Könntest die Produkte auch einfach in den online Shops der Händler kaufen wenn es dir so wichtig ist.
Original von topspit
Könntest die Produkte auch einfach in den online Shops der Händler kaufen wenn es dir so wichtig ist.
Naja sind wir mal ehrlich wer macht das denn wenns alles auf einer Plattform gibt??
Ich geh doch nich auf den Online Shop vom Schuhladen geb da meine ganzen Daten ein... dann auf die Plattform vom Kleiderladen, geb da meine ganzen Daten ein... dann auf die Plattform vom Drogeriemarkt, geb da meine ganzen Daten ein... dann aktzeptiert der eine nur Kreditkarte der nächste macht nur Vorkasse und der dritte Paypal.
Merkste selber ne
Dass du das nicht machst, wundert mich nicht. ![]()
Aber wenn es jemandem wichtig ist und er eh schon bewusst konsumiert hat, ist das natürlich ne Option.
Einzelhandel hat doch schon längst ausgedient...
Geringe Auswahl an Produkten, oftmals muss auch erst bestellt werden. Was zur Folge hat das ich dann erstmal von Laden zu Laden rennen kann bis ich das passende gefunden habe.
Beratung? Naja wenns darum geht einem eine Finanzierung oder Versicherung zum Artikel anzudrehen vielleicht.
Kulanz ? Fehlanzeige... bisher nur schlechte erfahrungen gemacht
Dazu kommt noch das bei mir in der nächstgelegenen Stadt fürs Parken selten was unter 1,5€ die Stunde geht und die Politesse schon hinterm Gebüsch lauert und nur darauf wartet bis jemand 1 Minute überzieht.
Außerdem das ständige angeschnorre in der Innenstadt oder unpassendes "Clientel".
Ich kaufe seit Jahren schon so gut wie alles online. Nicht nur bei Amazon. Auch bei kleineren Läden die halt onlineshops haben.
Der Einzelhandel braucht sich im großen und ganzen nicht beschweren, war alles abzusehen das es immer mehr richtung Onlinehandel geht.
Wer einzig und allein am Ladengeschäft festhält wird früher oder später sowieso verschwinden und Dönerbude oder shishabar nr x platz machen
Bislang habe ich Amazon gemieden wenn möglich, aus Solidarität zum deutschen Einzelhandel und Ablehnung des Geschäftsmodells.
Und jetzt scheißt er drauf und warum? Weil die Politik den nicht lebensnotwendige Einzelhandel schließt. Was kann denn jetzt der Einzelhandel dafür dak113?
Wie im Kindergarten: "Tom hat mir den Bagger weggenommen und deswegen zieh jetzt Luisa an den Haaren"
Also ich kann nur für mich sprechen und da auch nur in einer bestimmten Sparte, aber was eines meiner Hobbies - Angeln - angeht, fühle ich mich halt auch vom Einzelhandel verarscht.
Es wird ja nicht so kalkuliert dass man ausrechnet, ab wann Kosten gedeckt sind und dann kommt Menge X auf den Preis, womit der Händler leben kann und was sein Gewinn ist.
Stattdessen wird mit ganz spitzem Bleistift kalkuliert was der Kunde gerade noch so bereit ist zu zahlen, um das Maximum herauszuholen. Kann man ja machen, ist okay. Dann braucht man sich aber nicht beschweren, wenn jemand anders daherkommt und das Geschäftsmodell zerstört und noch "Dumpingpreise" brüllen.
Wenn ich bei Amazon nur 70-80 Prozent des Preises im Einzelhandel zahle und bei AliExpress für einige Produkte sogar nur 20-30 Prozent, dann muss man sich zwangsläufig fragen, wer da unsolidarisch ist und über Jahre gewesen ist. Bestimmt nicht der Kunde, der die gewaltige Diskrepanz bei den Preisen bemerkt und handelt. Zumal die ihr Zeug auch zum großen Teil aus Fernost bestellen - ist ja nicht so, dass das ganze Zeug hier hergestellt wird.
Original von ThePope111
Also ich kann nur für mich sprechen und da auch nur in einer bestimmten Sparte, aber was eines meiner Hobbies - Angeln - angeht, fühle ich mich halt auch vom Einzelhandel verarscht.
Es wird ja nicht so kalkuliert dass man ausrechnet, ab wann Kosten gedeckt sind und dann kommt Menge X auf den Preis, womit der Händler leben kann und was sein Gewinn ist.
Stattdessen wird mit ganz spitzem Bleistift kalkuliert was der Kunde gerade noch so bereit ist zu zahlen, um das Maximum herauszuholen. Kann man ja machen, ist okay. Dann braucht man sich aber nicht beschweren, wenn jemand anders daherkommt und das Geschäftsmodell zerstört und noch "Dumpingpreise" brüllen.
