhaus nicht leisten. Mir ist klar, dass dies trotzdem oft sinnvoll wäre. Bisher sind die meisten Häuser mit der bisherigen Strategie auch ganz gut gefahren. Es gab bisher nur wenige Komplettschliessungen von Abteilung oder Krankenhäusern in Deutschland. Covidausbrüche in Krankenhäusern gibt es und gab es, werden bisher aber noch einigermaßen frühzeitig abgefangen. Nur wird bei den derzeitigen Ansteckungszahlen wahrscheinlich eine andere Strategie notwendig werden und diese Kosten sollten nicht die Krankenhäuser selbst tragen müssen.


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Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

Original von hschuster

Original von Jackknife398

Original von Quentin73
allerdings fahre ich relativ vorsichtig, umsichtig und vorrausschauend. mehr kann ich nicht tun.

und da haben wir es doch. Wenn du also Angst vor Corona hast bleib zuhause, lebe vorsichtig, umsichtig und vorrausschauend. Aber der Staat sagt dir halt nicht das du jetzt von heute auf morgen dein Auto stehen lassen musst, weil plötzlich Millionen von neuen Fahranfängern auf den Straßen rumfahren. Und bevor alle kommen und sagen "das kann man nicht vergleichen, vor Verkehrsunfällen kann ich mich schützen weil ich ja selber fahre", schützt euch mal gegen den LKW, dessen unterbezahlter Fahrer einem am Stauende drauffährt, weil er wegen Termindruck 12 Stunden schon nicht mehr geschlafen hat.

nicht wirklich reicht dies, denn man kann auch ne Andere Krankheit erhalten zumindest im gehobenen Alter. Und was ist wenn das Gesundheitssystem überlastet ist? Richtig es kann dann passieren, dass jemand stirbt an einer Krankheit an der er vermutlich niemals verstorben wäre und es trotzdem alles richtig gemacht, nur weil einfach zu viele Coronainfizierte Behandlung benötigt haben.

Genau deswegen hab ich ja am Anfang geschrieben, das wir das Geld, was jetzt für Betriebe ausgegeben wird die keine Umsätze mehr machen, lieber in unser Gesundheitssystem stecken um genau das durch Ausbau von Krankenhäuser, Bezuschussung von Pflegeheimen ect. zu verhindern. Dazu gehört auch jetzt vielleicht irgendwelche Provisorischen Bauten als Notlazarett einzurichten, bis wir die Kapazität in den eigentlichen Krankenhäusern erreicht haben.


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ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

keine Ahnung machen aber Sinn die Zahlen, GoodGrief schrieb ja auch:

Auf den Intensivstation befinden sich alle Altersgruppen, aber bei den Älteren die "fitten" Alten! Das darf man bei den ganzen Diskussionen nicht vergessen, ohne dass ich schon wieder die unsäglich Diskussion beginnen möchte, es sterben die, die sowieso bald gestorben wären.


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Zitat
hschuster
Beigetreten: 26.09.2014

Original von Jackknife398

Original von hschuster

Original von Jackknife398

Original von Quentin73
allerdings fahre ich relativ vorsichtig, umsichtig und vorrausschauend. mehr kann ich nicht tun.

und da haben wir es doch. Wenn du also Angst vor Corona hast bleib zuhause, lebe vorsichtig, umsichtig und vorrausschauend. Aber der Staat sagt dir halt nicht das du jetzt von heute auf morgen dein Auto stehen lassen musst, weil plötzlich Millionen von neuen Fahranfängern auf den Straßen rumfahren. Und bevor alle kommen und sagen "das kann man nicht vergleichen, vor Verkehrsunfällen kann ich mich schützen weil ich ja selber fahre", schützt euch mal gegen den LKW, dessen unterbezahlter Fahrer einem am Stauende drauffährt, weil er wegen Termindruck 12 Stunden schon nicht mehr geschlafen hat.

nicht wirklich reicht dies, denn man kann auch ne Andere Krankheit erhalten zumindest im gehobenen Alter. Und was ist wenn das Gesundheitssystem überlastet ist? Richtig es kann dann passieren, dass jemand stirbt an einer Krankheit an der er vermutlich niemals verstorben wäre und es trotzdem alles richtig gemacht, nur weil einfach zu viele Coronainfizierte Behandlung benötigt haben.

Genau deswegen hab ich ja am Anfang geschrieben, das wir das Geld, was jetzt für Betriebe ausgegeben wird die keine Umsätze mehr machen, lieber in unser Gesundheitssystem stecken um genau das durch Ausbau von Krankenhäuser, Bezuschussung von Pflegeheimen ect. zu verhindern. Dazu gehört auch jetzt vielleicht irgendwelche Provisorischen Bauten als Notlazarett einzurichten, bis wir die Kapazität in den eigentlichen Krankenhäusern erreicht haben.

dann hast du aber immer noch das problem mit den Kapazitäten der qualifizierten Pflegekräfte, denn diese wirst du nicht aus dem Boden stampfen können genauso wie die Notlazarete.