Wenn ich bei Amazon nur 70-80 Prozent des Preises im Einzelhandel zahle und bei AliExpress für einige Produkte sogar nur 20-30 Prozent, dann muss man sich zwangsläufig fragen, wer da unsolidarisch ist und über Jahre gewesen ist. Bestimmt nicht der Kunde, der die gewaltige Diskrepanz bei den preisen bemerkt und handelt. Zumal die ihr Zeug auch zum großen Teil aus Fernost bestellen - ist ja nicht so, dass das ganze Zeug hier hergestellt wird.
Sehe ich nicht so. Das ist kein Problem vom lokalen Angefachgeschäft, sondern generell eins in der Industrie. Ich weiß ja nicht was du so angelst, aber wenn du dir Preise von Markenwobblern oder auch nur Markengummifischen ansiehst, stellts dir die Haare auf. Online wie Offline. Natürlich sind sie aber Offline noch etwas frecher.
Amazon ist was Angeln angeht halt ein Ramschladen.
Meine jetzt nicht Wobbler oder so, aber Perlen, Bleie und anderes Kleinkram. Da ist es halt richtig frech, was Amazon und Einzelhandel verlangen.
Da hast Recht. Lange vorausplanen und die 1-3 Monate Lieferzeit bei Ali in Kauf nehmen.
Ja seitdem ich bei Saturn im Laden nicht mal ein scheiß DisplayPort Kabel sondern nur 87 verschiedene HDMI kriegen konnte, setz ich da auch keinen Fuß mehr rein.
Einzelhandel in Form dieser großen Läden die trotzdem nur alten scheiß zum doppelten Preis haben ist doch schon lange unnötig. Dafür braucht es keinen Lockdown.
Original von topspit
Bislang habe ich Amazon gemieden wenn möglich, aus Solidarität zum deutschen Einzelhandel und Ablehnung des Geschäftsmodells.
Und jetzt scheißt er drauf und warum? Weil die Politik den nicht lebensnotwendige Einzelhandel schließt. Was kann denn jetzt der Einzelhandel dafür dak113?
Wie im Kindergarten: "Tom hat mir den Bagger weggenommen und deswegen zieh jetzt Luisa an den Haaren"
Naja tatsächlich habe ich lange Zeit die Nachteile des Einzelhandels in Kauf genommen weil ich es schätze, wenn unsere Innenstädte noch eine gewisse Vielfalt bieten. Außerdem bin ich nicht damit einverstanden, dass Amazon keine Steuern sowie niedrige Löhne in D bezahlt und damit quasi auf Kosten der Allgemeinheit wächst.
Spätestens mit den Beschlüssen von gestern hat sich das mit der vielfältigen Innenstadt ohnehin erledigt. Und das Argument Steuern/Jobs wird auch immer schwächer, wenn mittlerweile innerhalb von Stunden politische Entscheidungen (ohne Parlament!) getroffen werden, die nicht nur tausende Jobs gefährden sondern auch zwei- bis dreistellige Milliardenlöcher in den Haushalt reißen.
Original von dak113
Außerdem bin ich nicht damit einverstanden, dass Amazon keine Steuern sowie niedrige Löhne in D bezahlt und damit quasi auf Kosten der Allgemeinheit wächst.
Das ist aber nicht das Problem von Amazon sondern wie so oft eines der Politik diese Schlupflöcher zu schließen.
Das Personal im Einzelhandel will dummerweise für seine Arbeit auch entlohnt werden. Die Mieten in der Innenstadt entsprechen auch nicht denen eines Lagers im Nirgendwo. Der Offline-Handel kann somit grundsätzlich nicht mit Online-Preisen mithalten, um kostendeckend zu arbeiten. Der reine Preisvergleich bringt deshalb gar nichts. Ob natürlich beratungsfreies Ramschsortiment zu Utopie-Preisen in Innenstädten angeboten werden muss, wird der Markt entscheiden.
Die frei gewordenen Flächen werden in Mietwohnungen umfunktioniert. In einigen Städten beginnt es schon. Ich wohne auch in einem ehemaligen Ladengeschäft.
Fragt sich ob das langfristig in eine Deurbanisierung mündet.
Wenn es weniger Geschäfte in der Innenstadt gibt, sei es wegen Onlinehandel, Homeoffice und dergleichen, dann wird es auch weniger Arbeitsplätze in der Innenstadt geben. Weniger Arbeitsplätze bedeuten weniger Notwendigkeit für große Innenstadtwohngebäude. Land und Kleinstädte werden attraktiver. Immobilienpreise in Metropolen entspannen sich.
Original von HijackerStar
Fragt sich ob das langfristig in eine Deurbanisierung mündet.
Wenn es weniger Geschäfte in der Innenstadt gibt, sei es wegen Onlinehandel, Homeoffice und dergleichen, dann wird es auch weniger Arbeitsplätze in der Innenstadt geben. Weniger Arbeitsplätze bedeuten weniger Notwendigkeit für große Innenstadtwohngebäude. Land und Kleinstädte werden attraktiver. Immobilienpreise in Metropolen entspannen sich.
Sprengt vielleicht das Thema, aber gibt ja noch genug andere Gründe in der Stadt oder sehr nahe zu wohnen:
- Schulen
- Sportangebote (Fußball mal ausgenommen, was gefühlt jedes Dorf anbietet)
- sonstige Freizeitangebot (Restaurant, Theater, ...)
Klar, könnte man dafür auch etwas außerhalb wohnen, aber da muss man schon sehr weit weg, aktuell um das preislich großartig zu merken.
Kann mir nicht vorstellen, dass die mögliche Aufgabe von Fußgängerzonen mit Geschäften daran großartig etwas ändern werden.
Von gestern auf heute gab es wieder 2,5% mehr Intensivpatienten, 1,8% Zuwachs an beatmeten. Die Anzahl der freien Betten ist auf 4167 gesunken, damit könnten wir im Laufe der kommenden Woche unter 4000 rutschen und damit nur noch 1/3 der freien Kapazitäten aus dem August. Schon heftig, wenn man sich das im Zeitverlauf anschaut ( https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen -> Aktuelle Lage -> Zeitreihen).
Ich verstehe langsam, was u.a. Prof. Drosten damit meinte, dass wir Glück hatten. Wenn uns Corona nicht erst Februar / März, sondern schon im Herbst 2019 erreicht hätte, wäre die Lage wesentlich komplizierter gewesen. Den Eindruck, dass die Politik in der Krise einen sehr guten Job gemacht hat, habe ich damit auch nicht mehr.
Allerdings habe ich die Situation auch falsch eingeschätzt und gedacht, dass das Abflachen der Kurve ab dem Frühjahr vor allem durch Maßnahmen und nicht auch stark durch die Jahreszeit kam. Wenngleich diverse Wissenschaftler da durchaus drauf hingewiesen haben. Retroperspektiv finde ich die Haltungen von u.a. Bhakdi und teilweise auch Streeck unverantwortlich. Wenn deren Rat befolgt worden wäre, ginge es uns jetzt noch schlechter. Auf die Bevölkerung als auch die Poltiik wird das aber dennoch einen Einfluß gehabt haben. Hat sich einer der beiden in den letzten Wochen eigentlich nochmal zu Wort gemeldet?
51:30
nida-rümelin über eine nachhaltige coronastrategie nach vorbild südkoreas. ein weiser mann!
Original von shaddiii
Von gestern auf heute gab es wieder 2,5% mehr Intensivpatienten, 1,8% Zuwachs an beatmeten. Die Anzahl der freien Betten ist auf 4167 gesunken, damit könnten wir im Laufe der kommenden Woche unter 4000 rutschen und damit nur noch 1/3 der freien Kapazitäten aus dem August. Schon heftig, wenn man sich das im Zeitverlauf anschaut ( https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen -> Aktuelle Lage -> Zeitreihen).Ich verstehe langsam, was u.a. Prof. Drosten damit meinte, dass wir Glück hatten. Wenn uns Corona nicht erst Februar / März, sondern schon im Herbst 2019 erreicht hätte, wäre die Lage wesentlich komplizierter gewesen. Den Eindruck, dass die Politik in der Krise einen sehr guten Job gemacht hat, habe ich damit auch nicht mehr.
Allerdings habe ich die Situation auch falsch eingeschätzt und gedacht, dass das Abflachen der Kurve ab dem Frühjahr vor allem durch Maßnahmen und nicht auch stark durch die Jahreszeit kam. Wenngleich diverse Wissenschaftler da durchaus drauf hingewiesen haben. Retroperspektiv finde ich die Haltungen von u.a. Bhakdi und teilweise auch Streeck unverantwortlich. Wenn deren Rat befolgt worden wäre, ginge es uns jetzt noch schlechter. Auf die Bevölkerung als auch die Poltiik wird das aber dennoch einen Einfluß gehabt haben. Hat sich einer der beiden in den letzten Wochen eigentlich nochmal zu Wort gemeldet?
bhakdi tritt gerne in der expertenrunde von servus tv auf ^^