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GoBackToGo
Beigetreten: 29.09.2007

Original von HijackerStar
Hätte gern auf Arbeit auch nur maximal zwei erlaubte Haushalte.
Wieso muss ich privat auf ausgesuchte Personen, denen ich vertraue, auch was den Gesundheitszustand anbelangt, verzichten aber mich auf Arbeit mit einer unbegrenzten Anzahl von Vögeln einlassen?

wie kann so etwas derart viele upvotes bekommen? was für einen wert hat denn dein vertrauen (lol) in den gesundheitszustand einer person, wenn die krankheit schon präsymptomatisch ansteckend ist?


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Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Mich hat gewundert dass auf der PK niemand gefragt hat was man denn macht, wenn Ende November die Zahlen noch immer ähnlich hoch sind wie jetzt.


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hschuster
Beigetreten: 26.09.2014

Original von Wody
Mich hat gewundert dass auf der PK niemand gefragt hat was man denn macht, wenn Ende November die Zahlen noch immer ähnlich hoch sind wie jetzt.

in England sind die ziemlich weit mit einem Impfstoff wie man schon bspw. auf tagesschau lesen konnte, ggf. hat man dann genügend Mittel um zumindest die Hochrisiko Patienten zu impfen. Ansonsten bleibt wohl nur der vollständige Shutdown.
Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass man diese Frage einfach nicht stellen durfte :coolface:


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Armin Laschet haben Betreiber von Fitnessstudios in Nordrhein-Westfalen Protest gegen eine Schließung ihrer Einrichtungen angemeldet. „Hierbei handelt es sich genau um das falsche Signal und eine unzumutbare Benachteiligung von Menschen, die ganz bewusst und gerade jetzt ihre Immunabwehr stärken wollen und sollen“, heißt es in dem Verbandsschreiben.

Die Lage in Fitnessstudios sehen Experten differenziert: Die Aerosol-Belastung sei in Umkleiden, in kleinen Räumen oder Bereichen, wo schlecht gelüftet werden kann, recht hoch, so der Sportwissenschaftler Michael Despeghel im Interview mit „Spot on News“. Allerdings seien die Trainingsflächen in den Studios oftmals so angelegt, dass eine „Querlüftung“ möglich ist. Das ist laut Despeghel auch „zwingend notwendig, um die Aerosole zu vertreiben“. Trage man beim Training selbst jedoch eine Maske, sei man ähnlich geschützt wie in einem Baumarkt oder in einem Einkaufszentrum.

Ich sehe das genau so. Meinetwegen Umkleiden schließen und Maskenpflicht. Ich würde halt trotzdem das Angebot 3-4 mal die Woche nutzen. Das ist doch eine vernünftige Maßnahme, die auch verhältnismäßig ist. Wo ist denn dabei das Problem?


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Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Gabs denn eigentlich schon Hot spots in Fitness Studios?
Oder mit welcher Begründung werden Fitnessstudios geschlossen?
Ich mein ist doch nirgends leichter zurück zu führen als bei gyms, da dort ja jeder mit seinem richtigen namen eingecheckt wird


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lokalmatador123
Beigetreten: 26.10.2008

Original von Wody
Mich hat gewundert dass auf der PK niemand gefragt hat was man denn macht, wenn Ende November die Zahlen noch immer ähnlich hoch sind wie jetzt.

Dann kann man immerhin einiges als Pandemietreiber ausschließen. Ich bezweifle allerdings, dass das der Fall sein wird.


Antwort
Zitat
Carty
Beigetreten: 17.05.2006

Original von meistermieses
Mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Armin Laschet haben Betreiber von Fitnessstudios in Nordrhein-Westfalen Protest gegen eine Schließung ihrer Einrichtungen angemeldet. „Hierbei handelt es sich genau um das falsche Signal und eine unzumutbare Benachteiligung von Menschen, die ganz bewusst und gerade jetzt ihre Immunabwehr stärken wollen und sollen“, heißt es in dem Verbandsschreiben.

Immer dieser offene Brief scheiß...das hat noch nie was gebracht und wird es auch nicht...einzig was hilft, wäre vor Gericht ziehen und nicht so ein Kack da!


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Siedepunkt
Beigetreten: 08.10.2008

Original von Palmero92
wahnsinn, und wieder komplett am Parlament vorbei

Warum sollte der Bundestag beteiligt werden?

Zum einen wurden heute keine gesetzliche Norm verabschiedet, sondern nur eine unverbindliche Rahmenvereinbarung der Länder. Zum Anderen wäre dr Bundestag mangels Gesetzgebungskompetenz auch nicht.

Ob die jeweilige Bundsländer die Länderparlamente involvieren, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wenn die entsprechenden Verordnungen oder Gesetze verabschiedet werden.


Antwort
Zitat
Quentin73
Beigetreten: 23.09.2005

Original von katharz
Gabs denn eigentlich schon Hot spots in Fitness Studios?
Oder mit welcher Begründung werden Fitnessstudios geschlossen?
Ich mein ist doch nirgends leichter zurück zu führen als bei gyms, da dort ja jeder mit seinem richtigen namen eingecheckt wird

das ist ja das Problem, es ist nicht mehr nachvollziehbar wo die Hotspots sind und wer sich wo angesteckt hat. Der Käse ist gegessen. Nicht das ich es gutheissen würde die FS zu schliessen.


Antwort
Zitat
Tombery
Beigetreten: 06.12.2006

Original von GoBackToGo

Original von HijackerStar
Hätte gern auf Arbeit auch nur maximal zwei erlaubte Haushalte.
Wieso muss ich privat auf ausgesuchte Personen, denen ich vertraue, auch was den Gesundheitszustand anbelangt, verzichten aber mich auf Arbeit mit einer unbegrenzten Anzahl von Vögeln einlassen?

wie kann so etwas derart viele upvotes bekommen? was für einen wert hat denn dein vertrauen (lol) in den gesundheitszustand einer person, wenn die krankheit schon präsymptomatisch ansteckend ist?

Einen sehr hohen Wert? Wenn die Leute in meinem Freundeskreis die Situation verstehen, Abstand halten, dort wo es nötig ist Masken tragen, oft auch FFP2, Bars und Partys meiden etc., dann hab ich da massiv geringere Chancen mich anzustecken und das Wort Vertrauen ist dann auch nicht mehr so weit her geholt. Garantien hast du obv. keine.
Muss ich dagegen mit Fremden den ganzen Tag chillen, von denen die hälfte vllt "Querdenker" sind und auf alles scheißen und sich auch so benehmen, sieht das schon ganz anders aus.


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Palmero92
Beigetreten: 23.05.2010

Original von Siedepunkt

Original von Palmero92
wahnsinn, und wieder komplett am Parlament vorbei

Warum sollte der Bundestag beteiligt werden?

Zum einen wurden heute keine gesetzliche Norm verabschiedet, sondern nur eine unverbindliche Rahmenvereinbarung der Länder. Zum Anderen wäre dr Bundestag mangels Gesetzgebungskompetenz auch nicht.

Ob die jeweilige Bundsländer die Länderparlamente involvieren, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wenn die entsprechenden Verordnungen oder Gesetze verabschiedet werden.

(kenn mich nicht aus, aber...)

Imo sind das 2 Fragen: a) Kompetenzen zur Pandemiebekämpfung auf Länderebene oder Bundesebene? b) Vorgabe der Leitlinie durch das regierende Kabinett oder die entsprechenden Parlamente? Bzw. durch Verordnungen oder Gesetze?

Das geltende Infektionsschutzgesetz mag die Kompetenz den Ländern zuweisen, bei einer weltweiten Pandemie halte ich das aber für vollkommen unangemessen und als weit über den Rahmen hinausgehend, für was das Gesetz eigentlich gedacht ist. Und für ein Versagen der Politik (sei es gewollt oder nicht) in den letzten Monaten nichts zustande gebracht zu haben, wie man die politische Entscheidungsfindung im Winter (also jetzt) besser, integrativer machen könnte. Wie oft hat man in den letzten Monaten gehört "alle Seiten müssen mit eingebracht werden, breite Diskussionen geführt werden", etc, etc. Und jetzt sitzt wieder Merkel mit ihren Länderchefs zusammen... Das beantwortet für mich auch die zweite Frage: Die Realität: Verordnungen. Wünschenswert: Klare Gesetze durch einen parlamentarischen Prozess, immerhin sind das die gewählten Volksvertreter. Das Argument "Gefahr im Verzug" (afaik die Rechtfertigung für die aktuelle Handhabe) halte ich für vorgeschoben und es zieht einfach nicht mehr, ausser man gesteht sich eine unfassbare Naivität ein. Abgesehen davon: Dass das mit den Verordnungen nicht ganz so doll funktioniert sieht man allein daran, wie oft die Gerichte diese zuletzt gekippt haben. Ich mein, die Gerichte sagen ja nicht "oh, diese Verordnung kommt uns ein klein wenig überzogen vor, wir empfehlen aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse eher diese Maßnahme". Sondern: "Was ihr hier macht ist verfassungwidrig und ihr überschreitet gerade die Grenze eines unfassbar breiten Möglichkeitenraums, den wir euch im Rahmen der Pandemie zugestehen". Und das nicht in Einzelfällen sondern teilweise mit Urteilen in einem Land nach dem anderen. Und das bei Maßnahmen/Verordnungen, wo den Klägern im Nachhinein vielleicht Recht zugesprochen wird, aber sie in den allermeisten Fällen herzlich wenig davon haben. Dynamischer Prozess und so.


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